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Österreichische PATENTSCHRIFT Nr. 15735.
JOSEPH WELLINGTON FERGUSON UND GORGE WELSH FERGUSON IN SIDNEY (AUSTRALIEN).
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bewegt wird und so den Haken 8 mit dem Sperrad V in Eingriff hält. Wenn dann der Hebel r1 dem Druck der Feder 4 nachgeben kann und die Stange R so weit vorgezogen ist, dass der Zapfen die Leiste U vorlässt, wird der Zapfen 7'auf der nach dem Presskasten zu liegenden Seite der Führungsleiste U zurückbewegt, wobei der Haken S mit dem Sperrad ausser Eingriff bleibt.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende : Vor Beginn der Arbeit befindet sich der Abschneider M in hochgeklappter Stellung, da die Feder W den Hebel Q angehoben hält. Damit ist auch der Haken S so weit wie möglich zurückgezogen. Durch den Trichter J wird das Pressgut in plastischem oder halbplastischem Zustande dem Behälter H zugeführt, von dem es durch die Schnecke K in das Mundstück L gepresst wird. Durch die in der Wandung des Mundstückes befindlichen Löcher wird der Materialstrang mit Sand aus dem Sandkasten Cl bestreut.
Bei weiterer Drehung der Schnecke tritt der allseitig geformte Materialstrang ans dem Mundstück L aus und stösst gegen die Platte Bl, wodurch der Hebel Y, @1 bei weiterem Vorschub des Stranges entgegen dem Druck der Feder Al gedreht wird ; infolgedessen verschiebt die Stange X den Haken S gegen das Sperrad V. Letzteres nimmt den Haken S mit, zieht dadurch die Schubstange. R vor, so dass der Hebel Q entgegen dem Druck der Feder W niedergezogen und der Abschneider M niederbewegt wird.
Während sich der Haken 8 in Eingriff mit dem Sperrad F befindet und mitgezogen wird, gleitet der Zapfen T mit der Schubstange R längs der nach dem Sperrad zu gelegenen Seite der Führungsleiste U, die dabei'den Haken S so lange in Eingriff mit dem Sperrad hält, bis der Zapfen T die Leiste verlässt, was tatsächlich eintritt, da inzwischen der Druck des Stranges auf die Platte Bl aufgehört hat und nun die Feder AI zur Wirkung gelangt. Bei der Niederbewegung des Abschneiders M schneidet derselbe knapp vor dem Mundstück einen Ziegel ab und drückt diesen gleichzeitig durch die Öffnung im Presskasten in letzteren hinein.
Nachdem dies geschehen, wird durch den Sandkasten T1 eine Schicht Sand oder dgl. in den Presskasten gebracht, um ein Zusammenkleben der sich in letzterem hintereinander reihenden Ziegel zu verhindern. Gegen Ende der Abwärtsbewegung des Abschneiders M, d. i. noch bevor der Haken S vom Sperrad gelöst wird, stösst dieser gegen den Hebel S'und dreht ihn bei seiner weiteren Bewegung, wodurch die Zähne der Kupplung fil mit denen der Kurbel GI ;. 1 Eingriff gebracht werden und die Kurbel von der Welle in Drehung versetzt wird. Bei dieser Drehung wird der Stempel Ex gegen den unter der Eintrittsöffnung im Presskasten befindlichen Ziegel geschoben, wodurch der Stempel bei weiterer Verschiebung diesen Ziegel aus dem Bereich der Eintrittsöffnung bringt.
Gegen Ende der Rüt) kbewegung des Stempels EI trifft die
Kurbel G1 mit ihrer schrägen Fläche RI auf den Hebel Pl und dreht diesen bei weiterer Bewegung so, dass die kupplung hui ausser Eingriff mit der Kurbel G'gebracht wird, die dann lose auf der Welle J sitzt und auf die Stütze A2 zurückfällt. In dem Augenblicke, in welchem durch den Haken S die Kupplung Ill vollständig mit der
Kurbel Gl in Eingriff gebracht war, verlässt der Zapfen l'die Führungsleiste U. Dadurch kann der Hebel Y1 dem Druck der Feder A1 nachgeben und den Haken 8 ausser Eingriff mit dem Sperrad V bringen, so dass, da nun keine Kraft mehr auf die Schubstange R wirkt, die Feder W den Hebe) P und damit den Abschneider M aufwärts bewegen kann.
PATENT-ANSPRÜCHE : i. Maschine zur Herstellung von Ziegeln, Briketten u. dgl., bei welcher der in dem Mundstück einer Strangpresse geformte Materialstrang durch seinen Vorschub den \h- schneider betätigt. dadurch gekennzeichnet, dass letzterer gleichzeitig mit dem Abschneiden des Tonstranges den Ziegel durch eine seiner Form entsprechend gestaltete Öffnung in einen senkrecht zur Bewegungsrichtung des Stranges angeordneten Presskasten (pu) nieder- drückt, aus dem die auf diese Weise zur Auflage kommenden und durch Sandschichten voneinander getrennten Ziegel von einem hin und her gehenden Stempel (EI) während der
Aufwärtsbewegung des Abschneiders () aus der Maschine nach und nach ausgestossen werden.