AT165072B - Verfahren zur Herstellung von neuen Pyridiniumverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Pyridiniumverbindungen

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AT165072B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
Salze der disubstituierten Carbaminsäureester des   m-Oxyphenyl-tiimethylammoniums,   wie z. B. der   Dimethyl-carbaminsäureester   des m-Oxy-   phenyl-trimethylammonium-bromids,   haben sich als wertvolle Arzneimittel erwiesen. 



   Es wurde nun gefunden, dass die Salze der N, N-disubstituierten Carbaminsäureester des N-Alkyl-3-oxypyridiniums der allgemeinen Formel : 
 EMI1.2 
 wobei R, und R2 Alkyl-, Aryl-oder Aralkylreste,   R g   Alkylreste und M ein Halogen oder einen Alkylsulfatrest bedeuten, ähnliche physiologische Eigenschaften besitzen. Die disubstituierten Carbaminsäureester des   3-Oxypyridins   sind bis jetzt ebenfalls nicht bekannt. Sie zeigen ähnliche, doch abgeschwächte Wirkung wie die quaternären Verbindungen. 



   Die N, N-disubstituierten   Carbaminsäureester   des 3-Oxypyridins entstehen durch Einwirkung disubstituierter Carbaminsäurechloride auf 3-Oxypyridin. Sie können auch gewonnen werden, indem man Phosgen auf   3-Oxypyridin   einwirken lässt und darauf den entstandenen Chlorameisensäureester des   3-Oxypyridins   mit dem entsprechenden disubstituierten Amin versetzt. 



  Durch Addition von Alkylhalogeniden, bzw. 



  Dialkylsulfaten an diese tertiären Basen, gewinnt man die entsprechenden quaternären Pyridiniumsalze, welche die Wirkung des Physostigmins ohne die Nachteile dieses Alkaloids aufweisen. 



   Die neuen Salze sollen als Arzneimittel verwendet werden. 



   Beispiel I : 12   Gew.-Teile   Dimethyl-carbaminsäurechlorid, gelost in 20 Gew.-Teilen Xylol, werden zu einer siedenden Lösung von 19 Gew.Teilen 3-Oxypyridin in 120   Gew.-Teilen   Xylol getropft. Man erwärmt noch drei Stunden am Rückfluss. Wenn die Lösung erkaltet ist, wird sie vom ausgefallenen   -Oxypyridin-hydrochlorid   getrennt und mit Wasser gewaschen. Nach dem Trocknen über Natriumsulfat destilliert man das 
 EMI1.3 
 



     Eint : Lösu ! vou   20 Gew.-Teilen Methyl-   bronzed   in 30   Gew.-Teilen   Aceton wird einer Lösung von 35 Gew.-Teilen N, N-Dimethylcarbaminsäureester des 3-Oxypyridins in 70 Gew.Teilen Aceton zugegeben. Nach längerem Stehen scheidet sich der N, N-Dimethyl-carbaminsäureester des 3-Oxy-l-methyl-pyridinium-bromids aus. Er kann aus absolutem Alkohol umkristallisiert werden. Die farblosen, stark hygroskopischen Kristalle schmelzen bei   151-152 . Sie   sind mit neutraler Reaktion in Wasser leicht löslich, ziemlich löslich in niederen Alkoholen, schwer in Aceton, unlöslich in Äther und Benzol. 



   Beispiel 2 : Man leitet unter Rühren einer Strom Phosgen in eine Suspension von 10 Gew.Teilen   3-Oxypyridin   in 30   Gew.-Teilen   Chloroform, bis das Chloroform mit Phosgen gesättigt ist. 



    5000 des 3-0xypyridins   gehen in Lösung,   50u..   fallen als Hydrochlorid aus. Die Mischung wird zur Trockne eingedampft, der Rückstand unter Ruhren zu 40   Gew.-Teilen   einer zirka   3000igen   Dimethylaminlösung gegeben und noch eine halbe Stunde gerührt. Sodann wird der Dimethylcarbaminsäureester des   3-Oxypyridins   mit Äther ausgezogen und wie in Beispiel 1 weiter zum Dimethyl-carbaminsäureester des 3-Oxy-Imethylpyridiniumbromids verarbeitet. 



   Beispiel 3 : 10   Gew.-Teile 3-Oxypyridin,   gelöst in 40   Gew.-Teilen   Pyridin, werden unter Rühren langsam zu einer siedenden Lösung von 
 EMI1.4 
 noch eine Stunde am Rückfluss. Nach dem Erkalten wird die Lösung vom ausgefallenen Pyridinhydrochlorid abgetrennt und eingeengt. Der Rückstand wird in verdünnter Salzsäure gelöst. 



  Man fällt die Base durch Zugabe von Sodalösung. 



  Sie wird aus verdünntem Alkohol umkristallisiert. 



  Der N, N-Diphenyl-carbaminsäureester des 3Oxypyridins bildet farblose Kristalle, die bei   113-114"schmelzen.   
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Diphenyl-carbaminsäureester des 3-Oxy-lmethyl-pyridinium-methylsulfates. Nach dem Umkristallisieren aus Isopropylalkohol schmilzt er bei   119-120 .   Er ist leicht löslich in Wasser und Methanol, unlöslich in Aceton und Äther. 



  Mit Methylbromid erhält mandenN, N-Diphenylcarbaminsäureester des 3-Oxy-l-methyl-pyridinium-bromids, der bei   175-1760 schmilzt.   



  Auch dieses quaternäre Salz ist leicht löslich in Wasser, unlöslich in Aceton, Benzol und Äther. 



   Wenn man anstatt Diphenyl-carbaminsäurechlorid Benzyl-phenyl-carbaminsäurechlorid auf   3-Oxypyridin   einwirken lässt und dann zur so erhaltenen tertiären Base Metylbromid zusetzt, so erhält man den N,N-Benzyl-phenyl-carbaminsäureester des 3-Oxy-l-methyl-pyridiniumbromids. Dieses quatemäre Salz, das ölig ist, löst sich leicht in Wasser und Alkoholen, ist aber unlöslich in Äther und Aceton.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von neuen Pyridiniumverbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass man 3-Oxypyridin in N, N-disubstituierte Carbaminsäureester überführt und daraus durch Einwirkung von Alkylhalogeniden oder Dialkylsulfaten quaternäre Vert-jungen gewinnt.
AT165072D 1945-07-26 1948-06-25 Verfahren zur Herstellung von neuen Pyridiniumverbindungen AT165072B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1037455B (de) * 1952-02-08 1958-08-28 Ciba Geigy Verfahren zur Herstellung von 1-Alkyl-carbamyloxyindolinen, deren Salzen und quaternaeren Ammoniumverbindungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1037455B (de) * 1952-02-08 1958-08-28 Ciba Geigy Verfahren zur Herstellung von 1-Alkyl-carbamyloxyindolinen, deren Salzen und quaternaeren Ammoniumverbindungen

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