AT139863B - Verfahren zur Herstellung eines enthärtend wirkenden kosmetischen Reinigungsmittels. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines enthärtend wirkenden kosmetischen Reinigungsmittels.

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AT139863B
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borax
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alkali
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Heinrich Mack Nachf
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Mack Chem Pharm
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  Verfahren zur Herstellung eines   enthärtend     wirkenden   kosmetischen Reinigungsmittels. 



   Bekanntlich wird Borax im Haushalt, zur Wäsche und als Kosmetikum seit Jahrzehnten verwendet, unter anderm um das Wasser weich zu machen. Es ist nun neuerdings nachgewiesen worden, dass Borax allein die Härtebildner des Wassers bei gewöhnlichen Temperaturen nur sehr unvollkommen und langsam bindet, so dass diese Wirkung bei der üblichen Verwendung im Bade-und Waschwasser ungenügend ist. Will man daher auf die enthärtende Wirkung nicht verzichten, so muss man dem Borax stärker wirkende Enthärtungsmittel zusetzen. Als solche haben sich Natriumdi-und Natriumtriphosphat brauchbar erwiesen, u. zw. in einer Konzentration von 10 bis 30% der Borax-Phosphat-Mischung. Bei prozentual kleinerem Phosphatzusatz ist die Wirkung zu schwach, während ein prozentual höherer Zusatz wegen der dann auftretenden Hautreizwirkung die Verwendung als Kosmetikum von vornherein ausschliesst. 



   Bringt man jedoch eine derartige Mischung mit 10-30% Phosphatgehalt in hartes Wasser, so tritt sofort ein dickflockiger Niederschlag auf, dessen unschönes Aussehen die Verwendung des Präparates als Hautpflegemittel unmöglich macht. 



   Der vorliegenden Erfindung liegt nun die überraschende Beobachtung zugrunde, dass der Zusatz einer kleinen Menge von Natriummetaphosphat zu einer Borax-Orthophosphat-Misehung das Auftreten des flockigen Niederschlages verhindert, auch wenn der Boraxgehalt   70% und   mehr beträgt. Es entsteht dann nur eine feine gleichmässige Trübung, die der Verwendung des Präparates als   Kosmetikum   nicht im Wege steht, im Gegenteil sogar von Vorteil ist. 



   Voraussetzung für diese Wirkung des Metaphosphates ist aber dessen vollkommen gleichmässige Verteilung in der Borax-Phosphat-Mischung, was auf den bisher bekannten Wegen auch mit den modernen Mischmaschinen nicht zu erreichen ist. Es wurde aber gefunden, dass man überraschenderweise dann zu einem brauchbaren Ergebnisse gelangt, wenn man das Metaphosphat zunächst mit der mehrfachen Menge von teilweise entwässertem Borax (mit etwa 5 Molen Kristallwasser) staubfein zusammenmahlt und mischt und dann erst, am besten stufenweise, Borax und Phosphat zugibt :
Beispiel 1 :

     y   kg reines Natriummetaphosphat wird mit   1 kg teilweise   entwässertem Borax (mit etwa 5 Molen Kristallwassergehalt) gemischt und in einer Gebläsemühle mit hoher Umdrehungszahl gemahlen, worauf dann stufenweise 80 kg reiner Borax (mit 10 Molen Kristallwasser) und   18 leg Trinatrium-   phosphat zugemischt werden. 



   Es ist klar, dass dem Reinigungsmittel auch noch andere geeignete bekannte Reinigungsmittel zugesetzt werden können. 



   Weitere Versuche haben dann ergeben, dass der verhältnismässig kostspielige teilweise entwässerte Borax auch durch andere Salze ersetzt werden kann. Als brauchbar haben sich hiebei herausgestellt : die Alkalisalze der Kohlensäure (Carbonate und Bicarbonate), der Phosphorsäure (primäre, sekundäre und tertiäre Salze), der phosphorigen Säure, der   Schwefel-und schwefligen Säure,   der   Thioschwefelsäure   und der Chlorwasserstoffsäure. 



   Die Salze werden auf jeden Fall trocken oder auch ganz oder teilweise entwässert verwendet ; es können naturgemäss nur solche Salze in Frage kommen, die als Zusätze zu kosmetischen Reinigungsmitteln geeignet sind. 



   B   eis piel 2 : Yz kg   reines Natriummetaphosphat wird mit   1 Yz leg Natriumbicarbonat gemischt   und in einer Gebläsemühle mit hoher Umdrehungszahl gemahlen, worauf dann stufenweise 80   leg   reiner Borax (mit 10 Molen Kristallwasser) und 18 kg Trinatriumphosphat zugemischt werden. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Verfahren zur Herstellung eines enthärtend wirkenden kosmetischen Reinigungsmittels, das im wesentlichen aus Borax (etwa   70%)   und Alkaliorthophosphaten (etwa   zou   besteht, dadurch gekennzeichnet, dass man der Mischung kleine Mengen, so z. B. 0'5%, Alkalimetaphosphat beigibt und in der Mischung innig verteilt. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man das Alkalimetaphosphat zunächst mit der mehrfachen Menge von teilweise entwässertem Borax mahlt und innig vermischt und hierauf erst gewöhnlichen Borax und Alkaliorthophosphat, z. B. Di- oder Trinatriumphosphat, zumischt.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1. und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man an Stelle des teilweise entwässerten Boraxes andere wasserfreie, wasserarme oder entwässerte Alkalisalze, nämlich die Alkalisalze der Kohlensäure (Carbonate und Bicarbonate), der Phosphorsäure (primäre, sekundäre und tertiäre Salze), der phosphorigen Säure, der Schwefel-und schwefligen Säure, der Thioschwefelsäure und der Chlorwasserstoffsäure, zur Vermahlung und innigen Verteilung des Alkalimetaphosphates benutzt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT139863D 1934-02-12 1934-02-12 Verfahren zur Herstellung eines enthärtend wirkenden kosmetischen Reinigungsmittels. AT139863B (de)

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