DE420168C - Staubkappe fuer Luftreifenventile - Google Patents

Staubkappe fuer Luftreifenventile

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DE420168C
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DE
Germany
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valve
cap
slide
pneumatic tire
dust cap
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Expired
Application number
DES67625D
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Tecalemit SA
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Tecalemit SA
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K15/00Check valves
    • F16K15/20Check valves specially designed for inflatable bodies, e.g. tyres

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 17.OKTOBER1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl: 420168 -KLASSE 63 e GRUPPE 20
(S 67625 II\63e)
Societe Anonyme des Etablissements „Tecalemit" in Paris.
Staubkappe für Luftreifenventile. Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. November 1924 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund der Anmeldungen in Frankreich vom 21. November 1923 und 3. März 1924 beansprucht.
Die Erfindung betrifft eine Staubkappe für
Luftreifenventile derjenigen Art, bei denen eine durch ein Ventil verschlossene Aufpumpöffnung vorgesehen ist, die durch die Herstellung der Verbindung zwischen Kupplungsmuffe und Ventil selbsttätig geöffnet wird. Die Erfindung ist darin zu sehen, daß innen ein mit dem Ventil verbundener Schieber vorgesehen ist, der aus der Kappe hervorspringt und mit einem Zuführungskanal und einer
oberen Aussparung mit einem Ventil versehen ist, um den, Eintritt von Staub zu verhindern. Für die Anbringung der Kupplung ist an derselben eine schiefe Ebene vorgesehen, die ein Gleiten des Schiebers in das Innere der Kappe hervorruft, wodurch ein Ventil von seinem Sitz entfernt und die Verbindung mit dem Lufteinlaß hergestellt wird.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel für die Kappe. Abb. ι ist ein Längsschnitt durch die Anschlußmuffe, wozu. Abb. 2 eine Ansicht von vorn ist. Die Abb. 3 zeigt einen Schnitt durch die Kappe in der Abschlußstellung, Abb. 4 einen Schnitt durch die Kappe in der Öffnungsstellung, wobei die Anschlußmuffe des Pumpenschlauches angebracht ist.
Die Ventükappe besteht aus einem Rohrstück a, das oben eine zylindrische Bohrung besitzt, in welcher ein Schieber / gleitet. Die Kappe wird mit ihrem unteren Gewindeende auf den Ventilschaft b des Ventils aufgeschraubt, wobei eine manschettenförmige Dichtung c die Abdichtung am Ende des Ventils herstellt.
Der in der Kappe liegende Schieber besteht aus einem Metallkörper P-, der sich in einen zylindrischen Teil V von kleinerem Durchmesser fortsetzt und in einem Gewinde/2 endigt.
Im oberen Teil des Schiebers ist eine Aussparung m vorgesehen, die eine Kugel η umschließt, welche gegen das Locho durch eine Feder/? gedruckt wird. Im TeilI des Schiebers sind in der Querrichtung Löcher <? vorgesehen, welche die Verbindung zwischen dem Raum/ra und dem Ringraum λ herstellen, der zwischen dem Innenraum der Ventükappe und dem zylindrischen Teil/' des Schiebers entsteht. Auf dem unteren mit Gewinde versehenen Teü/- des Schiebers ist eine runde Metaüplatte s aufgeschraubt, die eine ringförmige Garnitur*!, z.B. aus Leder, hält, welche das Ventil büdet.
Eine starke Feder 11 liegt im Ringraum r und bringt den Schieber stets wieder nach oben, wobei sie auch stark das Ventile gegen den Anschlag ^ drückt, der den Sitz büdet und sich im Innern des Kappenköirpexsö befindet.
Die Feder u wirkt gleichfalls mit ihrem oberen Teil auf eine plastische Dichtung w in Form einer Manschette, die die Abdichtung zwischen dem Kappenkörper α und dem Teü/ des Schiebers herstellt. In der gewohnlichen Ruhestellung ragt der Kopf/ des Schiebers, durch die Wirkung der Feder«, etwas über den Kappenkörper heraus.
Die in den Abb. 1 und 2 gezeigte Kupplungsmuffe hat den bei Schmierpumpen bekannten Tecalemit-Typ. Hiervon unterscheidet sie sich nur durch eine andere Anbringungsform der Aussparung x, deren Eingang als schiefe Ebene y auf einer Breite ausgeführt ist, welche gleich dem Durchmesser des Schieberkopfes/ ist.
Wenn man die Kupplungsmuffe auf die Ventükappe aufbringt, wird der innere Schieber/ allmählich durch die schiefe Ebene y zurückgedreht; wenn erst einmal die Muffe ganz aufgehoben und in ihre Steüung gebracht ist, ist das Ventilt' von seinem Sitz abgehoben. Man braucht dann nur Luft einzupumpen, um auch das Ventil« zu öffnen, worauf man ungehindert das Aufpumpen des Reifens vornehmen kann. Beim Aufhören der Pumpwirkung· wird die Öffnung 0 durch die Kugeln/z verschlossen, beim Abnehmen der Muffe kommt der Schieber selbsttätig wieder durch die Feder ti so weit, daß der dichte Abschluß zwischen Ventil/ und Sitz ν hergesteUt ist.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Staubkappe für Luftreifenventüe, welche eine durch ein Ventil verschlossene Aufpumpöffnung besitzt, die durch die Hersteüung der Verbindung zwischen Kupplungsmuffe und Ventil selbsttätig geöffnet wird, dadurch gekennzeichnet, daß g0 innen ein mit dem Ventil verbundener Schieber (/) vorgesehen ist, der aus der Kappe hervorspringt.
2. Ventükappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber mit einem Zuführungskanal (q) und in einer oberen Aussparung (m) mit einem Ventil («■) versehen ist, das den Eintritt von Staub verhindert.
3. Kupplungsmuffe für die Ventükappe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kupplung eine schiefe Ebene (y) vorgesehen ist, die durch Einwirken auf den äußeren Vorsprung des Schiebers dessen Gleiten in das Innere der Kappe hervorruft, wodurch das untere Ventü von seinem Sitz entfernt und die Verbindung mit dem Lufteinlaß hergestellt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin. Gedruckt in der reichsüruckerei.
DES67625D 1923-11-21 1924-11-11 Staubkappe fuer Luftreifenventile Expired DE420168C (de)

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