AT156917B - Schaltungsanordnung zur wiederholten Signalgabe, insbesondere bei Signalanlagen für Hotels, Krankenhäuser od. dgl. - Google Patents

Schaltungsanordnung zur wiederholten Signalgabe, insbesondere bei Signalanlagen für Hotels, Krankenhäuser od. dgl.

Info

Publication number
AT156917B
AT156917B AT156917DA AT156917B AT 156917 B AT156917 B AT 156917B AT 156917D A AT156917D A AT 156917DA AT 156917 B AT156917 B AT 156917B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
circuit arrangement
signal
relay
arrangement according
electromagnetic device
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Ing Boettcher
Wilhelm Dr Techn D Schoeninger
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT156917B publication Critical patent/AT156917B/de

Links

Landscapes

  • Keying Circuit Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnung zur wiederholten Signalgahe, insbesondere bei Signalanlagen für Hotels,
Krankenhäuser od. dgl. 



   Bei Signalanic gen für Hotels, Krankenhäuser od.   ist es   bekannt, elektromagnetische Vorrichtungen als sogenannte   Rnfwiederholer   zu benutzen, die   Nockenscheiben   od. dgl. in Bewegung setzen. Solche elektromagnetische   Vorrichtungen   sind wegen der zahlreichen sich bewegenden und drehenden Teile einer erheblichen Abnutzung ausgesetzt und benötigen in ihrer konstruktiven Aus-   fithrungsform   verhältnismässig viel Platz und Wartung. 



   Demgegenüber bezieht sich die Erfindung auf eine Schaltungsanordnung zur wiederholten
Signalgabe, insbesondere bei Signalanlagen für Hotels, Krankenhäuser od.   dgl.,   und bezweckt, dass unter Vermeidung komplizierter, mechanischer Vorrichtungen die erforderliche Signalgabe in einfachster Weise geschieht. 



   Gemäss der Erfindung liegt parallel zu der die Signalgabe bewirkenden elektromagnetischen Vorrichtung eine kapazitive Vorrichtung und in Reihe mit diesen beiden parallel liegenden Vorrichtungen eine von der   elektromagnetischen Vorrichtung beeinflusste, rnterbreeherstelle   und ein elektrischer Widerstand, der so bemessen ist, dass zunächst die kapazitive Vorrichtung aufgeladen wird und die elektromagnetische Vorrichtung erst durch die Entladung der kapazitiven Vorrichtung zur Arbeitsleistung beeinflusst wird. 



   Gemäss der Erfindung wird weiterhin als   elektromagnetische Vorrichtung   ein Relais, als kapazitive Vorrichtung ein Kondensator möglichst hoher Kapazität, vorzugsweise ein elektrolytischer Kondensator, als Unterbrecherstelle ein Ruhekontakt des Relais und als elektrischer Widerstand ein hoehohmiger, gegebenenfalls ein regelbarer Widerstand, benutzt. 



   In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele der   Schaltungsanordnung   gemäss der Erfindung dargestellt. Fig.] zeigt die prinzipielle Anordnung, Fig. 2 zeigt die   Schaltuugsanordnung   für einen   Flackerlichtgeber,   Fig. 3 zeigt die Schaltungsanordnung für einen   Langsamschläger.   



   Gemäss der Fig. 1 wird über einen Widerstand IV 1 und einen Ruhekontakt t 1 des Signalrelais T 1 ein elektrolytischer Kondensator K 1 hoher Kapazität aufgeladen. Parallel zu dem   Konden-   sator Kl befindet sich die Wicklung des   Signalrelais 7'1. Über   den   hochohmigen   Widerstand   Ir 1   lädt sieh der elektrolytische Kondensator   K 1 langsam   auf und bildet während dieser Zeit einen Kurzschluss für die Relaiswicklung T 1. Ist die Aufladung beendet, so zieht das Signalrelais   T 1   an und öffnet seinen Ruhekontakt t1. Damit unterbricht es den Ladestrom für den elektrolytischen Kondensator K 1. Nunmehr entlädt sieh der Kondensator über die Wicklung T'und hält das Relais in angezogenem Zustand.

   Unterschreitet der   Entladestrom   den Strom, bei dem das Relais abfällt, so löst sich der Anker und schliesst von neuem den   Ruhekontakt   t   1,   worauf sich der Vorgang wiederholt. Mit 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 sator K1 sich entladen hat, fällt das Signalrelais T 1 wieder ab, schliesst seinen Ruhekontakt 11 und die Aufladung des elektrolytischen Kondensators   Ail beginnt   von neuem. Das Signalrelais 7'1 zieht also in einem bestimmten   Rhythmus   an und fällt ab, wodurch über den Arbeitskontakt t 11 die Signallampe L in demselben Rhythmus flackert. Dieser Rhythmus wird bestimmt durch entsprechende Dimensionen des elektrolytischen Kondensators K1, der Wicklung des Signalrelais T1 und des elektrischen Widerstandes Tr 1. 



   Bei richtiger Dimension des elektrolytischen Kondensators   K 1   und des Signalrelais T1 lässt 
 EMI2.1 
 Dauer einstellen. Es ist daher ein wesentlicher Gegenstand der Erfindung, dass der Widerstand W1 regelbar ist. 



   Als Beispiel wurde gefunden, dass bei einem elektrolytischen Kondensator K 1 mit einer Kapazität von etwa   500 3IF,   einem elektrischen Widerstand der Wicklung des Signalrelais   T 1   von etwa 2100 Ohm, einem elektrischen Widerstand   TV 1 von rtwa 700   Ohm und einer Spannung von 24 Volt bis zum Anzug des Signalrelais T1 eine Sekunde erreicht wurde und dass das Signalrelais T1 auch etwa eine Sekunde angezogen blieb. 



   Wird vor das Signalrelais   l'1 und   dem parallel dazu geschalteten elektrolytisehen Konden-   sator K 1   ein Gleichrichter   G 1   gelegt, so ist die Schaltungsanordnung für Gleich-und Wechselstrom verwendbar. In der Fig. 1 sind mit n1 und a   2   die beiden Potentiale der angelegten Spannung bezeichnet. 



   Fig. 2 zeigt die Anwendung des Sehaltbildes nach Fig. 1 als Flaekerliehtgeber. Das wesentliche 
 EMI2.2 
 wird und über die gleiche Leitung auch Flackerliehtsignale gibt. Es wird in die Anwurfleitung eine Lampe L2 gelegt, zu welcher auch beliebig viele Lampen, z. B. Lampe L22, geschaltet werden können. Jedenfalls muss der Widerstand W2 entsprechend kleiner gewählt werden, da ja der Widerstand der Lampe L 2 bzw. der Lampen L 2 und L 22 noch in dem Stromkreis liegt. Der Geber wird angeworfen 
 EMI2.3 
 über den hohen Widerstand des Gleichrichters   G, ? leuchte   die Lampe L 2 bzw. die Lampen L 2   und L 22   noch nicht auf.

   Erst wenn das Signalrelais T2, zu dem der elektrolytische Kondensator K 2 parallel liegt, anzieht, wird die Ruhefeder f3 des Wechselkontaktes t2 des Signalrelais T2 geöffnet und iiber die   Arbeitsfeder   des Wechselkontaktes   t 2   des Signalrelais T. 2 volle Spannung an die Lampe L2 bzw.   L 2 und L22   gelegt. Diese brennen dann so lange, bis das Signalrelais T2 wieder abfällt. 



   Falls noch mehr Lampen oder akustische Signale an den Geber angeschlossen werden sollen, ist dieses z. B. über eine weitere Arbeitsfeder f2 des Wechselkontaktes l2 des Signalrelais T   2     möglich.   



  Als Beispiel für weitere Signallampen sind Lampen L und L   3. 3 dargestellt.   



   Aus der Fig. 2 ist weiterhin zu ersehen, dass der Widerstand 1'2 als regelbarer Widerstand ausgeführt ist. Mit a 1 und   a   sind wiederum die beiden Potentiale der angelegten Spannung bezeichnet. 



   Die Fig. 3 zeigt die Anwendung der Schaltungsanordnung nach Fig. 1 als   Langsamschläger.   



   Es ist hiebei ein normaler Gleichstromwecker R, lediglich mit einer entsprechend geänderten   Wicklung S, verwendet.   Der Unterbrecherkontakt U des Weckers. R ersetzt hiebei den   Ruhekontakt   
 EMI2.4 
 Kondensator   K. 3 und in   Reihe der Widerstand   If-3 sowie   der Gleichrichter   G. 3. Der Langsamschlägrr   ist also auch für Gleich-oder Wechselstrom verwendbar. 



   Durch Abstimmung des elektrolytischen Kondensators K. 3, der Weckerwieklung S und des elektrischen Widerstandes   Tu. 3,   lässt sich die Dauer der einzelnen   Weckeranschläge   in weiten Grenzen beliebig verändern. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Schaltungsanordnung zur wiederholten Signalgabe, insbesondere bei Signalanlagen, für Hotels, Krankenhäuser od.   dgl.,   dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu der die Signalgabe bewirkende elektro- 
 EMI2.5 


Claims (1)

  1. und während dieser Zeit einen Kurzschluss für die elektromagnetische Vorrichtung (T 1, T 2. bildet und dass nach Beendigung der Aufladung die elektromagnetische Vorrichtung (T1, T2,S) zur Arbeitsleistung derart beeinflusst wird und gleichzeitig den Ladestrom für die kapazitive Vorrichtung (K1, - K2, K3) unterbricht, so dass sich diese über die elektromagnetischs Vorrichtung entladen kann.
    3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Relais (T1, T oder einer Weckerwicklung (S) als elektromagnetische Vorrichtung, durch EMI2.6 <Desc/Clms Page number 3> T2) oder durch einen Unterbrecherkontakt (U) des Weckers (R) als Unterbrecherstelle und durch einen hochohmigen, vorzugsweise regelbaren Widerstand.
    4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Signal- EMI3.1 z. B. Lampen (L1, L2, L22, L3, L33), beeinflusst werden.
    5. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch die Verwendung für Gleich-oder Wechselstrom, insbesondere dadurch, dass vor dem Signalrelais (T 1, T 2, S) und EMI3.2 G2, G3), vorzugsweise ein Trockengleichrichter, liegt.
    6. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Signal- relais (T2) über eine Leitung angeworfen wird, über die gleichzeitig die Signaleinriehtungen, z. B.
    Lampen (L 2, L 22), beeinflusst werden (Fig. 2). EMI3.3
AT156917D 1937-02-19 1938-02-15 Schaltungsanordnung zur wiederholten Signalgabe, insbesondere bei Signalanlagen für Hotels, Krankenhäuser od. dgl. AT156917B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE156917T 1937-02-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT156917B true AT156917B (de) 1939-09-11

Family

ID=29412781

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT156917D AT156917B (de) 1937-02-19 1938-02-15 Schaltungsanordnung zur wiederholten Signalgabe, insbesondere bei Signalanlagen für Hotels, Krankenhäuser od. dgl.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT156917B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT156917B (de) Schaltungsanordnung zur wiederholten Signalgabe, insbesondere bei Signalanlagen für Hotels, Krankenhäuser od. dgl.
DE735425C (de) Schaltungsanordnung fuer Relais in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen
DE716371C (de) Verfahren zum Aufbau der Bilder in Fernsehkathodenstrahlroehren, bei dem die Kippschwingungen durch Auf- und Entladen eines Kondensators unter Verwendung von Glimmlampen erzeugt werden
CH203564A (de) Schaltungsanordnung zur wiederholten Signalgabe, insbesondere bei Signalanlagen für Hotels, Krankenhäuser oder dergl.
AT134942B (de) Einrichtungen zur Erzeugung von zwei oder mehr als zwei Verzögerungen eines Impulses mittels Entladungsröhren.
DE667479C (de) Schaltungsanordnung, bei der ein Steuerrelais durch eine Schaltmassnahme erregt und bei ihrer Wiederholung wieder aberregt wird
DE527784C (de) Vorrichtung zur genauen Feststellung der UEberschreitung eines Schwellwertes bei sehr schwachen, insbesondere photoelektrischen Stroemen
DE704182C (de) Schaltung mit mehreren nacheinander verzoegert arbeitenden Einzelschaltelementen
AT139690B (de) Mit Gleichstrom betriebene Blinksignalanlage.
DE692933C (de) Verfahren zur Stosspruefung von Isolatoren mittels Kondensatoren
DE952536C (de) Empfangseinrichtung fuer nach dem Frequenzimpulskombinationsverfahren arbeitende Fernsteueranlagen
DE715476C (de) Schaltung fuer langsam arbeitende Relaisselbstunterbrecher
AT137144B (de) Elektrisches Signalisierungssystem.
DE623232C (de) Schaltungsanordnung zum Empfang von Signalen in Fernmeldeanlagen
DE890139C (de) Abfuehleinrichtung fuer durch Lochkarten gesteuerte Maschinen
DE568355C (de) Anordnung fuer Kontaktvorrichtungen an elektrischen Messinstrumenten
DE893129C (de) Zuendanordnung fuer Verbrennungskraftmaschinen
AT153396B (de) Fernmeldeeinrichtung für verstellbare Organe, Ölschalter od. dgl.
DE757411C (de) Schaltanordnung zur Erzeugung von komplementaeren Zeichen
DE391957C (de) Schutzvorrichtung fuer Niederspannungsanlagen, welche aus einem Netz hoeherer Spannung gespeist werden
DE572085C (de) Parallelschalteinrichtung
AT132802B (de) Einrichtung zur Prüfung von Zündkerzen von Brennkraftmaschinen.
DE765147C (de) Empfangsrelais fuer Fernsteueranlagen mit Zeitwaehlern
DE652582C (de) Schaltungsanordnung fuer eine Verkehrssignalanlage
AT151878B (de) Vorrichtung zum Laden von Batterien.