AT122456B - Verfahren zur Behandlung des Brauwassers. - Google Patents

Verfahren zur Behandlung des Brauwassers.

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Wolfgang Dr Kluger
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Behandlung des   Brauwassers.   



   Im Verlaufe von Arbeiten über die   Brau wasserfrage, insbesondere   von solchen über die Methoden zu dessen Verbesserung ergab sich, dass eine   Erweiterungsmoglichkeit   der in der Patentschrift Nr. 114102 niedergelegten Ansprüche besteht. 



   Wie nämlich aus dieser Patentschrift hervorgeht, läuft das Verfahren letzten Endes darauf hinaus, durch Umsetzung der Carbonate mittels Säure eine bestimmte Konzentration der dabei im Brauwasser entstehenden Salze zu erzielen, wodurch dann in der Maische ein Puffersystem erhalten wird, welches eine gewisse H-Ionenkonzentration bedingt, die ihrerseits wieder die verschiedenen Abbauprozesse während des Maischen in ganz bestimmte, unbedingt erforderliche Bahnen leitet. 



   Den   gleichen Enderfolg   kann man nun auch dadurch erreichen, dass man beispielsweise zur Umsetzung der Carbonate nicht ein Säuregemenge, sondern eine einzelne Säure heranzieht und den Salz-   ausgleieh   durch Zugabe jener Salze herstellt, die der anderen Säurekomponente entsprechen. Hätte man z. B. ein Brauwasser mit einem Gemenge von Salzsäure und Schwefelsäure zu behandeln, so könnte man die Carbonate ganz oder teilweise entweder nur mit Schwefelsäure umsetzen und die entsprechende Menge an geeigneten Chlorid. en durch direkten Zusatz dieser Salze erzielen, oder aber man setzt die Carbonate ganz oder teilweise mit Salzsäure um und   ergänzt   die Schwefelsäure durch die entsprechenden Sulfate. 



   In manchen Fällen, d i. insbesondere bei   Carbonatwäsern   mittlerer Härte, ist es sogar direkt angezeigt, die Carbonate bloss mit einer   Säure umzusetzen und für   die zweite Säure das entsprechende Salz zuzusetzen, um im   fertig behandelten Brauwasser   eine wunschgemässe Salzkonzentration zu erreichen. 
 EMI1.1 
 sprechende Laktat ersetzt werden. 



   Für die eben genannten, aus der eingangs erwähnten Patentschrift abgeleiteten Verfahren kann übrigens jedes Carbonatwasser dadurch geeignet gemacht werden, dass man seine Carbonathärte durch Zusatz von gesättigtem   Kaltwasser   vorerst so weit herabsetzt, dass später einer zu hohen   Salzkonzen-   tration - als Folgeerscheinung ausgesprochen starker Carbonatanreicherung - vorgebeugt wird. Eine allzu hohe Salzkonzentration würde auf den Abbau beim Maischprozess   unbedingt schädigend wirken.   



   Ausser den schon genannten Varianten, die das in dem Patent Nr. 114102 festgelegte Verfahren zur Behandlung des Brauwassers zulässt, ist als weitere noch die möglich, dass man bei   ausgesprochenen     Carbonatwässern   die Umsetzung mittels Aluminiumsulfat und aluminiumchlorid u. zw. mit oder ohne 
 EMI1.2 
 schrift Nr. 114102   besch1ieben, weil sich   die genannten Aluminiumsalze mit den Carbonaten des Brauwassers in nachfolgender Weise umsetzen : 
 EMI1.3 
 wobei das   Aluminiumcarbonat   sofort in Hydroxyd und Kohlensäure zerfällt. 



   Das Endergebnis der Reaktion ist   demnach   dieses : 
 EMI1.4 
 
Beim Aluminiumchlorid verlauft die Reaktion völlig analog und ebenso reagieren die Magnesiasalze des Wassers mit den beiden genannten Aluminiumsalzen vollkommen gleichartig, d. h. es entsteht lösliches Magnesiumsulfat neben   unlöslichem Aluminiumhydroxyd und   freier Kohlensäure. 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
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AT122456D 1928-07-21 1928-07-21 Verfahren zur Behandlung des Brauwassers. AT122456B (de)

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