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Schaltungsanordnung für Alarmanlagen.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Alarmanlagen, insbesondere Feuermeldeanlagen, bei welcher die einzelnen Alarmgebestellen in Schleifen angeordnet und mehrere Alarmempfangseinrichtungen in der Alarmempfangsstelle vorgesehen sind. In der Empfangsstelle für die einzelnen Schleifen angeordnete Relais bewirken die selbsttätige Verbindung einer anrufenden Alarmgebestelle einer Schleife mit einem jeweils freien Empfangsapparat. Sind alle Empfangsapparate besetzt, so wird durch die Relais die Alarmgabe einer anrufenden Alarmgebestelle einer Schleife so lange gesperrt, bis einer der Apparate für die Entgegennahme des Alarmrufs wieder frei ist.
Die Erfindung besteht nun darin, dass jeder Schleife in der Alarmempfangsstelle für jeden Empfangsapparat ein Relais zugeordnet ist, welches die Anschaltung der anrufenden Schleife an den jeweils freien Empfangsapparat bewirkt.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform des Erfindungsgedankens. In derselben ist die Alarmempfangsstelle HBW dargestellt, in welcher die für den Empfang der einzelnen Alarmrufe notwendigen Relais untergebracht sind. Die Zeichnung zeigt zwei Schleifen 1 und 11. In der Schleife 1 befinden sich die Meldestellen Mi, M : und Mg und in der Schleife 11 die Meldestellen M4, M5 und MG Für die Aufnahme der von den Schleifen kommenden Alarmrufe sind drei Empfangseinrichtungen, z. B. Locher, in der Alarmempfangsstelle HBW vorgesehen, von welchen nur die drei Empfangsmagnete L1, L2 und L3 dargestellt sind. Die Wirkungsweise des Lochers wird nicht näher beschrieben, da dieselbe für den Erfindungsgedanken belanglos ist.
Die Relaisanordnung in der Alarmempfangsstelle HBW ist wie folgt auf die einzelnen Meldeschleifen und Empfangsapparate verteilt : Für jede Schleife ist für jeden ihrer Empfangsapparate ein
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empfangsstelle HBW angeordnet, so das Relais TR, Iür die Schleife fund das Relais TR2fÜr die Schleife 11.
Die Wirkungsweise der Anordnung gestaltet sich wie folgt :
Es sei angenommen, dass der Melder Mg der Schleife II einen Alarmruf an die Alarmempfangs-
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betrieb, d. h. die beiden Relais LR und LR1 sind, wenn aus den Schleifen 1 und Il kein Alarmruf gegeben wird, angesprochen. Die zu den beiden Relais gehörigen Kontakte sind in der Zeichnung in ihrer Arbeitsstellung dargestellt. Die besondere Einrichtung des Melders und dessen Wirkungsweise werden nur soweit beschrieben, wie dies für das Verständnis des Erfindungsgedankens erforderlich ist.
Bei Beginn der Aussendung eines Alarmrufes von seiten des Melders Ms der Meldeschleife II wird das
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Das Relais ER, ist der Schleife 11 und das Relais ER der Schleife 1 in der Alarmempfangsstelle HBW zugeordnet. Der Stromkreis für das Relais ERS ist folgender : Erde, Ruhekontakt 1 lr1, Schalter DS1, Wicklung des Relais ER', Ruhekontakt 2 hr3, Ruhekontakt 3 hr2, Ruhekontakt 4 hr1, Batterie, Erde.
In diesem Stromkreis spricht das Relais ERS an und legt den Kontakt 5 erl um. Dadurch wird folgender
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Ruhekontakt 6 ag, Widerstand ', Batterie, Erde. Das Relais HR3 betätigt seine Kontakte und schliesst für sich folgenden Haltestromkreis : Erde, Batterie, Ruhekontakt 7 ta, Wicklung des Relais A35 Ruhe- kontakt 8 hrG'Wicklung 11 des Relais H, Arbeitskontakt 9 hr3, Ruhekontakt 10 hr2, Ruhekontakt 21 hr1, Erde. In dem beschriebenen Stromkreis spricht das Relais A3 an, wodurch durch Umlegen des Kon-
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Umlegen des Kontaktes 2 hr3 ist der Stromkreis für das Relais ER1 unterbrochen, so dass dasselbe abfällt.
Durch Umlegen des Kontaktes 12 hra wird der Locher Lg mit der Meldeschleife II verbunden. Die Alarmübermittlung erfolgt durch eine bestimmte Anzahl von Stromunterbrechungen, die durch den Melder Mg hervorgerufen werden. Das Relais LR1 folgt den Stromunterbreehungen und durch Schliessen und Öffnen des Kontaktes 1 lr, werden die Stromunterbrechungen auf den Magneten L3 des Lochers
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Stromstosskontakt 1 lr1, Erde.
Es sei angenommen, dass während der Aussendung des Alarms durch den Melder Mg der Schleife 11 ein Alarm durch den Melder Mi der Schleife 7 ausgesendet wird. Da der Locher L3 schon besetzt ist, wird die Meldeschleife I mit dem nächst freien Locher verbunden. Die Schaltvorgänge, die dabei zur Wirkung kommen, sind folgende :
Bei Beginn der Aussendung einer Alarmmeldung spricht das Relais ER an. Durch das Ansprechen
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Stromkreis spricht das Relais A2 ebenfalls an, wodurch durch Umlegen des Kontaktes 14a2 der Erregerstromkreis für das Relais HRs unterbrochen ist. Das Relais ER wird durch Öffnen des Kontaktes 30 hr5 aberregt.
Die Meldeschleife I ist dann mit dem nächst freien Locher L2 wie folgt verbunden : Erde,
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Es sei angenommen, dass eine dritte Schleife während der Aussendung der Alarmrufe durch die beiden Schleifen I und 11 einen Alarmruf an die Alarmempfangsstelle HBW übermittle. Die dritte Schleife wird dann mit dem dritten Locher Ll verbunden. Da in der Zeichnung nur zwei Schleifen I und 11 dargestellt sind, so sei angenommen, dass die dritte Schleife der Schleife Il entspreche. Die Schaltvorgänge, die dabei zur Wirkung kommen, sind folgende :
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Weise auf den Locher Li übertragen wird.
Im folgenden werden die Vorgänge beschrieben, die auftreten, wenn angenommen die Meldeschleife I zuerst einen Alarm aussendet, dann während dieser Übermittlung des Alarmrufs einen zweiten Alarmruf die Meldeschleife 11 und während dieser beiden Alannrufe eine dritte Schleife ebenfalls einen AnrufderAlarmempfangsstelleHBWübermittelt.
Beim Aussenden des Alarmrufs durch die Meldeschleife I wird das Relais HR6 erregt, ebenfalls das Relais A3 und die Meldeschleife I wird mit dem ersten freien Locher L3 verbunden. Der Stromkreis hiefüristfolgender : Erde, Batterie, Locher Tg, Arbeitskontakt23 A, Schalter DS, Stromstosskontakt181r,
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Relais A2'Ruhekontakt 24 hrs, Wicklung 11 des Relais HR2, Arbeitskontakt 10 hr2, Ruhekontakt 21 hr1, Erde. Die Meldeschleife II ist dann mit dem Locher L2 wie folgt verbunden : Erde, Batterie, Wicklung
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Es sei angenommen, dass eine dritte Schleife, die der Schleife 1 enspricht, während der beiden Alarmrufe ebenfalls einen Alarm der Empfangsstelle HBW übermitteelt. Die dritte Schleife muss dann mit dem Locher LI verbunden werden.
Durch das Ansprechen des Relais ER sind Stromkreise für die Relais HR6, HR5 und HR4 vorbereitet. Das Relais HR6 kann nicht ansprechen, da der Kontakt 6 a3 umgelegt ist, ebenfalls kann das Relais HR5 nicht erregt werden, da der Kontakt 14 a2 umgelegt ist, während für das Relais Erfolgender Stromkreis gebildet wird : Erde, Arbeitskontakt 13 er, Wicklung 1
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das Relais A1 ebenfalls an. Die dritte Schleife ist dann mit dem Locher LI wie folgt verbunden : Erde, Batterie, Wicklung des Magneten Li, Arbeitskontakt 25 hr4, Schalter DS, Stromstosskontakt 18 Ir, Erde.
Die dritte Schleife kann dann in bekannter Weise den Alarmruf auf den Locher Li übertragen.
Im folgenden werden die Vorgänge beschrieben, die auftreten, wenn zwei Meldeschleifen, z. B.
1 und 11 bei Freisein der Locher zu gleicher Zeit mit der Aussendung eines Alarmrufs an die Empfangsstelle HBW beginnen. Die Relais ER'und ER sprechen in beiden Fällen an und schliessen für die Relais HR3 und HR6 folgende Stromkreise: Erde, Arbeitskontakt 5 er1, Wicklung I des Relais HR :,, Ruhekontakt 6 aa, Widerstand W, Batterie, Erde, und Erde, Arbeitskontakt 13 er, Wicklung 1 des
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ihre Kontakte. Dabei ist folgender Haltestromkreis für das Relais HR, gebildet : Erde, Batterie, Ruhekontakt 7 Wicklung des Relais Aa, Wicklung 11 des Relais HR6, Arbeitskontakt 27 hr6, Ruhekontakt 16 hr5, Ruhekontakt 17 hr4, Erde.
Das Relais ER, kann für sich keinen Haltestromkreis bilden, da der Stromkreis für die Wicklung 11 durch den Kontakt 8 hr6 unterbrochen ist, so dass das Relais HR3 zum Abfallen gebracht wird. In dem für das Relais HR6 beschriebenen Haltestromkreis ist das Relais Ag erregt und durch Umlegen des Kontaktes 6 a3 wird der Erregerstromkreis für das Relais HR3 unterbrochen. An Stelle des Relais HR3 kommt das Relais ho, zum Ansprechen, u. zw. in folgendem Stromkreis : Erde, Arbeitskontakt 5 erl, Wicklung 1 des Relais HR2, Ruhekontakt 14 a2, Arbeitskontakt 6 a3, Widerstand W, Batterie, Erde.
Das Relais lirez schliesst für sich folgenden Haltestromkreis : Erde, Batterie, Ruhekontakt 15 , Wicklung des Relais A2, Ruhekontakt 24 hr5, Wicklung II
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wird dann die Meldeschleife 11 mit dem Locher L2 verbunden, während die Meldeschleife I mit dem Locher La in Verbindung steht.
Es kann auch der Fall eintreten, dass zwei Melder ein und derselben Schleife gleichzeitig mit der Aussendung eines Alarmrufs beginnen. Dabei kann nur ein Alarmruf auf einen freien Locher übertragen werden, während der zweite Melder derselben Schleife so lange gesperrt wird, bis der erste Melder die Aussendung seines Alarmrufs beendet hat. Die Sperrung ist von der konstruktiven Ausbildung der Melder abhängig und ist an sich bekannt, so dass im Rahmen vorliegender Erfindung die Wirkungsweise hiefür nicht näher beschrieben wird, da diese mit dem vorliegenden Erfindungsgedanken nichts zu tun hat.
Es sei angenommen, dass alle Locher L1, L2 und L3 besetzt sind und eine vierte Schleife einen Alarmruf der Empfangsstelle HBW übermitteln will. Dabei wird folgender Schaltvorgang ausgelöst : Sind die drei Loeher L."k, und La besetzt, so sind die drei Relais A1, A2 und A3 angesprochen und an
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an Minuspotential angelegt. Versucht nun die Schleife 1 einen Alarmruf an die Alarmempfangsstelle HBW zu übermitteln, so kann dies infolge des der Schleife 1 zugeordneten, erregten Relais TRI nicht zustande
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an, bis ein Locher frei wird. Wird angenommen der Locher Li frei, so fällt das Relais Al ab. Durch Umlegen des Kontaktes 18 al wird das Minuspotential von der Wicklung des Relais TRI abgeschaltet.
Der Kontakt 28 trI wird umgelegt und das Relais HR4 kann dann wie folgt ansprechen : Erde, Arbeitskontakt 13 er, Wicklung 1 des Relais HR4, Ruhekontakt 18 a1, Arbeitskontakt 14 a2, Arbeitskontakt 6 Ng, Widerstand W, Batterie, Erde. In der schon beschriebenen Weise wird dann die Schleife 1 mit dem Locher LI verbunden und die Schleife 1 kann dann ihren Alarmruf der Empfangsstelle HBW auf den Locher Li übermitteln. Durch das Relais T R2 ist die Meldeschleife Il unterbrochen.
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Kontaktes % wird ein Stromkreis für das Relais Trüber Erde, Batterie, Wicklung des Relais Tg, Arbeitskontakt z3, Erde, geschlossen.
Das Relais T3 legt seinen Kontakt 7 t3 um, wodurch der Stromkreis für das Relais Aa und das Relais lIR6 unterbroehen wird. Die Relais A ; und HR6 fallen ab. Durch Umlegen
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ausführen zu können, sind in bekannter Weise die Schalter DS und D < S'i umzulegen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung für Alarmanlagen, insbesondere Feuermeldeanlagen, bei welcher die
Alarmgebestellen in Schleifen angeordnet und mehrere Empfangseinrichtungen in der Alarmempfangs- stelle vorgesehen sind und durch eine in der Alarmempfangsstelle vorgesehene Relaisanordnung die anrufende Schleife mit einem jeweils freien Empfangsapparat der Alarmempfangsstelle in freier Aus- wahl verbunden und bei Besetztsein aller Empfangsapparate die Aussendung des Alarmrufs einer an- rufenden Schleife so lange verhindert wird, bis ein freier Empfangsapparat vorhanden ist, dadurch gekenn-
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