AT142925B - Vorrichtung zur Herstellung von Vorlagen für den Notendruck. - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Vorlagen für den Notendruck.

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AT142925B
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  • Preparing Plates And Mask In Photomechanical Process (AREA)

Description


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  Vorrichtung zur Herstellung von Vorlagen für den Notendruek. 



   Es ist bereits bekannt, Musikdruck in der Weise herzustellen, dass durch eine mit durchleuchtbaren Zeichen versehene, verstellbare Matrize ein lichtempfindlicher Bogen mittels einer Belichtungslampe exponiert und sodann auf photochemischem Wege zur Herstellung einer Druckform verwendet wird. 



  Ferner sind Vorrichtungen bekannt, mittels denen versucht wurde, auf dem Wege von durchleuchtbare Zeichen tragenden Matrizen Texte auf lichtempfindlichen Bogen herzustellen, wobei aber eine bestimmte Reihenfolge eingehalten werden muss. Bei der überaus grossen Mannigfaltigkeit der Notenschrift und den dabei auftretenden zahlenmässig kaum ausdrüekbaren Kombinationsmöglichkeiten sind die bekannten Maschinen nicht anwendbar und können das übliche Notenstechen nicht ersetzen. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung, welche sich einzelner bekannter Hilfsmittel, wie z. B. einer Matrize mit durchleuchtbaren Zeichen, eines die Matrize einstellenden sehreibmaschinenartigen Tastenwerkes usw. bedient, sich aber von den bekannten Maschinen durch die grössere Betätigungsfreiheit wesentlich unterscheidet, so dass keine bestimmte Aufeinanderfolge der Zeichen notwendig ist und selbst ausserordentlich komplizierte Teile eines Musiksatzes von der die Maschine betätigenden Person in beliebiger Arbeitsfolge gesetzt werden können. Zu diesem Zwecke ist die Matrize nicht nur mit den   einfachen Notenzeichen   versehen, sondern auch mit allen im Musiksatz sonst noch vorhandenen Elementen ausgestattet und diese in Gruppen unterteilt, so dass mehrere Elemente durch die nämlichen Betätigungsorgane ausgewählt werden können.

   Ausserdem ist auch der zu exponierende Bogen nach allen Richtungen beweglich, so dass sich eine erhebliche Annäherung an die Bewegungsfreiheit beim Notensatz von Hand aus ergibt. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Maschine veranschaulicht. 



  Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht der Maschine, Fig. 2 eine Draufsicht, Fig. 3 die Lagerung der Matrize in Ansicht und im axialen Schnitt, Fig. 4 die Belichtungslampe in Seitenansicht, Fig. 5 die Belichtunglampe in Draufsicht, Fig. 6 eine Ansicht der Matrize und Fig. 7 ein Schaubild der Schaltvorrichtung für den Oberwagen. 



   Ein auf einer Unterlage ruhendes Gestell 1 (Fig.   1)   besitzt drei feste Ständer 2,3,   4   und einen Mittelzapfen 5, um den eine Grundplatte 6 drehbar und in der Normallage mittels einer Sperre 7 feststellbar ist. Auf Schienen   8,   9 der Grundplatte 6 ruht mit vier Rädern 11 ein Unterwagen 10, der mittels eines von einem Handrad 15 zu betätigenden Getriebes in Richtung der Notenzeilen verschiebbar ist. 



  Dieses Getriebe besteht, wie Fig. 2 erkennen lässt, aus der Welle   16,   den   Kegelrädern17, 18, der Welle 19   und dem   Ritzel-Ma,   das in eine Zahnstange 19 b eingreift. Die Welle 19 ist ausserdem mit einem Schaltrade 20 samt Klinke 21 (Fig. 1) versehen, das beim Drehen des Handrades 15 ein schrittweises Fortbewegen des Unterwagens 10 um gleiche Wegstücke in Richtung der Zahnstange 19 b, also in Richtung der Notenzeilen herbeiführt. Der Unterwagen 10 ist mit einem Schienenpaar 27 ausgestattet, auf denen ein Oberwagen 10 a mittels seiner vier Räder 27 a bewegbar ist.

   Er trägt eine Tragplatte 10 b für den lichtempfindlichen Bogen und mittels der Ständer 10 c eine Tragplatte 10 d für die zu vervielfältigende Vorlage (allenfalls   Originalschrift).   Mittels eines von dem Arm 73 des Ständers 72 getragenen Zeigers 74 kann auf das zu übertragende Zeichen der Vorlage hingewiesen werden. 



   Zum Bewegen des Oberwagens 10 a quer zur Bewegungsrichtung des Unterwagens 10 dient ein Handrad 22 (Fig. 1, 2 und 7), das auf der Achse des Handrades 15 sitzt und ein Getriebe betätigt, das aus dem Stirnrad 23, dem auf einer Welle   24   a sitzenden Stirnrade   24   und einem Ritzel 24 b besteht, das in eine am Oberwagen angeordnete Zahnstange   24c   eingreift. Die schrittweise Bewegung des Ober- 

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 der   Schaltzähne   dieser Schalträder bestimmt.

   Jedem Schaltrad ist eine Klinke 25 bzw. 26 zugeordnet, die mittels Handhaben 28a bzw. 28b wahlweise mit dem zugehörigen Schaltrad in und ausser Eingriff bringbar sind, wobei die beiden Klinken derart miteinander gekuppelt sind, dass immer nur eine derselben mit dem ihr zugehörenden Schaltrad in Verbindung steht, die andere jedoch ihr   Sehaltrad   freilässt. Die Welle 24a ist ausserdem zum Anstecken einer Handkurbel eingerichtet. Um ein genaues Einstellen des Oberwagens 10a zu ermöglichen und die   Musikzeiehen   in dem verhältnismässig engen Liniensystem genau an ihre richtige Stelle, also genau auf eine Notenlinie oder genau in den Zwischenraum zwischen zwei derselben setzen zu können, ist die folgend beschriebene, die Platzverhältnisse in grösserem Massstabe darbietende Hilfseinrichtung vorgesehen.

   Die Drehung der Welle 24 wird mittels eines Schnurtriebes   : ; 0   auf einen die Gestalt einer   Musiknote   aufweisenden Zeiger 31a (Fig. 2) übertragen, der sieh über einem feststehenden Trommelmantel   31   bewegt. Auf dem Trommelmantel 31 sind dem Liniensystem samt Hilfslinien entsprechende Teilstriche angebracht, deren Abstand dem vergrösserten Abstand der Notenlinien voneinander entspricht, indem vom   Schnurtrieb   30 eine Übersetzung der Drehung der Welle 24a ins Grosse bewirkt wird.

   Auf dem Trommelmantel ist weiters von Hand aus ein Streifen 32 (Fig. 7) verschiebbar, der die gleiche Teilung wie der Trommelmantel31 aufweist, wobei die Teilstriche mit Nummern 
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 weise benannt werden und der insbesondere die Auswahl der anzuwendenden, verschieden langen Stiele zu den Notenköpfen erleichtert. 



   Die beschriebenen Teile, insbesondere Grundplatte 6, Unterwagen 10 und Oberwagen 10a usw. haben den Zweck, den lichtempfindlichen Bogen zusammen mit der Originalschrift beliebig in der Horizontalebene verschieben und drehen und damit beliebig einstellen zu können. 



   Vom Ständer 2 gehen zwei übereinanderliegende Konsolplatten 35,36 aus, die die Gestalt eines Kreisquadranten aufweisen und durch einen Distanzbolzen 36 a im Abstand gehalten sind. In kreisbogenförmiger Anordnung tragen diese Platten zwei Tastenreihen 80, 81, die von Streifen 80   a, 81   a (Fig. 2) begleitet sind, welche die den Tasten entsprechende Beschriftung tragen. Von den Konsolplatten   35,   36 wird auch die noch zu schildende Matrizeneinriehtung getragen. 



   An zwei Auslegern 44,45 des Ständers 2 ist mittels Gelenken   42,   43 der Haupthebel 46   (Fig. l)   angelenkt, der durch ein Gestänge 5-3 hochgehalten ist, das von einer in einem Gehäuse des   Ständers 2   eingekapselten Druckfeder 52 beeinflusst und mit einem Gelenk 54 versehen ist. Wenn der Haupthebel 46 betätigt wird, so wirkt er auf ein Gestänge, das aus dem bei 48 gelagerten   Winkelhebel 47, 49, Gelenk 5J.   



  Verbindungsstange 56 und dem bei 59 gelagerten Doppelhebel 57 (Fig. 1, 2) besteht, der an die Verbindungsstange 56 mittels des Gelenkes 58 angeschlossen ist. Der eine Arm des Doppelhebels 57 wirkt 
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 und eine Stange 65 mit dem Arm 66 des Gehäuses 100, 101 einer Belichtungslampe in Verbindung steht, das mittels Armen 67, 68 um Gelenke 69,70 der   Ständer. 3,   4 in senkrechter Ebene schwingbar ist. In dem Augenblicke, als das Lampengehäuse 100 auf der die Noten und Schriftzeichen tragenden   Matrize J'i'   aufruht, schliesst ein die Fortsetzung des Gestänges 53 bildender, im Gehäuse der   Druekfeder   52 geführter Stift 75 den Kontakt 76 eines die   Belichtungslampe   einschliessenden Stromkreises 77, 78. 



   Wie einleitend bereits erwähnt, wird in bekannter Weise die Matrize 33 zum Übertragen der zu setzenden Notenzeichen auf den lichtempfindlichen Bogen benutzt. Diese Matrize kann eine beliebige Form, z. B. Kreis, Oval, Rechteck, haben. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel (Fig. 6) ist sie kreisförmig ausgebildet, besteht aus einem durchsichtigen Stoff, z. B. Zelluloid, und enthält in vier, durch aufeinander senkrechte Durchmesser getrennten Gruppen sämtliche für Musikschrift erforderliche Zeichen bzw. Teile und Elemente zur Zusammensetzung von Musikschrift ringsum so aufgetragen, dass sie   Lieht     durehlassen,   wogegen die übrige   Matrizenfläehe   in beliebiger Art   lichtundurchlässig   gemacht ist.

   Die Matrize liegt unmittelbar auf dem auf der Tragplatte lOb gelagerten lichtempfindlichen Bogen auf   (Fig.   2). Bei der bereits erwähnten Senkung des Lampengehäuses 100 liegt dessen Verschlussplatte 106 unmittelbar über dem zu reproduzierenden Zeichen der Matrize, so dass das von der Lampe kommende Licht dieses Zeichen bei offenem Lichtspalt durchdringt und damit auf den lichtempfindlichen Bogen überträgt (exponiert). um das jeweils zu reproduzierende Zeichen der Matrize unter die   Verschlussplatte   des Lampen- 
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 tung besteht aus einer Muffe 94, die mittels Kugellagern   98,   99 drehbar in den Konsolplatten   35, 36   gelagert ist.

   In der Muffe 94 sitzt ein Zapfen 96, dessen abgesetzter unterer Teil 96a am Ende eine   Klein'-   klaue 84 zur Befestigung einer Klemmplatte 87, 88 trägt, deren   Randteile   89 zur Anbringung der Matrize   33 dienen. Durch Betätigung   des beweglichen Klemmteiles 86 mittels eines Exzenters   85   kann die Verbindung zwischen Matrize und Schaltvorrichtung hergestellt oder gelöst werden.

   Der Zapfen96, 96a   ist mittels einer Spindel 83 mit einer Handhabe 82 verbunden und besitzt zwei zueinander normale Paare von Stiften 90, 92, die in keilförmigen Einschnitten 91 bzw. 93 des oberen Muffenrandes 94 ruhen.   

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 Die Richtung der Stifte 90,   ? bzw.   die Lage der Einschnitte 91, 93 entspricht den Grenzen der vorerwähnten Gruppen von   Musikzeichen   auf der Matrize J-3. Durch Anheben des Zapfens 96, 96a mittels der Handhabe 82, Drehen und Niederlassen desselben können die Stifte 90, 92 in andere   Einsehnitte   verlegt werden, womit ein wahlweiser Wechsel der jeweils unter der Lampe befindlichen Zeichengruppe der Matrize   33   bewirkt werden kann.

   Die Schaltvorrichtung ist durch eine unterhalb der Handhabe   82   angeordnete Platte 34 verdeckt, unterhalb welcher eine Rotliehtlampe (nicht dargestellt) untergebracht ist, die durch Fenster 34a der Platte 34 leuchtet, auf welchen auf die Zeichengruppen der Matrizen hinweisende Nummern angeordnet sind, welche die Lage der Zeichengruppe in bezug auf die Belichtunglampe anzeigen. (In Fig. 2 sind dieserart die Gruppen 1 und 4 angedeutet, die Gruppe 3 befindet sieh im Bereich der   Belichtungslampe.)  
Die Muffe 94 steht unter der ständigen Einwirkung einer vorgespannten Feder 95, die auf eine Drehung der Muffe im Sinne der Pfeile in Fig. 3 hinwirkt, die jedoch hintangehalten ist, solange eine Nase 97 der Muffe von dem Hebel 57 (Fig. 1) festgehalten wird.

   An der Muffe 94 ist ferner ein Arm   40   befestigt, der unterhalb der Tastenreihen   80, 81   endet. 
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 werden. Das   grösste   Ausmass dieser Drehung ist mit 900 bemessen. Es ist entsprechend geringer, wenn vorher eine der Tasten 80, 81 gedrückt und dadurch ihr Stift in die Bahn des Armes 40 getreten ist und somit als Anschlag die Weiterbewegung des Armes 40 verhindert. Dann bleibt die Matrize   33   mit einem jener vier Zeichen unterhalb der   Beliehtungslampe   stehen, die der gedrückten Taste entsprechen und von denen sich je eines in einer andern von den vier Gruppen auf der Matrize befindet.

   Um also ein bestimmtes Zeichen unter die Lampe zu bringen, ist daher festzustellen, in welcher Gruppe der Matrize es sich befindet, dann diese Gruppe mittels der Handhabe 82 unter das Lampengehäuse zu bringen, was durch die Fenster 34a zu beobachten ist, sodann jene Taste zu drücken, die dem gewählten Zeichen zugeordnet ist, und schliesslich der Haupthebel 46 zu betätigen. Bei Freilassen des Haupthebels 46 kehren alle von ihm beeinflussten Teile in die Ausgangslage (Fig. 1) zurück. 



   Die Belichtungseinriehtung (Fig.   l,   2,4, 5) besteht aus einer der ganzen Bogenbreite entsprechend langen röhrenförmigen Glühlampe 103 mit langgestrecktem   Leuehtkörper     102,   die in einem Gehäuse 100 eingeschlossen ist, das einen abnehmbaren Deckel 101 besitzt. Der Gehäuseboden besteht aus zwei übereinanderliegenden dünnen Versehlussplatten 105, 106, die zur Bildung eines Lichtspaltes von veränderbarer Länge dienen, durch den das Licht zu dem zu durchleuchtenden Matrizenzeiehen und auf den lichtempfindlichen Bogen gelangt.

   Die untere Versehlussplatte 106 ist zur Hälfte lichtdurchlässig, zur andern Hälfte ist sie   lichtundurchlässig.   Die obere   Versehlussplatte     105 deckt   den   lichtdurchlässigen   Teil der unteren Verschlussplatte 106 völlig ab und ist ihr gegenüber zur Bildung eines Lichtspaltes von wählbarer Länge verschiebbar. Zu diesem Zwecke ist sie an einem Arm 121 befestigt und mit Gleitstücken   111, 112   versehen, die auf einer von Armen 107, 108 des Lampengehäuses getragenen Gleitbahn   109,   110 geführt ist und unter dem Einfluss einer in einem Gehäuse 115 sieh aufwickelnden Bandfeder 113 stehen, welche auf die Schliessung des   Liehtspaltes   hinwirkt.

   Wird an der Nase 118 des Armes 121 nach rechts (Fig. 4, 5) gezogen, so verschiebt sieh die   Verschlussplatte   105 entgegen der Spannung der Feder 113 und gibt einen Liehtspalt frei, wobei eine über einer Zahnstange 116 spielende Sperrklinke 117 die Verschlussplatte 105 in der ihr erteilten Stellung festhält. Die Länge des Lichtspaltes ist mittels eines am Lampengehäuse befestigten Zeigers 122 auf einer an der Verschiebung der   Verschlussplatte   105 teilnehmenden Teilung 123 ablesbar. Auch die untere Verschlussplatte 106 kann verschiebbar im Lampengehäuse angeordnet sein, um die Stelle, an der der Lichtspalt entstehen soll, einregeln zu können. 



   Die Arbeit mit der Maschine, die in einem z. B. rot beleuchteten Raume erfolgt, vollzieht sieh folgendermassen. 



   Auf die Tragplatte   10b   wird der lichtempfindliche Bogen, auf die Tragplatte   7M   die Originalschrift aufgelegt. Besteht diese z. B. aus einem Vordruck oder einer einem solchen hinsichtlich der Dimensionen gleichwertigen Handschrift, so wird sie mittels der Unterlage 6 und der Handräder 15 und 22 so verschoben, dass das erste zu reproduzierende   Musikzeiehen   oder Element desselben unter den Zeiger 74 gelangt, worauf nach allenfalls erforderlicher Umlagerung der Matrize die dem Zeichen oder Element entsprechende Taste 80 bzw. 81 gedrückt und schliesslich der Haupthebel 46 betätigt wird. Sodann wird mittels Unterlage, Unter-und Oberwagens auf das nächstfolgend zu reproduzierende Zeichen oder Zeichenelement des Originals eingestellt usw. 



   Um beispielsweise in der Violinzeile die    Tonfolge.   herzustellen, wird die Matrize   83   mittels der Handhabe 82 derart umgesteckt, dass jene Gruppe unter der Beleuchtungseinrichtung liegt, welche das Zeichen für die fünf Notenlinien aufweist. Sodann wird die diesem Zeichen entsprechende Taste gedrückt, der Haupthebel 46 betätigt und der Unterwagen mittels des Handrades 15 um ein der   Zeichenlänge   entsprechendes Stüek weiterbewegt. Diese letzteren drei Vorgänge werden so lange wiederholt, bis die Notenlinien in der   gewünschten   Länge exponiert worden sind.

   Hierauf wird 

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 der Unterwagen wieder   zurückgebracht,   die Matrize. 3. 3 in diejenige Lage gebracht, bei der die Gruppe mit dem Element für den senkrechten Taktstrich unter der Beleuchtungsvorrichtung liegt, und dieses
Element durch Betätigung der ihm zugeordneten Taste und des Haupthebels 46 exponiert, worauf der
Oberwagen mittels des Handrades 22 um einen Schritt verstellt und neuerlich mittels der Taste und des Haupthebels ein Element des Taktstriches exponiert und so fort, bis der Taktstrich vollendet ist. Nun wird die Zeichengruppe der Matrize 33, welche die Viertelnote a'aufweist, unter die Beleuchtungsvor- richtung eingestellt, die diesem Zeichen entsprechende Taste gedrückt, der Haupthebel 46 betätigt und der Unterwagen um einen Schritt weitergebracht.

   Das gleiche erfolgt für die folgenden Viertelnoten c", e"und g", wobei mittels des Trommelmantels 31 die genaue Einstellung des Notenkopfes zwischen die Notenlinien beobachtet werden kann. Selbstverständlich konnte-was auch von der Reiehhaltig- keit der Matrize 33 an Zeichenelementen abhängen kann-jede der Viertelnoten auch durch gesonderte
Exponierung ihres Kopfes und ihres Stieles erzeugt werden. Auch die Aufeinanderfolge, mit der die einzelnen Elemente exponiert werden, ist frei wählbar.

   Sobald die Viertelnote g"exponiert ist, wird der Unterwagen mittels des Handrades 15 wieder um drei Zähne, die den drei   Zwischenräumen   der vier   ! Noten entsprechen, zurückgebracht,   auf der Matrize das für die Darstellung des die Tondauer auf Achtel abmindernden unteren Verbindungsstriches bestimmte Zeichen ausgewählt und der   Lampensehlitz.   auf die für diesen Strich erforderliche Länge eingestellt.   Schliesslich wird   der Unterwagen naeh Lösung der Sperre 7 um den Zapfen 5 derart verschwenkt, dass der Bogen eine schräge Lage erhält und der
Strich die unteren Enden der   Notenstiele   verbinden kann, worauf durch Betätigung der zugehörigen
Taste und des Haupthebels 46 auch dieses Zeichen zur Exponierung gelangt.

   In analoger Weise können sämtliche Zeichen der Musiksehrift   ähnlich   aus Elementen zusammengebaut werden, wie dies beim Noten- stechen von Hand aus   üblich   ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Herstellung von Vorlagen für den Notendruck, bei der durch eine verstell- bare, mit durchleuchtbaren Zeichenbildern versehene Matrize mittels einer   Belichtungslampe   ein licht- empfindlicher Bogen exponiert und dieser sodann auf photochemischem Wege zu einer Druckform ver- arbeitet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die mit einfachen Musikschriftzeichen versehene Matrize auch mit allen Musikschriftelementen versehen und mittels eines   schreibmaschinenähnlichen   Tasten- werkes in wählbarer Aufeinanderfolge der Elemente zur Belichtungslampe und auch die zum Empfang eines kombinierten Zeichens bestimmte Stelle des lichtempfindlichen Bogens mittels eines Schaltwerkes in bezug auf die Belichtungslampe einstellbar ist,

   um mittels Exponierung der betreffenden Elemente das kombinierte Musikzeichen schrittweise zusammenbauen zu können.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung des lichtempfind- lichen Bogens in bezug auf die zur Durchleuchtung bereitgestellten Matrizenzeichen zwei schrittweise verstellbare Wagen vorgesehen sind, von denen der eine in Richtung der Notenlinien und der andere quer dazu bewegbar ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass beide Wagen gemeinsam um eine lotrechte Achse drehbar angeordnet sind.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb des quer zu den Noten- linien bewegbaren Wagens mit Schalteinrichtungen versehen ist, welche die Schritte mit dem halben Abstand der Notenlinien begrenzen.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mehr als eine Schaltvorrichtung vorgesehen ist, von denen jede einem andern Abstand von Notenlinien entspricht und die miteinander derart gekuppelt sind, dass die Eindrückung der einen Schaltvorrichtung die Abschaltung der andern bewirkt.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die einfachen Musikzeiehen als auch die Elemente zum Zusammenbau kombinierter Zeichen auf einem Kreise um den Mittelpunkt der flachen Matrizenscheibe angeordnet sind.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeichen und Zeichenelemente in vier durch aufeinander senkrechte Durchmesser der Matrizenscheibe begrenzten Gruppen angeordnet sind und je vier Zeichen, deren jedes in einer andern Gruppe sich befindet, eine gemeinsame Taste zu- geordnet ist.
    8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Matrizenseheibe um eine zum lichtempfindlichen Bogen senkrechte Achse um Winkel bis zu 900, deren Grösse von dem zu exponierenden Zeichen bzw. von der diesem Zeichen zugeordneten gedrückten Taste abhängig ist, durch Federwirkung drehbar gelagert und von Hand aus in ihrem Lager in den Zeichengruppen entsprechenden, um je 900 versetzten Einschnitten des Lagers umsetzbar ist.
    9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Breite des Lichtspaltes der Beliehtungslampe nach Massgabe der Grösse des zu exponierenden Zeichens veränderbar ist.
AT142925D 1933-10-26 1933-10-26 Vorrichtung zur Herstellung von Vorlagen für den Notendruck. AT142925B (de)

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