DE372302C - Selbsttaetige Vorrichtung zum Aufnehmen von Reihenbildern in laengeren Zeitabstaenden - Google Patents

Selbsttaetige Vorrichtung zum Aufnehmen von Reihenbildern in laengeren Zeitabstaenden

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DE372302C
DE372302C DET26688D DET0026688D DE372302C DE 372302 C DE372302 C DE 372302C DE T26688 D DET26688 D DE T26688D DE T0026688 D DET0026688 D DE T0026688D DE 372302 C DE372302 C DE 372302C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D15/00Apparatus for treating processed material

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Light Sources And Details Of Projection-Printing Devices (AREA)

Description

  • Selbsttätige Vorrichtung zum Aufnehmen von Reihenbildern in längeren Zeitabständen. Es sind! kinematogriaphische Aufnahmeapparate für geringe Bildwechselzahlen, sogenannte Zeitraffer, bereits bekannt, die vollkommen selbsttätig arbeiten, doch setzen diese gleichbleibende Lichtverhältnisse voraus. In vielen Fällen trifft diese Bedingung jedoch nicht zu, beispielsweise dann nicht, wenn die Entstehung eines großen Bauwerkes, die sich über einen langen Zeitraum! erstreckt, selbsttätig mit sehr geringer Bild`vechselzahl aufgenommen werden soll.
  • Die Erfindung? betrifft nun einen Apparat, der auch unter stark und' ungleichmäßig wechselnden Bedingungen brauchbare Aufnahmen liefert. Die Erfindung besteht darin, daß mehrere beispielsweise vier vollständige Aufnahmeapparate zu .einem einzigen derart vereinigt werden, daß eine entsprechende Anzahl von Bildstreifen gleichzeitig belichtet werden. Es werden nun die Blenden; der einander vollkommen gleichen Objektive, bzw. die Verschlußscheibe, welche für alle vier Apparate gemeinsam sein kann, derart ausgebildet, daß die Belichtungszeiten für die einzelnen Bildstreifen verschieden sind. Verhalten sich bei vier Bildstreifen die Belichtungszeiten wie i : 3 : 9 :-27, so wird immer einer der vier Bildstreifen ein brauchbares Bild ergeben, wenn die Beleuchtntngsverhältnisse wie i : 6o schwanken, sofern die kürzeste Belichtungszeit derart gewählt, ist, daß sie bei den besten zu erwartenden Lichtverhältnissen ein sehr gut durdhbelichtetes Bild ergibt.
  • Wechseln während der Aufnahme die Lichtverhältnisse, so werden die jeweils brauchbaren Teile der vier Bildstreifen zu einem zusammengefügt, der den ganzen Vorgang wiedergibt. Der Umstand, daß nur ein Viertel der ganzen Filmlänge wirklich verwertet wird, spielt nur eine untergeordnete Rolle, da die Ersparnisse durch Fortfall einer ständigen Bedienung wesentlich größer sind.
  • Bei den Aufnahmen, wo die Gegenstandsweite groß zu dem Abstand der Objektive ist, spielt die parallaktische Verschiebung meistens nur eine untergeordnete Rolle. Muß diese jedoch vermieden werden, so ist die Einrichtung derart zu treffen, daß zuerst Bild i auf Bildstreifen i belichtet wird, dann wird der Apparat derart verschoben, daß Objektiv 2 genau an die Stelle kommt, die bei der Aufnahme Objektiv i inne hatte, darauf wird Bild i auf Bildstreifen :2 entsprechend länger belichtet, dann wird der Apparat derart verschoben, daß, Objektiv 3 an dieselbe Stelle kommt, worauf Bild x auf Bildstreifen 3 noch länger belichtet wird, dann wird wieder entsprechend verschoben und Bild s auf BLl:dstreifen q. belichtet, dann erfolgt eine derartige Verschiebung, daß wieder Objektiv i an seine Anfangsstelle kommt, worauf Bild 2 von Bildstreifen. i belichtet wird usf. Die Einrichtung kann auch so getroffen werden, daß nur die Schaltvorrichtungen und! Kassetten oder nur die ersteren, falls genügend? lange Schleifen für den Bildstreifen vorgies@ehen werden, verschoben werden und nur ein Objektiv benutzt wird. Mechanische Vorrichtungen, welche die selbsttätige Ausführung derartiger Bewegungsfolgen ermöglichen, sind beispielsweise aus dem Setzmaschinen- oder Schreibmaschinenbau bekannt, so daß eine'ausführliche Beschreibungrs#lben unnötig erscheint.
  • Alle Bewegungen des Apparates werden durch ein Federwerk oder einen Motor bewirkt.
  • Finden die Vorgänge, die durch den Apparat aufzunehmen sind, nur während bestimmter Tagesstunden statt, so kann der Apparat mit einem Uhrwerk gekuppelt werden, welches ihn während der übrigen Zeit stillsetzt.
  • Erstrecken sich die Aufnahmen über eine derartige Tageszeit, daß die Lichtverhält-,nisse durch den Sonnenstand oder andere regel-, mäßige Vorgänge wesentlich beeinflußt werden, so ist die Verschlußscheibe mit einer Vorrichtung zu kuppeln, welche die Belichtungszeit aller vier Bildstreifen in Abhängigkeit von den regelmäßigen Lichtschwankungen ändert. Eine Vorrichtung, welches die Belichtungszeit in Abhängigkeit von der Sonnenhöhe regelt, ist an sich bekannt, da hierzu ein Uhrwerk benutzt werden kann, das eine gleiche Einrichtung besitzt, wie sie zur Regelung der Schlagzahl: benutzt wird.
  • Um die zusammengehörigen Bilder der vier Bildstreifen leichter erkennen zu können, ist eine der an sich bekannten Markiervorrichtungen vorzusehen, die in diesem Fall nur derartig ausgebildet werden: muß, daß die zusammengehörigen Bilder der vier Bildbänder die gleiche Markierung erhalten.
  • Zeigt der aufzunehmende Gegenstand außer den langsamen, durch den Zeitraffer aufzunehmenden Bewegungen auch noch schnellere, welche die Bildwirkung stören würden, beispielsweise bei einem Bauwerk, dessen langsames Entstehen aufgenommen werden soll, die Bewegungen der Arbeiter, welche zu unterdrücken sind, so können diese dadurch beseitigt werden, daß' die Verschlußscheibe jedes Bild nicht nur einmal, sondern mehrere Male in gewissen Zeitabständen belichtet, wobei jede Einzelbelichtung für sich allein nur ein unterbelichtetes Bild liefern darf. In diesem, Fall gestaltet sich die regelmäßige Änderung der Belichtungszeit gemäß den regelmäßigen Änderungen der Lichtverhältnisse durch die Sonnenhöhe besonders einfach, da das hierfür vorgesehene Uhrwerk dann nur die Zahl der Einzelbelichtungen jedes Bildes zu verändern braucht.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSpRÜcHE i. Selbsttätige Vorrichtung zum Aufnehmen von Reihenbildern in längeren Zeitabständen bei veränderlichen. Lichtverhältnissen, dadurch gekennzeichnet, d'aß sie mehrere Bildstreifen gleichzeitig oder bildweise kurz hintereinander verschieden lange belichtet. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufhebung parallaktischer Verschiebungen zwischen den Aufnahmen auf verschiedenen Bildstreifen der Apparat selbsttätig entsprechend verschoben: wird. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Belichtungszeiten durch eine Vorrichtung den regelmäßigen Lichtschwankungen angepaßt werden. Vorrichtung nach! Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung die zusammengehörigen Bilder aller Bildstreifen mit einer gleichartigen Marke versieht. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jedes einzelne Bild mehrmals hintereinander belichtet wird'.
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