AT127203B - Verfahren zur Herstellung eines mit einem Rand versehenen Strumpfes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines mit einem Rand versehenen Strumpfes.

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Paul Schoenfeld
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  Verfahren zur Herstellung eines mit einem Rand versehenen Strumpfes. 



   Strümpfe,   insbesondere Dreiviertelstrümpfe,   mit   jacquardgemustertem, beispielsweise wende-   plattiertem einfachen Rand oder Doppelrand sind bereits in den verschiedensten Ausführungen bekanntgeworden. Will man feinmaschige Strümpfe mit einem Rand gröberer Maschenteilung oder gröbermaschige Strümpfe mit einem   feinmaschigen   Rand versehen, so ist es nicht 
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   stückes   vor dem Anarbeiten eines andern Warenstückes aufgezogen werden müssen. Wenn aber der aufgestossene Warenteil unregelmässig aufgestossen ist. so fällt er nach dem Aufziehen der Draufreihen von den Nadeln der Strumpfmaschine ganz oder teilweise herunter. 



   Nach der Erfindung wird zum Anarbeiten eines   feinmaschigen   Strumpfes an einen etwas   gröbermaschigen.   beispielsweise jacquardgemusterten Rand oder umgekehrt zum Anarbeiten eines   gröbermaschigen   Strumpfes an einen feinmaschigen Rand derart verfahren, dass der Rand auf die Nadeln der Strumpfmaschine so aufgestossen wird, dass er von den Nadeln längs zweier nahe aneinanderliegender Maschenreihen durchdrungen wird. Auf diese Weise bildet sich eine kleine Wulst und damit eine abgeschlossene Aufstosskante. Infolge des eigenartigen   Aufstossens   des Randes liegen vor den Nadelhaken keine aufzuziehenden Draufreihen mehr, so dass mit dem an den Rand anzuarbeitenden Längen eine einwandfreie Verbindung zustande kommt. 



   In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Verfahrens erläutert. Die Fig. 1-4 beziehen sich auf das erste Beispiel, die Fig. 5-8 auf das zweite. Fig. 9 lässt einen fertigen Strumpf mit teilweise aufgebrochene Doppelrand erkennen. 



   Gemäss der einen Möglichkeit wird der mit einem wendeplattierten oder ähnlichen Muster 2 versehene, der Grösse eines Randes entsprechende   Warenteil 1 längs   der Linie 5 umgebogen, so dass sich bei 5 eine geschlossene Warenkante ergibt (Fig. 1 und 2). Der 
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 der den Längen anarbeitenden Maschine aufgestossen (Fig. 3). Die Nadeln 6 durchdringen den Teil 1 und den Teil 21. Sodann wird auf der Maschine in der an sich bekannten Art und Weise der Längen 7 gearbeitet (Fig.   4).   Vor den   Nadelschäften   bildet sich der kleine Wulst 8. Der Randteil kann zuerst auf einen   Aufstossrechen   aufgestossen und dann mittels dieses auf die Nadeln der Maschine   übertragen werden.   



   Gemäss der zweiten   Möglichkeit   wird der mit einem   wendeplattierten   oder   ähnlichen   Muster 2 versehene, der Grösse eines Randes entsprechende   Warenteil 1 in   der Linie 4 auf die Nadeln 6 der den Längen   anarheitendeu Maschine   aufgestossen (Fig. 6). Dann zieht man den   Warenteil 1 hoch,   damit die   Spitzen 19   der Nadeln   l   in die Maschen 50 des vor den Spitzen liegenden   Warenslreifens   M einstechen (Fig. 7). Darauf wird der Warenstreifen 21 gemäss Fig. 8 über die Nadelköpfe zurückgebogen, und die Teile 1 und 21 werden den 
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   In beiden Fällen entsteht, da der Warenstreifen 21 umgebogen wird, an der Aufstossstelle des Randteiles eine abgeschlossene, kein Aufziehen von Draufreihen erfordernde Aufstosskante. 



   Soll aus dem Randteil 1 ein Doppelrand 10 gemäss Fig. 9 entstehen, so wird die Kante 11 des Randteiles 1 mittels einer Naht 12 mit der Kante des Streifenteiles 21 verbunden. Vorher kann ein Gummiband 15 auf den Randteil aufgenäht werden. 



   Der Rand kann aus gemusterter, aus   eintlächiger,   aus Rechts-und Rechtsware oder aus   Kettenwirkware   bestehen. 



   Anstatt an einen nach einem der beiden Verfahren aufgestossenen Rand den Längen anzuarbeiten, kann auch umgekehrt ein beispielsweise farbgemusterter Längen auf die beschriebene Weise auf die Nadeln aufgestossen und an ihn dann ein beispielsweise einfarbiger Rand angearbeitet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung eines mit einem Rand versehenen Strumpfes, dadurch gekennzeichnet, dass ein der Grösse des Randes entsprechender Warenteil auf die Nadeln einer den Längen an ihn anarbeitenden Maschine so aufgestossen wird, dass er von den Nadeln längs zweier nahe aneinanderliegender Maschenreihen durchdrungen wird, wodurch eine abgeschlossene Aufstosskante in Form einer Wulst entsteht, und dass an diese Kante der Längen angearbeitet wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der den Rand bildende Warenteil in einem Abstand von seiner einen Kante so umgebogen wird, dass die Ware doppelt liegt, worauf er nahe dem Bug auf die Nadeln der Maschine aufgestossen wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der den Rand bildende Warenteil zunächst in einem Abstand von seiner einen Kante auf die Nadeln der Maschine aufgestossen und sodann auf den Nadeln so weit hochgebracht wird, dass die Nadelspitzen die Ware durchdringen, worauf der vor den Nadelspitzen liegende Warenstreifen über die Nadelköpfe umgebogen und der Warenteil entlang den Nadelschäften tiefgezogen wird.
    4. Verfahren zur Herstellung eines mit einem Rand versehenen Strumpfes, dadurch gekennzeichnet, dass so, wie gemäss den Ansprüchen 1 und 2 oder 1 und 3 ein Rand auf die Nadeln aufgestossen wird, ein Strumpflängen aufgestossen und daran ein Rand angearbeitet wird. EMI2.1
AT127203D 1930-05-22 1930-09-27 Verfahren zur Herstellung eines mit einem Rand versehenen Strumpfes. AT127203B (de)

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