AT142887B - Verfahren zur Herstellung von unsymmetrischen Heptacarbocyaninfarbstoffen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von unsymmetrischen Heptacarbocyaninfarbstoffen.

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AT142887B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von unsymmetrischen   I ! epta. carboeyaninfarbstoMen.   



   Die unsymmetrischen Heptacarbocyaninfarbstoffe waren bisher nicht zugänglich. Es wurde gefunden, dass sie sich vorteilhaft in einem Zweiphasenverfahren aus Pentamethinfarbstoffen, wie dem   &alpha;-Phenylamido-#-phenylimido-&alpha;, &gamma;-pentadienhydrohalogenid, darstellen   lassen. 



   Zu diesem Zweck bringt man zunächst in Gegenwart geeigneter Kondensationsmittel, wie alkalischer Stoffe in alkoholischer Lösung, äquivalente Mengen eines quartären Ammoniumsalzes einer heterozyklischen Base und eines   a-Phenylamido-s-phenylimido-a, " (-pentadienhydrohalogenids   zur Reaktion. 



   Wenn man als heterozyklische Base z. B. Benzthiazol wählt, so vollzieht sieh die Reaktion des   2-Methylbenzthiazoljodalkylates   mit dem   &alpha;-Phenylamido-#-phenylimido-&alpha;-&gamma;-pentadienhydrobromid   wahrscheinlich nach folgendem Schema : 
 EMI1.1 
 
Es entsteht dabei der angegebene Hexamethinfarbstoff, der nunmehr mit dem quarternären Ammoniumsalz einer andern heterozyklischen Base mit reaktiver Methylgruppe, beispielsweise Chinaldinjodalkylat, in Gegenwart eines alkalischen Kondensationsmittels wie folgt umgesetzt wird :

   
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Das Darstellungsverfahren ist mit allen heterozyklischen Basen, die eine reaktionsfähige Metylgruppe besitzen, insbesondere mit ein-und mehrkernigen Thiazolen, Selenazolen, 2- und 4-Methylchinolinen,   durchführbar.   Als geeignete alkalische Kondensationsmittel werden beispielsweise genannt Pyridin, Piperidin, Äthanolamine, Alkylamine und Natriumäthylat. 



   Die nach dem Verfahren dargestellten Heptacarbocyaninfarbstoffe entsprechen der nachstehenden allgemeinen Formel, aus der auch die vielseitige Anwendbarkeit des neuen Darstellungsverfahrens hervorgeht : 
 EMI2.1 
 In dieser Formel sind : Y und Z = S, Se,-CH =   CH-R."R"R"B,   = Wasserstoff, Alkyl oder Aryl, gegebenenfalls 
 EMI2.2 
 mehrkernige Arylengruppen (als geeignete Substituenten kommen in Frage Alkyle, Aryle, Oxalkyle, Thioalkyle, substituierte oder unsubstituierte Aminogruppen). Bedingung ist, dass entweder Y und Z oder   Bt, R   und   Rg,   R4 voneinander verschieden sind. 



     R5   und Bs = Alkyl. 
 EMI2.3 
   C, H-SO,.   



   Einzelne Wasserstoffatome der Heptamethinkette können durch Alkylgruppen, z. B. Methyl oder Äthyl, ersetzt werden. 



   Beispiel 1 : Zur Herstellung von   1,   1'-Diähtylbenzthio-6'7'-benzoheptacarbocyaninjodid der Formel : 
 EMI2.4 
 werden   15     2-Methylbenzthiazoljodäthylat mit 20 g &alpha;-Phenylamido-#-phenylimido-&alpha;, &gamma;-pentadien-   hydrobromid in 50 cm3 Alkohol zum Sieden erhitzt und mit 1,5 cm3 Piperidin versetzt ; man lässt gegen 30 Minuten weitersieden und erkalten. Der gebildete Farbstoff der wahrscheinlichen Formel 
 EMI2.5 
 fällt auf Zusatz von 50 cm3 etwa   2% iger Kaliumjodidlosung   in grünen Flocken aus. Aus Alkohol kristallisieren grüne Nadeln.

   Die alkoholische Lösung zeigt ein Absorptionsmaximum bei   6250 AE.   1.   8 g   dieses Farbstoffes (Zwischenprodukt) werden mit 1, 2 g   2-Methyl-&alpha;--naphtiazoldiäthylsulfat   in 10 cm3 siedendem Alkohol gelöst und dazu 1 cm3 Diäthylamin gegeben und der Ansatz bis zur tiefblauen Färbung im Sieden gehalten. Beim Erkalten scheidet sich auf Zusatz von zirka 5   cm3     5% iger Kaliumjodidlosung   das 1, 1'-Diäthylbenzthio-6',7'-benzoheptacarbocyaninjodid aus ; aus Alkohol kristallisieren braungrüne   Stäbchen.   



   Beispiel 2 : Das   1,   1'-Diäthylbenzthio-5'6'-dimethylbenzselenoheptacarbocyaninjodid der Formel 
 EMI2.6 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 wird entsprechend dem Beispiel 1 aus dem dort angegebenen Zwischenprodukt mit der äquivalenten Menge 2,5, 6 Trimethylbenzselenazoljodäthylat erhalten. Der Farbstoff kristallisiert während der Reaktion in grünen verwachsenen Kristallen. 



   Beispiel 3 : Das   1,     l'-Diäthylbenzthio-4'-chinoheptacarbocyaninperehlorat   der Formel 
 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 
 
 EMI3.4 
 hydrobromid in 50 cm3 Alkohol heiss gelöst, mit 1,5 cm3 Piperidin versetzt und gegen      Stunde im Sieden erhalten. Nach dem Abkühlen fällt man das gebildete   Phenylamido-1-Äthylbenzselenohexamethinjodid   durch Zusatz von 50 cm3   5% niger   wässriger Kaliumjodidlösung aus und kristallisiert aus Alkohol. Die dunkelgrünen Kristalle zeigen in alkoholischer Lösung ein Absorptionsmaximum von 6380 AE. 



   4 g des oben erhaltenen Zwischenproduktes werden mit 2,5 g 2,   4-Dimethylthiazoljodäthylat   in 10 cm3 Alkohol unter Zusatz von 2 cm3 Diäthylamin bis zur intensiven Blaufärbung im Sieden erhalten. 



  Nach dem Erkalten fällt auf Zusatz von 3 cm3   10% iger Natriumperchloratlosung   der Farbstoff aus. 



  Aus Alkohol kristallisieren grüne   Kristalldrüsen.   



   Beispiel 5 : Zur Herstellung von   1,   1'-Diäthylbenzseleno-4'-chinoheptacarbocyaninjodid der Formel 
 EMI3.5 
 werden   4, 5 g 2-Methylbenzselenazoljodäthylat   und 5 g   &alpha;-N-Methylphenylamido-#-N-Methylphenylimido   
 EMI3.6 
 im Sieden gehalten. Beim Erkalten scheidet sich der Hexamethinfarbstoff der wahrscheinlichen Formel 
 EMI3.7 
 in grünen Nadeln ab. Der Farbstoff zeigt in alkoholischer Lösung ein Absorptionsmaximum von 6100 AE. 



   2 g des so erhaltenen Farbstoffs (Zwischenprodukt) werden mit 1,5 g Lepidinjodäthylat in 20   CMt   Alkohol heiss gelöst und nach Zusatz von 1 cm3 Triäthylamin bis zur beginnenden Abscheidung des gebildeten 1, 1'-Diäthylbenzseleno-4'-chinoheptacarbocyaninjodids erhitzt. Aus Alkohol kristallisiert der Farbstoff in braunfarbigen Kristallen. 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 



   Beispiel 6 : Für die Herstellung von   1,   1'-Diäthyl-6-Methoxybenzseleno-6'-diäthylaminobenzthioheptaearboeyaninjodid der Formel 
 EMI4.1 
 wird der Zwischenproduktfarbstoff der wahrscheinlichen Formel 
 EMI4.2 
 
 EMI4.3 
 
 EMI4.4 
 werden 4 g 2-Methylbenzthiazoljodäthylat mit 5   g     &alpha;-Phenylamido-#-phenylimido-&gamma;-methyl-&alpha;,&gamma;-pentadien-   hydrobromid (hergestellt nach der Methode von König, aus   Anilin, y-Pieolin   und Bromcyan, entsprechend der unsubstituierten Verbindung, Journ. f. prakt. Chem. 69, S. 105) in 20 cm3 Alkohol zum Sieden erhitzt, mit 0,8   cm3   Piperidin versetzt und gegen 30 Minuten auf dem Dampfbade erwärmt.

   Nach dem Erkalten gibt man zu dem tiefblauen Ansatz 20 cm3 5%iger wässriger Kaliumjodidlösung und saugt den gebildeten Hexamethinfarbstoff (Zwischenprodukt) der wahrscheinlichen Formel 
 EMI4.5 
 ab. Aus Alkohol kristallisiert der Farbstoff in blauen Nadeln. Die alkohqlisehe Lösung zeigt ein Absorptionsmaximum von 6200 AE. 
 EMI4.6 
 umkristallisiert. Dunkelbraune Eristalldrüsen. 



   Beispiel 8 : Zur Herstellung von   1,     l'-Diäthyl-6-Methylchinobenzthioheptacarbocyaninjodid   der Formel 
 EMI4.7 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 und aus wenig heissem Alkohol umkristallisiert. Beim Erkalten kristallisiert der Farbstoff (Zwischenprodukt) der wahrscheinlichen Formel 
 EMI5.2 
 in grünen Kristallen aus. Absorptionsmaximum 6050   AE.   



   2 g des oben erhaltenen Farbstoffes (Zwischenprodukt) werden mit 1,5 g 2-Methylbenzthiazoljodäthylat in 10 cm3 siedendem Alkohol gelöst und allmählieh unter weiterem Sieden mit zirka 3 cm3   3%   Natrium enthaltender   Natriumäthylatlosung   bis zur grünblauen Färbung versetzt. Aus Alkohol kristallisiert das gewonnene 1,   l-Diäthyl-6-Methylchinobenzthioheptaearbocyaninjodid   in grünen Nadeln. 



   Beispiel 9 : Zur Herstellung des Farbstoffs der Formel 
 EMI5.3 
 werden zu einer siedenden Lösung von 4   g     2,   5,   6-Trimethylbenzthioazoljodäthylat   und 5   g &alpha;-N-Methyl-     phenylamido-#-N-Methylphenylimido-&alpha;-3039-pentadienhydrobromid   in 25   cm3   Alkohol 0,5 cm3 Triäthanolamin gegeben und der Ansatz darauf eine Stunde erhitzt. Beim Erkalten scheidet sich der Zwischenproduktfarbstoff in blaugrünen Nadeln ab. 1 g desselben wird mit 1 g 2,   4-Dimethylthiazoljodäthylat   in 10 cm3 Alkohol unter Zusatz von 1 cm3 Diäthylamin gegen 10 Minuten bis zur Blaugrünfärbung erhitzt. 



  Beim Erkalten fällt der Farbstoff in   bräunlichgrünen   Kristallen aus. 



   Beispiel 10 : Der Farbstoff 1, 1'-Diäthyl-6-diäthylamidobenzthiochino-2,4'-heptacarbocyaninperchlorat von der wahrscheinlichen Formel 
 EMI5.4 
 wird wie folgt hergestellt. 



   4 g 2-Methyl-5-diäthylamidobenzthiazoljodäthylat werden mit 2   g &alpha;-(N-Methylphenylamido)-     #-(N-Methylphenylimido)-&alpha;-&gamma;-pentadienbromid   in 20   cm3   Alkohol unter Zusatz von zirka 1   cm3 Tri-   äthanolamin bis zur tiefblauen Färbung zum Sieden erhitzt. Der gebildete Hexamethinfarbstoff (Zwischenprodukt) der wahrscheinlichen Formel 
 EMI5.5 
 fällt auf Zusatz von 10 ems wässriger 10%iger Natriumperchloratlösung in grünen Flocken aus. Absorptionsmaximum zirka 6350 AE. Zur Darstellung des   1,     1'-Diäthyl-6-diäthylamidobenzthiochino-2,   4'-hepta- 
 EMI5.6 
 in 10 cm3 Alkohol unter allmählichem Zugeben von zirka 1   cm3   Diäthylamin bis zur grünblauen Färbung erwärmt.

   Mit 10 cm3   Natriumperchloratlösung   fällt der Farbstoff in dunklen Flocken aus. Aus Alkohol kristallisiert blauschwarzes Kristallpulver. 



   Sensibilisierungsmaximum zirka 8650 AE. 



     Sensibilisienmgsbereich   6500-10000 AE. 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 



   Beispiel 11 : Entsprechend wie in Beispiel 10 lässt sich das nach 10 erhaltene Zwischenprodukt   mit 2, 4-Dimethylthiazoljodmethylat zum 1-Äthyl-1'-methyl-6-diäthylaminobenzthio-5'-methyl-thioheptacarbocyaninperchlorat der wahrscheinlichen Formel   
 EMI6.1 
 umsetzen. Aus Alkohol kristallisieren bronzefarbige Kristalle. 
 EMI6.2 
 



   Beispiel 12 : Der Farbstoff 1-Äthyl-1'-methyl-6-methoxybenzseleno-5'-phenylthioheptacarbocyaninjodid von der wahrscheinlichen Formel 
 EMI6.3 
 
 EMI6.4 
 sich in grünen Kristallen ab. 



   Sensibilisierungsmaximum zirka 8000 AE. 



   Sensibilisierungsbereich 6000-9000 AE. 



   Beispiel 13 : Der Farbstoff   1, 1'-Diäthylbenzselenopyridinheptacarbocyaninperchlorat   von der wahrscheinlichen Formel 
 EMI6.5 
 wird wie folgt hergestellt. 



   1 g N-Äthylbenzselenohexamethin-N-methylanilidojodid (Darstellung nach der im Beispiel 5 gegebenen Methode des Zwischenproduktes) werden mit 1 g   I1. -Pikolinjodäthylat   in 5   cm3   Pyridin vorsichtig bis zur tiefblauen Färbung zum Sieden erhitzt. Beim Zusatz von 5   cm3 10%iger   wässriger Natriumperchloratlösung fällt der Farbstoff in blauen Flocken aus. 



   Sensibilisierungsmaximum zirka 7400   AE.   



   Sensibilisierungsbereich 5500-8100 AE. 



   Beispiel 14 : Der Farbstoff   1,   1'-Diäthyl-5-methyl-6-äthoxybenzthio-5'6-dimethylbenzseleno-   heptaearbocyaninjodid   von der wahrscheinlichen Formel 
 EMI6.6 
 wird wie folgt hergestellt. 



   4 g 2,6-dimethyl-5-äthoxybenzthiazoljodäthylat werden mit 5   g /.-Phenylamido-s-phenylimido-     &alpha;-&gamma;-pentadienhydrobromid   in 20   cm3   Alkohol heiss gelöst und nach Zugabe von 0,5   cm3 Piperidin   Stunde im Sieden erhalten. Der   Zwisehenprodukssarbstoff   der wahrscheinlichen Formel 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 scheidet sich als   schwarzgrünes   Kristallpulver ab. Absorptionsmaximum 6300 AE. 1 g des so erhaltenen
Zwischenproduktfarbstoffes werden im Gemisch mit gleicher Menge 2,5,   6-Trimethylbenzselenazoljod-   äthylat in 10   cm3   Alkohol zum Sieden erhitzt und nach Zugabe von 0,5 cm3 Triäthanolamin bis zur Ab- 5 scheidung des Farbstoffes im Sieden erhalten.

   Der Farbstoff kristallisiert in grünen Kristallen. 



   Sensibilisierungsmaximum 8400 AE. 



   Sensibilisierungsbereich 7500-9000 AE. 
 EMI7.1 
 



    Beispiel 15 : Der Farbstoff l-Athyl-r-methylbenzthio-4'-carbäthoxy-5'-methylthioheptacarbocy-   aninjodid von der wahrscheinlichen Formel 
 EMI7.2 
 wird wie folgt hergestellt. 



   1 g   N-Äthylbenzthiohexamethin-N-methylani1idojodid   (Darstellung aus 2-Methylbenzthiazoljodäthylat +   &alpha;-(N-Methylphenylamido)-#-(N-methylphenylimido)   bromid in alkoholischer Lösung analog Beispiel 10) werden mit 0,7 g 2,   4-Dimethyl-5-carbäthoxythiazoljodmethylat   in 10 em3 Alkohol heiss gelöst und nach Zusatz von zirka 1   et   Diäthylamin gegen 5 Minuten zum Sieden erhitzt. Beim Erkalten fällt das Farbstoffjodid als blauschwarzes Kristallpulver aus. 



   Sensibilisierungsmaximum 8000 AE. 



     Sensibilisierungsbereich   6500-9000 AE. 



   Beispiel 16 : Entsprechend Beispiel 15 erhält man aus   2-Methyltetrahydro-ss-naphthiazoljod-   äthylat und N-Äthylbenzthiohexamethinanilidojodid in Alkohol unter Zusatz von Diäthylamin das   1,   1'-Diäthylbenzthio-4'5'-tetrahydrobenzobenzthioiheptacarbocyaninjodid von der wahrscheinlichen Formel 
 EMI7.3 
 
Sensibilisierungsmaximum 8150 AE. 



     Sensibilisierungsbereich     6700--8800   AE. 



   Beispiel 17 : Der Farbstoff 1-Methyl-1'-äthylchino-5'-methoxybenzthio-4,   2'-heptacarbocyanin-   jodid von der wahrscheinlichen Formel 
 EMI7.4 
 wird wie folgt hergestellt :
4   g   Lepidinjodmethylat und 5   g &alpha;-(N-Methylphenylamido)-#-(N-Methylphenylimido)-&alpha;-&gamma;-penta-   dienbromid in 20 cm3 Alkohol werden mit 2 g Triäthanolamin gegen 2 Stunden zum Sieden erhitzt. Beim Erkalten fällt aus dem tiefblauen Ansatz der Zwischenproduktfarbstoff der wahrscheinlichen Formel 

 <Desc/Clms Page number 8> 

 
 EMI8.1 
 in grünen Kristallen aus. Absorptionsmaximum der alkoholischen Lösung zirka 6550 AE. 



   1 g dieses Zwischenproduktes werden in 10   om Alkohol   mit   1 g 2-Methyl-6-methoxybenzthiazol-   jodäthylat bis zur Lösung erhitzt, danach mit 2   cm   zirka   50% iger alkoholischer Trimethylaminlosung   
 EMI8.2 
 chino-5'-methoxybenzthio-4,   2'-heptacarbocyaninjodid   als blauschwarzes Kristallpulver ab. 



   Sensibilisierungsmaximum 8300 AE. 
 EMI8.3 
 
 EMI8.4 
 
 EMI8.5 
 wird wie folgt hergestellt. 
 EMI8.6 
 pentadienbromid in 20   CM   Alkohol unter Zusatz von 2 cm3 Triäthanolamin gegen 2 Stunden zum Sieden erhitzt. Beim Erkalten scheidet sich das N-Äthylchinohexamethinanilidojodid in grünen Nadeln ab. 



  Absorptionsmaximum zirka 6100 AE. 



   Zur Darstellung des asymmetrischen Cyaninfarbstoffes der obigen Formel werden je 1 g Zwischen-   produktfarbstoff   und 2, 4-Dimethylhiazoljodmethylat in 10   cm3   Alkohol zum Sieden erhitzt, mit zirka 1   ssH   Diäthylamin versetzt und bis zur tiefblauen Färbung im Sieden erhalten. Beim Erkalten fällt das   1-Äthyl-1'-methylchino-5'-methylthio-2,     2'-heptacarboeyaninjodid in grünen   Nadeln aus. 



   Sensibilisierungsmaximum zirka 8400 AE. 



   Sensibilisierungsbereieh 7000-9000 AE. 



   PATENT-ANSPRUCHE   :'  
1. Verfahren zur Herstellung von unsymmetrischen   Heptacarbocyaninfarbstoffen,   dadurch   gekenn-   zeichnet, dass äquivalente Mengen eines quartären Ammoniumsalzes einer heterozyklischen Base und eines Pentamethinfarbstoffes der allgemeinen Formel 
 EMI8.7 
 
 EMI8.8 


Claims (1)

  1. EMI8.9 verwendet, worin R1 Aryl, R2 Wasserstoff, Alkyl oder Aralkyl und X einen Säurerest wie Cl, Br bedeutet, und dass ein oder mehrere Wasserstoffatome der Polymethinkette durch Alkylgruppen ersetzt sind.
AT142887D 1933-05-18 1934-05-17 Verfahren zur Herstellung von unsymmetrischen Heptacarbocyaninfarbstoffen. AT142887B (de)

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