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Bei bekannten Zehnerschaltvorrichtungen wird durch den Zehnerzahn eines Addierrades beim Übergang von"9"auf"0"die Zehnerfortschaltklinke für den nächst höheren Stellenwert in die wirksame Lage gebracht. Darauf werden die Fortschaltklinken nacheinander mittels eines besonderen Antriebes ausgeschwungen. Dabei schalten die in die wirksame Lage gebrachten Fortschaltklinken die zugehörigen Adddierräder um einen Schritt weiter. Es kann nun vorkommen, dass bei schnellem Arbeiten der Maschine ein Addierrad etwas überschleudert wird und die Fortsehaltklinke des nächsthöheren Stellenwertes in die wirksame Lage bringt, obgleich das Addierrad erst in die Stellung 9"gebracht ist. Es ist bekannt, derartig kleine Überschleuderungen durch eine Ausriehtschiene rückgängig zu machen.
Es war jedoch bisher nicht möglich, in einem solchen Falle die Zurückstellung auch auf die Zehnerschaltvorrichtung auszudehnen.
Diese Aufgabe wird durch die Erfindung gelöst. Sie besteht darin, dass die durch eine Umschaltklinke unter Einfluss eines Zehnerzahnes in ihre wirksame Lage gebrachte Fortschaltklinke bei Riiekstellung des Zehnerzahnes in die Stellung 9"in ihre unwirksame Lage zurückgebracht werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Es bedeuten : Fig. 1 eine Seitenansicht einer Betragstastenreihe und des mit ihr zusammenwirkenden Schaltwerkes und Fig. 2-7 Seitenansichten und Einzelheiten der Zehnerübertragung.
Die mit den Betragstastenreihen 37 zusammenarbeitenden Sehaltwerke (Fig. 1) bestehen aus federbelasteten Schaltgliedern 68, deren Nase 66 durch die Nullanschlagklinke 61 oder den Fuss der gedrückten Taste angehalten wird. Eine Uhrzeigerdrehung des Schaltgliedes 68 findet unter Wirkung der Feder 77 statt, wenn die Tragarme 76 einer die Schaltglieder 68 in ihrer Ruhelage festhaltenden
Stange 75 durch den Maschinenantrieb um die Welle 65 im Uhrzeigersinne gedreht werden. Bevor die
Schaltglieder 68 durch die Stange 75 im Gegenzeigersinne in ihre Ruhestellung zurückgebracht werden, werden sie mittels Ritzel 86 mit den Einstellgliedern 90 für das Druckwerk gekuppelt und die Addierwerksräder 112 mit ihnen in Eingriff gebracht.
Die Einstellglieder 90 nehmen also an der Rückbewegung der Schaltglieder 68 teil und übertragen den durch die gedrückten Betragstasten eingestellten Betrag auf das Druckwerk, um den die Schaltglieder 68 die Addierräder 112 weiterdrehen.
Ausser diesem Addierwerk 112 besitzt die Maschine noch ein zweites Addierwerk, das aus auf einer Welle 144 gelagerten Scheiben 142 und M3 besteht. Die Scheiben 142 sind mit je einem Ritzel 152 verbunden, die zu gegebener Zeit mit Zahnrädern 138 in Eingriff gebracht werden können. Die Zahnräder 138 stehen über Zahnräder 185 mit den Einstellgliedern 90 in ständiger Verbindung. Die Zahnräder 135 sind auf übereinandergesehobenen Rohren 186 befestigt, die an ihrem andern Ende die Typenräder des Druckwerkes tragen. Nach ihrer Einstellung werden die Zwischenräder. 138 durch einen Sperrbügel 146 (Fig. 1) in ihrer eingestellten Lage festgehalten. An dem Sperrbügel.
M6 ist eine Schiene 145 befestigt, die in die Verzahnung der Zwischenräder 138 eingreifen kann. Arme 147 des Bügels 146 sind auf einer Welle 148 befestigt, die durch eine nicht näher dargestellte Einrichtung eine Schwenkbewegung erfährt.
Zum Zwecke der Zehnerübertragung ist jedes Ritzel 152 mit einem Sperrad 182 verbunden (Fig. 2 bis 4 und 7), das mit einer Zehnerfortschaltklinke 183 zusammenarbeitet. Die Fortschaltklinke 183 ist drehbar auf dem Arm 184 eines auf der Welle 16 sue drehbaren Hebels 185 gelagert. Zwei an dem
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Arm 187 des Hebels 185 befindliche Rollen 186 arbeiten mit auf der Welle 155 befestigten Hubscheiben 188 zusammen. Die Welle J ! wird durch eine nicht dargestellte Einrichtung zuerst im Uhrzeiger-und dann im Gegenzeigersinne gedreht.
Bei der Uhrzeigerdrehung der Welle 155 werden die Hebel 185 durch die Hubscheibe 188 nacheinander, d. h. beim höchsten Stellenwert angefangen, im Uhrzeigersinne gedreht und die Fortsehaltklinken 183 von den Sperrädern 182 entfernt. Der Hebel 185 für den niedrigsten Stellenwert ist mit dem Hebel 185 für den nächsthöheren Stellenwert durch eine Nabe 189 verbunden, so dass beide durch eine einzige Hubscheibe 188 bewegt werden. Da eine Zehnerübertragung auf das Addierrad des niedrigsten Stellenwertes nicht erfolgt, hat die diesem Stellenwert zugeordnete Klinke M. 3 (Fig. 7) lediglich die Aufgabe einer Sperrklinke und verhindert das Zurückdrehen des Addierrades 142.
Infolgedessen ist-die Klinke 18, 3 durch einen Stift 190 fest mit dem Hebel 185 verbunden.
Nachdem die Klinken 1 & 3 von den Sperrädern 182 entfernt sind, werden die Ritzel 152 mit den Zwischenrädern ? & S in Eingriff gebracht und um den auf dem Tastenfeld eingestellten Betrag fortgeschaltet. Geht dabei ein Addierrad von"911 auf"0"über, so wird auf das Addierrad des nächsthöheren Stellenwertes eine Einheit übertragen. Zu diesem Zweck sind die Addierräder 141 und 142 mit Zehnerzähnen 191 versehen (Fig. 2 und 5), die beim Übergang von 9"auf O"auf einen Absatz 192 des einen Armes 193 eines auf der Stange 195 lose drehbaren Winkelhebels 194 treffen und ihn im Uhrzeigersinne drehen.
Ein an dem andern Arm 197 des Winkelhebels 194 befindlicher Stift 196 greift in eine Aussparung 198 (Fig. 4) des Armes 199 des an dem Hebel 185 drehbar befestigten dreiarmigen Hebels 200 hinein. Ein anderer Arm 201 des dreiarmigen Hebels 200 wird von einem gegabelten Arm 202 der Fortschaltklinke 183 umfasst. Eine Uhrzeigerdrehung des Winkelhebels 194 hat also eine Gegenzeigerdrehung des dreiarmigen
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nach Fig. 4 zur Folge.
Wird jetzt der Hebel 185 durch die Hubseheibe 188 im Uhrzeigersinne gedreht, so fasst die in die Stellung nach-Fig. 4 gebrachte Klinke 18.'3 hinter einen Zahn des Sperrades 182-und dreht es um einen Schritt im Uhrzeigersinne. Im Verlauf dieser Uhrzeigerdrehung des Hebels 185 dreht sieh die Fortschaltklinke 183 bei der Uhrzeigerdrehung des Sperrades 182 im Gegenzeigersinne um ihren Drehzapfen, kehrt damit in ihre Ruhelage zurück, in der sie sich gegen einen Stift 203 legt, und verhindert eine Rückdrehung des Addierrades 142 (vgl. Fig. 2).
Der Winkelhebel 194, der mehrarmige Hebel 200 und die Fortsehaltklinke 183 werden in ihrer
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Feder 208 belasteten Sperrklinke 204 kraftschlüssig festgehalten. Die Sperrklinke 204 ist an dem Hebel 185 drehbar befestigt und greift jeweils in eine der beiden am Hebel 200 befindlichen kerben- förmigen Einschnitte 205, 206.
Um auch eine Rückdrehung der Addierräder für den Zeitraum zu verhindern, in dem sieh die Fortschaltklinken 183 ausser Eingriff mit den Sperrädern 182 befinden, sind noch besondere auf der Welle 195 drehbar gelagerte federbelastete Sperrklinken 209 vorgesehen, die mit den Sperrädern 152 ständig in Eingriff bleiben.
Um ferner zu vermeiden, dass infolge Übersehleuderns der Zehnerzahn 191 eines Addierrades die Fortschaltklinke 183 des nächsthöheren Stellenwertes zu früh in ihre wirksame Stellung bringt, besitzt das Addierrad noch einen zweiten Zahn 215 (Fig. 5), der mit dem Absatz 216 des Armes 197 des Winkelhebels 194 zusammenarbeitet. Normalerweise befindet sieh der Zahn 215 in der in Fig. 2 dargestellten Lage. Wenn jedoch der Zehnerzahn 191 auf den Winkelhebel 194 getroffen ist und ihn im Uhrzeigersinne gedreht hat, befindet sieh der Zahn 215 in der in Fig. 5 dargestellten Lage, d. h. unterhalb des Absatzes 216.
Stellt sich beim Wirksamwerden der Ausrichtschiene 145 heraus, dass das Addierrad auf 9"stehen muss, also ein Übergang von"914 auf"0"nicht stattgefunden hat und deshalb auch die Zehnerschaltung nicht wirksam werden darf, so bringt die Ausriehtsehiene 145 das betreffende Zwischenrad 138 und damit auch das Ritzel 152 in die richtige Lage zurück. Dabei trifft die Nase 215 auf den Absatz 216 und dreht den Winkelhebel 194 im Gegenzeigersinne in die richtige Stellung zurück. Die Einrichtung ist so getroffen, dass die Absätze 192 und 216 und die Zähne 191 und 215 in verschiedenen Ebenen liegen ; so dass der Absatz 192 nur mit dem Zahn 191 und der Absatz 216 nur mit dem Zahn 215 zusammenarbeiten kann.
Für die höherstelligen Addierräder 143 (Fig. 6), die nicht durch ein Schaltwerk, sondern nur durch eine Zehnerübertragung fortgeschaltet werden, also lediglich zur Kapazitätserhöhung dienen, gelangen die bekannten maltesergesperrartigen Zehnerschalteinrichtuhgen zur Anwendung. Diese bestehen, wie Fig. 6 zeigt, aus einer nur mit einem einzigen Zahn 218 versehenen Scheibe 217. Die Scheibe 218 arbeitet mit einem auf der Welle 195 lose drehbaren Ritzel 219 zusammen, das gleichzeitig mit dem Addierradritzel 220 des nächsthöheren Stellenwertes in Eingriff steht.
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