DE460298C - Maschine zum Messen und Stempeln keramischer Platten - Google Patents

Maschine zum Messen und Stempeln keramischer Platten

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DE460298C
DE460298C DEM96028D DEM0096028D DE460298C DE 460298 C DE460298 C DE 460298C DE M96028 D DEM96028 D DE M96028D DE M0096028 D DEM0096028 D DE M0096028D DE 460298 C DE460298 C DE 460298C
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plates
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C5/00Sorting according to a characteristic or feature of the articles or material being sorted, e.g. by control effected by devices which detect or measure such characteristic or feature; Sorting by manually actuated devices, e.g. switches
    • B07C5/04Sorting according to size

Landscapes

  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Maschine zum Messen und Stempeln keramischer Platten. Gegenstand der Erfindung ist einelfaschine zum liessen und Stempeln keramischer Platten, bei welcher im Bereiche der zu messenden Platten eine Stempelvorrichtung vorgesehen ist, die selbsttätig der Größe von Platten entsprechend sich einstellt und mit welcher durch einen Tastendruck die Größenziffer auf die Platte aufgedruckt wird.
  • Gegenüber bekannten Maschinen bezweckt die Erfindung, die Maschine derart einzurichten, daß außer der Größenstempelung mit demselben Tastendruck noch eine Bezeichnung der Platte nach Güte und Farbe o. dgl. erfolgt. Bisher war zur Bezeichnung der Farbe und Güte eine besondere Stempelung erforderlich, nachdem die Platten bereits aus der Maschine herausgenommen waren. Eine solche nachträgliche Stempelung bedeutet einen Zeit- und Arbeitsaufwand, der durch die Erfindung verhütet «wird.
  • Der erstrebte Zweck ist nach der Erfindung dadurch erreicht, daß außer der Vorrichtung zur Größenstempelung mit Tasten versehene Typenhebel angeordnet und mit der Vorrichtung zur Größenstempelung derart verbunden sind, daß diese beim Anschlagen der Tvpenhebeltasten zur Wirkung gebracht wird.
  • Auf der Zeichnung ist die neue Plattenmeßmaschine in einem Ausführungsbeispicl veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt die' Maschine in Vorderansicht. Abb. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch die Maschine, von der Seite gesehen. Abb. 3 zeigt die Maschine von vorn gesehen in senkrechtem Schnitt.
  • Abb. q. stellt die lfaschine teilweise in Aufsicht dar.
  • Zum -Messen der Größe der Platten ist der Hebel i bestimmt, dessen vorderes Ende mit einer Rolle z versehen und dessen hinteres Ende im Lager 6 drehbar ist, das auf dein Gestell 3o der Maschine ruht. An der Vorderseite des Gestells sind zur Aufnahme der Platten 31 die untere Winkelschiene 3 und die obere Leiste q. vorgesehen. Die Platten werden auf die auf der Schiene 3 angebrachten Schneiden 32 gestellt und unter die Rolle 2 gedrückt, die dadurch der Plattengröße entsprechend gehoben wird. Diese Bewegung der Meßrolle dient einerseits dazu, die Größe der Platte auf einer Skala 14 sichtbar zu machen, andererseits dazu, ein Stempelrad 5, das am Umfange mit Größenziffern besetzt ist, in diejenige Lage zu drehen, bei welcher die der Plattengröße entsprechende Ziffer zum Abstempeln kommt.
  • ZumAnzeigen der Plattengröße ist folgende Einrichtung getroffen. Am Hebel i ist die Schiene 7 angehängt, die an das eine Ende des auf der Achse 8 drehbaren Hebels 9 angreift. Das andere Ende dieses Hebels greift mit einem Zapfen io in den Schlitz eines tun den Zapfen i i schwingbaren Armes 12 ein. Dieser ist mit einem Zeiger 13 verbunden, der sich über die Skala 1.4 bewegt, so <Maß die Größe der gemessenen Platte angezeigt -,vird. Zwecks Drehung des Stempelrades 5 ist an dem unter Vermittlung der Rolle 2 bewegten Hebel 9 eine Stange 15 angehängt, deren unteres Ende an einem doppelarmigen, auf der Achse 2o gelagerten Hebel 16 angelenkt ist. Dieser trägt ein Zahnsegment i;, welches mit einem Zahnradc 18 in Eingriff steht, das auf der Achse i9 des Stempelrades 5 sitzt. Beim Anheben der Meßrolle 2 wird daher das Stempelrad je nach der Größe der Platten 31 gedreht.
  • Zum Vorschieben des Stempelrades 5 gegen die Platten dient ein Hebel 21 (Abb. 2), desen abgerundetes Ende 22 an dem Kopf 23 der Achse i9 anliegt. An der Achse 24 des Armes 2r, die in Lagern 25 ruht, ist ein Arm 26 befestigt, der sich bis an die Vorderseite der Maschine erstreckt und hier in einen quer verlaufenden Arm =; übergeht, durch dessen iederdrücken die Stempelscheibe 5 gegen die Platten 31 bewegt und diese mit der ihnen zukommenden Größenziffer gestempelt werden.
  • Damit das Stempelrad stets in die Lage gebracht wird, bei welcher eine Ziffer voll zum Abdruck gelangt und damit es keine Zwischenstellungen einnimmt, ist an seiner Vorderseite ein Kranz 28 mit radialen keilförmigen Nuten vorgesehen, und vor ihm ist an einem Arm eine keilförmige Nase 29 angebracht. Bei der @'orwürtsbewegung des Stempelrades wird e. durch die in die Keilnuten einreifende -Nase in eine zum Abstempeln richtige Lage gedreht.
  • Zur Abstempelung der Platten nach Farbe und Güte, welche Eigenschaften nicht mechanisch festzustellen sind, sondern beim Auflegen der Platten nach dem Augenschein beurteilt werden, sind Tasten 33 mit Typen 44 tragenden Hebeln 34. vorgesehen. Um die Farbe durch Vergleich mit anderen Platten leichter beurteilen zu können, sind die Auflasen 3 und 4 zur Aufnahme von Vergleichsplatten nach neiden Seiten über (las Maschinengestell hinaus verlängert. Die Typenhebel tragen beispielsweise die Bezeichnungen Dl, D', 111 und H' zur Angabe der Eigenschaften Dunkel, Güte i und 2 und Hell, Güte i und 2. Beim Niederdrüclccn eines dieser Hebel wird gleichzeitig der Arm 27, gegen den die Hebel treffen, abwärts bewegt und die Größenstempelung bewirkt, so daß mit einem einzigen Tastendruck alle Stempelungen bewirkt werden.
  • Die Versorgüng der Typen mit Farbe geschieht durch ein am doppelarmigen Hebel 35 angeordnetes Farbkissen 36, welches gewöhnlich auf den Typen liegt. Am oberen Ende trägt der um die Achse 4.o drehbare Hebel 35 eine Rolle 37. Gegen diese kann ein Keilstück 38 wirken, das auf der im Maschinengestell verschiebbar gelagerten Stange 39 angeordnet ist. Durch die unter die 1Ießrolle 2 gedrückte Platte 31 wird die Stange 39 nach hinten geschoben und dadurch der Hebel 35 gedreht, so daß vor jedem Abstempeln der Platten das Farbkissen 36 die Typen freigibt.
  • Zur Versorgung des Stempelrades 5 mit Farbe dient ein Farbkissen 41, das an einem federnden Arm 42 (Abb. 4) angeordnet ist und, wenn sich beim Abnehmen der Platten das Stempelrad zurückdreht, dieses mit Farbe bestreicht. Die Rückdrehung erfolgt unter der Wirkung der Feder 4.3 (Abb. 2).

Claims (1)

  1. PATt:NTANSl'RiIC11E: i. IIaschine zum dessen und Stempeln keramischer Platten mittels einer sich selbsttätig entsprechend der Plattengröße einstellenden Stempelverrichtung, (hldürch gekennzeichnet, daß außer dieser zur Bezeichnung von Farbe und Güte o. dgl. mit Tasten (33) versehene Typenhebel (34.) angeordnet und mit Bier Stenipclvorrichtung derart verbunden sind, claß diese beim Anschlagen der Typenhebeltasten zur Wirkung gebracht wird. 2.-Maschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die sich selbsttätig einstellende Vorrichtung zur Gröbenstempelung aus einem axial verschiebbaren Stempelrad (5) besteht, (las beüri Niederdrücken eines Tastenhebels (33) unter VermitLtung von Zwischengliedern gegen die zu ines"ende Platte geschoben wird.
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