AT150300B - Verfahren zur Darstellung unsymmetrischer Arsenoverbindungen. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung unsymmetrischer Arsenoverbindungen.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Darstellung unsymmetrischer Arsenoverbindungen. 



   Im Stammpatent Nr. 140748 ist ein Verfahren zur Darstellung unsymmetrischer aromatischer Arsenoverbindungen geschützt, das darin besteht, dass man Phenoxyessigsäurearsinsäuren oder deren Substitutionsprodukte bzw. deren 3-wertiges Arsen enthaltende Derivate und beliebige therapeutisch wirksame Arylarsinsäuren oder deren 3-wertige Arsen enthaltende Derivate, wobei wenigstens eine der Komponenten durch einen Acylaminrest substituiert ist, nach üblichen Methoden in unsymmetrische   Arsenoverbindungen überführt.   Im Falle die als Ausgangsstoffe zur Anwendung gelangenden Arsenverbindungen an Stelle oder neben einem Acylaminrest eine primäre Aminogruppe enthalten, wird letztere nach der Herstellung der Arsenoverbindungen durch Acylierung oder durch Kondensation mit Formaldehydbisulfit oder Glycid in eine sekundäre Aminogruppe umgewandelt. 



   Nach einer durch das 1. Zusatzpatent Nr. 145827 geschützten Ausführungsform dieses Verfahrens werden als beliebige therapeutisch wirksame 3-oder 5 wertiges Arsen enthaltende Verbindungen   Arsinsäure   der   Pyridin- oder Chinolinreihe   bzw. deren 3-wertiges Arsen enthaltende Derivate als Ausgangsstoffe verwendet. 



   Es wurde nun gefunden, dass man zu denselben Verbindungen gelangen kann, wenn man zwei verschiedene symmetrische aromatische Arsenoverbindungen oder eine symmetrische aromatische Arsenoverbindung und eine symmetrische Arsenoverbindung der Pyridin-bzw. Chinolinreihe, wobei wenigstens eine der Komponenten durch zwei Acylaminreste und eine der beiden aromatischen Arsenoverbindungen im ersten Falle bzw. die aromatische Arsenoverbindung im zweiten Falle überdies durch zwei Carboxymethoxyreste substituiert ist, in alkalischer Lösung erwärmt. 



   Es ist zwar bekannt, dass sich zwei verschiedene symmetrische Arsenoverbindungen in Lösung beim Erwärmen zu unsymmetrischen Arsenoverbindungen umsetzen lassen (siehe z. B. Patentschrift Nr. 147478) ; es war aber nicht vorauszusehen, dass es im vorliegenden Falle gelingen würde, diese 
 EMI1.1 
 salz der durch Reduktion von   4-Acetamino-2-phenoxyessigsäurearsinsäure- (1)   mit unterphosphoriger Säure hergestellten Arsenoverbindung in 1-5   5l   Wasser und erhitzt 1 Stunde auf dem Dampfbad in einer   Stickstoffatmosphäre   auf   80-85 .   Das Ende der Umsetzung kann man daran erkennen, dass beim Zusatz von Essigsäure zu dem Reaktionsgemisch bis zur schwach laekmussauren Reaktion kein bleibender Niederschlag entsteht.

   Dann wird bei   60  mit   Salzsäure gefällt, abgesaugt und ausgewaschen. 



  Die in Natriumbicarbonatlösung leicht lösliche Arsenoverbindung wird in Methylalkohollösung mit Natriumearbonat in das Natriumsalz   übergeführt,   das durch Eingiessen in Alkohol und Äther als gelbes Pulver gefällt wird, das mit dem nach Beispiel 6 der Patentschrift Nr. 140748 erhältlichen Produkt identisch ist. 



   Verwendet man an Stelle der durch Reduktion von   4-Acetamino-2-phenoxyessigsäurearsin-     säure- (l) erhältlichen Arsenoverbindung   die durch Reduktion von   3-Acetamino-4-phenoxyessigsäure-     arsinsäure- (l)   herstellbare Arsenoverbindung, so erhält man eine Verbindung, die identisch ist mit dem nach Beispiel 4 der Patentschrift Nr. 140748 erhältlichen Produkt. *) Erstes Zusatzpatent Nr. 145827. 

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 EMI2.1 
 Arsenoverbindung in 150   cn   Wasser vermischt und auf dem Dampfbad erhitzt. Das mit Salzsäure gefällte, in Bicarbonat klar lösliche Produkt ist identisch mit dem nach Beispiel 1 der Patentschrift Nr.   145S27   erhältlichen Verbindung. 



   Beispiel 3 : Wie in den vorhergehenden Beispielen beschrieben, werden 4-5   5 g 2.   2'-Dioxy-   - 3. 3'-bisacetamino-5. 5'-arsenopyridin,   in verdünnter Natronlauge gelöst, mit   6. 1 g   Natriumsalz der durch Reduktion von 3-Acetamino-4-phenoxyessigsäurearsinsäure-(1) erhältlichen Arsenoverbindung in 150   c ; n3 Wasser   umgesetzt. Die Reaktion ist nach einer Stunde beendet. Das Natriumsalz der so erhaltenen Arsenoverbindung bildet ein gelbes, in Wasser leicht lösliches Pulver, das beim Erhitzen verkohlt, ohne zu schmelzen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Abänderung des Verfahrens des Stammpatentes Nr. 140748 und des 1. Zusatzpatentes Nr. 145827, dadurch gekennzeichnet, dass man zwei verschiedene symmetrische aromatische Arsenoverbindungen oder eine symmetrische aromatische Arsenoverbindung und eine symmetrische Arsenoverbindung der Pyridin-bzw. Chinolinreihe, wobei wenigstens eine der Komponenten durch zwei Aeylaminreste und eine der beiden aromatischen Arsenoverbindungen im ersten Falle bzw. die aromatische Arsenoverbindung im zweiten Falle überdies durch zwei Carboxymethoxyreste substituiert ist, in alkalischer Lösung erwärmt.
AT150300D 1930-07-22 1933-07-27 Verfahren zur Darstellung unsymmetrischer Arsenoverbindungen. AT150300B (de)

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