DE891265C - Rotationsumdrucker mit Hilfsdruckwerk - Google Patents

Rotationsumdrucker mit Hilfsdruckwerk

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DE891265C
DE891265C DER4348D DER0004348D DE891265C DE 891265 C DE891265 C DE 891265C DE R4348 D DER4348 D DE R4348D DE R0004348 D DER0004348 D DE R0004348D DE 891265 C DE891265 C DE 891265C
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DER4348D
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Wilhelm Ritzerfeld
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L19/00Duplicating or printing apparatus or machines for office or other commercial purposes, of special types or for particular purposes and not otherwise provided for

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  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

  • Rotationsumdrucker mit Hilfsdruckwerk Die Erfindung betrifft einenRotationsumdrucker mit einem Hilfsdruckwerk zum Aufdrucken eines Zusatztextes zu einem in der Regel gleichbleibenden Haupttext beim Betriebe von Vervielfältigern, insbesondere bei Arbeitsvorbereitungsmaschinen.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, bei Maschinen dieser Art zur eigentlichen Druckvorrichtung noch besondere Hilfsdruckvorrichtungen zum Aufdrucken eines Zusatztextes anzuordnen. Hierbei erfolgte jedoch die Einstellung der hierzu erforderlichen Stempel, Typen od. dgl. zi. B. mit Hilfe eines Stiftes von Hand. Stets aber war diese Einstellung äußerst umständlich und zeitraubend, zudem sich die Druckelemente für den Zusatztext meist an schlecht übersehbaren und außerdem auch schlecht zugänglichen Stellen der Maschinen befinden. Außerdem ist die Beobachtung der nur in Spiegelschrift sichtbaren Schriftzeichen an sich sehr erschwert und führt daher leicht zu Falscheinstellungen.
  • Erfindungsgemäß werden diese Mängel dadurch behoben, daß das Einstellen bzw. Einschalten der an sich stets wirkungsbereiten Stempel- oder Druckvorrichtungen grundsätzlich auf maschinellem Wege erfolgt.
  • Die hierzu dienende Einrichtung besteht im wesentlichen aus einer Vorrichtung zum Anzeigen der jeweiligen Stellung der Druckelemente des Hilfsdruckwerkes in Verbindung mit einer Schaltvorrichtung zum richtigen automatischen Ein-,stellendes Hiifs,druckwerkes. :Hierbei erfolgt durch ein -handgesteuertes Glied gleichzeitig sowohl die Einstellung der Druckelemente des Hilfsdruckwerkes als auch die Einstellung der Organe der Anzeigevorrichtung. Eine besondere Ausführung der Erfindung besteht darin, daß die Weiterschaltung der Druckelemente des Hilfsdruckwerkes und der Organe der Anzeigevorrichtung, nach Auslösung durch das handgesteuerte Glied mit Hilfe elektromotorisch angetriebener Mittel selbsttätig erfolgt. " ,.. .. -Wichtig ist außerdem die Anordnung von Verstellmitteln, um die Schaltvorrichtung einzeln auf jeder der Druck- und Anzeigeelemente wirken, zu lassen.
  • Die ,Zeichnung veranschaulicht beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung. ' -Abb. i zeigt schaubildlich die Außenansicht eines Rotationsumdruckers zum zeihen-, abschnittweisen und nötigenrfalls auch ganzseitijc%n Vervielfältigen mit zusätzlichen Stempelvorrichtungen und den zu diesen gehörigen Einstellvotriehtiingen; Abb.2 zeigt in Einzeldarstellung die Vorderansicht der Stempelvorrirlitüüg -mit den zugehörigen Einstell- und Schaltvorrichtungen; : _ -Abb. 3 ist eine Seitenansicht von Abb. 2; Abb. 4 zeigt in vergrößertem Maßstab- die, Seitenansicht der Einstell- und Schaltvorriclitüngenfür eine Maschine mit elektromotorischent--Antrieb;_ Abb.5 zeigt schematisch die Se'iten'ansicht dc`t Gesamtinneneinrichtung der Maschine.
  • Gemäß Abb. i bis 3 besitzt die Maschine eine in den Seitenwänden i gelagerte Drucktrommel 2, der gegenüber eine Anfeuchtvorrichtung 3 parallel verschoben werden kann. 4 ist eiri_ ' F1üs "sigl5e-tsbehälter, dessen Ventile 5 durch eine- Steuerung. 6 betätigt werden können. Diese Steuerung lzann`bei= spielsweise aus einem Organ bestehen, das je nach seines Stellürig ein- öder` mehrere -yVen-file 'beein= flußt, d. h. öffnet bzw. zur selbsttätigen, in bekannter Weise durch eine Feder. bewirkten..Sc@ließung freigibt. Die Kurbel 7 dient zum 3 Handantrieb der Maschine. Eine Vorrichtung, ermöglicht in bekannter Weisse eine Umfaufregelurng bei maschinellem, z. B., elektrischem Antrieb. Das Drahtgitter dient . zum leichteren Einspannen, der Originale. io ist ein Anlegetisch für die zu bedruckenden Blätter mit einer Scheibe ioa aus durchsichtigem Material, i r ein Abfalltisch, r2 ein Transportband für die bedruckten Blätter, 'r3 bis ig sind Tasten zur Bedienung verschiedener Einrichtungen, z. B. der Anfeuchtung 3, 4, 5 der (nicht gezeichneten) Klemmvorrichtung' für die Drück= originale usw., doch haben diese-Einrichtungen für das Wesen der Erfindung keine Bedeutung, .`Weshalb sie auch in ihren Einzelheiten nicht gezeigt und beschrieben .sind.. 2o i'st ein "Hebel zur Bedienung des Häüpthahnes-der Flüssigkeitsleitung; 2i ein solcher für Ein- und Ausschaltung des automatischen Zeilentransportes, und 22 ist ein Hebel zur Bedienung--der Klemmvorrichtung- ,für die Originale, die. beispielsweise in 'bekärinter Weise als kurvengesteuerte; federnd beeinflüßte Klemmschiene ausgebildet sein kann. Auch -diese Einrichtungen sind'für die. Erfindung an'-sich bedeutungslos und deshalb nicht näher erläufert: - -23. sind #_ Schaurollen, rii.it denen zusammen der Zeiger 24 "zum Anzeigen der jeweiligen Stellung der. auf konsblartigen Trägern 26 gelagerten Druckstempel 3 i (Abb. 2, 3, 5) dient. Diese sind seitlich an-einer fest auf der Achse 77 gelagerten Schieibe 27 angeordnet. In Abb. 2. ist der übersichtlicheren Darstellung wegen an der Scheibe 27 nur der eine .der Konsolträger 26 gezeigt, während an sich im .Ausführungsbeispiel fünf Stempelwerke 26-3i vorgesehensin@d (Abb. 3, 5).
  • Der bei 29 (Abb. 2, 3) drehbare Tastenhebel 28 dient in der weiter unten beschriebenen Weise zur Weiterschaltung der Typenräder 31 und der die Stellung der letzteren anzeigenden, auf ihrem Um-_fang mit Ziffern versehenen Schaurollen 23.
  • °32 ist eine seitlich verschiebbare Zahnstange, an der ein Zeiger 24, ein Bedienungsgriff 25 und zwei Backen 5o befestigt sind, die eine auf der Achse 51 verschiebbare Rolle 52 umfassen. Mit der Zahnstange 32 steht ein Stirnrad 33, im Eingriff, das fest; an»dem einen Ende einer Welle 30 sitzt, deren anderes Ende ein` Schraubenrad 34 trägt. Dieses greift in ein auf der Achse 77 umlaufendes Schraubenrad 35 ein, das in einem seitlich angeordneten -I@ageri --35a einen um einen Zapfen 4g: drehbaren -Winkelhebel: 42 trägt. Der eine Arm 42a dieses Hebels 'fäüft-in der Ringnut 411 der auf der Achse 77 verschiebbaren Muffe 41, in die außerdem auch -der eine Arm 4i11 des um den Zapfen 39 drehbaren Doppelhebels 4ö 'eingreift. Der andere Arm dieses Doppelhebels 4o steht über ein Gestänge 36, 37, 38 und -eiirien .u_ in den' Zapfen 48 drehbaren Winkelhebel 36 bei...28a mit dem Tastenhebel 28 in Verbindung.
  • Der' Arm 42b des Winkelhebels 42 untergreift den um einen Zapfen 45 drehbaren Arm 44, der -eine federridrheeinfiußte Klinke 46 trägt, die in das jeweils von der Klinke 49 gehaltene Schaltrad 47 eingreift.- Diese. Schalträder sitzen fest an den Stempelscheiben 3 i, die auf der Achse 47a drehbar gelagert sind. . . _ Von dem Tastenhebel 28 führt ferner über einen Lenker 53 und einen- um den Zapfen 5q-9 drehbaren Winkelhebel 54 sowie die Achse 5 i und die v er-,schiebbare Rolle 52 eine Verbindung zu Schalt-und Sperrklinkenantrieben für die Schaurollen 23. -jeder' -der - letzteren -besteht aus einem auf einer . Achse-55a drehbaren Hebel 55, dessen sichelartig gebogener Teil 55b eine Klinke 56 trägt. Diese steht im vorliegenden Fäll; dies jedoch nur zwecks baulicher Vereinfachung, durch eine Schraubenfeder 56a unmitfelbar reit einer ebenfalls um die Achse 55a schwenkenden Sperrklinke 58 in Verbiridüng, Die beiden Klinken 56 und 58 greifen in die gezahnte Scheibe 57 .ein.- Die Klinken könnten auch je für sich federnd beeinflußt sein. Die Arbeifsweise der Vorrichtung ist folgende: Zunächst- stellt man mittels des Handgriffes 25 den Zeiger 24_ jeweils auf eine der Schaurollen 23 ein, womit gleichzeitig die Zahnstange 32 verschoben wird und das Getriebe 33, 34, 35 in Tätigkeit tritt. Dadurch gelangt der Schenkel 42b des Winkelhebels 42 unter den Arm 44 der der eingestellten Schaurolle entsprechenden Stempelscheibe 31. . Die Vorbereiitixng zur' Verstellung der. Stempel erfolgt demnach.. gleichzeitig mit der Einstellung des Zeigers 2. gegenüber .den Schaurollen 23. Drückt man nun auf die Taste 28, so werden folgende Vorgänge ausgelöst.
  • i. über den Lenker 53., den Hebel 54 mit Rolle 52 und Hebel 55 wird das Schalt- und Sperrwerk 56, 57, 58 angetrieben, wodurch die jeweilige Schaurolle 23 um eine Ziffer verstellt wird. Durch wiederholtes Drücken der Taste 8 kann die gewünschte Ziffer eingestellt werden.
  • 2. .Gleichzeitig wird über das Gestänge 36, 37, 38, die Muffe 41, den Hebel 42 und das Schalt- und Sperrgetriebe 46, 47, 49 entsprechend der jeweils eingestellten Schaurolle die zugehörige Stempelscheibe 31 ziffernmäßig ein- und auf diese Weise entsprechend der aufeinanderfolgenden Beeinflussung der Schaurollen 23 die abzudruckenden Stempel zusammengestellt. Der abzudruckende Zahlenstempel entspricht auf diese Weise genau der Zahl, die aus den nebeneinanderstehenden Ziffern aller Schaurollen in den Schauöffnungen des Apparategehäuses (Abb. i) abgelesen werden kann.
  • Bei einer Maschine mit elektrischem Antrieb gemäß Abb. 4 wird beim Niederdrücken der Taste 28 an der Lasche 59 der Verriegelungshebel6o auf der Achse 61 gedreht. Dadurch wird die auf der Mitnehmerscheibe angeordnete Mitnehmerklinke 63 ausgelöst, so daß sie in das auf der ständig rotierenden Achse 63a fest angeordnete Mitnehmerrad 64 einfallen kann. Die Rolle 65 des dreiarmigen Hebels 66 läuft auf einer an der Mitnehmerscheibe 62 angebrachten Exzenterscheibe 67. Hierdurch wird der Hebel 66 gedreht und vermittelt. in der oben geschilderten Weise über die Stangen 37 und 68 die Schaltbewegung der Typenräder 31 und der entsprechenden Schaurollen 23.
  • Ein auf der Achse 61 schwenkbarer, federnd beeinflußter Rollenarm 69 hält die Mitnehmerscheibe 62 durch Einrasten in die Ausnehmung 62a in ihrer Ruhestellung fest. Wird die Taste 28 ständig niedergehalten, so bleibt die Eintourenkupplung 62, 63., 64 eingeschaltet, so daß das zur Verstellung vorbereitete Typenrad 31 und die zugehörige Schaurolle 23 laufend weitergeschaltet werden.
  • Die Abb. 5 zeigt schematisch den motorischen Antrieb der vorher beschriebenen Einstellvorrichtung über Riemenscheiben 70, 71, 72 und 73 und Kettenräder 74, 75 und 76.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rotationsumdrucker mit Hilfsdruckwerk, gekennzeichnet durch die Verbindung einer mechanischen Einstellvorrichtung (32, 33, 34, 35) für den Träger (26) der Druckstempel (3.i) mit einer ebensolchen Schaltvorrichtung (28, 37# 38, 40, 41, 42, 44, 46, 47) für die Ziffernscheiben (3.1) des Druckstempels und einer in Abhängigkeit von der besagten Schaltvorrichtung arbeitenden Anzeigevorrichtung (23, 24) für die Druckstempeleinrichtung.
  2. 2. Rotationsumdrucker nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nach Einstellung eines Zeigers (24) auf eine bestimmte Ziffernscheibe (Schaurolle 23) der Anzeigevorrichtung die besagte Einstellvorrichtung und die besagte Schaltvorrichtung von einem gemeinsamen Organ (28) aus gleichzeitig in Tätigkeit gesetzt werden.
  3. 3. Rotationsumdrucker nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Einstellvorrichtung (32, 33, 34 3'5) ein aus mehreren drehbaren, auf ihrer Peripherie mit Ziffern versehenen Schaurollen (23) bestehendes Schauwerk verbunden ist, dessen Rollenzahl und Ziffern derjenigen der Stempel (31) entspricht.
  4. 4. Rotationsumdrucker nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung (23, 24) mit einer Zahnstange (32) zusammenarbeitet, die ein Organ (52) trägt, welches das Schaltwerk (56, 57) der jeweils eingestellten Schaurolle (23) betätigt, und daß die Zahnstange (32) gleichzeitig das Getriebe (33, 34, 35) der Schaltvorrichtung für die Druckstempel (31) beeinflußt.
  5. 5. Rotationsumdrucker nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Achse (77) des Stempelträgers (27) drehbare Getriebescheibe (35) den Winkelhebel (42) trägt, der das Schaltwerk (44, 46, 49) für die Stempel (3i) beeinflußt.
  6. 6. Rotationsumdrucker nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Arm (42a) des Winkelhebels (42) in einer auf der Achse (77) des Stempelträgers (35) verschiebbaren Muffe (4i) läuft.
  7. 7. Rotationsumdrucker nachAnspruch i bis 6 mit elektromotorischem Antrieb, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelne Weiterschaltung der Druckstempel (3;1) und der Schaurollen (23) mit Hilfe einer zeitweise ausschaltbaren Eintourenkupplung (62 bis 69) erfolgt.
DER4348D 1940-06-06 1940-06-06 Rotationsumdrucker mit Hilfsdruckwerk Expired DE891265C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1280263B (de) * 1964-06-19 1968-10-17 Ibm Rotations-Druckeinrichtung mit beweglichen, von einer Stelle aus weiterschaltbaren Druckelementen zum Herstellen von Markierungen auf Aufzeichnungstraegern
US4774881A (en) * 1985-09-23 1988-10-04 Pitney Bowes Inc. Rotary operated character selection system for postage meters

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1280263B (de) * 1964-06-19 1968-10-17 Ibm Rotations-Druckeinrichtung mit beweglichen, von einer Stelle aus weiterschaltbaren Druckelementen zum Herstellen von Markierungen auf Aufzeichnungstraegern
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