AT122520B - Verfahren zum Herstellen von durch trockene Wärme abzuziehenden Abziehbildern. - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von durch trockene Wärme abzuziehenden Abziehbildern.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 beruht, dass diejenigen Stellen der Druckform, welche die Farbe annehmen und dann wieder auf das Papier abdrucken sollen, fettempfänglich gemacht werden, so muss die Druckfarbe fettig sein. Diesen Fettgehalt der Druckfarbe erzielt man üblicherweise durch Beimengung von Firnis zur Farbe. Für die Herstellung der in Frage stehen 4 Trockenabziehbilder hat nun der Fettgehalt der Druckfarbe die un- EMI1.3 auf Geweben keine genügende Haltbarkeit. Demgegenüber besteht die Erfindung darin, dass das Bild, das auf die präparierte Unterlage aufgebracht wird, aus Celluloseester hergestellt wird. Die Celluloseester üben keinerlei Einfluss auf das Wachs aus und umgekehrt. Infolgedessen braucht man nach der Erfindung nur einen hauchdünnen Wachsüberzug anzuwenden, der genügt, um die Bild'chicht bei Anwendung trockener Wärme leicht und sicher vom Papier zu lösen. Dadurch wird ein vorheriges Undurchlässigmachen des Papiers durch eine besondere Schicht erspart und erreicht, dass die Waehsschicht beim Übertragen des Bildes keine Fettflecken auf der mit dem Bild versehenen Ware erzeugt, wie dies bei Verwendung einer dicken Wachsschicht nicht zu vermeiden ist. Die Durchführung des neuen Verfahrens kann entweder in der Weise erfolgen, dass das EMI1.4 präparierten Unterlage befestigt wird. Ein Ausführnugsbeispiel der Erfindung ist folgendes : Papier wird einseitig mit einem dünnen Wachsüberzug versehen. Auf diesen Wachsüberzug werden die Bilder, u. zw. im Spiegelbild, mittels einer Eollodiumlösung. welcher Farbe oder Bronze beigemischt ist, aufgedruckt. Nach Trocknung dieses Druckes werden die Bilder mit einer Lösung eines leicht klebenden Harzes nochmals überdruck. Gegen die Verwendung der Celluloseester zum Drucken spricht allerdings zunächst der Umstand, dass sie nur in sehr leicht verdunstenden Lösemitteln lösbar sind und infolgedessen bereits während des Druckens eintrocknen, während die sonst üblichen Druckmittel, wie Firnis-oder Wasserfarben, viel langsamer trocknen und die gesamte Drucktechnik auf dieses langsame Trocknen eingestellt ist. Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass diese drucktechnische Schwierigkeit durch eine Beschleunigung des Druckvorganges behoben werden kann und dass dann das Drucken mit verflüssigten Celluloseestern einen wesentlichen Fortschritt in der Herstellung der Trockenaziehbilder ergibt. Wie schon erwähnt, üben die Celluloseester selbst keinerlei Einfluss auf das Wachs aus. Auch unter den zum Lösen der Celluloseester zur Verfügung stehenden Lösemitteln gibt es viele, welche die Wachsschicht bei gewöhnlicher Temperatur nicht angreifen. Vor allem sind diese Lösemittel aber so flüchtig, dass die erfindungsgemäss zum Drucken verwendete Celluloseesterlösung ausserordentlich schnell trocknet und die Lösemittel somit gar keine Zeit haben, die Wachsschicht anzugreifen. <Desc/Clms Page number 2> Bei nass zu behandelnden Abziehbildern, die nur nach vorherigem Anfeuchten der Papierunterlage übertragen werden können, ist es bekannt, das Bild auf der mit einer wasserlöslichen Schicht, z. B. Gelatineschicht, versehenen Papierunterlage dadurch zu erzeugen, dass Celluloselack mittels Schablonen aufgespritzt wird. Dieses Sehablonierverfahren ist wesentlich teurer als das neue Druckverfahren, einerseits weil es viel langsamer vor sich geht als das Drucken, und anderseits, weil dabei Verluste an dem teuren Celluloselaek nicht zu vermeiden sind. Ausserdem bietet es Schwierigkeiten, eine ebenso gleichmässig dünne Bildschicht herzustellen wie beim Druckverfahren. Die gleichmässig dünne Bildsehicht ist aber sehr wesentlich für die Haltbarkeit der Bilder auf den Geweben, auf die sie übertragen werden. Man hat auch schon vorgeschlagen, bei Abziehbildern auf die lösliche Schicht, die das Ablösen EMI2.1 auf dieser Schicht dann das Bild in Firnisdruek herzustellen. Zum Unterschied von der Erfindung besteht also nicht das Bild selbst, sondern die das Bild tragende Schicht aus einem Cellulosefilm. Diese Celluloseschieht wird beim Abplätten des Bildes von der Papierunterlage losgelöst, also mit auf den zu verzierenden Gegenstand übertragen, wo sie sichtbar das abgeplättete Bild umgibt, so dass gegebenenfalls der über die Umrisse des Bildes herausragende Teil durch besondere Lösemittel wieder entfernt werden muss. Das neue Verfahren weist also gegenüber den bisher bekannten Verfahren wesentliche Vorteile auf, die hauptsächlich in der Verbilligung der Erzeugung und in einer Verbesserung des Erzeugnisses bestehen. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Herstellen von Abziehbildern, bei denen Papier oder eine ähnliche Unterlage EMI2.2
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bild mit durch Lösemittel verflüssigem Celluloseester auf die präparierte Unterlage gedruckt wird.3. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Bild aus einem fertigen Film aus Celluloseester ausgestanzt oder ausgeprägt und auf der präparierten Unterlage befestigt wird.
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| DE122520T | 1928-10-18 |
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|---|---|---|---|
| AT122520D AT122520B (de) | 1928-10-18 | 1929-09-23 | Verfahren zum Herstellen von durch trockene Wärme abzuziehenden Abziehbildern. |
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1929
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