AT133150B - Verfahren zur Darstellung von Salzen der Jodmethansulfonsäure bzw. ihrer Homologen. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Salzen der Jodmethansulfonsäure bzw. ihrer Homologen.

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  Verfahren zur Darstellung von Salzen der   JodmethansuIfonsäur4'bzw,   ihrer Homologen. 



   In der Patentschrift Nr. 131127 ist ein Verfahren zur Darstellung von Salzen der Jodmethan- sulfonsäure bzw. ihrer Homologen beschrieben, das darin besteht, dass Methylenjodid oder dessen Homo- loge mit wässerigen Lösungen neutraler Salze der schwefeligen Säure erhitzt und die so erhaltenen Reaktionsprodukte gegebenenfalls durch doppelte Umsetzung in andere Salze   übergeführt   werden. 



  Nach dem in der Patentschrift Nr. 131552 beschriebenen Verfahren werden die Salze der Jod- methansulfonsäure in der Weise gewonnen, dass Salze der schwefeligen Säure in wässeriger Lösung und in Gegenwart oder Abwesenheit organischer Lösungsmittel mit Jodoform erhitzt werden. 



   Bei der Weiterverfolgung dieses Arbeitsgebietes wurde nun gefunden, dass man die Salze der
Jodmethansulfonsäure bzw. ihrer Homologen vorteilhaft auch in der Weise darstellen kann, dass man
Salze der   Chlor-oder Brommethansulfonsäure   bzw. ihrer Homologen mit Salzen der Jodwasserstoffsäure in Wasser oder organischen Lösungsmitteln auf höhere Temperatur erhitzt. Vorzugsweise finden auch hier die Salze der   Chlor-bzw. Brommethansulfonsäure   oder ihrer Homologen und der Jodwasserstoffsäure mit Alkalien, Erdalkalien, Ammoniak oder Aminen, z. B. Methylamin, Dimethylamin, Äthylendiamin, Piperazin u. dgl., Verwendung. Man kann aber auch mit ändern Metalljodiden, z. B. Manganjodid oder Zinkjodid, arbeiten ; zweckmässig verwendet man wasserlösliche Salze der Jodwasserstoffsäure. 



   Verwendet man solche Salze der   Chlor-bzw. Brommethansulfonsäure   oder ihrer Homologen, die als Kation das gleiche Metall oder die gleiche Aminbase enthalten wie die jodwasserstoffsauren Salze, so erhält man einheitlich das betreffende Salz der Jodmethansulfonsäure bzw. ihrer Homologen. Bei Verwendung von Salzen, welche verschiedene Kationen enthalten, entstehen je nach der Löslichkeit entweder einheitliche Salze oder   Salzgemisehe,   die ihrerseits durch Kristallisation gereinigt oder nach bekannten Methoden in andere Salze umgewandelt werden können. 



   Beispiel   l : 152'5 Gewichtsteile chlormethansulfonsaures   Natrium werden in 305 Gewichtsteilen Wasser gelöst, mit 150 Gewichtsteilen wasserfreiem Natriumjodid versetzt und 20 Stunden in geschlossenem Gefäss auf etwa   1900 erhitzt. Hierauf   wird die Reaktionsmasse zur Trockne verdampft und aus dem   Rückstand   das gebildete jodmethansulfonsaure Natrium mit Methylalkohol ausgezogen. 



  An Stelle des Wassers kann man auch organische Lösungsmittel, wie z. B. Alkohol, verwenden. 



   Beispiel 2 : 15 Gewichtsteile   chlormethansuIfol1saures   Natrium und 15 Gewichtsteile Natriumjodid werden in 30 Gewichtsteilen Äthylenglykol 10 Stunden auf   190-2000 erhitzt,   wobei nach anfänglicher Lösung allmählich Ausscheidung von Natriumchlorid eintritt. Hienach lässt man erkalten, versetzt den Kristallbrei mit Aceton, saugt ab und kristallisiert das zurückbleibende   Jodmethansulfon-   saure Natrium aus Methylalkohol um. 



   Beispiel 3 : 197 Gewichtsteile   brommethansulfonsaures   Natrium werden analog Beispiel 1 mit 305 Gewichtsteilen Wasser und 150 Gewichtsteilen wasserfreiem Natriumjodid 20 Stunden im gesehlossenen Gefäss auf   160-1700 erhitzt. Die   Aufarbeitung erfolgt nach Beispiel 1 durch Ausziehen des Trockenrückstandes mit Methylalkohol. An Stelle von Wasser kann man Methylalkohol oder Äthylalkohol als Lösungsmittel verwenden. 



   Beispiel 4 :   16'65     Gewichtsteile -chloräthan-x-sulfonsaures Natrium   werden in der dreifachen Menge Wasser mit 16   Gewiehtsteilen Natriumjodid acht   Stunden auf   180-1900 im geschlossenen   Gefäss 

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 erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird zur Trockne verdampft. Das entstandene   Xatriumalz   der    -Jod-     äthan-7. -sulfonsäure wird durch mehrfaches Umkristallisieren   aus Alkohol gereinigt. 



   Beispiel   5 : 324 Gewichtsteile chlormethansulfonsaures   Zink werden mit 319 Gewichtsteilen Zinkjodid in 500 Gewichtsteilen Wasser 20 Stunden im geschlossenen Gefäss auf   180-1850 erhitzt.   



  Hierauf wird die Reaktionsmasse stark eingedampft und durch Kristallisieren des Reaktionsproduktes aus verdünntem Alkohol das Zinksalz der Jodmethansulfonsäure erhalten. Zur direkten Gewinnung des Natriumsalzes der Jodmethansulfonsäure setzt man die Reaktionsmischung mit Soda heiss um, filtriert vom ausgefallenen Zinkschlamm ab und gewinnt nach Eindampfen der Lösung der Natriumsalze das jodmethansulfonsaure Natrium durch Kristallisieren aus Methylalkohol. 
 EMI2.1 
 auf   180-200 .   Zur Gewinnung des jodmethansulfonsauren Diäthylamins fiigt man zur Reaktionsmischung wässerige Diäthylaminlösung im Überschuss hinzu, bis alles Mangan als Hydroxyd ausgefallen ist, filtriert davon ab und dampft das Filtrat sehr stark ein. 



   Das Gemisch von salzsaurem und jodmethansulfonsaurem Diäthylamin trennt und reinigt man durch mehrfaches Umkristallisieren aus Methylalkohol. Das so erhaltene jodmethansulfonsaure   Diäthyl-   amin ist mit dem durch Neutralisieren von freier Jodmethansulfonsäure mit Diäthylamin erhaltenen Salz identisch. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Darstellung von Salzen der Jodmethansulfonsäure, dadurch gekennzeichnet, dass man   chlormethansulfonsa. ure Salze mit Alkali-oderErdalkalijodiden in Wasser oder einem organischen   Lösungsmittel auf höhere Temperatur erhitzt.

Claims (1)

  1. 2. Abänderung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man an Stelle von Alkali-oder Erdalkalijodiden andere Metall-oder Aminsalze der Jodwasserstoffsäure verwendet. EMI2.2 Stelle der Chlormethansulfonsäure Brommethansulfonsäure als Ausgangsstoff verwendet.
    4. Weitere Ausgestaltung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man zwecks Darstellung von Salzen der Homologen der Jodmethansulfonsäure an Stelle von Chlor-oder Brommethansulfonsäure deren Homologe als Ausgangsstoffe verwendet.
AT133150D 1930-05-03 1931-04-20 Verfahren zur Darstellung von Salzen der Jodmethansulfonsäure bzw. ihrer Homologen. AT133150B (de)

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