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Schmalfilm mit Tom-und Bildaufzeiemmn.
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keit, mit der der Tonaufzeichnungsstreifen ablaufen muss. immer noch-in vielen Fällen sogar beträchtlich - verschieden sein w ird von der Filmgeschwindigkeit für den Ablauf der Bildaufzeichnung. die durch die Bildgeschwindigkeit (Anzahl der Bilder pro Sekunde) gegeben ist.
Für den Fall, dass Bild-und Tonaufzeiehnung auf einem gemeinsamen Tonaufzeichnungsstreifell kopiert werden sollen, so dass für die Wiedergabe nur ein einziger Aufzeichnungsträger notwendig ist. tritt bei Verwendung von Sehmalfilmen als Aufzeichnungsträger noch eine weitere Schwierigkeit auf. wenn man in der üblichen Weise den Tonaufzeichnungsstreifen zwischen Bildaufzeichnungsstreifen und Perforationsreihe anordnet. Bei Normalfilmen gewinnt man den nötigen Raum (Breite) für den Tonaufzeichnungsstreifen ohne Nachteil durch eine geringe Versehmälerung der Bildbreite.
Bei Verwendung von Sehmalfilmen als Aufzeichnungsträger würde dieses jedoch dazu führen, dass das Bild zu sehmal wird und sich ein ungünstiges (quadratisches) Seitenverhältnis des Bildes ergibt, selbst dann, wenn man den Tonaufzeiehnungsstreifen so sehmal als zulässig, beispielsweise] mtH breit, wählt. Dies ist aber eine Breite, die man praktisch nicht unterschreiten darf.
Die Erfindung betrifft nun einen Bildtonfilm, dessen Bildanordnung so getroffen ist, dass die oben dargelegten Schwierigkeiten auf einfache Weise umgangen sind. Gemäss der Erfindung sind bei Verwendung von Aufzeichnungsträgern geringerer als normaler Breite die Bildaufzeiehnungen bei der Auf-
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ist bereits für Normalfilme vorgeschlagen worden, wobei auf dem normalen Film zwei entsprechend verkleinerte, parallele Bildreihen kopiert worden sind, die nacheinander projiziert wurden.
Gemäss der Erfindung wird jedoch auf einem handelsüblichen Schmalfilm (also keinem Normalfilm) das Einzelbild derart angeordnet, dass seine Ausdehnung in Richtung der Filmbewegung annähernd so gross ist wie die entsprechende Ausdehnung eines auf normalen Bildtonfilm aufgezeichneten Einzelbildes und seine Ausdehnungsenkrecht dazu so gross bzw. nur um Tonstreifenbreite kleiner ist als die Breite eines auf Schmalfilm aufgenommenen Bildes. Die dazu senkrechte Horizontalausdehnung des Bildes (entsprechend der Breite des Bildes beim Normalfilm) wird dabei so gewählt, dass bei etwa normaler Bildgesehwindigkeit (Bildzahl pro
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nur noch durch die Breite des Bildes auf dem Schmalfilm (Ausdehnung in der Richtung der Filmbewegung) bestimmt. Diese ist innerhalb verhältnismässig weiter Grenzen wählbar.
Ist mit Rücksicht auf die Ton- aufzeichnung als Filmgeschwindigkeit die beim Normalfilm übliche (456 mm/sec.) oder eine solche vor- geschrieben, die bei der optischen Verkleinerung der Tonaufzeichnungen bequem und einwandfrei möglich ist, so kann bei dem erfindungsgemässen Verfahren die Bildgeschwindigkeit durch Wahl der Bildbreite der durch den Tonstreifen geforderten Filmgeschwindigkeit in einfacher Weise angepasst werden. Vorzugsweise wird beim Erfindungsgegenstand die Filmgeschwindigkeit für Bildtonfilme bei Verwendung ; von Schmalfilmen als Aufzeichnungsträger gleich der bei Normalfilmen üblichen Filmgeschwindigkeit entsprechend 24 Bildern pro Sekunde festgesetzt.
Es ist dann ohne weiteres möglich, bei der Aufnahme von Tonaufzeichnungen auf Sehmalfilmen für die Aufnahme auf Normalfilmen normalisierte Antriebsvorrichtungen zu benutzen oder Tonaufzeichnungen von Normalfilmen, also mit der normalisierten Filmgesehwindigkeit aufgenommene Tonaufzeichnungen, auf einen Schmalfilm zu kopieren, ohne dass eine tbersetzung der Tonaufzeichnungen durch optische Vergrösserung bzw. Verkleinerung notwendig ist. In diesem Falle kann in einfacher Weise das Kontaktkopierverfahren benutzt werden.
Anschaulich erläutert sei das Wesen der Erfindung an Hand der Fig. 1 und 2. In Fig. 1 ist ein NOrmalfilm 1 dargestellt, der ausser der Bildaufzeichnung mit den Bildern 2 zwischen Bildaufzeichnung und Perforationsreihe 4 einen Tonstreifen. 3 trägt. Erfindungsgemäss werden nun bei Verwendung von Schmalfilmen als Aufzeiehnungsträger die Bildaufzeichnungen bei der Aufnahme oder bei der Kopie in der Weise auf den Aufzeichnungsträger gebracht, wie es Fig. 2 erkennen lässt.
Die Vertikalausdehnuns der Bilder 6 ist im Gegensatz zu der bisher bekannten und bei Normalfilmen (Fig. 1) üblichen Weise
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Bilder 6 weitestgehend zu wahren und durch Wahl der Bildbreite bei gegebener, durch die Tonaufzeich- nungen bedingter Filmgeschwindigkeit wenigstens annähernd die bei den Normalfilmen übliche Geschwindigkeit herzustellen. In Fig. 1 ist der Fall veranschaulicht, dass, wie es der Normalisierung entspricht, der
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besitzt. Das durch den Pfeil 9 bezeichnete Intervall entspricht der Zeit einer Zehntelsekunde. Der Normalfilm 1 legt in dieser Zeit 45'6 mm, d. h. 2'4 Bilder, zurück.
Um beispielsweise die Tonaufzeichnung 3 des Normalfilms 1 ohne weiteres auf den Sehmalfilm 5 kopieren und bei der Wiedergabe dieselbe Filmgeschwin-
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digkeit wiedergegeben werden. Die Bildgeschwindigkeit (Anzahl der Bilder pro Sekunde) beträgt bei dem Normalfilm 24 Bilder, bei dem Sehmalfilm 30 Bilder ; auch die Bildgeschwindigkeiten stimmen für beide Filme mit praktisch hinreichender Genauigkeit überein. Wie die Zeichnung erkennen lässt, ist die Breite der Bilder auf dem Schmalfilm 5 zweckmässig gleich zwei Perforationslochabständen. d. h. 15#2 mm, gewählt.