AT139863B - Verfahren zur Herstellung eines enthärtend wirkenden kosmetischen Reinigungsmittels. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines enthärtend wirkenden kosmetischen Reinigungsmittels.Info
- Publication number
- AT139863B AT139863B AT139863DA AT139863B AT 139863 B AT139863 B AT 139863B AT 139863D A AT139863D A AT 139863DA AT 139863 B AT139863 B AT 139863B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- borax
- acid
- alkali
- salts
- cleaning agent
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 5
- 239000002537 cosmetic Substances 0.000 title description 7
- 239000012459 cleaning agent Substances 0.000 title description 6
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title description 3
- 229910021538 borax Inorganic materials 0.000 claims description 14
- 239000004328 sodium tetraborate Substances 0.000 claims description 14
- 235000010339 sodium tetraborate Nutrition 0.000 claims description 14
- 239000003513 alkali Substances 0.000 claims description 5
- 125000005341 metaphosphate group Chemical group 0.000 claims description 5
- 150000003839 salts Chemical group 0.000 claims description 5
- VEXZGXHMUGYJMC-UHFFFAOYSA-N Hydrochloric acid Chemical compound Cl VEXZGXHMUGYJMC-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 4
- NBIIXXVUZAFLBC-UHFFFAOYSA-N Phosphoric acid Chemical compound OP(O)(O)=O NBIIXXVUZAFLBC-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 4
- NBIIXXVUZAFLBC-UHFFFAOYSA-K phosphate Chemical compound [O-]P([O-])([O-])=O NBIIXXVUZAFLBC-UHFFFAOYSA-K 0.000 claims description 4
- 150000001447 alkali salts Chemical class 0.000 claims description 3
- 239000001488 sodium phosphate Substances 0.000 claims description 3
- RYFMWSXOAZQYPI-UHFFFAOYSA-K trisodium phosphate Chemical compound [Na+].[Na+].[Na+].[O-]P([O-])([O-])=O RYFMWSXOAZQYPI-UHFFFAOYSA-K 0.000 claims description 3
- 229910000406 trisodium phosphate Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 235000019801 trisodium phosphate Nutrition 0.000 claims description 3
- BVKZGUZCCUSVTD-UHFFFAOYSA-M Bicarbonate Chemical class OC([O-])=O BVKZGUZCCUSVTD-UHFFFAOYSA-M 0.000 claims description 2
- QAOWNCQODCNURD-UHFFFAOYSA-N Sulfuric acid Chemical class OS(O)(=O)=O QAOWNCQODCNURD-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- LSNNMFCWUKXFEE-UHFFFAOYSA-N Sulfurous acid Chemical class OS(O)=O LSNNMFCWUKXFEE-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 239000002253 acid Substances 0.000 claims description 2
- 229910000147 aluminium phosphate Inorganic materials 0.000 claims description 2
- BVKZGUZCCUSVTD-UHFFFAOYSA-N carbonic acid Chemical compound OC(O)=O BVKZGUZCCUSVTD-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 150000004649 carbonic acid derivatives Chemical class 0.000 claims description 2
- ISIJQEHRDSCQIU-UHFFFAOYSA-N tert-butyl 2,7-diazaspiro[4.5]decane-7-carboxylate Chemical class C1N(C(=O)OC(C)(C)C)CCCC11CNCC1 ISIJQEHRDSCQIU-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 7
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 6
- 229910019142 PO4 Inorganic materials 0.000 description 5
- 239000010452 phosphate Substances 0.000 description 5
- MOMKYJPSVWEWPM-UHFFFAOYSA-N 4-(chloromethyl)-2-(4-methylphenyl)-1,3-thiazole Chemical compound C1=CC(C)=CC=C1C1=NC(CCl)=CS1 MOMKYJPSVWEWPM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 235000019983 sodium metaphosphate Nutrition 0.000 description 3
- UIIMBOGNXHQVGW-UHFFFAOYSA-M Sodium bicarbonate Chemical compound [Na+].OC([O-])=O UIIMBOGNXHQVGW-UHFFFAOYSA-M 0.000 description 2
- 239000013078 crystal Substances 0.000 description 2
- 238000002425 crystallisation Methods 0.000 description 2
- 230000008025 crystallization Effects 0.000 description 2
- 239000002244 precipitate Substances 0.000 description 2
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 description 2
- DGAQECJNVWCQMB-PUAWFVPOSA-M Ilexoside XXIX Chemical compound C[C@@H]1CC[C@@]2(CC[C@@]3(C(=CC[C@H]4[C@]3(CC[C@@H]5[C@@]4(CC[C@@H](C5(C)C)OS(=O)(=O)[O-])C)C)[C@@H]2[C@]1(C)O)C)C(=O)O[C@H]6[C@@H]([C@H]([C@@H]([C@H](O6)CO)O)O)O.[Na+] DGAQECJNVWCQMB-PUAWFVPOSA-M 0.000 description 1
- 206010040880 Skin irritation Diseases 0.000 description 1
- 239000004902 Softening Agent Substances 0.000 description 1
- 239000000654 additive Substances 0.000 description 1
- 238000003287 bathing Methods 0.000 description 1
- 239000000470 constituent Substances 0.000 description 1
- 239000008233 hard water Substances 0.000 description 1
- 238000002156 mixing Methods 0.000 description 1
- HWGNBUXHKFFFIH-UHFFFAOYSA-I pentasodium;[oxido(phosphonatooxy)phosphoryl] phosphate Chemical compound [Na+].[Na+].[Na+].[Na+].[Na+].[O-]P([O-])(=O)OP([O-])(=O)OP([O-])([O-])=O HWGNBUXHKFFFIH-UHFFFAOYSA-I 0.000 description 1
- 239000000047 product Substances 0.000 description 1
- 230000036556 skin irritation Effects 0.000 description 1
- 231100000475 skin irritation Toxicity 0.000 description 1
- 229910052708 sodium Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011734 sodium Substances 0.000 description 1
- 229910000030 sodium bicarbonate Inorganic materials 0.000 description 1
- 235000017557 sodium bicarbonate Nutrition 0.000 description 1
- 235000019832 sodium triphosphate Nutrition 0.000 description 1
- 238000005406 washing Methods 0.000 description 1
Landscapes
- Detergent Compositions (AREA)
- Cosmetics (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Verfahren zur Herstellung eines enthärtend wirkenden kosmetischen Reinigungsmittels.
Bekanntlich wird Borax im Haushalt, zur Wäsche und als Kosmetikum seit Jahrzehnten verwendet, unter anderm um das Wasser weich zu machen. Es ist nun neuerdings nachgewiesen worden, dass Borax allein die Härtebildner des Wassers bei gewöhnlichen Temperaturen nur sehr unvollkommen und langsam bindet, so dass diese Wirkung bei der üblichen Verwendung im Bade-und Waschwasser ungenügend ist. Will man daher auf die enthärtende Wirkung nicht verzichten, so muss man dem Borax stärker wirkende Enthärtungsmittel zusetzen. Als solche haben sich Natriumdi-und Natriumtriphosphat brauchbar erwiesen, u. zw. in einer Konzentration von 10 bis 30% der Borax-Phosphat-Mischung. Bei prozentual kleinerem Phosphatzusatz ist die Wirkung zu schwach, während ein prozentual höherer Zusatz wegen der dann auftretenden Hautreizwirkung die Verwendung als Kosmetikum von vornherein ausschliesst.
Bringt man jedoch eine derartige Mischung mit 10-30% Phosphatgehalt in hartes Wasser, so tritt sofort ein dickflockiger Niederschlag auf, dessen unschönes Aussehen die Verwendung des Präparates als Hautpflegemittel unmöglich macht.
Der vorliegenden Erfindung liegt nun die überraschende Beobachtung zugrunde, dass der Zusatz einer kleinen Menge von Natriummetaphosphat zu einer Borax-Orthophosphat-Misehung das Auftreten des flockigen Niederschlages verhindert, auch wenn der Boraxgehalt 70% und mehr beträgt. Es entsteht dann nur eine feine gleichmässige Trübung, die der Verwendung des Präparates als Kosmetikum nicht im Wege steht, im Gegenteil sogar von Vorteil ist.
Voraussetzung für diese Wirkung des Metaphosphates ist aber dessen vollkommen gleichmässige Verteilung in der Borax-Phosphat-Mischung, was auf den bisher bekannten Wegen auch mit den modernen Mischmaschinen nicht zu erreichen ist. Es wurde aber gefunden, dass man überraschenderweise dann zu einem brauchbaren Ergebnisse gelangt, wenn man das Metaphosphat zunächst mit der mehrfachen Menge von teilweise entwässertem Borax (mit etwa 5 Molen Kristallwasser) staubfein zusammenmahlt und mischt und dann erst, am besten stufenweise, Borax und Phosphat zugibt :
Beispiel 1 :
y kg reines Natriummetaphosphat wird mit 1 kg teilweise entwässertem Borax (mit etwa 5 Molen Kristallwassergehalt) gemischt und in einer Gebläsemühle mit hoher Umdrehungszahl gemahlen, worauf dann stufenweise 80 kg reiner Borax (mit 10 Molen Kristallwasser) und 18 leg Trinatrium- phosphat zugemischt werden.
Es ist klar, dass dem Reinigungsmittel auch noch andere geeignete bekannte Reinigungsmittel zugesetzt werden können.
Weitere Versuche haben dann ergeben, dass der verhältnismässig kostspielige teilweise entwässerte Borax auch durch andere Salze ersetzt werden kann. Als brauchbar haben sich hiebei herausgestellt : die Alkalisalze der Kohlensäure (Carbonate und Bicarbonate), der Phosphorsäure (primäre, sekundäre und tertiäre Salze), der phosphorigen Säure, der Schwefel-und schwefligen Säure, der Thioschwefelsäure und der Chlorwasserstoffsäure.
Die Salze werden auf jeden Fall trocken oder auch ganz oder teilweise entwässert verwendet ; es können naturgemäss nur solche Salze in Frage kommen, die als Zusätze zu kosmetischen Reinigungsmitteln geeignet sind.
B eis piel 2 : Yz kg reines Natriummetaphosphat wird mit 1 Yz leg Natriumbicarbonat gemischt und in einer Gebläsemühle mit hoher Umdrehungszahl gemahlen, worauf dann stufenweise 80 leg reiner Borax (mit 10 Molen Kristallwasser) und 18 kg Trinatriumphosphat zugemischt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung eines enthärtend wirkenden kosmetischen Reinigungsmittels, das im wesentlichen aus Borax (etwa 70%) und Alkaliorthophosphaten (etwa zou besteht, dadurch gekennzeichnet, dass man der Mischung kleine Mengen, so z. B. 0'5%, Alkalimetaphosphat beigibt und in der Mischung innig verteilt.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man das Alkalimetaphosphat zunächst mit der mehrfachen Menge von teilweise entwässertem Borax mahlt und innig vermischt und hierauf erst gewöhnlichen Borax und Alkaliorthophosphat, z. B. Di- oder Trinatriumphosphat, zumischt.3. Verfahren nach den Ansprüchen 1. und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man an Stelle des teilweise entwässerten Boraxes andere wasserfreie, wasserarme oder entwässerte Alkalisalze, nämlich die Alkalisalze der Kohlensäure (Carbonate und Bicarbonate), der Phosphorsäure (primäre, sekundäre und tertiäre Salze), der phosphorigen Säure, der Schwefel-und schwefligen Säure, der Thioschwefelsäure und der Chlorwasserstoffsäure, zur Vermahlung und innigen Verteilung des Alkalimetaphosphates benutzt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT139863T | 1934-02-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT139863B true AT139863B (de) | 1934-12-27 |
Family
ID=3640882
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT139863D AT139863B (de) | 1934-02-12 | 1934-02-12 | Verfahren zur Herstellung eines enthärtend wirkenden kosmetischen Reinigungsmittels. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT139863B (de) |
-
1934
- 1934-02-12 AT AT139863D patent/AT139863B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE675060C (de) | Verfahren zum Weichmachen von Wasser | |
| AT139863B (de) | Verfahren zur Herstellung eines enthärtend wirkenden kosmetischen Reinigungsmittels. | |
| DE940136C (de) | Zahnpflegemittel | |
| CH175808A (de) | Auf Wasser enthärtend wirkendes kosmetisches Reinigungsmittel. | |
| DE671126C (de) | Verfahren zum Bleichen von Tabak | |
| DE684233C (de) | Verfahren zur Herstellung eines Ersatzmittels fuer Glycerin | |
| DE917159C (de) | Verfahren zur Erzeugung von Oberflaechenschichten auf Eisen und Stahl | |
| DE1137161B (de) | Verfahren zur Herstellung von Waschmitteln | |
| DE696113C (de) | Verfahren zur Herstellung von Schaumbildnerstammloesungen fuer die Erzeugung von Feuerloeschluftschaum | |
| AT136966B (de) | Verfahren zum Schmälzen von Textilmaterialien. | |
| AT114428B (de) | Verfahren zum Bereiten oder Regenerieren eines Rostschutzbades. | |
| DE634043C (de) | Verfahren zum Bleichen und Entsaeuern fettsaeurehaltiger OEle und Fette | |
| DE588612C (de) | Verfahren zur Herstellung von festen, freie Kresole in stark disperser wasserloeslicher Form enthaltenden hochprozentigen Kresolpraeparaten | |
| DE1256833B (de) | Polyphosphathaltiges Chromgerbehilfsmittel | |
| AT154798B (de) | Verfahren zur Herstellung von Zellstoff. | |
| DE585512C (de) | Appretieren und Weichmachen von Kunstseide | |
| DE642394C (de) | Verfahren zur Herstellung von physiologisch ausgeglichenen eiweissfreien Fluessigkeiten aus Organen o. dgl. | |
| DE868331C (de) | Verfahren zur Herstellung eines huminsaeurehaltigen Badezusatzes | |
| DE723740C (de) | Kalkseifendispergierungsmittel | |
| AT152784B (de) | Verfahren zur Veredelung von Textilgeweben. | |
| DE731971C (de) | Verfahren zum Beschweren von Textilgut | |
| AT152370B (de) | Verfahren zur Herstellung eines Bleipflasters. | |
| DE905721C (de) | Verfahren zur Schwimmaufbereitung von kalihaltigen Salzen | |
| DE615962C (de) | Verfahren zum Avivieren und Weichmachen von Textilien, insbesondere Kunstseide | |
| DE1417149A1 (de) | Verfahren zur Herstellung saurer,polymere Phosphate enthaltender Trockenprodukte |