AT151672B - Verfahren zur Herstellung eines Futtermittels. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Futtermittels.

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AT151672B
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Austria
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molasses
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syrup
sludge
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Hans Fattinger
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Hans Fattinger
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    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P60/00Technologies relating to agriculture, livestock or agroalimentary industries
    • Y02P60/80Food processing, e.g. use of renewable energies or variable speed drives in handling, conveying or stacking
    • Y02P60/87Re-use of by-products of food processing for fodder production

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  • Fodder In General (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung eines Futtermittel. 



   Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des im Stammpatente Nr. 143318 beschriebenen
Verfahrens zur Herstellung eines Futtermittels aus dem in der   Zuekerfabrikation   bei normaler Betriebs- führung anfallenden   Scheide- oder Saturationsschlamm,   der bekanntlich weitgehend entsaftet wird. 



     Fütterungsversuche   im grossen   haben ei wiesen,   dass die   landwirtschaftliel en Nutztiere   dieses
Schlammfuttermittel gerne aufnehmen und hiebei sehr gut gedeihen, dass aber der Scheidesaturations- schlamm nur   oberflächlich   namentlich an dem pflanzlichen Beifutter haftet und bei zunehmender
Trocknung des Gemenges wegen der mikroskopischen Feinheit und Leichtigkeit seiner Teilchen trotz aller dagegen versuchten Abhilfe derart verstaubt, dass dadurch arge Belästigungen beim Herstellungs- verfahren sowie bei der Fütterung der Tiere und der sie betreuenden Arbeiter und überdies erlebliehe
Substanzverluste entstehen. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren besteht darin, dass man auf die   üblichen     Futtermittelträger.   wie nasse oder trockene Pflanzenstoffe, z. B. Grünfutter, Heu, zerkleinerte Maiskolben, oder auf Abfälle der Zuckerfabrikation, z. B. ausgelaugte   Diffusionsschnitzel   oder beliebige Rübenpresslinge bzw. Schnitte, auf Brauereiabfälle, z. B. Treber und Malzkeime, auf Abfälle der Stärkefabrikation, z.

   B.   Rückstände   vom Auswaschen der Kartoffelreibsel, auf Gluten von der   Stärkeabscheidung   aus Getreide, auf Getreide-   schrot   und allen sonstigen dazu geeigneten Produkte der Vermahlung von   Getreide- und Hülsenfrüchten,   auf Abfälle bei der Herstellung vegetabilischer Öle, auf animalische Abfälle u. dgl. eine gegebenenfalls erwärmte Emulsion, aus Scheidesaturationsschlamm und Melasse oder Sirup bestehend, einwirken lässt. 



  Die Melasse oder der Sirup können sowohl aus der   Rüben-als auch Rohr-oder Holzzuckerfabrikation   stammen.   Die Emulsion erhält man in äusserst feiner Verteilung, wenn man Seh eidesaturationsschlamm   mit erhitzter Melasse oder mit Sirup innig vermengt. 



   Die erfindungsgemässe Kombination'Scheidesaturationsschlamm und Melasse bzw. Sirup in Form einer Emulsion bewirkt unter andern, dass die   zähplastisehe,   nur schwer zu überwindende Konsistenz des ersteren vollständig behoben wird und dass sowohl die Bestandteile des Schlammes als auch der Melasse oder des Sirups gleichzeitig in die Poren der Träger gelangen, was sich besonders hinsichtlich der Imbibition der letzteren und der Beschleunigung des Trockenprozesses vorteilhaft auswirkt. 



   Die obgenannten Träger werden durch Einwirkung der gegebenenfalls erwärmten Emulsion mit dieser durchtränkt und trocknen rasch, was auch erfolgt, wenn als Träger nasse Pflanzenstoffe u. dgl. verwendet werden. Dieses einfache Verfahren besitzt noch den weiteren namhaften Vorzug, dass es in einem einzigen Herstellungsgange ein gleichzeitig   eiweiss-und kohlehydratereiches   sowie die unent-   behrlichen   Nährsalze enthaltendes Kraftfutter von hohem Gesamtnährwert und bester physiologischer Eignung gewinnen lässt, noch dazu ohne spezielle maschinelle Hilfsmittel heranziehen zu müssen, wie dies praktisch bei fast allen bisher bekannten Verfahren zur Herstellung trockener Futtermittel erforder-   lich   ist ; daher bringt dieses Verfahren auch grosse Kosten-und Zeitersparnisse mit sich. 



   Die durch die durchschlagenden Fütterungserfolge bewiesen physiologisch günstige   Nährwirkung   der erfindungsgemässen, praktisch trockenen und streufähigen Futtermittel ist wesentlich höher als bei den bekannten Melassefuttermitteln, die behufs Trocknung mit Ätzkalk versetzt und hierauf mit Kohlensäure unter Druck zur Beseitigung des   Ätzkalkübersehusses   behandelt werden. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren sichert ferner die gleichzeitige und vollständige Ausnutzung aller organischen und mineralischen Nährsubstanzen der Zuckerrübe, die bei normaler Zuckerfabrikation 

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 zur Ausscheidung gelangen, nebst des zur Fällung dieser Stoffe dienenden Kalkes in einem   einfachen,   geschlossenen Verfahrensgange für die Zwecke der   Tierfütterung.   



   Natürlich kann die Tränkung der Pflanzenstoffe u. dgl. mit der Emulsion bis zur völligen Sättigung mit dieser auch wiederholt und die Emulsion zur Tränkung weiterer Pflanzenstoffe u. dgl. verwendet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung eines Futtermittels aus   Seheidesaturationsschlamm   und Beifutter nach Stammpatent Nr. 143318, dadurch gekennzeichnet, dass man auf die   üblichen   Beifutter- 
 EMI2.1 
   kunft,   einzeln oder vermengt, eine gegebenenfalls erwärmte Emulsion einwirken lässt, die durch Versetzen von Scheidesaturationssehlamm mit gegebenenfalls erwärmter Melasse oder Sirup aus der Rüben-,   Rohr-oder Holzzuckerfabrikation,   erhalten wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Futtermittel oder Beifuttermittel, dadurch gekennzeichnet, dass es die Bestandteile von Seheidesaturationssehlamm neben jenen von Melasse oder Sirup aus der Rüben-, Rohr-oder Holzzuckerfabrikation enthält. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT151672D 1933-05-22 1936-11-12 Verfahren zur Herstellung eines Futtermittels. AT151672B (de)

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AT143318D AT143318B (de) 1933-05-22 1933-05-22 Verfahren zur Herstellung eines Tierfuttermittels.
AT151672T 1936-11-12

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AT151672B true AT151672B (de) 1937-11-25

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AT151672D AT151672B (de) 1933-05-22 1936-11-12 Verfahren zur Herstellung eines Futtermittels.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747450C (de) * 1941-08-26 1944-10-02 Hans Fattinger Verfahren zur Verhuetung der Selbsterhitzung von vollwertigen Zuckerruebenschnitzeln und von Steffenschnitzeln unter gleichzeitiger Herstellung von hochwertigen Futtermitteln

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747450C (de) * 1941-08-26 1944-10-02 Hans Fattinger Verfahren zur Verhuetung der Selbsterhitzung von vollwertigen Zuckerruebenschnitzeln und von Steffenschnitzeln unter gleichzeitiger Herstellung von hochwertigen Futtermitteln

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