AT105588B - Verfahren zur Behandlung von Brauwässern. - Google Patents

Verfahren zur Behandlung von Brauwässern.

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  Verfahren zur   Behandlung von Brauwässern.   



   Den Gegenstand des Stammpatentes Nr.   103 912   bildet ein Verfahren zur Verbesserung des Brauwassers, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man dem Wasser die seiner Karbonathärte   äquivalenten   Mengen von Gips zusetzt. Man kann annehmen, dass hiebei die ungünstige Wirkung des Magnesiumkarbonats in der Weise beseitigt wird, dass sich dieses mit dem Gips unter Bildung von Kohlensäure und kohlensaurem Kalk in schwefelsaure Magnesia umsetzt. Jedenfalls werden durch dieses Verfahren   schädliche Überschüsse   von Gips vermieden, indem der Gipsgehalt des Wassers auf jene Mengen beschränkt bleibt, die zu den im Wasser verbleibenden Karbonaten genau oder nahezu genau in   stöchiometrischem   Verhältnis stehen. 



   Handelt es sich jedoch um Wässer, die von Haus aus schon grössere Mengen von Sulfaten der alkalischen Erden neben Karbonaten enthalten, so ist es, wie Versuche ergeben haben, notwendig, die bereits vorhandenen Mengen an Sulfaten zu   berücksichtigen.   Man hat in diesem Fall, um den im Sinn des Verfahrens nach dem Hauptpatent angestrebten Endzustand zu erreichen, nur so viel Gips zuzusetzen, als notwendig ist, um das stöchiometrische Verhältnis zwischen   Karbonat- und Sulfathärte herzustellen   oder den Gehalt des Wassers an Karbonaten in geeigneter Weise, vorteilhaft durch Kalkzusatz, so weit zu vermindern, dass die Menge der noch im Wasser verbleibenden Karbonate zu den von Haus aus vorhandenen Sulfaten im   stöchiometrischen   Verhältnis steht. 



   Ausführungsbeispiel : Zu 100   i !   eines Wassers, das eine Karbonathärte von 10'95 deutschen Härtegraden und eine Sulfathärte von   8'12   deutschen Härtegraden besitzt, werden   8'69   g Gips oder freines Kalziumoxyd hinzugefügt ; das so behandelte Wasser enthält dann Karbonate und Sulfate der alkalischen Erden im   stöchiometrischen   Verhältnisse. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Behandlung des Brauwassers nach Patent Nr. 103912, dadurch gekennzeichnet, dass in Wässern, die neben Karbonaten gleichzeitig auch erhebliche Mengen von Sulfaten der alkalischen Erden enthalten, das stöchiometrische Verhältnis zwischen dem Gehalte an Karbonaten und Sulfaten der alkalischen Erden durch entsprechende Ergänzung der natürlichen Sulfathärte im Wege des Gipszusatzes oder durch entsprechende Verminderung der Karbonathärte im Wege der Entkarbonisierung, vorteilhaft durch Kalkzusatz, geschaffen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT105588D 1925-11-20 1926-01-12 Verfahren zur Behandlung von Brauwässern. AT105588B (de)

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