AT152370B - Verfahren zur Herstellung eines Bleipflasters. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Bleipflasters.

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AT152370B
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  Verfahren zur Herstellung eines Bleipflasters. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung eines Bleipflasters, welches insbesondere zur Herstellung von Salben geeignet ist. 



   Bisher wurden Bleipflaster durch Zusammenschmelzen oder Kochen von Glyceriden mit anorganischen Bleiverbindungen, u. zw. in Anwesenheit oder Abwesenheit von Wasser, hergestellt. 



  Die so gewonnenen Bleipflaster erhielten verschiedenartige Zusätze, wie unter anderem auch Gummiharze, wie Asant, Weihrauch od. dgl. (siehe z. B. Hagers Handbuch,   11   Band, S. 500 und 502). 



   Es wurde nun festgestellt, dass sich mit Hilfe solcher Gummiharze allein den Bleipflastern ähnliche Bleiharze herstellen lassen, wenn man diese Gummiharze mit anorganischen Bleiverbindungen, wie z. B. Bleikarbonat,   unter Ausschluss von Wasser zusammenschmilzt und dadurch   zu Bleiharzverbindungen verarbeitet. 



   Das Verfahren gemäss der Erfindung ist sonach dadurch gekennzeichnet, dass Gummiharze mit anorganischen Bleiverbindungen durch Zusammenschmelzen unter Ausschluss von Wasser zu einer Bleiharzverbindung verarbeitet werden, worauf gegebenenfalls noch bei der Herstellung von Pflastern bzw. Pflastersalben übliche Stoffe zugesetzt werden können. 



   Zur Herstellung des Bleipflasters gemäss der Erfindung wird vorteilhaft von solchen Gummiharzen ausgegangen, die an sich eine heilende oder schmerzstillende Wirkung besitzen. 



   So z. B. sind als Ausgangsstoffe Gummiharze, wie Asa foetida (Asant), Olibanum (Weihrauch) u. dgl., bzw. Gemische derselben geeignet. 



   Das   Bleipflaster wird zweckmässig   in der Weise hergestellt, dass in die unter Wasserausschluss aus Gummiharzen hergestellte Schmelze eine geeignete Bleiverbindung, wie z. B. Bleikarbonat eingearbeitet wird, gegebenenfalls unter Zusatz von Stoffen, die die Einarbeitung der Bleiverbindung erleichtern. Als solcher eignet sich z. B. Wollfett, wobei schon geringe Mengen Wollfett, z. B. bis zu etwa 10% des Bleikarbonats, zum Erfolge führen. 



   Aus einem solchen Pflaster können Salben, zweckmässig unter Verwendung von Protegin, als Salbengrundlage hergestellt werden. Die Herstellung einer solchen Salbe kann zweckmässig in der Weise erfolgen, dass einer aus z. B. 50% Wasser und   50%   Protegin bestehenden Creme das Bleipflaster zugesetzt wird. 



   Selbstverständlich können den Salben noch weitere Heilstoffe, Zusatzstoffe u. dgl. zugesetzt werden. 



   Eine derart hergestellte Salbe ist schmerzstillend und wirkt heilend, insbesondere bei Behandlung von Furunkeln, Abszessen, Frostbeulen, Verbrennungen, Exzemen,   Fussgeschwüren   u. dgl. 



   Beispiel :
5 Teile Asa foetida, 5 Teile Olibanum werden auf dem Wasserbad erweicht. Hierauf werden 5 Teile Kampfer in feiner Zerteilung zugesetzt und bis zur Auflösung weiter erhitzt. In die gebildete Schmelze werden noch 3 Teile Extr. Ononides spiss. eingeführt, worauf 30 Teile Bleikarbonat eingearbeitet und bis zur völligen Umsetzung weiter erhitzt. 



   Es ist vorteilhaft, dem einzuarbeitenden Bleikarbonat Wollfett, z. B. bei dem oben angeführten Beispiel 2 Teile Wollfett, zuzusetzen. Ein solcher Zusatz ist jedoch nicht unbedingt nötig. 



   Das so gebildete Bleipflaster kann hierauf z. B. einer gleiche Teile Wasser und Protegin enthaltenden Salbengrundlage zugesetzt werden, die ausserdem noch weitere Zusatzstoffe, wie Adeps lanae, Extr. Belladonnae   usf.,   enthalten kann. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines Bleipflasters, dadurch gekennzeichnet, dass Gummiharze mit anorganischen Bleiverbindungen durch Zusammenschmelzen unter Ausschluss von Wasser zu einer Bleiharzverbindung verarbeitet werden, worauf gegebenenfalls noch bei der Herstellung von Pflastern bzw. Pflastersalben übliche Stoffe zugesetzt werden können. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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