AT138028B - Verfahren zur Herstellung von als Wasch-, Reinigungs-, Netz-, Emulgiermittel u. dgl. geeigneten Sulfonsäuren. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von als Wasch-, Reinigungs-, Netz-, Emulgiermittel u. dgl. geeigneten Sulfonsäuren.

Info

Publication number
AT138028B
AT138028B AT138028DA AT138028B AT 138028 B AT138028 B AT 138028B AT 138028D A AT138028D A AT 138028DA AT 138028 B AT138028 B AT 138028B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
agents
detergents
production
sulfonic acids
suitable sulfonic
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Ig Farbenindustrie Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ig Farbenindustrie Ag filed Critical Ig Farbenindustrie Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT138028B publication Critical patent/AT138028B/de

Links

Landscapes

  • Detergent Compositions (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von als Wasch-, Reinigung, Netz-, Emulgiermittel u. dgl. geeigneten
Sulfonsäuren. 



   Im Stammpatent Nr. 136671 ist ein Verfahren zur Herstellung von als Wasch-, Reinigungs-,   Netz-,   Emulgiermittel u. dgl. geeigneten Sulfonsäuren beschrieben, bei dem Säureanhydride oder Säurechloride bzw. Gemische solcher von aliphatischen oder nicht mehr als drei kondensierte Ringe enthaltenden cycloaliphatischen bzw. aromatisch-aliphatischen Carbonsäuren mit organischen Aminosulfonsäuren oder deren Salzen nach an sich bekannten Methoden zu höhermolekularen säureamid-bzw. esterartigen Verbindungen umgesetzt werden, wobei die Aminosulfonsäuren dementsprechend entweder eine Oxygruppe oder am Stickstoff mindestens ein ersetzbares Wasserstoffatom enthalten müssen. 



   Es wurde nun gefunden, dass man zu Verbindungen der gleichen Eigenschaften gelangen kann, 
 EMI1.1 
 



   Für das vorliegende Verfahren geeignete Ausgangsstoffe sind beispielsweise die in den pflanzlichen bzw. tierischen Fetten und Ölen, Wachsen ; Harzen sowie Erdölen und Erdwachsen vorkommenden aliphatischen oder nicht mehr als drei kondensierte Ringe enthaltenden cycloaliphatischen Carbonsäuren, z. B. Stearin-, Palmitin-,   Öl-,     Rieinol-,   Naphthen-, Harzsäure od. dgl., sowie Gemische derartiger Säuren, ferner Carbonsäuren, die bei der Oxydation von Paraffinen erhältlich sind, ferner aromatisch-aliphatische Carbonsäuren,   wie t-Phenylstearinsäure, 4-n-Oetylbenzoesäure, 4-Phenylhexahydrobenzoesäure   od. dgl. ; desgleichen können auch beliebige Ester der angeführten Säuren angewendet werden. 



   Als Aminosulfonsäuren kommen für das vorliegende Verfahren die bereits im Stammpatent angeführten Säuren in Betracht. 



   Beispiel 1 : 10 Gewichtsteile Palmitinsäure werden in 150 Gewichtsteilen Tributylamin gelöst und in diese Lösung 10 Gewichtsteile N-Methyltaurin eingetragen. Dieses Gemisch wird sodann unter Rühren und bei gleichzeitigem Durchleiten eines schwachen Luftstromes, gegebenenfalls unter vermindertem Druck, zum Sieden erhitzt, wobei man das abdestillierende Lösungsmittel durch Zugabe von Tributylamin ersetzt, bis die Wasserabspaltung beendet ist. Man entfernt anschliessend das Lösungmittel, z. B. indem man das Reaktionsgemisch in Wasser aufnimmt, ansäuert und unter Zusatz eines in Wasser unlöslichen organischen Lösungsmittels, z. B. Äther, ausscheidet. Es bilden sich drei Schichten, deren mittlere das Reaktionsprodukt enthält.

   Man trennt diese Schicht ab, entfernt aus ihr geringe Mengen des angewandten Lösungsmittels durch Abdampfen und erhält auf diese Weise das N-MethylN-palmityltaurin, das z. B. als freie Säure oder nach Überführung in ein Alkalisalz für die Behandlung von Textilien vorzüglich geeignet ist. 



   Beispiel 2 : 100 Gewichtsteile Laurinsäuremethylester werden mit 90 Gewichtsteilen gepulvertem wasserfreien Natriumsalz des N-Methyltaurins unter Rühren und Durchleiten eines langsamen Stickstoffstromes zwecks Entfernung des abgespaltenen Methylalkohol auf   1800 erhitzt.   Das auf diese Weise erhaltene Produkt wird in wenig Wasser aufgenommen, mit verdünnter Chlorwasserstoffsäure schwach angesäuert und sodann mit etwas Äther versetzt, wobei sich drei Schichten bilden. Die untere wässerige Schicht wird hierauf abgetrennt. Nach einigem Stehen scheidet sich das   N-Methyl-N-Iauryltaurin   aus den oberen Schichten in kristalliner Form aus und wird durch Absaugen vom Lösungsmittel befreit.

   Das Produkt besitzt ein sehr gutes   Waschvermögen   ; ferner eignet es sich ausgezeichnet zum Weichmachen von Kunstseide. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI1.2 dass man an Stelle oder neben den Carbonsäureanhydriden bzw.-halogeniden die freien Carbonsäuren oder deren Ester verwendet. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT138028D 1930-02-01 1930-03-31 Verfahren zur Herstellung von als Wasch-, Reinigungs-, Netz-, Emulgiermittel u. dgl. geeigneten Sulfonsäuren. AT138028B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE138028X 1930-02-01
DE136671T 1930-02-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT138028B true AT138028B (de) 1934-06-25

Family

ID=29403347

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT138028D AT138028B (de) 1930-02-01 1930-03-31 Verfahren zur Herstellung von als Wasch-, Reinigungs-, Netz-, Emulgiermittel u. dgl. geeigneten Sulfonsäuren.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT138028B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1202002B (de) Verfahren zur Herstellung von Polyaethylenglykolestern
AT138028B (de) Verfahren zur Herstellung von als Wasch-, Reinigungs-, Netz-, Emulgiermittel u. dgl. geeigneten Sulfonsäuren.
DE574838C (de) Verfahren zur Darstellung von cyclischen Glykolen und ihren Derivaten bzw. von Ketonen
DE708349C (de) Verfahren zur Herstellung saeureamidartiger Kondensationsprodukte
DE1181908B (de) Verfahren zur Herstellung wasserloeslicher kapillaraktiver Carbonamidgruppen ent-haltender Polyester
AT138252B (de) Verfahren zur Darstellung esterartig konstituierter Netz-, Schaum- und Dispergierungsmittel.
DE565057C (de) Emulsionswachs
AT158659B (de) Verfahren zur Herstellung eines in Wasser kolloidal löslichen Erzeugnisses aus Wollfett.
AT144521B (de) Verfahren zur Darstellung von Acyloctahydrofollikelhormon.
DE704388C (de) Verfahren zur Herstellung von quartaeren Ammoniumverbindungen
AT129307B (de) Verfahren zur Darstellung höher molekularer Sulfonsäuren.
DE636259C (de) Verfahren zur Herstellung von Schwefelsaeureverbindungen aus polymerisierten ungesaettigten Oxyfettsaeuren
DE640997C (de) Verfahren zur Herstellung von Schwefelsaeureestern hoehermolekularer ungesaettigter aliphatischer Alkohole
AT124299B (de) Verfahren zur Herstellung türkischrotölähnlicher Produkte.
DE679711C (de) Verfahren zur Herstellung von AEthersaeuren
DE731392C (de) Herstellung von Sulfonsaeuren
DE975561C (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Dicarbonsaeurehalbestern und deren Alkalisalzen als Weichmacher fuer Textilien
AT75698B (de) Verfahren zur Spaltung der Fette und Fettöle in Glyzerin und Fettsäuren.
DE752778C (de) Verfahren zur Entwaesserung von Roherdoelemulsionen
AT70874B (de) Verfahren zur Darstellung von Salzen des Betains.
AT15715B (de) Verfahren zur Herstellung eines Rohmaterials zur Fabrikation von Kerzen, Wachsfarben und Salben.
AT146492B (de) Verfahren zur Herstellung von Wasch-, Reinigungs-, Netz-, Emulgier- u. dgl. Mitteln.
AT147163B (de) Verfahren zur Darstellung von organischen Wismutverbindungen.
AT135828B (de) Verfahren zur Herstellung von Lösungsmittel enthaltenden Seifen.
DE454458C (de) Verfahren zur Herstellung von monomolekularen aliphatischen Schwefelsaeureverbindungen neben polymeren Schwefelsaeureverbindungen