DE818009C - Ventilverschluss fuer pneumatische Bereifungen der Fahrraeder und Leichtkraftraeder - Google Patents

Ventilverschluss fuer pneumatische Bereifungen der Fahrraeder und Leichtkraftraeder

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DE818009C
DE818009C DEP19715A DEP0019715A DE818009C DE 818009 C DE818009 C DE 818009C DE P19715 A DEP19715 A DE P19715A DE P0019715 A DEP0019715 A DE P0019715A DE 818009 C DE818009 C DE 818009C
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DE
Germany
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valve
pin
hollow tube
valve closure
diameter
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Expired
Application number
DEP19715A
Other languages
English (en)
Inventor
Volkmar Stein
Original Assignee
Volkmar Stein
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K15/00Check valves
    • F16K15/20Check valves specially designed for inflatable bodies, e.g. tyres

Description

  • Ventilverschluß für pneumatische Bereifungen der Fahrräder und Leichtkrafträder Außer den am meisten üblichen Ventilen für die Luftreifen der Fahrräder, bei denen über den an dem Luftpumpenschlauch anzuschließenden Nippel ein Gummischlauehstück gezogen ist (Dunlopventil), gibt es auch vielfach verwendete Rückschlagventile. Um die Verbesserung dieser bekanntenRückschlagventile handelt es sich bei der Erfindung.
  • Im allgemeinen sind diese Rückschlagventile so ausgebildet, daß der unter Einwirkung der Luftpumpe sich von seinem Sitz abhebende Ventilkörper durch den im Innern des Luftschlauches sich bildenden Überdruck auf seinen Sitz gepreßt wird. Dabei ergibt sich aber der Nachteil, daß infolge des verhältnismäßig geringen Druckes im Luftreifen ein genügend dichter Schluß des Ventils auf die Dauer nicht zu erreichen ist, weshalb allmählich die Luft aus dem Ventil entweicht und immer wieder nachgepumpt werden muß. Diesen Übelstand hat man natürlich erkannt und ihm dadurch abzuhelfen versucht, daß der Ventilkegel durch mechanische Mittel auf seinen Sitz gedrückt wind, -am so auf jeden Fall einen sicheren Ventilschluß zu erreichen. Insoweit bekanntgewordene Konstruktionen bedingen aber Abweichungen von den üblichen Ventilformen bzw. Einschaltung von Reduzierstücken, so daß sich diese Ventile mit mechanischer Einrichtung nicht eingeführt haben, weil sie nicht ohne weiteres an allen vorhandenen genormten Ventilkörpern Verbindung finden können.
  • Auch bei der Erfindung handelt es sich darum, daß der Ventilkörper auf mechanischem Wege nach Aufpumpen des Luftreifens auf seinen Sitz festgezogen wird. Das geschieht aber mit Mitteln, die ohne weiteres bei jeder gebräuchlichen Ventileinrichtung Anwendung finden können.
  • Diese Mittel bestehen darin, daß der Ventilkörper das eine Ende eines in einem Hohlrohr längs beweglichen Stiftes bildet, dessen dem Ventilkörper zugekehrtes Ende den Ventilsitz bildet, wobei das andere Ende des Stiftes einen Anschlag bildet, gegen den sich ein im Hohlrohr durch Verschrauben o. dgl. einstellbarer Gegenanschlag legen kann.
  • Das Hohlrohr besteht aus zwei zusammenschraubbaren Teilen und ist so profiliert, daß es in jeden vorhandenen Schlauchnippel eingesteckt und mit der üblichen Überfangmutter festgezogen werden kann, wobei das mit einem elastischen Ringstück o. dgl. bewehrte Ende des zweiteiligen Hohlrohres gegen einen, im Innern des Luftschlauchnippels vorgesehenen Anschlag durch die Überfangmutter gepreßt wird.
  • Ferner wird der "Ventilkörper am Ende des Stiftes gebildet aus einem zwischen zwei Ringflanschen des Stiftes gefaßten elastischen Ring, wobei der Flanschendurchmesser dem inneren Querschnitt des Hohlrohrendes und derDurcbmesser des elastischen Ringes dem Außendurchmesser des Hohlrohrendes angepaßt ist.
  • Um den elastischen Ring gegen ein unbeabsichtigtes Durchbiegen beim Festziehen zu sichern, ist ein aufgeteilter Metallring o. dgl. vorgesehen, der auf den Stift gezogen ist, sich gegen den oberen Ringflanschkopf des Stiftes legt und in seinem Durchmesser dem Durchmesser des elastischen Ringstückes zum Zwecke der Abstützung angepaßt ist.
  • Zur Erläuterung der Erfindung dienen die Abbildungen in der Zeichnung, die sich auf ein Ausführungsbeispiel beziehen.
  • Abb. i ist ein mittlerer Längsschnitt bei geschlossenem Ventil; Abb. 2 ist ein ebensolcher Längsschnitt bei geöffnetem Ventil; ' Abb. 3 zeigt den dreiteiligen in den Luftschlauchnippel einzuschiebenden Ventilkörper in Ansicht; Abb. 4 und 5 zeigen in Ansicht und in einem waagerechten Querschnitt nach der Linie V-V der Abb. 4 den das Ventil tragenden Stift; Abb.6 zeigt in Ansicht den Luftschlauchnippel mit eingeschobenem Ventilkörper.
  • Alle Darstellungen sind in starker Vergrößerung gehalten.
  • Es ist ein Stift io vorgesehen, vgl. insbesondere Abb. 4, der an seinem einen Ende einen Kopf i i und mit einigem Abstand davon einen Ringflansch 12 trägt. Am anderen Ende des Stiftes ist ein bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel kegelförmig profilierter Anschlag 13 vorgesehen. Dieser Stift steckt in einem Hohlrohr 14, welches die bei den üblichen Ventilen bekannte Form aufweist. Auf das mit Gewindegängen besetzte Ende 15 des Hohlrohres wird das mit entsprechenden Innengewindegängen ausgerüstete Endstück des Luftpumpenschlauches aufgeschraubt bzw. angesetzt, wenn die Luftreifen aufgepumpt werden sollen. Das andere, ebenfalls mit Gewindegängen besetzte Ende 16 des Hohlrohres ist in ein Kopfstück 17 eingeschraubt. Dieses Ende 16 ist mit einem Boden 18 ausgerüstet, der eine zentrale Durchlaßöffnung für den Stift io aufweist, im übrigen aber einen Gegenanschlag für den Anschlagkopf 13 des Stiftes io bildet. Je nachdem das Hohlrohr 14 mehr oder weniger in den Kopf 17 eingeschraubt wird, kann die Lage des Stiftes io bestimmt werden. Der Stift geht mit Spiel durch die zentrale Bohrung des in einem Kegelkopf i9 endenden Kopfstückes 17 hindurch. Zwischen dem Kegelteil i9 und dem abgesetzten Ende des Kopfes 17 ist ein elastischer Ring 2o eingeschaltet, der sich beim Einführen des Ventilrohrkörpers gegen einen im Inneren des bekannten Luftschlauchnippels 21 vorgesehenen Ringvorsprung 22 legt, wenn derVentilrohrkörper in bekannter Weise durch die Überfangmutter 23 in dem Nippel 21 festgezogen wird.
  • Der Durchmesser des Kopfes i i bzw. des Ringflansches am einen Ende des Stiftes io ist so gehalten, daß der Stift durch die zentrale Bohrung des Kopfstückes 17 sowohl als auch durch die zentrale Bohrung des Bodens 18 des Hohlrohres 14 hindurchgesteckt werden kann. Dabei ist auf das zwischen den Teilen i i-'und 12 liegende Ende des Stiftes ein elastischer Ringkörper 24, vornehmlich aus Gummi oder Gummiersatz, aufgezogen. Der Durchmesser dieses Ringkörpers ist größer gehalten als der Durchmesser der Teile i i und 12 des Stiftes, derart, daß der elastische Körper 12 sich auf die als Ventilsitz wirkende Endfläche 25 des Teils 17 aufsetzen kann, wie das in Abt). i der Zeichnung dargestellt ist.
  • Der Kegelkopf 13 am anderen Ende des Stiftes io ist, wie aus Abb. 5 ersichtlich, mit zwei einander gegenüberstehenden Abflachungen 26 versehen, so daß die in dem Hohlrohr 14 von -der Luftpumpe eingepreßte Luft an den Abflachungen 26 entlang streichend durch die zentrale Bohrung des Bodens 18 hindurchtreten und weiter durch die Bohrung des Teils 17 gehen und dann am Ende des Kegelkopfes ig in den Luftschlauchnippel eintreten kann, wenn sich der elastische Ringkörper 24, welcher den Ventilverschlußkörper bildet, in der angehobenen Stellung gemäß Abb. 2 befindet.
  • Die Handhabung des Ventils ist die folgende: Vor Ansetzen des Schlauches der Luftpumpe an das Hohlrohrstück 14 wird dieses Stück durch entsprechende Verdrehung so in den Kopf 17 eingestellt, daß der Stift io sich unter der Einwirkung der Preßluft in die in Abb. 2 gezeigte angehobene Stellung bewegen kann, in der die Preßluft in den Nippel 21 und damit- in den Luftschlauch der Bereifung eintreten kann.
  • Nach Beendigung jedes Arbeitshubes des Luftpumpenkolbens setzt sich der Ringkörper 24 auf den Ventilsitz 25 auf, wobei das Spiel in üblicher Weise so lange fortgesetzt wird, bis der Reifen wunschgemäß aufgepumpt ist.
  • Ist das geschehen, dann wird das Hohlrohr 15 in den Kopf 17 zurückgeschraubt bis in die in Abb. i gezeigte Lage. Dabei zieht der Boden 18 den Kegelkopf 13 mit und bewirkt, daß sich schließlich der elastische Ringkörper 24 fest auf die Ventilsitzfläche 15 aufsetzt und dadurch ein luftdichter Abschluß, unabhängig von der Höhe des Preßdruckes im Inneren des Luftstreifens, herbeigeführt wird. Diese Art von Abdichtung ist dadurch besonders wertvoll, daß der Ringkörper beim Festziehen auf seinen Sitz 25 vollkommen abdichtend auf allen Teilen der Ringfläche 25 aufsitzt, weil ja der Stift io ein gewisses Spiel hat und dadurch das gleichmäßige Anziehen durch Verdrehen des Hohlrohres 14 ermöglicht wird.
  • Damit bei diesem Anziehen der elastische Ring 24 nicht abgebogen oder gar in die Bohrung des Kopfstückes 17 hineingezogen werden kann, ist die Anschlagfläche des Teils i i am Ende des Stiftes io durch einen zwischengeschalteten Ring 26' im Durchmesser derart vergrößert worden, daß an diesem Ende der Ringkörper 24 ein seinem Durchmesser entsprechend großes Widerlager bildet.
  • Wie ersichtlich, ist das in Abb. 3 in Ansicht dargestellte, die Ventileinrichtung enthaltende Rohrstück in seiner äußeren Form durchaus derjenigen Form der bekannten Ventilrohrstücke angepaßt, so daß die neue Ventileinrichtung ohne weiteres bei jedem vorhandenen, mit dem normalen Luftschlauchnippel 21 ausgerüsteten Fahrrad oder Leichtmotorrad Anwendung finden kann.
  • Dabei ist die Handhabung der Ventileinrichtung denkbar einfach, und man erreicht mit Sicherheit einen dauernden festen Abschluß, so daß ein Entweichen der Preßluft aus der Bereifung ausgeschlossen bleibt und das sonst so lästige Nachpumpen entfällt. Auch ist praktisch ein Auswechseln einzelner Teile des Ventilverschlusses nur in Ausnahmefällen erforderlich.
  • Bemerkenswert ist übrigens noch, daß das Aufpumpen ohne große Kraftaufwendungen vor sich gehen kann, da in dem Ventil überhaupt keine Widerstände zu überwinden sind.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ventilverschluß für pneumatische Bereifungen der Fahrräder und Leichtkrafträder, bei welchen der Ventilkörper durch entsprechend verstellbare mechanische Mittel nach Beendigung des Aufpumpens auf seinen Sitz gepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper das eine Ende eines in einem Hohlrohr (14, 17) längs beweglichen Stiftes (io) bildet, dessen (lern Ventilkörper (24) zugekehrtes Ende (25) den Ventilsitz bildet, wobei das andere Ende des Stiftes (io) einen Anschlag (13) hat, gegen den sich ein im Hohlrohr durch Verschrauben o. dgl. einstellbarer Gegenanschlag (18) legen kann.
  2. 2. Ventilverschluß, dadurch gekennzeichnet, daß das Hohlrohr aus zwei zusammenschraubbaren Teilen (14 und 17) besteht, und so profiliert ist, daß es in jeden vorhandenen Schlauchnippel (21) eingesteckt und mit der üblichen Überfangmutter (23)« festgezogen werden kann.
  3. 3. Ventilverschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das mit einem elastischen Ringstück (20) o. dgl. bewehrte Ende (17) des zweiteiligen Hohlrohres gegen einen im Innern des Luftschlauchnippels (21) vorgesehenen Anschlag (22) durch die Überfangmutter (23) gepreßt wird. q.
  4. Ventilverschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper am Ende des Stiftes (io) aus einem zwischen zwei Ringflanschen (11, 12) des Stiftes gefaßten elastischen Ring (24) gebildet wird, wobei der Flanschendurchmesser dem inneren Querschnitt des Hohlrohrendes (17) und der Durchmesser des elastischen Ringes dem Außendurchmesser des Hohlrohrendes angepaßt ist.
  5. 5. Ventilverschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein aufgeteilter Metallring (26') o. dgl. vorgesehen ist, der auf den Stift (i0) gezogen ist, sich gegen den oberen Ringflanschkopf (i i) des Stiftes legt und in seinem Durchmesser dem Durchmesser des elastischen Ringstückes zum Zwecke der Abstützung angepaßt ist.
  6. 6. Ventilverschluß nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (13) eine kegelförmige Gestalt mit einander gegenüberstehenden Abflachungen (26) derart aufweist, daß die Preßluft an diesen Abflachungen entlang streichen und durch die zentrale Bohrung des Gegenanschlages (18) hindurchtreten kann.
  7. 7. Ventilverschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Hohlrohr (14), an welches der Luftschlauch der Luftpumpe unmittelbar, also ohne Zwischenschaltung weiterer Hilfsmittel, angeschlossen wird, nach Festschrauben des Verschlußkörpers mittels der Überfangmutter (23) am Luftschlauchnippel (21) für sich der Länge nach verstellt werden kann.
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