AT133110B - Verfahren zur Herstellung von künstlichen Fäden oder anderen Produkten. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von künstlichen Fäden oder anderen Produkten.

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AT133110B
AT133110B AT133110DA AT133110B AT 133110 B AT133110 B AT 133110B AT 133110D A AT133110D A AT 133110DA AT 133110 B AT133110 B AT 133110B
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Leon Dr Lilienfeld
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Leon Dr Lilienfeld
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Verfahren zur Herstellung von kunstlichen   Fäden oder anderen Produkten. 



   Die vorliegende Erfindung ist eine weitere Ausbildung der in dem Patente Nr. 130200 beschriebenen Erfindung und betrifft die Herstellung von Kunststoffen, insbesondere Kunstfäden, welche nicht nur eine hohe Festigkeit im trockenen und nassen Zustande, sondern auch eine genügend hohe Dehnbarkeit besitzen, indem man Viskose mit einem oder mehreren   Trithiokohlensäureestern,   z. B. einem oder mehreren Trithiokohlensäureestern mehrwertiger Alkohole, wie Glykol, Glycerin od. dgl., zusammenbringt, dem so erzielten Produkt die Form eines Kunststoffes bzw. eines Fadens gibt und dann der Wirkung eines oder mehrerer Mittel aussetzt, die auf die geformte Lösung koagulierend und auf den koagulierten Kunststoff bzw. Faden plastizierend wirken.

   Als Plastizierungsmittel besonders geeignet haben sich für die Zwecke der Erfindung starke Mineralsäuren, insbesondere Fällbäder erwiesen, welche nicht weniger als 35, vorteilhaft nicht weniger als 50%   SO,   oder eine äquivalente Menge einer andern starken Mineralsäure enthalten. 



   Ob bei dem vorliegenden Verfahren die Trithiokohlensäureester nur einfach als elastizierende Mittel wirken oder ob sie sich mit der Viskose unter Bildung von Celluloseverbindungen umsetzen, in denen elastizierende Gruppen bzw. Radikale in das Cellulosemolekül eingeführt oder an dasselbe angelagert sind, steht heute noch nicht fest. 



   In Anbetracht der nicht genauen Kenntnis der Zusammensetzung der Cellulose und ihrer Derivate einerseits und der zahlreichen Möglichkeiten im vorliegenden Fall anderseits und schliesslich der Unzulänglichkeit der in Betracht kommenden analytischen Arbeitsweisen ist es bis jetzt nicht möglich, ein vollkommen klares Bild des chemischen Verlaufes des Verfahrens zu geben, das jeder Kritik standhalten würde. 



   Infolgedessen soll die Erfindung nicht auf irgendwelche Definitionen oder Formeln hinsichtlich der Produkte   beschränkt   sein, da, obwohl die Produkte möglicherweise Verbindungen oder Derivate der erwähnten Typen sind, die Zusammensetzung der Endprodukte nicht genau bekannt ist. 



   Da die Durchführung des vorliegenden Verfahrens genau der im Hauptpatent beschriebenen und an Hand zahlreicher Beispiele erklärten entspricht, erscheint es überflüssig, hier alle Einzelheiten des vorliegenden Verfahrens unter verschiedenen Arbeitsbedingungen zu wiederholen und Beispiele anzuführen, die alle möglichen Abänderungen der Arbeitsweisen der vorliegenden Erfindung veranschaulichen. Im Zusammenhalt mit der ausführlichen Beschreibung und den Beispielen nach dem Hauptpatent werden folgende Beispiele genügen, um die praktische Ausführbarkeit der Erfindung zu zeigen. Die Erfindung soll jedoch auf diese Beispiele keinesfalls beschränkt sein. 



   A. Beispiel betreffend die Herstellung von   -K'-TrithiokohIensäureglycerinester.   



   Obwohl die Herstellungsverfahren der Trithiokohlensäureester wohl bekannt sind, mag es zweckmässig sein, an Hand eines besonderen Beispieles, für   welches'x-x'-Trithiokohlensäureglycerinester   gewählt wird, zu zeigen, wie   Trithiokohlensäureester   hergestellt werden. 



   In 600 Gewichtsteile 20% iger Natronlauge wird Schwefelwasserstoff bei Zimmertemperatur so lange eingeleitet, bis die Gewichtszunahme ungefähr 102 Gewichtsteile beträgt. Hierauf werden weitere 600 Gewichtsteile   20%iger Natronlauge   und schliesslich 240 Gewichtsteile Sehwefelkohlenstoff unter Schütteln zugesetzt. Die Mischung wird dann mit 2000 Volumteilen Alkohol von 96% und 400 Volumteilen Äther versetzt, worauf die   Abscleidung des trithiokohlensalren Natriums in Form einer   

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 Flüssigkeitsschieht erfolgt. Nach der Trennung im Scheidetrichter wird das Reaktionsprodukt vom   überschüssigen   Schwefelkohlenstoff und Alkohol bzw. Äther im Vakuum bei   Zimmertemperatur   befreit.

   Es ergeben sieh ungefähr 850 bis 900 Gewichtsteile einer intensiv rot gefärbten Natriumtrithiokarbonatlösung. 



   800 Gewichtsteile dieser Lösung werden unter   Schütteln   oder Rühren portionsweise mit 272 Gewichtsteilen   x-Dichlorhydrin   versetzt und während der Reaktion wird darauf geachtet, dass die Tem- 
 EMI2.1 
 gemiseh bei 40-50  C stehen, versetzt es hierauf mit 1800 Gewiehtsteilen Wasser, rührt noch einmal kräftig durch, dekantiert die Mutterlauge ab, wäscht das Öl durch Dekantieren mit Wasser gründlich aus und trocknet es im Vakuum. 



   Das   Endprodukt, welches höchstwahrscheinlich &alpha;-&alpha;'-Trithiokohlensäureester   des Glycerins   (Glycerin-&alpha;-&alpha;'-Trithiocarbonat)   ist, ist ein ziemlich viskoses, gelblich gefärbtes charakteristisch riechendes 01. 



   In dem vorangegangenen Beispiel kann man auch so vorgehen, dass man nach Zusatz der   1800 ( ire-   
 EMI2.2 
 dem Waschen beginnt. 
 EMI2.3 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 d) Arbeitsweise wie in   a, jedoch mit dem Unterschied, dass 3#3 cm3 Spinnlösung in der Minute   gefördert werden. dass die Düse 54   Löcher von 0#1 mm Durchmesser besitzt und dass   die Temperatur des Fällbades 0  C beträgt. e) Arbeitsweise wie in a, jedoch mit dem Unterschied, dass 3 cm3 Spinnlösung in der Minute ge- 
 EMI3.1 
 enthält, eine Temperatur von 0  C hat und dass die Tauchlänge der Fäden in das Bad 80 cm beträgt.

   f) Arbeitsweise wie in   c.   jedoch mit dem Unterschied, dass 14 cm3 Spinnlösung in der Minute gefördert werden, dass die Spinngeschwindigkeit   120   111 in der   Minute beträgt und   dass dem Faden keine   zusätzliche   Streckung gegeben wird. 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 
 Die Konzentrationen der Spinnbäder sind folgende :

   
 EMI3.4 
 
<tb> 
<tb> Spinnart <SEP> a) <SEP> 60-63% <SEP> SO,
<tb> # <SEP> b) <SEP> 62-64% <SEP> H2SO4
<tb> # <SEP> c) <SEP> und <SEP> f) <SEP> 62-65% <SEP> H2SO4
<tb> # <SEP> d) <SEP> 64-67% <SEP> H2SO4
<tb> # <SEP> e) <SEP> 62-65% <SEP> H2SO4
<tb> # <SEP> g) <SEP> 40% <SEP> H2SO4.
<tb> 
 
 EMI3.5 
 an Stelle von 30 Gewichtsteilen   Trithiokohlensäureglycerinester nur   20 Gewichtsteile der Viskose einverleibt. 
 EMI3.6 
 
Arbeitsweise wie in irgendeinem der Beispiele III,   a   bis g, jedoch mit dem Unterschied, dass die   @ Spinnlösung   nur 60 Stunden altern gelassen wird (gerechnet von der Zeit, in der die   Lösung   der Viskose vor sich geht). 



   Die Konzentrationen der Spinnbäder sind folgende : 
 EMI3.7 
 
<tb> 
<tb> Spinnart <SEP> a) <SEP> 64-68% <SEP> H2SO4
<tb> . <SEP> 66-70"i, <SEP> ILSO4
<tb> c) <SEP> und <SEP> f) <SEP> 68-71% <SEP> H2SO4
<tb> d) <SEP> 70-73% <SEP> H2SO4
<tb> 65-68% <SEP> H2SO4
<tb> # <SEP> 40% <SEP> H2o,.
<tb> 
 
 EMI3.8 
 Lösung ungefähr   6'5%   analytisch bestimmbare Cellulose und   8% nah   enthält. 



   Nach vollständiger Lösung werden 30 Gewichtsteile   Trithiokohlensäureglycerinester   der Viskose zugesetzt, gut   eingerührt,   und dann wird die Lösung, wie in Beispiel I beschrieben, filtriert und nach Reifen von 96 bis 100 Stunden unter folgenden Bedingungen versponnen :
Die Spinnlösung wird mit einer Geschwindigkeit von   1#6   em3 in der Minute durch eine Platindüse, die 100 Löcher von 0'08 111m Durchmesser besitzt, in ein Bad gedruckt, das 63-68% H2SO4 enthält und eine Temperatur von   160 C hat :   die   Tauchlänge   der Fäden in der Schwefelsäure beträgt   30 cm ;

     die Fäden lässt man   165 cm durch   die Luft gehen und auf eine Spule aufwickeln, die mit einer solchen Geschwindigkeit umläuft, dass die Fäden mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 18   m   in der Minute gesponnen werden. In der Luftdurchgangsstrecke sind drei Glaswalzen winklig zueinander angeordnet, über welche die Fäden laufen und die eine zusätzliche Streckung oder Zugwirkung auf die Fäden ausüben. 



  Der untere Teil der Spule läuft in Wasser um. so dass die Schwefelsäure entfernt oder   beträchtlich   verdünnt wird, sobald die Fäden die Spule erreichen. Die Fäden werden dann gewaschen, gereinigt,   gezwirnt   und in der üblichen Weise fertiggestellt.

   
 EMI3.9 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 e) Arbeitsweise wie in a, jedoch mit dem Unterschied, dass die Düse 24 Löcher von   0#1 mm Durch-   messer besitzt, dass das Fällbad   66%     SO,   enthält und eine Temperatur von   00 C besitzt.   dass die   Tatiehlänge   der Fäden in dem Bad 80   em   und die Spinngeschwindigkeit 18   1/1   in der   Minute beträgt.   f) Arbeitsweise wie in e, jedoch mit dem Unterschied, dass 14 cm3 Spinnlösung in der Minute gefördert werden, dass die Abzugsgeschwindigkeit   120 M ;   in der Minute beträgt und dass dem Faden keine 
 EMI4.2 
 
VI. a bis g. 



   Die Spinnlösung unterscheidet sieh von der in Beispiel V verwendeten dadurch, dass an Stelle von 30 Gewichtsteilen nur 20 Gewichtsteile Trithiokohlensäureglycerinester der Viskose einverleibt werden. 



   Die Konzentrationen der Spinnbäder sind folgende : 
 EMI4.3 
 
<tb> 
<tb> Spinnart <SEP> a) <SEP> 62-64% <SEP> ELSO
<tb> b) <SEP> 63-65% <SEP> H2SO4
<tb> c) <SEP> und <SEP> f) <SEP> 64-66% <SEP> H2SO4
<tb> d) <SEP> 64-66% <SEP> H2SO4
<tb> " <SEP> 63-65% <SEP> ILSO4
<tb> # <SEP> g) <SEP> 40% <SEP> H2SO4.
<tb> 
 



   VII. a bis g. 



   Die Spinnlösung unterscheidet sich von der in Beispiel I verwendeten dadurch, dass an Stelle von 30 Gewichtsteilen nur 5   Gewiehtsteile     Trithiokohlensäureglycerinester   der Viskose zugesetzt werden. 



   Die Konzentrationen der Spinnbäder sind folgende : 
 EMI4.4 
 
<tb> 
<tb> Spinnart <SEP> a) <SEP> 62-64% <SEP> H2SO4
<tb> # <SEP> b) <SEP> 62-66% <SEP> H2SO4
<tb> # <SEP> c) <SEP> und <SEP> f) <SEP> 62-66% <SEP> H2SO4
<tb> # <SEP> d) <SEP> 64-67% <SEP> H2SO4
<tb> # <SEP> e) <SEP> 64-66% <SEP> H2SO4
<tb> # <SEP> g) <SEP> 40% <SEP> H2SO4.
<tb> 
 



   VIII. 



   Man verfährt wie in irgendeinem der vorhergehenden Beispiele, jedoch mit dem Unterschied, dass man der   Alkalicellulose,   bevor sie mit dem Schwefelkohlenstoff zusammengebracht wird, gestattet, 48 Stunden bei 15  C zu reifen. 
 EMI4.5 
 Spinnbad ausser der starken Schwefelsäure noch   dz   Glukose enthält. 



   Die vorhergehenden Beispiele können auch derart abgeändert werden, dass als Spinnbad   40-42  ige   Salzsäure verwendet wird. 



   XI. a und b. a) Eine nach einer der vorstehend gegebenen Vorschriften hergestellte Spinnlösung wird in bekannter Weise in eines der folgenden Bäder gesponnen :
1. in eine 25-30%ige Ammonsulfatlösung oder
2. in ein Bad, bestehend aus 500 Gewichtsteilen Natriumbisulfat, 76 Gewiehtsteilen Schwefelsäure von 66  Bé und 587 Gewichtsteilen Wasser, welches Bad bei Zimmertemperatur oder bei erhöhter Temperatur, z. B. 50  C, gehalten werden kann, oder
3. in ein Bad, das aus 982 Gwichtsteilen Wasser, 180 Gewichtsteilen Natriumsulfat, 60 Gewichtsteilen Ammonsulfat, 15 Gewichtsteilen Zinksulfat, 135 Gewichtsteilen Glukose und 128 Gewichtsteilen Schwefelsäure von 66  Bé besteht. 



   Der koagulierte Faden wird aus einem der angegebenen Bäder in ein Bad von   folgender Zusammen-   
 EMI4.6 
 

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 EMI5.1 
 

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 oder starke Arsensäure, z. B. mit einem Gehalt von 60 bis 90%   HgAsO.,. oder   eine starke   Chlorzinklösllng   von etwa   60%, die   etwa   4--700   Salzsäure enthält, verwenden. 



   In den vorhergehenden Beispielen kann bei der Darstellung der Viskose statt   Sulfiteellulose bzw.   



  Linters Baumwolle oder   Holzeellulose,   welche in der Kälte oder Hitze mit einer verdünnten Säure. z. B. Salzsäure oder Schwefelsäure, vorbehandelt wurde, kurzum jede Art von Cellulosematerial verwendet werden, das in der Viskosetechnik in Verwendung ist oder dafür in Vorsehlag gebracht wurde. 



   Die vorstehend gegebenen Beispiele können auch in der Weise abgeändert werden. dass man die Alkalicellulose vor der Behandlung mit dem Schwefelkohlenstoff kürzer als 48 Stunden, z. B. 24 oder 36 Stunden, oder länger, z. B. 60 oder 72 Stunden, bei 15 oder   200 C   reifen lässt. 



   Als Richtlinie bezüglich der Frage, ob die Alkalieellulose reifen gelassen werden soll. bevor sie mit CS2 behandelt wird, dient unter   anderm   die gewünschte Viskosität der auf Kunststoffe im allgemeinen und auf Kunstfäden im besonderen zu verarbeitenden Lösung und im Zusammenhange damit, die Viskosität der in Aussieht genommenen Cellulosesorte. Will man der Spinnlösung eine bestimmte Viskosität verleihen, dann muss man die aus der in Aussicht genommenen Cellulosesorte hergestellte 
 EMI6.1 
 gibt. Entspricht sie jedoch von vornherein, d. h. ohne Vorreife, dem   gewünschten   Viskositätsgrad, dann ist eine Vorreife überflüssig.

   Da nun die Viskositäten der im Handel befindlichen Cellulosesorten (Linters und Holzzellstoff) untereinander sehr verschieden sind, so hängt die Frage der Vorreife in jedem Falle einerseits von der gewiinsehten Viskosität der für die Herstellung von Kunststoffen bestimmten
Ausgangslösung und anderseits von der Viskosität der in Arbeit befindlichen Cellulosesorte ab. 



   Der   Ausdruck künstliche Fäden"bedeutet   : Künstliche Fäden und Gespinste jeder Art, z. B. künstliche Seide, Stapelfaser,   kÜnstliche   Baumwolle, künstliche Wolle, künstliches Haar und künstliches
Stroh jeder Art. 



   Der Ausdruck"starke Mineralsäure"bedeutet in der Beschreibung und in den   Ansprüchen  
Schwefelsäure von mindestens   40% S04'vorteilhaft   mindestens 50%   SO,   und, was die andern Mineralsäuren betrifft, Salzsäure von mindestens   30%,   Salpetersäure von mindestens   50%,   Phosphor- säure von mindestens 1-2 spez. Gewicht und Arsensäure von mindestens   700     HgASO.   



   Der   Ausdruck #starke Schwefelsäure" oder #Schwefelsäure,   die mindestens ungefähr   40%  
Schwefelsäuremonohydrat enthält,"bedeutet in der Beschreibung und in den   Ansprüchen   : Schwefelsäure von 40 bis 98 oder   100%     HSO-Gehalt.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Abänderung des Verfahrens zur Herstellung von   künstlichen   Fäden oder anderen Produkten nach Patent Nr. 130200, dadurch gekennzeichnet, dass man an Stelle von Halogenderivaten der zweioder mehrwertigen Alkohole Trithiokohlensäureester, insbesondere Trithiokohlensäureester der zweioder mehrwertigen Alkohole, verwendet.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man Viskose mit einem oder mehreren Trithiokohlensäureestern zusammenbringt und durch entsprechend geformte Öffnungen in ein plastizierendes Fällbad eintreten lässt.
    3. Verfahren gemäss Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Fällbad eine Flüssigkeit verwendet wird, die nicht weniger als 40%, vorteilhaft nicht weniger als 50% ILSOt oder eine äquivalente Menge einer andern starken Mineralsäure enthält.
    4. Verfahren gemäss den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man die Einwirkung des plastizierenden Mittels, z. B. einer starken Mineralsäure, unterbricht, bevor es auf den Kunststoff, z. B. Kunstfaden, eine schädigende Wirkung hat.
    5. Verfahren gemäss den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkung des Plastizienmgsmittels, z. B. einer starken Mineralsäure, unterbrochen wird, bevor oder sobald der Kunststoff, z. B. Kunstfaden, die Sammelvorrichtung erreicht, indem man z. B. das dem Kunststoff, z. B.
    Kunstfaden, anhaftende plastizierende Mittel dadurch entfernt oder verdünnt, dass man mit dem Waschen des Kunststoffes, z. B. Kunstfadens, beginnt, bevor oder sobald er die Sammelvorrichtunge erreicht oder dass man den Kunststoff, z. B. Kunstfaden, während des Sammelns kühlt.
    6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Trithiokohlen- säureester eines zwei-oder mehrwertigen Alkohols verwendet.
    7. Verfahren gemäss den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Trithio- kohlensäureglycerinester verwendet.
AT133110D 1929-07-15 1929-07-15 Verfahren zur Herstellung von künstlichen Fäden oder anderen Produkten. AT133110B (de)

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