AT141953B - Zwangseinrichtung an Antrieben für Bahnschranken. - Google Patents

Zwangseinrichtung an Antrieben für Bahnschranken.

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AT141953B
AT141953B AT141953DA AT141953B AT 141953 B AT141953 B AT 141953B AT 141953D A AT141953D A AT 141953DA AT 141953 B AT141953 B AT 141953B
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Suedbahnwerke A G
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Zwangseinricbtung   an Antrieben für Bahnsehranken. 



   Antriebe für Bahnschranken mit Vorläutewerk sind gewöhnlich mit einer Einrichtung versehen, welche das den Antrieb bedienende Bahnorgan zwingen soll, nach einer etwa erfolgten Unterbrechung der   Sehranken-Sehliessbewegung   den Schrankenantrieb wieder in die Anfangslage   zurückzudrehen   und die Schrankenbedienung neuerlich zu beginnen und ohne Unterbrechung zu beenden zu dem Zwecke, die vorgeschriebene Zeitdauer der Betätigung des   Schranken-Vorläutewerkes   weder unterbrechen noch abkürzen zu können. 



   Um dies zu erreichen, wird, wie beispielsweise die österr.   Patentschrift Nr.   47078 beschreibt, ein nur einseitig gekuppelter Fliehkraftregler eingebaut, welcher bei Unterbrechung der   Schliessbewegung   nach einigen Sekunden zum Stillstand kommen und hiebei eine die weitere   Schliessbewegung     hemmende   Sperrvorrichtung zur Wirkung bringen soll. 



   Bei ordnungsmässiger Bedienung des Antriebes erfüllt diese Einrichtung auch tatsächlich ihren Zweck, doch kann ihre Wirkung vereitelt werden, indem eine Unterbrechung der   Schrankenschliess-   bewegung durch ruckweise Vor- und Rückbewegung der Antriebskurbel hervorgerufen wird. Das   Schrankenschliessen   bzw. die Betätigung des Vorläutewerkes wird hiedurch   tatsächlich   unterbrochen, weil die vom Antrieb zum Schranken führende Drahtleitung keine fortschreitende, sondern nur mehr eine hin-und hergehende Bewegung ausführt.

   Der Fliehkraftregler im Antrieb hingegen wird durch die stossweise   Vor- und Rückbewegung   der Antriebskurbel in Bewegung erhalten, so dass er die Sperrvorrichtung nicht zur Wirkung bringen kann, wodurch die unterbrochene   Schranken-Schliessbewegung   zu einem beliebigen Zeitpunkt vorschriftswidrig wieder fortgesetzt werden kann. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung, welche diesen Mangel und damit auch ein Gefahrmoment bei der Schrankenbedienung beseitigt. 



   Erreicht wird dies erfindungsgemäss durch den Einbau einer Klinken-oder Reibungseinrichtung in den Schrankenantrieb, welche von einem bei der Betätigung des Antriebes bewegten Antriebsteil so gesteuert wird, dass sie die die   Schliessbewegung   des Antriebes hemmende Sperrvorrichtung auch zur Wirkung bringt, sobald eine Umkehrung der Antriebsdrehung vom   Schrankenschliessen   zum Schranken- öffnen vor sich geht, so dass die Einrichtung genau so wirkt, als wäre der Fliehkraftregler zum Stillstand gelangt. 



   Auf der Zeichnung sind einige der vielen möglichen   Ausfiihrullgsformen   des Erfindunggedankens beispielsweise dargestellt. 



   Die Figuren   1,   2 und 3 zeigen die Anordnung einer Mitnehmerklinke k, welche einerseits an dem Auslöseelement a nur im Uhrzeigersinn ausschwenkbar angelenkt ist und andrerseits mit ihrem freien Ende in die Bahn mehrerer Stifte st reicht, welche an irgendeinem bei der Antriebsbedienung bewegten Teil des Antriebes, also beispielsweise an dem Sperrad r angebracht sind. 



   Die Fig. 1 und 2 zeigen Stellungen während des   Schrankenschliessens.   Die Sperrvorrichtung s wird in bekannter Weise durch das Auslöseelement a ausser Eingriff mit dem Sperrad r gehalten, so dass der Antrieb ungehindert in der   Schliessrichtung   (Pfeilrichtung   1)   gedreht werden kann. Hiebei reicht, wie die Fig. 1 zeigt, die Mitnehmerklinke k in die Bahn der Stifte st und wird während der Drehung des Rades von jedem Stift st ausgehoben (Fig. 2), um hinter jedem Stift wieder einzufallen, ohne jedoch das Auslöseelement a und die Sperrvorrichtung s zu betätigen. Das   Schrankensehliessen   kann daher von der Sperrvorrichtung s unbehindert erfolgen. 



   Sobald jedoch die Antriebsbewegung umgekehrt wird, d. h. das Sehrankenöffnen (Pfeilrichtung 2) begonnen wird, nimmt, wie die Fig. 3 zeigt, der der Mitnehmerklinke zunächstliegende Stift st diese 

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 samt dem Auslöseelement a soweit mit, dass dieses die Sperrvorrichtung s freigibt, welche in das   Sperr-   rad r einfällt und eine neuerliche   Sehliessbewegung (Pfeilriehtung )   verhindert. Die Anzahl der Stifte kann so gross gewählt werden, dass schon die kleinste Drehung in der Pfeilrichtung 2 die Sperrvorrichtung s zur Wirkung bringt, so dass auch schon eine ruckweise   Vor-und Rückbewegung der Antriebskurbel   die Sperrvorrichtung s zur Wirkung bringt. 



   Es wäre natürlich auch die umgekehrte Anordnung möglich, bei welcher an Stelle der Stifte st eine grössere Anzahl von Mitnehmerklinken k am Sperrad r angebracht und so angeordnet werden könnten, dass sie bei. Drehung des Rades r in der Pfeilrichtung 1 dem Auslöseelement a ausweichen, dieses aber bei der Drehung in der Pfeilrichtung   2 ausrücken   und die Sperrvorrichtung s auslösen. 



   Die weiteren Fig. 4-8 zeigen Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes, bei welchen die Betätigung des Auslöseelementes a anstatt durch eine Klinkeneinrichtung durch Elemente erfolgt, welche von einem bei der Bedienung des Antriebes bewegten Teil durch Reibung gesteuert werden. Selbst-   verständlich   könnte aber auch bei diesen Ausführungsbeispielen die Reibungseinriehtung durch Mitnehmerklinken ersetzt werden. 



   Bei der Ausführungsform Fig. 4 und 5 ist auf eine   Bremsseheibe     b ein Hebel h vermittels   seiner Bremsbacken B eventuell unter Einschaltung von Druckfedern f so aufgeklemmt, dass zwischen der   Bremsscheibe b   und den Backen   B genügend Reibung auftritt,   um den Hebel h bei der   Drehung   der Bremsscheibe mitnehmen zu können. Wird die Bremsscheibe in der   Schrankenschliessriehtung     (Pfeilrichtung 1)   gedreht, so kann der Hebel   A   dieser Bewegung nicht folgen, weil er durch den Anschlag i daran gehindert wird.

   Diese Drehung erfolgt also unter gleitender Reibung zwischen der Bremsscheibe b und dem Bremsbacken B, ohne dass der Hebel   A   das   Auslöseelement   a und die Sperrvorrichtung s beeinflusst. Sobald aber eine Drehung in der Pfeilrichtung 2 (Fig. 5) erfolgt, wird der Hebel A durch Reibung mitgenommen, 
 EMI2.1 
 
Die Ausführungsform Fig. 6 hat im Wesen die gleiche Wirkung. Hier ist der Hebel h an dem Auslöseelement a angelenkt und ein an ihm angebrachter Bremsbacken B, welcher mit der Bremsseheibe b zusammenwirkt, wird durch ein Gewicht G (oder eine Feder) auf die   Bremsseheibe   aufgepresst, so dass wieder bei einer Drehung in der Pfeilrichtung 2 die Sperrvorrichtung zur Wirkung gebracht wird. 



   Bei der Ausführungsform Fig. 7 und 8 ist an dem Auslöseelement a eine sogenannte Stelze St drehbar angelenkt, deren untere freie Seite zu ihrem Drehpunkt exzentrisch geformt ist und am Umfange der Bremsseheibe b aufliegt. Bei der Drehung der Bremsscheibe in der   Schrankenschliessrichtung     (pfeilrichtung 1, Fig. 7) kann   die Stelze nicht weiter mitgenommen werden, da sie entweder durch den Anschlag   i   daran gehindert wird, oder aber die Exzentrizität ihrer auf der Bremsseheibe aufliegenden Seite ist so gewählt, dass in der gezeichneten Stellung eine Berührung zwischen Stelze und   Bremsseheibe   nur mehr entsprechend der geringen Gewichtskomponente der schräg liegenden Stelze stattfindet und daher eine weitere Mitnahme der Stelze nicht mehr erfolgt.

   Bei dieser gezeichneten Stellung der Stelze verbleibt das Auslöseelement a   eingerückt   und die Bremsvorrichtung s kann daher nicht zur Wirkung kommen, während bei einer Drehung in der Richtung des Sehrankenöffnens (Pfeilrichtung 2) die Stelze St von der Bremsscheibe b durch Reibung mitgenommen wird, wobei sich die exzentrische Berührungskurve der Stelze am Umfange der Bremsseheibe abwälzt, die Stelze angehoben und das Auslöseelement a ausgerückt wird, bis die Sperrvorrichtung s einfallen kann (Fig. 8). 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1. Zwangseinrichtung für   Bahnsehranken-Antriebe,   gekennzeichnet durch eine Klinken-oder Reibungseinrichtung, welche von einem während der Betätigung des Antriebes bewegten Antriebsteil so gesteuert wird, dass sie eine die   Schliessbewegung   des Antriebes hemmende Sperrvorrichtung zur Wirkung bringt, sobald eine Umkehrung der Antriebsdrehung vom   Schrankenschliessen   zum Schrankenöffnen vor sieh geht, so dass hiedurch eine allfällige neuerliche   Schliessbewegung   gehemmt wird.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch l, gekennzeichnet durch Mitnehmerklinken , welche mittel-oder unmittelbar entweder an dem Auslöseelement t) einer Sperrvorrieh- tung (s) oder an einem während der Betätigung des Antriebes bewegten Antriebsteil (Rad r) einseitig ausschwenkbar angelenkt sind und im ersteren Falle mit am Rade (r) angebrachten Ansätzen, Stiften (st) od. dgl.
    und im letzteren Falle mit dem Auslöseelement (a) mittel-oder unmittelbar so zusammenspielen, dass sie bei Drehung des Antriebes in der Schrankenschliessrichtung (Pfeilrichtung 1) entweder von den Ansätzen (st) oder von dem Auslöseelement (a) verdrängt werden und somit ausweichen, ohne das Auslöseelement zu betätigen, während bei einer Drehung des Antriebes in der Richtung des Schranken- öffnens (Pfeilrichtung 2) einer der Ansätze (st) die l\1itnehmerklinke (k) samt dem Auslöseelement (a) oder eine der am Rade (r) sitzenden Mitnehmerklinken (k) das Auslöseelement (a) aushebt und hiedurch die Sperrvorriehtung (s) zur Wirkung bringt.
    3. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen auf das Auslöseelement (a) einer Sperrvorrichtung (s) einwirkenden Hebel (7, Stelze (St) od. dgl., welche mit einem während der Betätigung des Antriebes bewegten Antriebsteil (Bremsscheibe b od. dgl.) durch EMI2.2 <Desc/Clms Page number 3> Auslöseelement (a), die Sperrvorrichtung (s) nicht betätigt wird, während hingegen bei der Drehung des Antriebes in der Richtung des Schrankenöffnens (Pfeilriehtung 2) der Hebel (h) oder die Stelze (St) von dem bewegten Antriebsteil durch Reibung mitgenommen und soweit verdreht oder verschoben wird, dass das mit ihnen zusammenspielende Auslöseelement (a) ausgehoben und hiedurch die Sperrvorrich- tung (s) zur Wirkung gebracht wird. EMI3.1
AT141953D 1934-08-24 1934-08-24 Zwangseinrichtung an Antrieben für Bahnschranken. AT141953B (de)

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AT141953D AT141953B (de) 1934-08-24 1934-08-24 Zwangseinrichtung an Antrieben für Bahnschranken.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3115218A (en) * 1961-06-20 1963-12-24 Borg Warner Band brake for a laundry machine mechanism

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3115218A (en) * 1961-06-20 1963-12-24 Borg Warner Band brake for a laundry machine mechanism

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