DE943334C - Verfahren zur Herstellung von kinematographischen Filmen mit grossem Aufloesungsvermoegen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von kinematographischen Filmen mit grossem Aufloesungsvermoegen

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DE943334C
DE943334C DEN7066A DEN0007066A DE943334C DE 943334 C DE943334 C DE 943334C DE N7066 A DEN7066 A DE N7066A DE N0007066 A DEN0007066 A DE N0007066A DE 943334 C DE943334 C DE 943334C
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DE
Germany
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film
projection
recording
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Expired
Application number
DEN7066A
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English (en)
Inventor
Albert Bouwers
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Optische Industrie de Oude Delft NV
Original Assignee
Optische Industrie de Oude Delft NV
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C5/00Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
    • G03C5/12Cinematrographic processes of taking pictures or printing

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von kinematographischen Filmen mit großem Auflösungsvermögen Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von kinematographischen Filmen.
  • Wenn die zu filmenden Erscheinungen lichtschwach sind, ist die Verwendung eines hochempfindlichen Filmmaterials erforderlich, da sonst die Schwärzung bei der notwendigerweise sehr kurzen Belichtungszeit für jedes Bildchen zu klein werden würde. Ein solches Filmmaterial hat aber ein geringes Auflösungsvermögen, so daß die in der Gesamtlinienzahl über die Höhe oder Breite des Bildes ausgedrückte Bildqualität iu schlecht wird.
  • Diese kleine Bildlinienzahl stellt für verschiedene Anwendungen, insbesondere die Röntgenkinematographie, einen wesentlichen Nachteil dar, da Bildchen von- 16 X 22 mm auf dem üblichen Normalfilm dann zu wenig detailreich sind. Dieser Nachteil gilt für Schmalfilm naturgemäß in noch stäkerem Maße.
  • Es wurde versucht, durch Verwendung eines größeren Filmformats zu einem größeren Detailreichtum zu gelangen. Auf diese Weise wird tatsächlich erreicht, daß bei Verwendung des gleichen Filmmaterials mit gleichem Auflösungsvermögen die Bildlinienzahl in geradem Verhältnis zu den linearen Abmessungen des Bildes zunimmt. Die praktische Verwirklichung dieses Gedankens scheiterte aber an dem Umstand, daß für Filme von größerem Bildformat auch eine besondere, verwickeltere Projektionsapparatur hergestellt werden muß, da die Projektionsgeräte bekannter Art für Normal- oder Schmalfilm nicht brauchbar sind. Ein weiterer wesentlicher Nachteil der Anwendung breiter Filme besteht darin, daß die zum Transport erforderliche Perforation zum Reißen des Films führt, da die zur Zeit üblichen Filmrohstoffe gegen die beim Transport breiterer Filme ausgeübten größeren Kräfte .nicht beständig sind.
  • Das Verfahren nach der Erfindung behebt diese Nachteile dadurch, daß die Aufnahmen auf einem großformatigen, umperforierten Film gemacht werden, von dem darauf eine um einen Faktor k verkleinerte Kopie auf einem perforierten Projektionsfilm hergestellt wird, der ein wenigstens etwa k-fach größeres Auflösungsvermögen als der Aufnahmefilm besitzt.
  • Infolge des großen Formats des Aufnahmefilms werden trotz des beschränkten Auflösungsvermögens Aufnahmen mit einer größeren Bildlinienzahl erhalten. Beim Kopieren kann beliebig lange belichtet werden, so daß hier unempfindliche Filme mit großem Auflösungsvermögen Verwendung finden können und die Bildlinienzahl nicht verkleinert wird. Die auf diese Weise hergestellte Kopie auf Normal- oder Schmalfilm, deren Bilder den gleichen Detailreichtum wie die Bilder des Aufnahmefilms haben, kann mittels einer normalen Projektionsvorrichtung vorgeführt werden. .
  • Um die Aufnahmeapparatur möglichst einfach zu halten und-gleichzeitig die vorerwähnten Schwierigkeiten bei der Durchlöcherung breiter Filme zu vermeiden, wird nach der Erfindung ein unperforierter Aufnahmefilm verwendet. Der Transport dieses Films kann -dabei in an sich bekannter Weise erfolgen, z. B. durch klemmende Führung zwischen zwei Gummirollen.
  • Die Verwendung eines solchen Films bringt mit sich, daß die Aufnahmen nicht immer in genau gleichen Abständen liegen, wenn in der Aufnahmeapparatur keine besonderen Vorkehrungen getroffen sind. Diesen Nachteil kann man nach der Erfindung dadurch ausschalten, daß beim Kopieren etwaige Unterschiede in den Abständen zwischen zwei aufeinanderfolgenden Bildern ausgeglichen werden.
  • Eine günstige Ausführungsform einer Kopiervorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach der Erfindung besitzt ein Objektiv; mittels dessen die Bilder des Aufnahmefilms auf dem Projektionsfilm abgebildet werden, wobei Mittel vorgesehen sind, durch die der Projektionsfilm immer um genau gleiche Abstände und der Aufnahmefilm um ungefähr gleiche Abstände transportiert werden kann, und ferner ein Mikroskop vorgesehen ist, das in seiner wirksamen Lage immer genau die gleiche Stellung gegenüber dem Objektiv einnimmt, und das mit einem Okular mit Markierung versehen ist, und ferner Mittel vorhanden sind, durch die die Lage des Aufnahmefilms nachgeregelt werden kann; bis eine Markierung des Bildes auf dem Aufnahmefilm genau mit der Markierung im Okular des Mikroskops zusammenfällt.
  • So wird auf einfache Weise tatsächlich das gewünschte Ergebnis erzielt, nämlich daß die Bildchen des Projektionsfilms genau gleiche Abstände voneinander aufweisen.
  • . Häufig wird erwünscht sein, daß der Projektionsfilm eine positive Kopie des. Aufnahmefilms ist. Dies ist dadurch-zu verwirklichen, daß für den Projektionsfikn ein Umkehrfilm gewählt wird. Auch ist es möglich, vom Aufnahmefilm zunächst eine negative Kopie und darauf von der negativen Kopie eine Kontaktkopie herzustellen.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der die Anordnung der wesentlichen Einzelteile eine Ausführungsform der Kopiervorrichtung skizzenmäßig dargestellt ist. Statt der dargestellten sind viele andere Auisführungsformen möglich, denen der oben beschriebene Erfindungsgedanke zugrunde liegt.
  • In der einzigen Figur der Zeichnung ist mit i der Aufnahmefilm bezeichnet, der nicht perforiert ist und eine Breite von 70 mm hat. Auf diesem Film sind die Aufnahmen a1, a2,- cis und a4 ersichtlich. Diese Aufnahmen werden mittels des Objektivs 2 auf dem Projektionsfilm 3 abgebildet. Dies ist ein Normalfilm mit einer Breite von 35 mm und Normalfilmperforation. Die Verkleinerung der Abbildung ist etwa vierfach. Der Projektionsfilm 3 hat eine relativ unempfindliche Emulsion mit einem fünffach größeren Auflösungsvermögen als .der Aufnahmefilm i. Hierdurch wird erreicht, daß bei der Abbildung der Bilder des Films i auf dem Film 3, der Detailreichtum der ursprünglichen. Bilder des Films i nicht verlorengeht.
  • Die Bilder a1, a2, usw. werden nacheinander auf dem Projektionsfilm 3 abgebildet. Jeweils beim -Übertragen eines- Bildes auf den Projektionsfilm 3 wird durch an sich bekannte und in der Figur daher nicht näher dargestellte Mittel, der Film 3 um ein Bildchen weitergeschoben. Dies erfolgt mit großer Genauigkeit, da auf der Welle der Transportrolle q., die mit in die Perforation des Films 3 eingreifenden Zähnen 5 versehen ist, eine große Scheibe 6 angeordnet ist, über die der Hebel 7 mit der Klinke 8 läuft. Die Klinke -8 entspricht den Einschnitten 9 im Rand der Scheibe 6. Beim Transportieren des Films 3 greift die Klinke 8 in den nächstfolgenden Einschnitt 9 ein, sobald der -Film genau um eine Bildlängeplus Zwischenraum verschoben worden ist.
  • Gleichzeitig mit dem Transport des Films 3 wird der nicht perforierte Aufnahmefilm i ungefähr um den richtigen Abstand verschoben. Dies wird durch Anbringung einer Kupplung zwischen der Aufnahmespule io des Projektionsfilms 3 und der Auf- , nahmespule ii des Aufnahmefilms i erreicht. Diese Kupplung, welche auf vielerlei bekannte Weisen ausgebildet werden kann, ist in der Zeichnung nicht dargestellt.
  • Um zu. erreichen, daß die Aufnahmen des Aufnähmefilms i eine genau richtige Lage gegenüber dem Objektiv :2 einnehmen, so daß deren Bild auf dem Projektionsfilm 3 tatsächlich an der richtigen Stelle erscheint, wurde bereits bei der Herstellung des Aufnahmefilms dafür Sorge getragen, daß jedes Bild a1, d2, usw. mit einer Markierung versehen wird, z. B. auf die Weise, welche bei der Herstel- Jung von Luftaufnahmen üblich ist. Die Markierung 12 wird mittels eines Mikroskops r3 beobachtet, das in seinem Okular eine Markierung 1q. hat, die aus zwei parallelen, in geringem Abstand voneinander liegenden Linien besteht. Falls die Markierung 12 auf dem Bild des Aufnahmefilms nicht genau mit der Markierung 1q. im Okular zusammenfällt, kann der Film ein wenig verschoben werden, bis dies der Fall ist.- Dann liegt das Bild des Aufnahmefilms an der richtigen Stelle gegenüber dem Objektiv 2 und dem Film 3. Die erforderliche Genauigkeit von 1/ioo mm in der gegenseitigen Lage der Bilder am Film 3 ist auf die beschriebene Weise sehr einfach zu verwirklichen.
  • Schließlich ist in der Figur noch die Abwickelspule 16 des Aufnahmefilms dargestellt. Die Lampe 17 und die Kondensorlinse 18 liefern die zum Kopieren erforderliche Beleuchtung des Bildes am Film r.
  • Das Objektive ist mit einem VerSChluß versehen, der nur geöffnet wird, nachdem die richtige Einstellung mit dem Mikroskop 13 durchgeführt worden ist.
  • Selbstverständlich müssen die erforderlichen, in der Figur nicht dargestellten Vorkehrungen getroffen sein, damit der Film nicht unerwünschtem Licht ausgesetzt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zur Herstellung von Projektionsfilmen für die Kinematographie, bei welchem die Aufnahmen auf einem Film gemacht werden, von dem eine um einen Faktor k verkleinerte Kopie auf dem Projektionsfilm hergestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zurr Aufnahme ein Film verwendet wird, der breiter als ein Normalfilm (35 mm) und nicht perforiert ist, während der kleinere Projektionsfilm ein wenigstens etwa k-fach größeres Auflösungsvermögen als der Aufnahmefilm hat und perforiert ist, und daß beim Kopieren unregelmäßige Bildabstände auf dem Projektionsfilm ausgeglichen werden.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch r, die mit einem Objektiv versehen ist, mittels dessen die Bilder des Aufnahmefilms auf dem Projektionsfilm abgebildet werden, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, durch die der Projektionsfilm stets um genau gleiche Abstände transportiert werden kann, und ferner ein Mikroskop vorhanden ist, das in seiner wirksamen Lage immer genau die gleiche Lage gegenüber dem Objektiv einnimmt und mit einem Okular mit Markierung ausgestattet ist, und daß die Vorrichtung ferner Mittel enthält, durch die die Lage des Aufnahmefilms nachgeregelt werden kann, bis eine Markierung des Bildes des Aufnahmefilms genau mit der Markierung im Okular des Mikroskops zusammenfällt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 743 8o3.
DEN7066A 1952-04-29 1953-04-21 Verfahren zur Herstellung von kinematographischen Filmen mit grossem Aufloesungsvermoegen Expired DE943334C (de)

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DE (1) DE943334C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4188112A (en) * 1978-06-21 1980-02-12 Hamilton Michael D Out-of-frame detector for motion picture film duplicating equipment

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743803C (de) * 1941-11-30 1944-01-03 Bata Ag Verfahren zum Umkopieren von kinematographischen Normalfilmen auf Schmalfilme

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