AT137942B - Steuerung für Kompressoren, insbesondere Spülpumpen von Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Steuerung für Kompressoren, insbesondere Spülpumpen von Brennkraftmaschinen.

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AT137942B
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Ignaz Ing Zeissl
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Ignaz Ing Zeissl
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  Steuerung für Kompressoren, insbesondere Spülpumpen von Brennkraftmaschinen. 



   Bei den bekannten Ausführungen von Spülpumpen und sonstigen Kompressoren tritt im allgemeinen die angesaugte Luft (Dampf oder Gas) durch Schieber-, Ventil-oder Klappenöffnungen der Zylinderwandungen ein. Bei einfachwirkenden Kraftmaschine ist es allerdings bekannt, das Treibmittel durch Kanäle des Kolbenkörpers zu-bzw. abzuführen und diese durch die Pendelbewegung der Pleuelstange zu steuern. Bei diesen Steuerungen ist im Gegensatz zur   üblichen   Ausführung, bei der die Pleuelstange mittels eines Auges um den Kolbenbolzen schwingt, an der Pleuelstange selbst eine Art Zapfen ausgebildet, der im Kolbenkörper schwingt und gleichzeitig eine Art Drehschieber bildet, so dass die Kolbendrücke durch die steuernden Flächen übertragen werden. 



   Abgesehen davon, dass   ein solcher Bolzen, der zugleich Drehschieber ist, nur beschränkte Abmessungen   erhalten kann, die kaum genügend weite Steuerkanäle unterzubringen gestatten, wird bei dem verhältnismässig grossen Durchmesser der den Druck aufnehmenden Flächen das Reibungsmoment sehr gross und durch die Abnutzung die Dichtung bald fraglich. Es wäre z. B. auch unmöglich, das Kolbenzapfenlager als Rollenlager auszubilden. 



   Um diese Übelstände zu beheben und eine einfache Steuerung für rasch laufende Kompressoren, insbesondere Spülpumpen, zu schaffen, besteht die Erfindung darin, dass der Kolbendruck durch einen Kolbenbolzen auf das normale Pleuelstangenauge übertragen wird, so dass das durch die Schwingung der Pleuelstange betätigte Steuerorgan vom Kolbendruck unbelastet bleibt. 



   Der Kolbenbolzen kann daher lediglich nach der erforderlichen Festigkeit möglichst leicht bemessen und allenfalls als Rollenlager ausgeführt werden, so dass das Reibungsmoment möglichst klein wird, während das schwingende Steuerorgan grosse Hubwege ausführen kann. Da die   Dichtungsflächen   der Steuerungsorgane keine Drucke übertragen, so können leichte und leicht nachstellbare Bauarten gewählt werden. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in den Fig. 1 und 2 in zwei Ausführungsbeispielen im Achsschnitt durch den Kolben dargestellt. 



   In der Ausführung nach Fig. 1 besitzt die Pleuelstange 22 einen Ansatz   23,   der eine Art Drehschieber bildet und unmittelbar die Öffnung 24 des Kolbenbodens 25 steuert. Der Kolbenboden ist besonders im   Kolbenkörper   eingesetzt und kann die entsprechend dichtende Anlage zwischen den steuernden Flächen durch Beilagen zwischen dem Kolbenboden und dessen Sitz im Kolbenkörper geregelt werden. 



  In der Ausführung nach Fig. 2 wird ein besonderer Schieber 27 durch einen Ansatz 26 an der Pleuelstange bewegt, der Öffnungen 28 steuert. Der Ansatz 26 ist   als Wälznocke   ausgebildet. Statt des Schiebers 27 kann auch ein Ventil durch die Schwingbewegung der Pleuelstange gesteuert werden. 



   Werden Spülpumpe und Arbeitszylinder so gegeneinander versetzt angeordnet, dass der Kolben des letzteren die Spülschlitze schon schliesst, bevor der Kolben des Spülzylinders die innere Totpunktlage erreicht hat, so wird während einer gewissen allenfalls verhältnismässig langen Periode die Spülluft im Pumpenzylinder komprimiert, ohne abzuströmen. Es ist also während dieser Periode höher verdichtete Luft vorhanden, die zu verschiedenen Zwecken verwendet werden kann, z. B. zur Betätigung eines Hornsignals, Scheibenwischers, zum Aufpumpen der Luftreifen, zur Betätigung einer Luftdruckbremse u. dgl. 



  Zu diesem Zweck ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung ein Überdruckventil 21 vorgesehen, durch das die Druckluft bei Erreichung eines bestimmten   Überdruckes   in einen Sammelbehälter übergedrückt wird, aus dem sie zu den angeführten Zwecken entnommen wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Steuerung für Kompressoren, insbesondere Spülpumpen von Brennkraftmaschinen, bei der die im Kolben vorgesehene Ansaugöffnung durch die Pendelbewegung der Pleuelstange gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolbendruck durch einen Kolbenbolzen auf das normale Pleuelstangenauge übertragen wird, so'dass das durch die Schwingung der Pleuelstange betätigte Steuerorgan vom Kolbendruck unbelastet bleibt.
    2. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Einlassöffnung steuernde Fläche an dem über das Kolbenbolzenauge verlängerten Körper (23) der Pleuelstange (22) ausgebildet ist.
    3. Steuerung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlassöffnung (24) in einem nachstellbaren Teil des Kolbens (Kolbenboden 25) vorgesehen ist.
    4. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein über das Kolbenbolzenauge vor- ragender Teil (26) der Pleuelstange (22) ein Steuerorgan (Schieber 27, Ventil u. dgl. ) betätigt.
    5. Steuerung nach den Ansprüchen 1 und 4 für mit Brennkraftzylindern zusammenarbeitende Spülpumpen, gekennzeichnet durch deren Anwendung in Verbindung mit einem Überdruckventil (21) im Pumpenzylinder zwecks Entnahme von Pressluft für verschiedene Betriebszwecke. EMI2.1
AT137942D 1933-03-22 1933-03-22 Steuerung für Kompressoren, insbesondere Spülpumpen von Brennkraftmaschinen. AT137942B (de)

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