DE76961C - Schachtelprägemaschine - Google Patents
SchachtelprägemaschineInfo
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- DE76961C DE76961C DENDAT76961D DE76961DA DE76961C DE 76961 C DE76961 C DE 76961C DE NDAT76961 D DENDAT76961 D DE NDAT76961D DE 76961D A DE76961D A DE 76961DA DE 76961 C DE76961 C DE 76961C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
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- B31B70/00—Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
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- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
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- B31B50/00—Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
- B31B50/14—Cutting, e.g. perforating, punching, slitting or trimming
- B31B50/142—Cutting, e.g. perforating, punching, slitting or trimming using presses or dies
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Description
KAISERLICHES
PATENTAM
PATENTSCHRIFT
KLASSE S4: Papiererzeugnisse.
in DRESDEN.
Schachtelprägemaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Januar 1894 ab.
Den bekannten Maschinen zum Prägen von
Schachteln werden runde Pappscheiben als Werkstücke zur Umformung in Schachteln zugeführt. Die vorliegende Maschine unterscheidet
sich hiervon dadurch, dafs sie die Pappscheiben aus Pappstreifen, deren Breite gleich dem Durchmesser der Pappscheibe ist
oder ihn etwas übertrifft, selbst ausschneidet.
Der Pappstreifen tritt bei dem Spiel der Maschine vor die freigewordene Matrize und
das Ausschneiden erfolgt durch einen Schnittring, der mit dem Prägestempel gekuppelt ist.
Ist dies geschehen, so wird die Kuppelung zwischen Schnittring und Stempel gelöst, der
Schnittring wird durch eine besondere Vorrichtung in der Lage, in welcher die Pappscheibe
gegen die Matrize drückt, festgehalten und dient dann zugleich als Deckel für den
Faltenzieher, der in bekannter Weise die Oeffnung der Matrize umschliefst. Ist die
Prägung vollendet und mufs der Stempel seinen Rückgang antreten, so wird wiederum
eine Kuppelung zwischen dem Schnittring und dem Stempel hergestellt.
^ Die Maschine ist in ihrem allgemeinen Aufbau eine horizontale Prägepresse, deren Prägestempel
durch eine Kurbel angetrieben wird. Die hin- und hergehende Bewegung des zur Führung des Stempels dienenden Schlittens
ist benutzt, um den Arbeitsgang der Maschine in der vorstehend angegebenen Weis e zu
regeln.
Auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulichen :
Fig. ι einen-Horizontalschnitt,
Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. 3 einen Verticalschnitt der Maschine und Fig. 4 einen Einzeltheil derselben.
5 ist der von dem Kurbellenker angetriebene, in dem Führungsbacken B hin- und hergehende
Schlitten, in welchen der Prägestempel P eingesetzt ist, M die in gleicher
Achse mit dem Stempel in der Maschine angeordnete Matrize.
An der vorderen Stirnfläche der Matrize M ist eine concentrische Ausdrehung M1 vorgesehen,
deren Durchmesser der zu prägenden Pappscheibe entspricht. In geringem Abstande
von M ist ein Schnittring R angeordnet, welcher seine Führung durch hakenförmige,
mittelst Schrauben an ihm befestigte Schienen h erhält, welche sich in dem vorliegenden Rand
der Matrize M führen. Die äufsere Kante des Ringes R und die Innenkante der Ausdrehung
M1 wirken gemeinschaftlich als Schnittkanten.
Mit dem Ringe R sind ferner zwei kräftige Schienen i i verbunden, welche sich seitlich
neben dem Prägestempel P befinden, und für welche in dem Schlitten 5 Aussparungen von
entsprechender Form und Gröfse vorgesehen sind.
In die obere Kante jeder Schiene ist ein etwas vorstehendes Keilstück J1 eingesetzt
(s. Fig. 2). Diesem gegenüber ist an dem Stirnrande des Schlittens 5 eine Querleiste Q
befestigt. Geht der Schlitten S vor, so trifft die Leiste Q. auf die Keilstücke z, und schiebt
den mit ihnen verbundenen Schnittring R vor sich her, bis dieser auf die zwischen ihm und
der Matrize M befindlichen Pappstreifen stöfsl, eine Pappscheibe aus diesen ausschneidet und
diese gegen den Boden der Ausdrehung M1 preist.
Damit der Stempel weiter vorrücken kann, um seine Prä'gearbeit zu verrichten, mufs die
Verbindung zwischen ihm und dem Schnittring -R gelöst werden. '
Zu diesem Zweck sind die Schienen i mit je einem stufenförmig geführten Schlitz ^ versehen,
in welchem sich ein unter Vermittelung einer Hülse pj am Maschinengestell befestigter
Stift ρ führt. Hat der Ring seinen Arbeitsgang beendet, so trifft der Stift ρ auf die
Stufe im Schlitz % und drückt die Schienen i i um so viel nach abwärts, dafs die Berührung
zwischen J1 und Q aufhört und der Ring R
somit ausgelöst ist. Der Stempel P kann daher seinen weiteren Vorgang ungehindert
fortsetzen.
Um den Ring R in der Stellung, in welcher er die Pappscheibe einklemmt, festzuhalten,
sind an dem unteren Rande der Matrize M Klinken k k drehbar befestigt,
welche, sobald der Ring seine Schlufsstellung erreicht hat, unter dem Einflüsse von Flachfedern
ff mit ihren Nasen kL über die Stirnenden
der den Ring R führenden Schienen h greifen.
Die ausgeschnittene Pappscheibe befindet sich nunmehr zwischen der Matrize und dem
Schnittring R und wird durch beide am Rande festgehalten. Der seinen Weg fortsetzende
Stempel P prägt dieselbe in die Schachtelform um und führt sie in die Matrize M ein.
Um nach erfolgter Prägung und nachdem der Stempel die Matrize wieder verlassen hat,
den Ring R in seine Anfangsstellung zurückzuführen, ist folgende Anordnung getroffen:
An den Schienen i i sind an den nach aufsen liegenden Flächen Platten I angebracht,
auf welchen je ein Hebel b drehbar befestigt ist. Letzterer trägt an seinem einen Ende
einen Stift t, mit .welchem er in den geschlitzten
Arm M1 einer Schiene u eingreift. Die Schiene u
hat in ihrer Längsrichtung einen zweiten Schlitz M2, in welchem sich ein an der vorerwähnten
Querleiste Q befestigter Stift I1
führt.
Liegen die Nasen Ar1 der Klinken k vor
den Stirnenden der Haken h (Fig. 4), so befindet sich das verlängerte Ende der Klinke k
η dem Bereiche des Drehhebels b. Kurz bevor der Schlitten seinen Rückgang beendet
hat, gelangt der an Q. befestigte Stift tx an
das Ende des Schitzes u.2 in der Stange u und
nimmt diese mit. Infolge dessen macht Hebel b eine Drehung in dem Sinne, dafs sein anderes
Ende die Klinke k abdrückt. Gegen Ende dieser Drehung stöfst b gegen einen Stift f2
an der Platte Z. Hierdurch wird der Ring R mit der Schiene u gekuppelt und nimmt an
der weiteren Rückbewegung des Stempels Theil, bis er wieder in seine Anfangsstellung zurückgelangt
ist.
Die Vorrichtung, um den Pappstreifen vor die Matrize zu führen, wird veranschaulicht
durch die Fig. 2, 2a und 3.
Auf den Seitenbacken s s der Maschine ist vertical über der Mündung der Matrize M ein
Gestell G mit einer Führung H angeordnet, in welche der zu verarbeitende Pappstreifen
von oben eingesteckt wird. Das Verschieben des letzteren geschieht durch eine an einer
horizontalen Stange w befestigte Klaue q. Stange w ist in Führungen G1 am Gestell G
so gelagert, dafs sie eine Auf- und Abbewegung, entsprechend dem Stück, um welches
der Papierstreifen verschoben, werden mufs, machen kann. Das Anheben der Stange w
geschieht durch zwei schiefe Ebenen N, Fig. 2, welche auf je einer mit dem Schlitten S verbundenen
und mit diesem sich verschiebenden Stange 2V1 aufgebaut sind.
Ist der Schlitten S und mit ihm die schiefen Ebenen NN vorgegangen, so ist die Stange n>
bis an das obere Ende der Führung G1 gehoben. Während des Ansteigens. liegen
zugleich mit der Stange n> auch die an ihr befestigten Arme e auf N auf und verhindern
die Stange w, dem Zuge der Gewichte y folgend, eine Drehung zu machen. Die Stange w
wird hierdurch in der Lage erhalten, in welcher die Klaue q von dem Pappstreifen abgehoben
ist. Hat erstere ihre höchste Lage erreicht, so wird sie durch zwei am Gestell G
befestigte, gegen Federdruck verschiebbare Riegelwerke r festgehalten (s. Fig. 2 a). Geht
der Schlitten S zurück, so ist w der Einwirkung der an den Hebeln χ hängenden
Gewichte J-- freigegeben. Infolge dessen macht
die Stange w eine Drehung, welche die Zähne der Klaue q in das Material des Pappstreifens
eindrückt.
Kurz vor Beendigung der Rückbewegung des Schlittens S werden die Schieber r durch
Vermittelung je eines mit ihnen verbundenen Hebels O zurückgezogen, in dem ein an dem
Haken h befestigter Anschlagstift ^1 gegen das
untere Ende des Hebels O stöfst. Unter dem Einflufs der Gewichtey fällt nunmehr Stangen
herab, wobei die Klaue q den Pappstreifen mitnimmt und ihn so an die Arbeitsstelle zwischen
Matrize M und Schnittring R transportirt.
Der gleiche Vorgang, das Anheben der Stange #>, das Eindrücken der Klaue q in den
Pappstreifen und das Auslösen der diese sperrenden Riegel rr wiederholt sich bei jedem Arbeitsgange
der Maschine.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. An einer Schachtelprägemaschine, bei welcher die in die Schachtel umzuformende Pappscheibe aus einem. in die Maschine eingeführten Pappstreifen ausgeschnitten wird, ein Schnittring (R), der nach geschehener Schnittarbeit in derjenigen Endstellung, in welcher er die ausgeschnittene Pappscheibe gegen die Matrize preist, durch Klinken (k), welche mit Nasen (It1) über Führungsschienen (h) des Schnittringes (R) greifen, festgehalten und bei Rückgang des Stempels mittelst drehbarer, durch geschlitzte Schienen (u U1 U2) bethätigter Hebel (b) ausgelöst und unter Vermittelung je eines Anschlages (t.2) mit dem Prägestempel gekuppelt wird.
- 2. An einer Maschine der vorstehenden Art die Anordnung, dafsa) ein in einer Hülse (H) vertical geführter Pappstreifen unter der Einwirkung von Gewichten (y), die mit ihm unter Vermittelung einer Stange (n>) und einer auf dieser befestigten Klaue (q) verbunden werden, frei herabfällt und dadurch in den Bereich des Schnittringes R gelangt;b) nach geschehenem Ausschneiden einer Pappscheibe die vorerwähnte Stange w durch zwei mit dem Prefsstempel zugleich vorrückende schiefe Ebenen (N) unter Vermittelung von Armen (e) bis zum Abheben der Klaue q von dem Pappstreifen gedreht und dann so weit gehoben wird, bis sie von Riegeln (r) gehalten wird, welch letztere von dem zurückgehenden Schnittring R unter Vermittelung von Hebeln (o) und Stiften (I1) zurückgezogen werden, um die Stange w für das Herabfallen frei zu geben.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE76961C true DE76961C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=349810
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT76961D Expired DE76961C (de) | Schachtelprägemaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE76961C (de) |
-
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- DE DENDAT76961D patent/DE76961C/de not_active Expired
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