DE673791C - Plattierter Strumpf - Google Patents

Plattierter Strumpf

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DE673791C
DE673791C DEG94518D DEG0094518D DE673791C DE 673791 C DE673791 C DE 673791C DE G94518 D DEG94518 D DE G94518D DE G0094518 D DEG0094518 D DE G0094518D DE 673791 C DE673791 C DE 673791C
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DEG94518D
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ROBERT GOETZE AKT GES
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ROBERT GOETZE AKT GES
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B1/00Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
    • D04B1/22Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration
    • D04B1/24Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration wearing apparel
    • D04B1/26Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration wearing apparel stockings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Socks And Pantyhose (AREA)

Description

  • Plattierter Strumpf Die Erfindung betrifft einen plattierten Strumpf, dessen Außenseite aus einer ansehnlichen, die Innenseite hingegen aus einer warmhaltenden Faden- bzw. Faserart besteht.
  • Bei den bekannten Strümpfen dieser Art wird nicht nur die Außenseite, sondern auch die Innenseite durchweg von ein und derselben Faden- bzw. Faserart gebildet, die Außenseite z. B. von Kunstseide, die Innenseite beispielsweise von Wolle.
  • Beim Strumpf gemäß der Erfindung besteht dagegen die Innenseite aus zwei oder mehr Faden- bzw. Faserarten unterschiedlicher Warmhaltewirkung, die sich nach Ringelart gegenseitig abwechseln.
  • Bezweckt wird hiermit, einen plattierten Strumpf zu schaffern, der bei Erzielung einer befriedigenden Warmhaltewirkung billiger ist als die bekannten plattierten Strümpfe.
  • Es ginge natürlich ohne, weiteres an, das Maß der Warmhaltewirku;ng, die die Innenschicht des @erfindungsgemäßen Strumpfes ergibt, bei gleichzeitiger Verringerung des Wollgewichtsanteils im Vergleich zu dem üblichen Plattierstrumpf dadurch zu erzielen, daß man diese Innenschicht durchweg aus einem z. B. Wollfaden bildet, der dünner ist als der @erfindungsgemäß verwendbare. Dies wäre aber in mehrfacher Hinsicht von Nachbeil. So z. B. würde auf diese Weise die Innenseite Beines solchen Strumpfes in Vergleich zum Strumpf gemäß der Erfindung in ihrer Haltbarkeit herabgesetzt. Hinzu kommt noch, daß, wenn die Innenseite aus z. B. stetig abwechselnden Woll- und Baumwollreihen besteht, die Baumwollreihen die Haltbarkeit des Strumpfes zusätzlich steigern, weil Baumwolle an sich schon haltbarer als Wolle ist. Außerdem würde ein Strumpf, dessen Innenseite aus einem so dünnen z. B. Wollfaden besteht, an sich auch schon zu dünn ausfallen. Zu berücksichtigen ist doch in dieser Hinsicht, daß die Fadenstärke in einem bestimmten Verhältnis zur Maschenteilung stehen muß. Ferner läßt sich ein solcher dünner z. B. Wollfaden schlecht verarbeiten, weil ier zu empfindlich ist. Schließlich soll noch bemerkt werden, daß, ein z. B. Wollfaden, der ungefähr halb so stark ist wie. der im vorliegenden Falle verwendbare, bekanntlich merklich teurer ist als dieser starke Wollfaden. Der Strumpf gemäß der Erfindung ist also, von einem gewöhnlichen wollplattierten Strumpf ausgehend, nicht allein deshalb billiger, weil @er ungefähr halb so viel Wolle enthält als die bekannten Strümpfe dieser Art, sondern auch, weil @er nicht die Verarbeitung eines feineren Wollfadens erfordert, wie dies bei einem durchgeh°nd mit einem feineren Wollfaden plattierten Strumpf der Fall wäre.
  • Das Ringeln an sich ist natürlich auch bei Strümpfen eine allgemein bekannte Maßnahme. Geringelt hat man dabei bereits sowohl mit Faden unterschiedlicher Farbe als auch mit solchen unterschiedlicher Faden-bzw. Faserart. Bezweckt wird bisher aber damit nur, eine Musterwirkung herbeizuführen. Man hat ferner auch bei plattierten Stoffen schon geringelt, und zwar derart, daß in regelmäßiger Aufeinanderfolge eine Maschenreihe aus einem Wollfaden auf der rechten und einem Baumwollfaden auf der linken Seite mit einer Maschenreihe wechselt, in der die Fäden hinsichtlich ihrer Lage vertauscht sind. Dias geschah hier ,aber zu einem anderen Zweck als beim Erfindungsgegenstand. Der betreffende Stoff soll sich nämlich warm ,anfühlen, ohne daß ,aber der Wollfaden die Haut in besonderem Maße reizt. Abgesehen von dem anderen Zweck besteht bei der bekannten Plattiermethode noch der Unterschied, daß die Fäden auch auf der Warenaußenseite wechseln. Ein solcher Wechsel ist natürlich bei einem Strumpf unbrauchbar.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Die Außenseite I des vorliegenden Strumpfes besteht durchweg aus einer ansehnlichen Faden- bzw. Faserart, z. B. Kunstseide. Dagegen wird die Innenseite aus zwei Faden-oder Faserarten unterschiedlicher Warmhalte"virkung, z. B. Wolle einerseits und Baumwolle andererseits, gebildet, wobei sich .diese beiden Faden- oder Faserarten in Form von Ringeln 2, 3 gegenseitig abwechseln.
  • Es ist gleichgültig, ob die Innenseite aus nur zwei (wic auf der Zeichnung angegeben) oder aus mehr Faden- oder Faserarten gearbeitet ist. Auch die Breite der Ringel ist veränderlich. Vorteilhaft werden die Ringel natürlich so schmal wie möglich gehalten, weil z. B. 'bei Anwendung von Wolle und Baumwolle für die Innenseite dann, die Wollringel infolge ihrer größeren Fülle (Voluminosität) die Baumwollringel teilweise überdecken. Ein solcher Strumpf hat dann nicht nur das Aussehen eines ganz mit Wolle plattierten, sondern auch fast die Warmhaltewirkung eines derartigen Strumpfes, denn die Baumwollringel werden auf diese Weise in b:ezug auf die Warmhaltewirkung von den Wollringeln unterstüzt.

Claims (1)

  1. PATI:NTANSI'RUCII: Plattierter Strumpf, dessen Außenseite aus ,einer ansehnlichen, die Innenseite hingegen aus .einer warmhältenden Faden-bzw. Faserart besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseite aus zwei oder mehr Faden- bzw. Faserarten unterschiedlicher Warmhaltewirkung besteht, die sich nach Ringelart gegenseitig abwechseln.
DEG94518D 1937-01-03 1937-01-03 Plattierter Strumpf Expired DE673791C (de)

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