DE613176C - Morsetaste, bei der Hubhoehe und Federdruck durch Stellschrauben einstellbar sind - Google Patents
Morsetaste, bei der Hubhoehe und Federdruck durch Stellschrauben einstellbar sindInfo
- Publication number
- DE613176C DE613176C DEJ42990D DEJ0042990D DE613176C DE 613176 C DE613176 C DE 613176C DE J42990 D DEJ42990 D DE J42990D DE J0042990 D DEJ0042990 D DE J0042990D DE 613176 C DE613176 C DE 613176C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- spring pressure
- lifting height
- adjusted
- adjusting screws
- spring
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- Expired
Links
- 230000011664 signaling Effects 0.000 description 2
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L15/00—Apparatus or local circuits for transmitting or receiving dot-and-dash codes, e.g. Morse code
- H04L15/04—Apparatus or circuits at the transmitting end
- H04L15/06—Apparatus or circuits at the transmitting end with a restricted number of keys, e.g. separate key for each type of code element
- H04L15/08—Apparatus or circuits at the transmitting end with a restricted number of keys, e.g. separate key for each type of code element with a single key which transmits dots in one position and dashes in a second position
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Mechanical Control Devices (AREA)
Description
Für die Zwecke der Zeichengebung in der Nachrichtentechnik werden allgemein
Tasten benutzt, die durch Bewegung mittels Hand die Stromkreise schließen und dadurch
auf der Gegenseite irgendwelche Signale auslösen bzw. aufzeichnen. Diese Tasten haben
bisher den großen Nachteil gezeigt, daß sie nicht mit der gewünschten Leichtigkeit und
Betriebssicherheit verstellt werden konnten. Diese Verstellungsmöglichkeit mußte aber gegeben
sein, da der betreffende Bedienungsmann bei anhaltender Arbeit Ermüdungserscheinungen
der Hand bemerkte und außerdem der Durchgabetakt der einzelnen Bedienungsmänner infolge Unterschiede der sog.
Handschwere verschieden groß war. Hauptsächlich kam es jedoch darauf an, während
des Betriebes eine verstellung von Hubhöhe und Federdruck zu ermöglichen, so daß die
ao Zeichengebung in keiner Weise unterbrochen werden mußte. Diese Umstellung konnte dabei
aus verschiedenen Gründen notwendig werden. Bisher konnte eine Verstellung nur mit Unterbrechung des Betriebes vorgenommen
werden. Außerdem konnte eine angemessene Spannung und Hubhöhe lediglich durch stets wiederkehrendes Ausproben
ermittelt werden, so daß Zeitverluste und Ungenauigkeiten entstanden. Alle diese Nachteile
werden erfindungsgemäß beseitigt, indem durch Markierungen und Rasten Hubhöhe und Federdruck während des Betriebes eingestellt
und verstellt werden können.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand
in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt, und es zeigt
Abb. ι eine Draufsicht auf die Vorrichtung, Abb. 2 eine Seitenansicht,
Abb. 3 eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt nach I-I der Abb. 1,
Abb. 4 eine zweite Ausführungsform bezüglich der Federung.
Auf einer Montageplatte α befindet sich in
Lagern b schwingbar ein doppelarmiger Hebele, an dessen längerem Hebelarm sich
die Drucktaste d befindet, während an dem kürzeren Arm der Kontaktgeber ß angeordnet ist.
Der Kontaktgeber e besteht neuerungsgemäß aus einer Stellschraube«?1, deren Kopfe2 mit
Rasten und diesen entsprechenden Markierungen versehen ist. In die Rasten greift
zweckmäßig ein federnder Zahn/ ein und hält die Schraube in ihrer jeweilig gewollten Stellung.
Durch Drehen des Kopfes wird die Schraube höher oder tiefer gestellt und somit die Hubhöhe verändert. In den Lagern &
ruht noch eine Federachse g. Auf dieser ist eine Blattfeder befestigt, welche den nötigen
Gegendruck der Taste d erzeugt und dieser mitteilt, indem sie unter dem Balken c angreift
und diesen hochdrückt. Man kann auch eine Feder um die Achse wickeln, um so die Spannung der Drucktaste zu erhalten,
wie es beispielsweise in Abb. 4 dargestellt ist. Bei letzterer Ausführung wird die Spannung
verändert durch Drehen einer Schraube/. Die jeweilige Spannung bleibt bestehen durch
ein Sperradk, welches durch die Klinke/ in
der jeweiligen Läge gehalten wird. Einfacher und zweckdienlicher erfolgt die Feder-Spannung
gemäß Abb. 1 bis 3. In dieser ist eine Schraubspindel m vorgesehen, die um
etwa 330° gedreht werden kann. Ein Schraubenkopf η dient zum Betätigen der
Spindel. Die Spindel m bewegt ein Zahnsegment ο, welches an der Federachse g befestigt
ist. Wird nun die Spindel tn bewegt, so bewegt sich auch das Zahnsegment, und
die Feder wird gespannt oder entspannt. Hierdurch läßt sich der Tastendruck während
des Morsens beliebig hart oder weich stellen. Kontakte ρ dienen bekannterweise
zum Anschließen der Drähte.
Claims (1)
- Patentanspruch:Morsetaste, bei der Hubhöhe und Federdruck durch Stellschrauben einstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die •jeweilig gewählte Einstellung der Hub- g0 schraube durch Rastensicherung an dem mit Markierungen versehenen Stellschraubenkopf gewährleistet wird, während die auf dem ruhenden Teil des Gerätes angebrachte, 'ebenfalls mit Markierungen am Stellkopf versehene Schraube zum Einstellen des Federdruckes mittels eines die Bewegung auf die Federachse übertragenden selbstsperrenden Schneckengetriebes mit Zahnsegmenten oder durch ein Klinkensperrad an der Feder achse in jeder Lage gesichert ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ42990D DE613176C (de) | 1931-11-11 | 1931-11-11 | Morsetaste, bei der Hubhoehe und Federdruck durch Stellschrauben einstellbar sind |
| DEJ55356D DE672915C (de) | 1931-11-11 | 1936-06-27 | Morsetaste mit verstellbarer Hubhoehe und verstellbarem Federdruck |
| DEJ58315D DE706264C (de) | 1931-11-11 | 1937-06-19 | Vorrichtung fuer Morsetasten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ42990D DE613176C (de) | 1931-11-11 | 1931-11-11 | Morsetaste, bei der Hubhoehe und Federdruck durch Stellschrauben einstellbar sind |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE613176C true DE613176C (de) | 1935-05-14 |
Family
ID=7206162
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ42990D Expired DE613176C (de) | 1931-11-11 | 1931-11-11 | Morsetaste, bei der Hubhoehe und Federdruck durch Stellschrauben einstellbar sind |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE613176C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE959736C (de) * | 1954-07-27 | 1957-03-14 | Eberhard Seidel | Morsetaste |
| DE4432761A1 (de) * | 1994-09-15 | 1995-06-22 | Kurt Zuehlke | Morsetasten mit wartungsfreien Lagern, insbesondere Federgelenken |
| DE202009002753U1 (de) | 2009-02-26 | 2009-06-18 | Schurr, Gerhard | Morsetaste mit magnetischem Tastarmrückschlag |
-
1931
- 1931-11-11 DE DEJ42990D patent/DE613176C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE959736C (de) * | 1954-07-27 | 1957-03-14 | Eberhard Seidel | Morsetaste |
| DE4432761A1 (de) * | 1994-09-15 | 1995-06-22 | Kurt Zuehlke | Morsetasten mit wartungsfreien Lagern, insbesondere Federgelenken |
| DE202009002753U1 (de) | 2009-02-26 | 2009-06-18 | Schurr, Gerhard | Morsetaste mit magnetischem Tastarmrückschlag |
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