AT122067B - Ventil, insbesondere für Luftschläuche von Fahrzeugbereifungen od. dgl. - Google Patents

Ventil, insbesondere für Luftschläuche von Fahrzeugbereifungen od. dgl.

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AT122067B
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Carl Beck
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Carl Beck
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Description


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  Ventil, insbesondere für Luftschläuche von   Fahrzeugbereiftiiigeii   od. dgl. 



   Die Erfindung betrifft ein Ventil, insbesondere für   Luftschläuche   von Fahrzeugbereifungen od. dgl., und besteht im wesentlichen in einem als Lippenventil ausgebildeten. auf seinem Sitz dicht eingespannten Ventilkörper. Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung liegt in der besonderen Ausbildung der Einspannvorrichtung für den Ventilkörper zum Zweck der verlässlichen Dichtung und der leichten Auswechlsung desselben. 



   Auf der Zeichnung ist in Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Längsschnitt durch das Ventil dargestellt, während Fig. 2 einen Schnitt durch den Ventilkörper mit seinem Fassungsring veranschaulicht. 



   Die in bekannter Weise aussen mit einem Gewinde versehene   Ventilhülse JL   trägt im Innern einen Absatz   Al, gegen welchen   der Ventilkörper C entweder mittelbar oder   unmittelbar   abgestützt ist. 



  Im dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der Ventilkörper C aus einem kegelförmigen Gummiventil, das mit einem Bodenflansch   C,   und an seinem gegenüberliegenden Ende mit einem Wulst   C2   versehen ist, zwischen welchen eine   Bohrung'b   den Kegel bis nahe an seine Spitze durchsetzt, während die Verlängerung dieses Kanals b durch einen Schnitt s der Kegelspitze gebildet wird. welche bis   zum   Kanal b reicht. Die durch den Scimitt s gebildeten Kegelspitzenhälften wirken als Lippen für den Abschluss des Ventils.

   Zur besseren Stützung des Ventilkörpers ist zwischen seinem Bodenflansch Cl und seinem Spitzenwulst C2 von einem entsprechend gebohrten Fassungsring B eingeschlossen. der im dargestellten Ausführungsbeispiel auf dem Absatz Al der   Ventilhülse   aufsitzt und gegen diese durch das unten (bei Dl) flanschförmig verbreiterte   Ventilansatzrohr n   mittels einer Überwurfmutter E festgepresst wird. Das   Ventilansatzrohr   ist bei Luftsehlauchventilen in bekannter Weise durch die Staubkappe F abgeschlossen, wobei bei Ventilen für \utobereifungen über die ganze Einrichtung noch eine
Gesamtkappe geschraubt wird. Diese sowie die sonstige zur Befestigung des Ventils erforderliche Einrichtung ist jedoch von der fallweisen Verwendung des Ventils abhängig und bildet keinen Gegenstand der Erfindung. 



   In der Verwendung des Ventils für Luftschläuche von   Fahrzeugbereifungen   wird zum Aufpumpen des Luftschlauches die Staubkappe   F     abgenommen,   der Pumpenluftschlauch angeschraubt. worauf die eingepresste Luft durch das   Ventilansatzrohr   D in den Kanal b des   Gummiventilkörpers   C gelangt und unter Aufweitung der durch den Schlitz s gebildeten beiden Lippen in die Ventilhülse   A   und in deren Fortsatz in den   Luftrschlauch   gelangt.

   Der dadurch entstehende Überdruck im Innern der Ventilhülse   A   presst beim Saughub der Pumpe die Lippen des Ventils fest aufeinander und verhindert dadurch ein Entweichen der eingepressten Luft. wobei die Abdichtung gegen den   Fassungsring'E   durch den Wulst   O2   und   die Abdichtung gegen   die Ventilhülse A durch den Bodenflansch C1 des Gummiventilkörpers erfolgt, welcher durch die Pressung der Schraubkappe E vom flanschförmigen Unterrand D1 des Ventilansatzrohres D fest gegen den   Fassungsring B   gepresst wird und durch seine elastische Deformation sich rund um an den Innenteil   an'der VentilhÜlse. 1   bei   11 anpresst.   wie dies in Fig. 1 dargestellt ist.

   Je höher der Druck im Ansatzrohr. 1 wird. um so fester werden die Lippen des Ventilkörpers C aneinandergepresst, wobei deren elastische Pressung jedoch auch   hinreicht, kleine Überdrücke gegen   die Atmosphäre zu abzudichten. Die   etwa durch längeren Gebrauch nachlassende   Elastizität des   flanseh-   förmigen   Ventilbodens C kann durch stärkeres Anziehen und   damit   erhöhte Pressung der Schrnub-   

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 kappe E ausgeglichen und damit reguliert werden.

   Durch grosse Pressung des Ventilansatzrohres auf den Ventilkörper C wird letzerer in die konische Bohrung des Fassungsringes B eingepresst, wodurch der Kanal b verengt und damit der Widerstand beim   Aufpumpen erhöht   werden kann, falls dies bei zu grossem Pumpendruck bzw. wegen des Erfordernisses nur allmählicher Druckzunahme gewiinscht wird. 



   Der Vorteil des Erfindungsgegenstandes gegenüber anderen Ventilkonstruktionen der gleichen Art besteht zunächst darin, dass bei dem Ventil alle Teile in Ruhe bleiben, wodurch Abnutzungen und 
 EMI2.1 
 Entfernung des Ventilkörpers C und dessen Ersatz durch einen neuen ist jedoch das etwa undicht gewordene Ventil sofort wieder zu dichten, wozu nur die Lösung der Schraubkappe E und die Entnahme des Ventilkörpers und dessen Ersatz durch einen neuen erforderlich ist. d. h. das Ventil sofort wieder gedichtet werden kann. 



   Das beschriebene Ventil   kann naturgemäss anch fiir   andere Zwecke verwendet werden, wobei insbesondere durch verkehrten   Einbau des Ventilkörpers   das beschriebene Ventil auch   als Überdruek-   sieherheitsventil verwendet werden kann. wobei die Lippen sieh bei   Überdruck im Behälterinnern   selbsttätig öffnen, den Zutritt der äusseren Luft in den Behälter jedoch verhindern. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Ventil, insbesondere für Luftschläuche von Fahrzeugbereifungen od. dgl.,   gekennzeichnet   durch einen als Lippenventil ausgebildeten, auf seinen Sitz dicht eingespannten Ventilkörper.

Claims (1)

  1. 2. Ventil nach Anspruch 1. gekennzeichnet durch einen mit den Lippen versehenen Gummiventilkörper, der auf einem Absatz der Ventilhülse abgestützt und durch das Ventilansatzrohr gegen die Ventilhülse angepresst wird. EMI2.2 ring umschlossen wird.
    4. Ventil nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper mit einem Bodenflansch und nahe seiner Spitze mit einem Wulst versehen ist, zwischen welchen Teilen er durch den Fassungsring umschlossen ist, um mit dem Wulst gegen die Ringbohrung und mit dem Bodenflansch gegen die Ventilhülse abzudichten.
    5. Ventil nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilansatzrohr durch flanschartige Verbreiterung am Ende als Druckstempel für den Ventilboden ausgebildet ist. EMI2.3
AT122067D 1929-03-10 1929-06-17 Ventil, insbesondere für Luftschläuche von Fahrzeugbereifungen od. dgl. AT122067B (de)

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