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Zeitanzeigevorrichtung.
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Abständen voneinander gehalten, derart, dass jeweils zwei eine Ziffer darstellende Schauzeichenträger in einer Ebene vor der Schauöffnung liegen, während die übrigen sich radial zur Achse 3 stellen. Die jeweils in die Schauebene eintretenden Sehauzeichenträger werden durch den Sperranschlag 7 in dieser Lage gehalten.
Auf die Achszapfen 2 der Schauzeichenträger sind kleine schraubenförmige Stahlfedern 8 (Fig. 1) mit geringer Vorspannung aufgesetzt, welche mit ihren Enden einerseits an der Scheibe 4 befestigt sind, anderseits sich hinter die betreffenden Schauzeichenträger legen und versuchen, diese vor sich herzuschieben, wobei die Spannung der Feder in dem Masse wächst, wie der betreffende Schauzeichenträger der Ebene genähert wird. Die Neueinstellung der Anzeigevorrichtung geschieht mittels eines nicht dargestellten Elektromagneten, dessen Anker eine Fortschalteklinke beeinflusst, welche in ein Zahlrad eingreift, das auf der Achse 3 sitzt.
Die Wirkungsweise der Einstellvorrichtung ist die folgende : Die Scheiben 4 werden von Fortschalteinrichtungen gedreht und folgen dieser Bewegung und ziehen den in der Schau-
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weg. so dass der Schauzeichenträger 1 unter Wirkung der Feder 8 eine Wendung von 180 ausführt. Die unter Vermittlung der Scheiben 4, der Federn 8 und der Distanzstücke 6 fortgeschalteten übrigen Platten 1 folgen der Schwenkung nur so weit, bis der in die Schauebene neben dem umgeschwenkten Schauzeichenträger sich einstellende neue Schauzeichenträger durch den Anschlag 7 festgehalten wird. Die Feder 8 der umgeschwenkten Platte hat sich entspannt und wird schrittweise wieder auf die Vorspannung gebracht, die zur erneuten Wendung der Platte um 1800 notwendig ist.
In Fig. 3 ist ein Schaltungsschema einer Einrichtung mit vier Systemen dargestellt,
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bei jeder Umdrehung einmal kurzzeitig geschlossen werden. Ferner sind Kontakte 16, 17, 18 vorgesehen, die von den Ankern 9, 10, 11 bei jedem Ankeranzug gesdilossen werden, jedoch erst dann, wenn der Anker schon fast seine Anzugsendstellung eingenommen hat. Die Schaltscheibe 3 treibt mit einer Übersetzung von 1 : 3 eine weitere Sehaltscheibe 19 an, welche
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der nächsten Schaltscheibe 2 vom Pluspol über Kontakt 16, Kontakt 13, Elektromagnet 6, Minuspol erregt. Der Elektromagnet 6 schaltet daher die Schaltscheibe, 3 um einen Schritt weiter. Der Kontakt 13 ist nur kurz nach Abfall von der Nase der Steuerscheibe geschlossen und öffnet sich bereits wieder beim nächsten Schritt.
Daher unterbleibt eine Fortschaltung der Schaltscheibe 2 beim nächsten Schritt der Schaltscheibe 1. In dieser Weise werden der Reihe nach die Schritte der Scheiben 1 und 2 auf die Scheiben 3 und 4 übertragen.
Die in der Zeichnung dargestellte Stellung der Sehaltscheiben gibt den Ruhestand für die Zeit 2359 wieder. Um nun bei den nächstfolgenden Schritten die Schaltscheibe auf die Stellung 2400 und 0001 zu bringen, ist an der Schaltscheibe 3 eine Fortschalteinrichtung angebracht. Beim
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ist, bleibt der Kontakt 16 geschlossen. Es fliesst daher ein Strom vom Pluspol über Kontakt 15, Kontakt 20, geschlossenen Kontakt 2 : 2 über die Wicklung 1 des Relais T ? zum Minuspol. Das Relais E legt seinen Anker um und schliesst seinen Kontakt 25, wodurch die Wicklung. 26
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erregt wird.
Das Relais U ist als Quecksilberrelais ausgebildet, u. zw. derart, dass die Kontakte der Quecksilberröhre die Wicklung 26 überbrücken. Bei Anziehen des Relais schliesst sich der Quecksilberkontakt, überbrückt die Wicklung 26 und lässt dadurch den Strom im Magneten 7 so stark anschwellen, dass er erregt wird und die Schaltscheibe 3 vom Anker 11 einen Schritt weitergeschaltet wird. Durch das Überbrücken der Wicklung 26 fällt das Relais sofort wieder ab, hebt den Kurzschluss auf und der Vorgang des An-und Ausschaltens wiederholt sich nun so lange, bis die Schaltscheibe 3 den Kontakt 15 schliesst. Hiedurch wird der Elektromagnet 8 der Steuerscheibe 4 vom Pluspol über Kontakt 18, Leitung 27, Wicklung 8, Kontakt 15, Minuspol erregt und die Schaltscheibe 4 um einen Schritt weitergeschaltet.
Mit Ausnahme der Anzeigevorrichtung der Schaltscheibe 1, die auf der Zahl 1 steht, sind nun sämtliche andern Anzeigevorrichtungen auf 0 geschaltet worden, so dass die Einrichtung jetzt die Zeit 0001 Uhr anzeigt. Bei Abfall des Ankers 11 wird schliesslich die Wicklung 2 des Relais E unter Strom gesetzt, u. zw. vom Pluspol, Wicklung 2 des Relais E, Kontakt 21, Kontakt 15 zum Minuspol. Der Anker des Relais E wird daher umgelegt und der Stromkreis des Relais U geöffnet. Hiedurch ist der normale Zustand wieder herbeigeführt und bleibt infolge der Übersetzung 1 : 3 zwischen den Schalträdern 3 und 19 24 Stunden lang bestehen.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Zeitanzeigevorrichtung mit Systemen von ebenen umlegbaren Zeichenträgern, die mit einer Längskante an einer elektromagnetisch schrittweise bewegten Achse drehbar gelagert sind, derart, dass immer zwei Zeichenträger vor einer Schauöffnung stehen, dadurch gekennzeichnet, dass für die Stunden-und Minutenanzeige je zwei Systeme mit je zwei Zeichenträgern vorhanden sind, von denen jedes System jeweils nur eine Ziffer anzeigt, die durch zwei benachbarte Zeichenträger (1, 1) gemeinsam dargestellt wird.