AT152844B - Verfahren zur Herstellung von Cumarincarbonsäure-(3)-dialkylamiden. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Cumarincarbonsäure-(3)-dialkylamiden.

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  Verfahren zur Herstellung von Cumarincarbonsäure-(3)-dialkylamiden. 



   Es wurde gefunden, dass die durch niedere   aliphatisehe   Kohlenwasserstoffreste, insbesondere Methyl-oder Äthylreste, am Amidstickstoff zweifach substituierten   Cumarinearbonsäure- (3)-amide   hervorragende Sedativa sind, die sich durch besonders geringe narkotische Eigenschaften und grosse therapeutische Breite (geringe Giftigkeit) auszeichnen. 



   Diese günstigen therapeutischen Eigenschaften stellen einen sehr überraschenden Befund dar, da die bekannten, am Amidstickstoff monoalkyl-bzw. aryl-alkylsubstituierten Amide der genannten Säure (s. deutsche Patentschrift Nr. 172724) eine therapeutisch verwertbare sedative Wirkung nicht erkennen lassen. 



   Das Verfahren gemäss der Erfindung wird in der Weise ausgeführt, dass man   Cumarincarbon-     säure- (3) -chlorid nach   dem üblichen Verfahren zur Herstellung substituierter Säureamide mit niederen Dialkylaminen umsetzt. 



   Beispiel 1 : Aus einer wässrigen Lösung von 15. 8 Gewichtsteilen Dimethylamin-hydrochlorid wird durch Umsetzung mit 21 Gewichtsteilen Ätznatron die Base in Freiheit gesetzt und in 50 Raumteilen gekühltem trockenem Benzol aufgefangen. Eine Lösung von   20. 8 Gewichtsteilen   Cumarin-   carbonsäure- (3) -chlorid   in 800 Raumteilen trockenem-Benzol wird in die mit Eiswasser gekühlte benzolische Dimethylaminlösung langsam   eingetragen. 'Nach zweistündigem   Aufbewahren bei Raumtemperatur wird die Mischung am Rückfluss je 1 Stunde in einem Bad von   300,     400 und 500 belassen   und   schliesslich   3 Stunden zum Sieden erhitzt. Das Lösungsmittel wird im Vakuum abdestilliert, der Rückstand zweimal aus   50% igem   Alkohol umkristallisiert.

   Es werden so   19   Gewichtsteile Cumarin-   carbonsäure- (3) -dimethylamid in farblosen Nadeln vom F = 144-1450 -erhalten. 



  Beispiel 2 : In eine gekühlte Lösung von 150 Gewichtsteilen Diäthylamin in 900 Raumteilen   trockenem Benzol wird eine lauwarme Lösung von   208#5 Gewichtsteilen Cumarincarbonsäure-(3)-   chlorid in 5000 Raumteilen Benzol langsam eingetragen. Die Mischung wird 4 Stunden am Rückfluss zum Sieden erhitzt ; anschliessend wird das Benzol im Vakuum abdestilliert und der Rückstand mehrfach mit trockenem Äther extrahiert. Ungelöst bleiben 98-2 Gewichtsteile   Diäthylamin-hydrochlorid,   die nach Verarbeitung auf die freie Base bei einem neuen Ansatz Verwendung finden. Die vereinigten   Ätherauszüge   werden auf ein kleines Volumen eingedampft.

   Das in Nadeln ausgeschiedene Cumarincarbonsäure-(3)-diäthylamid wird abgesaugt, mit wenig Äther gewaschen, mit 1500 Teilen kalten Wassers verrührt, abgesaugt und mit 750 Teilen Wasser ausgewaschen. Das Produkt wird bei 40  im Vakuum getrocknet. Ausbeute : 235 Gewichtsteile ; F =   77 .   



   Beispiel 3 : 33 Gewichtsteile   Cumarinearbonsäure- (3)-chlorid   und 19 Gewichtsteile Methyl- äthylamin werden in benzolischer Lösung analog den Angaben des Beispiels 2 umgesetzt und verarbeitet. Das aus der Ätherlösung auskristallisierte Rohprodukt wird aus 40% igem Alkohol umkristallisiert und so in farblosen Nadeln vom F =   108-1090 gewonnen.   Die Ausbeute an reinem Cumarinearbon-   säure- (3)-methyl-äthylamid   beträgt 31 Gewichtsteile. 



   In gleicher Weise kann auch das   Cumarincarbonsäure- (3) -methyl-propylamid   hergestellt werden. 



  Ausbeute :   83%   der Theorie ;   F= 109 -110 .   

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