AT143304B - Verfahren zur Herstellung von unsymmetrischen Pentacarbocyanin-Farbstoffen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von unsymmetrischen Pentacarbocyanin-Farbstoffen.

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AT143304B
AT143304B AT143304DA AT143304B AT 143304 B AT143304 B AT 143304B AT 143304D A AT143304D A AT 143304DA AT 143304 B AT143304 B AT 143304B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von unsymmetrischen   Pentacärbocyanin-Farbstoffen.   
 EMI1.1 
 heterozyklischen Base mit reaktionsfähiger Methylgruppe mit einer Propenverbindung von der allgemeinen Formel 
 EMI1.2 
 worin Ri Alkyl oder Wasserstoff,   R2   Aryl und X einen Säurerest bedeutet, in Gegenwart von alkalischen Kondensationsmitteln zu einem Tetramethin-Farbstoff (Zwischenprodukt) umgesetzt werden und dieser mit weiteren äquivalenten Mengen eines quartären Ammoniumsalzes einer stickstoffhaltigen heterozyklischen Base mit reaktionsfähiger Methylgruppe zum   Pentacarbocyanin-Farbstoff   kondensiert wird. 



   Die Kondensation erfolgt in Gegenwart von alkalischen Stoffen, beispielsweise Pyridin, Piperidin, in alkoholischer Lösung. 



   Wenn man als heterozyklische Base beispielsweise Benzthiazol wählt, so erfolgt die Umsetzung des 2-Methylbenzthiazoljodalkylates mit   a-Phenylamido-Y-phenylimidopropenhydrochlorid in   Gegenwart von Piperidin zu einem Tetramethin-Farbstoff wahrscheinlich nach folgendem Schema 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 (Zwischenprodukt) mit einem quartären Ammoniumsalz einer andern heterozyklischen Base mit reaktionsfähiger Methylgruppe in Gegenwart von alkalischen Kondensationsmitteln umgesetzt. Die Umsetzung erfolgt wahrscheinlich nach folgendem Schema : 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
Zur Kondensation mit der Propenverbindung und dem Tetramethin-Farbstoff sind   alle hetero-   zyklischen Basen geeignet, die eine reaktionsfähige Methylgruppe besitzen, z.

   B. ein-und mehrkernige 2-Methylthiazole, 2-Methylselenazole, 2-Methylindole, 2- oder 4-Methylchinoline. Als alkalische Kondensationsmittel werden beispielsweise genannt Pyridin, Piperidin, Äthanolamin, Alkylamine und Natriumäthylat. 



   Nach dem Verfahren werden durch Verwendung von entsprechenden heterozyklischen Basen 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 



   Einzelne Wasserstoffatome der Pentamethinkette können durch Alkylgruppen, z. B. Methyl oder Äthyl, ersetzt werden. 



   Beispiel 1   : 2 g 2-Methylbenzthiazoljodäthylat   werden mit   2g a-Phenylamido-#-Phenylimido-   propenhydrochlorid (Darstellung nach Claisen, Bericht 36, 3667) in 10 cm3 Alkohol zum Sieden erhitzt und Zusatz von   0'5 em3 Piperidin noch   gegen eine halbe Stunde im Sieden erhalten. Beim Erkalten scheidet sich der Tetramethin-Farbstoff (Zwischenprodukt) der wahrscheinlich folgenden Konstitution 
 EMI2.5 
 ab. Der Farbstoff wird aus Alkohol umkristallisiert. 



   Der Farbstoff zeigt in alkoholischer Lösung ein Absorptionsmaximum bei   5150.   AB. 



   1 g des erhaltenen Zwischenprodukt-Farbstoffes   wird mit 1 g   2,5, 6-Trimethylbenzselenazoljod- äthylat in 5   cm3   Alkohol zum Sieden erhitzt, danach mit zirka 1   CN   Diäthylamin unter weiterem Sieden allmählich versetzt, bis der Ansatz eine tiefblaue Färbung angenommen hat. Beim Erkalten scheidet sich das 1, 1'-Diäthylbenzthio-5'6'-Dimethylbenzselenopentacarbocyaninjodid der wahrscheinlichen Formel 
 EMI2.6 
   in otiinen   derben Kristallen ab. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 iminopropenhydrochlorid löst man in 10 cm3 siedendem Alkohol, gibt dann   0#5 cm3 Triäthanola min   hinzu und erhält zirka 30 Minuten im Sieden. Aus der tiefroten Lösung fällt der Zwischenprodukt-Farbstoff der wahrscheinlichen Formel 
 EMI3.2 
 in blauroten Kristallen aus.

   Aus Alkohol kristallisiert der Farbstoff als rotbraunes Kristallpulver. Die alkoholische Lösung zeigt ein unscharfes Absorptionsmaximum bei zirka 5250 AE. Das Zwischenprodukt zeigt eine mittlere   Sensibilisierungsintensität,   Sensibilisierungsmaximum 5600   AE.   bei einem Bereich von etwa 5100-600 AE. 



   1 g des erhaltenen Zwischenproduktes wird mit 2 g 2, 4-Dimethylthiazoljodäthylat unter Zusatz von 1   cm3   Diäthylamin gegen 10 Minuten zum Sieden erhitzt. Aus der tiefblauen Reaktionsflüssigkeit fällt das 1, 1'-Diäthyl-5,   6-Dimethoxybenzthio-5'-Methylthiopentacarbocyaninjodid   der wahrscheinlichen Formel 
 EMI3.3 
 beim Erkalten aus. 



   Absorptionsmaximum : 6650 AE. 



   Sensibilisierungsmaximum : zirka 7050 AE. 



   Sensibilisierungsgebiet :   6000-8000 axe.   



   Beispiel 3 : Ein Gemisch von je 2 g 2-Methyl-ss-Naphthiazoljodähtylat und   &alpha;-Phenylamido-&gamma;-phe-   nylimidopropenhydrochlorid in 10 em3 Alkohol werden mit   0'5 cm3 Diäthylamin   gegen eine halbe Stunde zum Sieden erhitzt. Aus dem rotviolett gefärbten Ansatz scheidet sich der Zwischenprodukt-Farbstoff der wahrscheinlichen Konstitution 
 EMI3.4 
 beim Erkalten in schwarzbräunlichen Kristallen ab. 



   Die alkoholische Farbstofflösung zeigt ein Absorptionsmaximum bei 5400 AE. 



   1 g des erhaltenen Farbstoffes wird mit   0'6 g 2-Methylbenzthiazoljodäthylat   in   10 cm3   heissem Alkohol gelöst und unter allmählichem Zusatz von   0'5 cm3   Diäthylamin bis zur tiefblauen Färbung zum Sieden erhitzt. Bei Zusatz von zirka 5 cm3 10%iger Natriumperchloratlösung fällt das 1, 1'-Diäthyl-4, 5benzobenzthoibenzthiopentacarbocyaninperchlorat der wahrscheinlichen Formel 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 aus. Aus Alkohol kristallisiert der Farbstoff als blauschwarzes Kristallpulver aus. 



   Absorptionsmaximum : 6800. AE. 



   Sensibilisierungsmaximum :   7130. AE.   
 EMI4.2 
 folgender Formel 
 EMI4.3 
 wird erst ein Gemisch von je   2     2-Methylbenzelenazoljodäthylat und &alpha;-Phyenyla mido-&gamma;-Phenylimido-   propenhydrochlorid eine halbe Stunde in 10   e   Alkohol unter Zusatz von 1'5 cm3 Triäthanolamin erhitzt. 



   Das Zwischenprodukt der wahrscheinlichen Formel 
 EMI4.4 
 fällt aus der violettroten Reaktionsflüssigkeit nach dem Erkalten in dunkelgrünen Kristalltafeln aus. Die alkoholische Lösung zeigt einAbsorptionsmaximum bei   5250AE. (unscharf).   Sensibilisiert für Orange. 
 EMI4.5 
 



   1 g des Zwischenproduktfarbstoffes wird mit 2 g 2, 4-Dimethylathiazoljodäthylat in 10 cm3 Alkohol gelöst und anschliessend unter allmählichem Zusatz von zirka 3   cm3   Natriumäthylat (enthaltend 3% Natrium) bis zur Blaufärbung zum Sieden erhitzt. Das beim Erkalten ausfallende   unsymm@trische   Pentacarboeyanin kristallisiert aus Alkohol als ein blauschwarzes Kristallpulver. 



   Absorptionsmaximum : 6600 AE. 



   Sensibilisierungsmaximum : 6800 AE. 
 EMI4.6 
 
 EMI4.7 
 
 EMI4.8 
 anstatt des   2-Methylbenzselenazoljodäthylates   erhalten. Aus Alkohol kristallisiert ein dunkelbraunes Kristallpulver, das in alkoholischer Lösung ein Absorptionsmaximum von 5400 AB zeigt. 
 EMI4.9 
 beim Erkalten ausscheidende 1, 1'-Diäthyl-6-Methoxybenzseleno-2'(6'-Methylchino)pentacarbocyaninjodid der wahrscheinlichen Formel 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 kristallisiert aus Alkohol in kleinen kupferfarbigen   verwachsenen   Tafeln. 



   Absorptionsmaximum : 6900 AE. 
 EMI5.2 
 rotvioletten Lösung fällt beim Erkalten der Zwischenprodukt-Farbstoff der wahrscheinlichen Formel 
 EMI5.3 
 aus. Der Farbstoff kristallisiert aus Alkhol in braullschwarzen   Kristalltrürmmern.   Seine alkoholische Lösung besitzt bei zirka 5800 AE. ihr   Absorptionsmaximum.   



   Je 1 g Zwischenprodukt und 2-Methylbenzthiazoljodäthylat werden in 5 cm3 Alkohol mit zirka   0'5 cm3   Diäthylamin bis zur Dunkelgrünfärbung erhitzt. Das sich beim Erkalten abscheidende 1-Methyl-   l'-Äthyl-4-chinobenzthiopentacarbocyaninjodid   der wahrscheinlichen Formel 
 EMI5.4 
 
 EMI5.5 
 chlorid werden in 10   c ? K   Alkohol bis zur Lösung erhitzt und nach Zugabe von   0#5 cm3 Triäthanolamin   gegen drei Stunden auf 1000 C erhitzt. Das nach dem Erkalten ausfallende Reaktionsprodukt wird aus Alkohol umkristallisiert. Dabei scheidet sieh der Zwischenprodukt-Farbstoff der wahrscheinlichen Formel 
 EMI5.6 
 in rotbraunen   Kristallstäbchen   aus. 



   Absorptionsmaximum der alkoholischen Lösung : zirka 5350   AE   (unscharf). 



   1   g   des Zwischenprodukt-Farbstoffes wird mit   0#8 g 2-Methylbenzthiazoljodäthylat   unter tropfenweisem Zusatz von zirka   0'5 cm3 Diäthylamin   bis zur Blaugrünfärbung erhitzt. Das beim Erkalten aus- 
 EMI5.7 
 
 EMI5.8 
 
 EMI5.9 
 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 
 EMI6.1 
 ss-methylpropenhydrochlorid, das nach der gleichen Methode wie   das'x-Phenylamido-Y-phenylimido-   propenhydrochlorid aus dem entsprechend substituierten Propargylaldehydacetal hergestellt wird, in 10   em3 AlImhol gelöst   und nach Zusatz von   0'4 eu3   Piperidin gegen eine halbe Stunde zum Sieden erhitzt. Beim Erkalten fällt das Zwischenprodukt der wahrscheinlichen Formel 
 EMI6.2 
 neben wenig   symmetrischem   Benzthiopentacarbocyanin aus.

   Aus Alkohol kristallisiert ein rotbraunes Kristallpulver. Die alkoholische Lösung zeigt ein Absorptionsmaximum bei zirka 5130 AE. 



   Zur Bildung des   1,1'-Diäthylbenzthio-4', 5'-benzobenzthio-&gamma;-Methylpentacarbocyaninijodides   der wahrscheinlichen Formel 
 EMI6.3 
 werden je 1 g Zwischenprodukt-Farbstoff mit 2-Methyl-ss-Naphthotihiazoljodäthylat in 10 cm2 Pyridin gegen eine halbe Stunde bis zur Tiefblaufärbung auf 1300 C erhitzt. Beim Erkalten fällt das   asymmetrische   Pentacarbocyanin in grünen Kristallen aus. Aus Alkohol kristallisiert der Farbstoff in grünen Rhomben. 



   Absorptionsmaximum : 6650 AE. 



   Sensibilisierungsmaximum : 7100 AE. 
 EMI6.4 
 



   Beispiel 9 : Zur Darstellung des   1-Äthyl-1'-Methylbenzthio-4'-chino-&gamma;-Methylpntacarbocyanin-   jodides von der wahrscheinlichen Formel 
 EMI6.5 
 erhitzt man   1 g Zwischenprodukt-Farbstoff   des Beispiels 8 mit 1 g Lepidinjodmethylat in 10   cm3.   Alkohol unter Zusatz von zirka 1   cm3   Diäthylamin bis zur bleibenden Grünfärbung. Das beim Erkalten ausfallende asymmetrische Pentacarboeyanin wird abgesaugt, mit Azeton gewaschen und aus Alkohol umkristallisiert. Sehwarzbraunes Kristallpulver. 



   Sensibilisierungsmaximum : 7700 AE. 



   Sensibilisierungsgebiet :   6000-8500 AE.   



   Beispiel 10 : Je 2 g 2-Methylbenzselenazoljodäthylat und   &alpha;-Phenylamido-&gamma;-phenylimido-ss-methyl-   propenhydrochlorid erhitzt man mit   0-5 ein3 Diäthylamin   gegen eine halbe Stunde zum Sieden. Aus dem blaurot gefärbten Ansatz wird der Zwischenprodukt-Farbstoff der wahrscheinlichen Formel 
 EMI6.6 
 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 mit zirka 10 cm3 5%iger Kaliumjodidlösung gefällt. Der Farbstoff kristallisiert aus Alkohol in rotvioletten   Stäbchen.   Die alkoholische Lösung zeigt ein unscharfes Absorptionsmaximum bei 5300 AE. 



     1 g   des Zwischenprodukt-Farbstoffes werden mit gleicher Gewichtsmenge 2-Methyl-5, 6-Äthylendioxybenzselenazoljodä. thylat in 5 cm3 Alkohol unter Zugabe von zirka 1   e     Diäthylamin   bis zur blei-   benden Grunfärbung   erhitzt. Das sich bildende 1, 1'-Diäthylbenzseleno-5' 6'-Äthylendioxybenzseleno-   Y-methylcarbocyaninjodid   der wahrscheinlichen Formel 
 EMI7.1 
   seheidet   sich an den Gefässwandungen in Kristallen ab. Aus Alkohol kristallisiert der Farbstoff in grünen Rhomben. 



   Absorptionsmaximum : 6850 AE. 



   Sensibilisierungsmaximum : 7150 AE. 



   Sensibilisierungsgebiet : 5800-8300 AE. 



   Beispiel 11 : Zur Darstellung des   1,   1'Diäthyl-5-äthoxy-4', 5'-naphthobenzthiopentacarbocyanins von der wahrscheinlichen Formel 
 EMI7.2 
 
 EMI7.3 
 hydrochlorid in 20 em3 Alkohol bis zur Lösung, versetzt mit 1 cm3 Piperidin und erhält dieses Gemisch gegen eine Stunde im Sieden. Beim Erkalten scheidet sich die Tetramethinverbindung der wahrscheinlichen Formel 
 EMI7.4 
 in bläulichroten Kristallen ab. 



   Absorptionsmaximum : 5300 AE. 



     1   dieses Zwischenproduktes wird in   5 sema   Alkohol mit zirka   0'8 S-Methyl-6, 7-naphthobenz-   thiazoljodäthylat zum Sieden erhitzt und mit zirka 1   cm3 Diäthylamin vorsichtig   bis zur beginnenden Kristallisation des   Pentaearbocyanins   erhitzt. 



   Absorptionsmaximum : 6950 AE. 
 EMI7.5 
 



   Sensibilisierungsgebiet : zirka 6500-7900 AE. 



   Beispiel 12 : 4 g 2-Mcthyl-5Diäthylamidobenzthiazoljodäthylat werden in   20ein3   Alkohol mit   3#5 g &alpha;-Phenylamido-&gamma;-phenylimidopropenhydrochlorid   bis zur Lösung zum Sieden erhitzt, dann mit   1'6     g Triäthanolamin   versetzt. Der blaurot gefärbte Ansatz wird nach dem Abkühlen mit 10   ex3 10% niger   wässeriger Natriumperchloratlösung versetzt, wobei der Tetramethin-Farbstoff der wahrscheinlichenFormel 

 <Desc/Clms Page number 8> 

 
 EMI8.1 
 auskristallisiert. Aus Alkohol kristallisiert der Farbstoff in rotbraunen Kristallnadeln. 



   Absorptionsmaximum der alkoholischen Lösung : 5400   AE.   



   1 g des so erhaltenen Zwischenprodukt-Farbstoffes wird mit   0#6   g 2-Methyl-6, 7-benzobenzthiazoldiäthylsulfat in 5   cm3   Alkohol zum Sieden erhitzt und allmählich mit zirka   0'3 cm3 Diäthylamin versetzt,   
 EMI8.2 
 10%iger Natriumperchloratlösung fällt das   1,     l'-Diäthyl-6-diäthylamido-4',   5'-benzobenzthiopentacarbocyaninperchlorat der wahrscheinlichen Formel 
 EMI8.3 
 Absorptionsmaximum : 7050 AE. 



  Sensibilisierungsmaximum : 7500 AE. 
 EMI8.4 
 Aus dem sich tiefrot färbenden Ansatz fällt beim Erkalten das Zwischenprodukt der   wahrscheinlichen   Formel 
 EMI8.5 
 in roten Kristallen aus. Zur Vervollständigung der Ausscheidung des Zwischenproduktes werden noch 5 cm3 10%ige Kaliumjodidlösung zugefügt. Nach dem Absaugen und Waschen mit 50% igem Alkohol wird aus Alkohol umkristallisiert. 



   Absorptionsmaximum zirka 5400 AE. 



   Der so erhaltene Tetramethin-Farbstoff wird mit   0'8 g 2-Methyl-4-phenylthiazoljodäthylat   in 
 EMI8.6 
 Färbung des Ansatzes versetzt. Beim Erkalten fällt das   1,   1'-Diäthyl-6-methoxybenzseleno-5'-phenylthiopentaearboeyaninjodid von der wahrscheinlichen Formel 
 EMI8.7 
 in grünen Kristallen aus. 



   Absorptionsmaximum : 6650 AE. 



   Sensibilisierungsmaximum : 7000 AE. 



   Sensibilisierungsgebiet :   5700-7900 AE.   



   Beispiel 14 :   2   2-Methyl-5, 6-diäthoxybenzthiazoljodäthylat werden mit gleicher Menge   &alpha;-Phenylamino-&gamma;-phenylimidopropenhydrochlorid   in 10 cm3 Alkohol unter Erwärmen gelöst und dann mit 1 cm3   50% iger Trimethylaminlosung   gegen zwei Stunden zum Sieden erhitzt. Aus der tiefroten Re- 
 EMI8.8 
 

 <Desc/Clms Page number 9> 

 
 EMI9.1 
 als dunkelrotes zähes Öl aus, das mit Wasser gewaschen aus Alkohol umkristallisiert wurde. Blaurote   Blättchen.   



     Absorptionsmaximum   : 5350 AE. 



   1   g   des obigen Zwischenproduktes wird   mit 1 g   2, 4-Dimethylthiazoljodäthylat in 10 cm3 Alkohol zum Sieden erhitzt, zirka 2 cm3 Diäthyla min zugegeben und gegen zehn Minuten in einem   Dampfbade   erhitzt. Der Ansatz sehlägt in seiner Färbung unter Abscheidung des   1,   1'-Diäthyl-5, 6-diäthoxybenzthio- 
 EMI9.2 
 
 EMI9.3 
 
 EMI9.4 
   kristallisicrt. Grünverfilzte Na deln.   Absorptionsmaximum : 6750   AB.   
 EMI9.5 
 
 EMI9.6 
 
 EMI9.7 
 
 EMI9.8 
 
 EMI9.9 
 



   Beispiel 16 : Das 1, 1'-Diäthyl-5-äthoxy-4'-methyl-6'7'-benzobenzathopentacarbocyaninjodid von derwahrscheinlichenFormel 
 EMI9.10 
 

 <Desc/Clms Page number 10> 

 erhält man entsprechend Beispiel11 bei der Kondensation des Zwischenprodukt-Farbstoffes mit dem 2,6-Dimethyl-4,   5-benzobenzthiazoljodäthylat.   Aus Alkohol kristallisiert der Farbstoff in dunkelgrünen   Blättchen.   



   Absorptionsmaximum : 6850 AE. 



   Sensibilisierungsmaximum : 7300 AE. 



   Sensibilisierungsgebiet : zirka 6400-7700 AE. 



   Beispiel 17 : Je   2   Lepidinjodmethylat und   2 g &alpha;-Phenylamido-&gamma;-phenylimidopropenhydro-   chlorid werden in 10   cm3   Alkohol gelöst und nach Zusatz von 1 cm3   Diäthylamin   gegen zwei Stunden zum Sieden erhitzt. Das beim Erkalten ausfallende Zwischenprodukt wird aus Alkohol umkristallisiert. 



   Absorptionsmaximum : 5800 AE. 



   0'7 g des so erhaltenen Tetramethin-Farbstoffes der wahrscheinlichen Formel 
 EMI10.1 
 werden mit   0'7     y   2, 4-Dimethylthiazoljodmethylat in   10 cm3   Alkohol unter Zugabe von zirka 1   cm3     Diäthylamin bis zur violettblauen Färbung zum Sieden erhitzt. Das beim Erkalten ausfallende l, l/-Dimethyl-5'-methylchinothio-4, 2'-pentacarbocyaninjodid von der wahrscheinlichen Formel   
 EMI10.2 
 wird abgesaugt und mit Aceton, bis dieses reinblau   abläuft, gewaschen.   Aus Alkohol kristallisieren dunkle kupferbraune Kristalltrümmer. 



   Sensibilisierungsmaximum : 7900 AE. 
 EMI10.3 
 



   Beispiel 18 : Ein Gemisch von je   3 g Chinaldinjodäthylat und &alpha;-Phenylamido-&gamma;-phenylimido-   propenhydrochlorid werden in 10 n3 Pyridin kurze Zeit zum schwachen Sieden erhitzt. Auf Zusatz von 10 cm310%iger Kaliumjodidlösung fällt aus der tiefroten Lösung das Zwischenprodukt in roten Flocken aus. Aus Alkohol kristallisiert der Tetramethin-Farbstoff der wahrscheinlichen Formel 
 EMI10.4 
 in violettroten Stäbchen. 



   1 g des Zwischenproduktes erhitzt man in 10   cm3   Alkohol mit 1 g 2, 4-Dimethyl-5-carboäthoxythiazoljodäthylat zum Sieden, versetzt vorsichtig mit zirka 1 cm3 Diäthylamin und erhält die Lösung 
 EMI10.5 
 thylchino-4'-carbäthoxy-5'-methylthio-2, 2'-pentacarbocyaninjodid von der wahrscheinlichen Formel 
 EMI10.6 
 abgesaugt, mit Aceton gewaschen und aus Alkohol umkristallisiert. 



   Absorptionsmaximum : 6850 AE. 



   Sensibilisierungsmaximum : 7300 AB. 



   Sensibilisierungsgebiet : 5700-8200   AB.   



   Beispiel 19 : 1 des nach Beispiel 11 dargestellten 1-Äthyl-5-äthoxybenzthiazoltetramethinphenylamidojodides (Zwischenproduktes) wird mit gleicher Gewichtsmenge   2-Methyltetrahydro-   

 <Desc/Clms Page number 11> 

 
 EMI11.1 
 erhitzt. Beim Abkühlen scheidet sich das 1, 1'-Diäthyl-5-äthoxy-4'5'-tetrahydrobenzobenzthiopenta-   carboeyaninjodid   von der wahrscheinlichen Formel 
 EMI11.2 
 aus der tiefblauen   Reaktionsflüssigkeit   in   hellgrünen   Kristallen ab. 



   Absorptionsmaximum : 6700 AE. 



   Sensibilisierungsmaximum : 7100 AE. 



   Sensibilisierungsgebiet :   6100-7800 jas.   
 EMI11.3 
 imidopropenhydrochlorid werden in 10 cm3 Pyridin gegen drei Minuten zum schwachen Sieden erhitzt. 



  Beim Erkalten fällt das Zwischenprodukt der wahrscheinlichen Formel 
 EMI11.4 
 aus. Zur Vervollständigung der Ausscheidung werden 5 cm3 10%iger Kaliumjodidlösung zugesetzt, abgesaugt, mit Wasser gewaschen und aus Alkohol umkristallisiert. 



   Absorptionsmaximum : 5350 AE. 
 EMI11.5 
 unter Zusatz von zirka 2 cm3 Triäthylaminlösung (50   %   alkoholisch) zum Sieden erhitzt. Aus Alkohol kristallisiert der gewonnene Farbstoff 1-Äthyl-1'-methyl-6-äthoxybenzseleno-5'-methylthiopentacarbocyaninjodid von der wahrscheinlichen Formel 
 EMI11.6 
 in verfilzten grünen feinen Kristallen. 



   Absorptionsmaximum : 6550. AE. 



   Sensibilisierungsmaximum : 6900 AE. 



   Sensibilisierungsgebiet :   5500-7900 AL,.   



   Beispiel 21 : Ein Gemisch von je 3   Chinaldinjodäthylat und &alpha;-Phenylamido-&gamma;-phenylimido-   propenhydrochlorid werden in 10 cm3   heissem   Alkohol gelöst und nach Zusatz von 1 cm3 Triäthanolamin gegen drei Stunden auf   1000 C erhitzt. Beim Erkalten   fällt   der Tetramethin-Farbstoff   der   wahrscheinlichen   Formel 
 EMI11.7 
 in rotvioletten Kristallen aus. 

 <Desc/Clms Page number 12> 

 



   Absorptionsmaximum : 5380 AE. 



   Zur Kondensation des 1, 1'-Diäthylchino-5'-acetylaminobenzthiopentacarbocyaninjodides der wahrseheinlichen Formel 
 EMI12.1 
 werden   1#2 g   des obigen Zwischenproduktes mit   1   2-Methyl-6-acetylaminobenzthiazoldiäthylsulfat mit zirka 1   cm3   Triäthylamin bis zur Auskristallisation des Farbstoffes zum Sieden erhitzt. 



   Absorptionsmaximum : 6950 AE. 
 EMI12.2 
 



   Sensibilisierungsgebiet : airka 6100-8000 AE. 



   Beispiel 22 : Je 2 g 2,5,   6-Trimethylbenzthiazoljodäthylat und &alpha;-Phenylamido-&gamma;-phenyl-     imido-ss-methylpropenhydroehlorid   werden nach Lösung in 10 cm2 heissem Alkohol mit   0#5 cm3 Tri-     äthanolamin   zum Sieden erhitzt. Beim Erkalten fällt der Zwischenprodukt-Farbstoff der   wahrscheinlichen   Formel 
 EMI12.3 
 
 EMI12.4 
 Alkoholumkristallisiert. 



   Absorptionsmaximum : zirka 5300 AE. 
 EMI12.5 
 
 EMI12.6 
 
 EMI12.7 
 unter Zugabe von zirka 2   em   Diäthylamin gegen zehn Minuten zum Sieden erhitzt. Der sich bildende Farbstoff scheidet sich in grünlichen Kristallen während des Erhitzens ab. 



   Absorptionsmaximum : 6650 AE. 
 EMI12.8 
 



  Sensibilisierungsgebiet :   5900 - 7500 AE.   



  Beispiel 23 : 1 p-Toluchinaldinjodäthylat werden mit   1 g #-Phenylamido-5, 6-dimethylbenz-   
 EMI12.9 
 6'-methylehinomesomethyl-2, 2'-pentacarbocyaninperchlorat von der wahrscheinlichen Formel 
 EMI12.10 
 in blauen Flocken aus. Aus Alkohol kristallisiert ein blauschwarzes Kristallpulver aus. 

 <Desc/Clms Page number 13> 

 



     Absorptionsmaximum   :   6700 AB.   



     Sensibilisierungsmaximum   : 7200 AB. 



   Sensibilisierungsgebiet :   6000-8000 AB.   



     Beispiel 24 :   Je   2 g 2-Methyl-5-äthoxybenzselenazoljodäthylat und 2 g &alpha;-Phenylamido-&gamma;-phenyl-     imido-ss-methylpropenhydrochlorid   werden mit 10   cm3 Pyridin kurze   Zeit zum schwachen Sieden erhitzt. 



  Zur Vervollständigung der   Ausscheidung   des Zwischenprodukt-Farbstoffes der wahrscheinlichen Formel 
 EMI13.1 
 werden zirka 10 cm3 10% iger Kaliumjodidlösung zu der roten Reaktionsflüssigkeit gegeben, danach abgesaugt und mit Wasser   naehgewaschen.   Aus Alkohol kristallisieren graurote   Kristallblättchen.   



   Absorptionsmaximum : 5300 AE. 



   1 g dieses Tetramethinfarbstoffes wird in   10 cm3 Alkohol   mit 1 g 2, 4-Dimethylthiazoljodmethylat unter Zusatz von zirka 1-2 cm3 Diäthylamin bis zur tiefblau-violetten Färbung im Sieden erhalten. Die Aufarbeitung geschieht wie   üblich.   Aus Alkohol kristallisiert der Farbstoff   l-Äthyl-l'-methyl-   
 EMI13.2 
 
 EMI13.3 
 als blauschwarzes Kristallpulver. 



   Absorptionsmaximum : 6500 AE.
Sensibilisierungsmaximum :   6900 axe.   
 EMI13.4 
 lichen Formel 
 EMI13.5 
 in bronzefarbigen Kristallen erhitzt. 



   Absorptionsmaximum : 6750 AE. 



   Sensibilisierungsmaximum : 7300 AE. 



    Sensibilisierungsge biet: 6500-7800 AE.   



   Beispiel 26 : 1 g 1-Äthyl-5-äthoxybenzselenotetramethinjodid (Darstellung des Zwischenproduktes nach Beispiel 20) wird mit 1 g 2, 6-Dimethyl-5-chlorbenzthiazoljodäthylat in 10 cm3 Alkohol 
 EMI13.6 
 bis zur Ausscheidung des gebildeten   1,   1'-Diäthyl-6-äthoxybenzseleno-5'-methyl-6'-chlorbenzthiopentaearboeyaninjodides von der wahrscheinlichen Formel 

 <Desc/Clms Page number 14> 

 
 EMI14.1 
 aus der   bräunlich-grünen     Reaktionsflüssigkeit   erwärmt. Aus Alkohol   kristallisieren schwärzlich-grüne   Tafeln. 



   Absorptionsmaximum : 6750 AE. 
 EMI14.2 
 wahrscheinlichen Formel 
 EMI14.3 
 wird zur Befreiung von mitentstandenen symmetrischen Pentacarboeyanin aus Alkohol umkristallisiert. 



   Absorptionsmaximum : zirka 5150 AE. 



   Zur Darstellung des   1,   1'-Diäthyl-5-methylbenzthioacenaphtonthiopentacarbocyaninjodides von der wahrscheinlichen Formel 
 EMI14.4 
 werden   0'5 g   des obigen Tetraniethin-Farbstoffes und   0'5 g 2-Methylacenaphtenthiazoljodäthylates   in 
 EMI14.5 
 grünen Kristallen ab. Aus Alkohol kristallisieren grüne haarfeine Nadeln. 



   Absorptionsmaximum : 6750 AE. 
 EMI14.6 
   amido-&gamma;-phenylimidopropenhydrochlorid   in 20 em3 Alkohol werden mit 1 cm3 Piperidin gegen zwei Stunden zum Sieden erhitzt. Das sich beim Erkalten abscheidende Zwischenprodukt der wahrscheinlichen Formel 
 EMI14.7 
 wird aus Alkohol   umkristallisiert. Karminrote Stäbchen.   



   Absorptionsmaximum : zirka 5250 AE. 



   Zur Darstellung des 1,   J/-DiäthyI-5,   6-dimethylbenzthio-6'-chlorbenzselenopentacarbocyaninjodides der wahrscheinlichen Formel 

 <Desc/Clms Page number 15> 

 
 EMI15.1 
 
 EMI15.2 
 gegen zehn Minuten zum Sieden erhitzt. Auf Zusatz von   15 cm3 Kaliumjodidlösung (5% ig)   fällt der Farbstoff aus. Aus Alkohol kristallisieren feine grüne Nadeln. 
 EMI15.3 
 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von unsymmetrischen Pentacarbocyanin-Farbstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass äquivalente Mengen eines quartären Ammoniumsalzes einer heterozyklischen Base mit reaktionsfähiger Methylgruppe und einer Propenverbindung der allgemeinen Formel 
 EMI15.4 
 worin Ri Alkyl oder Wasserstoff,   Rz   Aryl und X einen Säurerest bedeutet, in Gegenwart von alkalischen Kondensationsmitteln zur Reaktion gebracht werden und das dabei entstandene Zwischenprodukt mit der äquivalenten Menge eines quartären   Ammoniumsalzes   einer andern heterozyklischen Base mit reaktionsfähiger Methylgruppe in Gegenwart eines alkalischen Kondensationsmittels zum unsymmetrischen Pentacarbocyanin umgesetzt wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung von unsymmetrischen Pentacarbocyanin-Farbstoffen, dadurchgekennzeichnet, dass man als Reaktionskomponente eine Propenverbindung der allgemeinen Formel EMI15.5 verwendet, worin Ei Alkyl oder Wasserstoff, R2 Aryl und X einen Säurerest bedeutet, und ein oder mehrere Wasserstoffatome der Polymethinkette durch Alkylgruppen ersetzt sind. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT143304D 1933-06-03 1934-06-02 Verfahren zur Herstellung von unsymmetrischen Pentacarbocyanin-Farbstoffen. AT143304B (de)

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