AT120574B - Schallträger für Maschinen zur elektromagnetischen Aufzeichnung akustischer Zeichen und Verfahren zur Herstellung desselben. - Google Patents
Schallträger für Maschinen zur elektromagnetischen Aufzeichnung akustischer Zeichen und Verfahren zur Herstellung desselben.Info
- Publication number
- AT120574B AT120574B AT120574DA AT120574B AT 120574 B AT120574 B AT 120574B AT 120574D A AT120574D A AT 120574DA AT 120574 B AT120574 B AT 120574B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- steel
- production
- machines
- recording
- sound
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 5
- 239000000969 carrier Substances 0.000 title description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 30
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 30
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 2
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 2
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 2
- 230000005415 magnetization Effects 0.000 claims description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 4
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 2
- 230000007723 transport mechanism Effects 0.000 description 1
Landscapes
- Elimination Of Static Electricity (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Schallträger für Maschinen zur elektromagnetischen Aufzeichnung akustischer Zeichen und Verfahren zur Herstellung desselben. Es ist bekannt, dass man akustische Zeichen elektromagnetisch auf Stahlmaterial aufzeichnen kann (nach Poulsen). Als Material zum Aufzeichnen hat man bislang Stahldraht, Stahlband, Stahlplatten benutzt ; vor allem aber Stahldraht, weil sieh dieser wegen seiner Handlichkeit, da man grosse Mengen von ihm aufwickeln kann, am besten dazu eignet. Der Anmelder hat nun dieses Verfahren der elektromagnetischen. Aufzeicl nung von Tönen derart vervollkommnet, dass es ihm gelungen ist, solche elektromagnetischen Aufzeichnungen von Sprache, Musik oder Geräuschen nicht nur in absoluter Naturtreu wiederzugeben, sondern auch mit einer Lautstärke, die für die grössten Säle ausreicht. Es lag deshalb nahe, dieses Verfahren für den sogenannten Tonfilm, auszunutzen. Freilich muss dann noch eine wesentliche Bedingung erfüllt werden, nämlich die des absoluten Synchronismus, d. h. Ton und Bild müssen auf das genaueste zusammentreffen. Es hat sich nun herausgestellt, dass dieser absolute Synchronismus mit Stahldraht als Sàallträger nicht zu erzielen ist. Wenn man bedenkt, dass schon eine Differenz von einer zehntel Sekunde bei einer Spieldauer von zehn Minuten diesen absoluten Synchronismus gefährdet, so kann man sich denken, dass Stahl draht für diesen Zweck nicht der geeignete Gesprächsträger ist ; denn von diesem Stahldraht müssen in zehn Minuten zirka 1200 m (bei 2 mlsee. Geschwindigkeit) durchlaufen, und es ist ohne weiteres klar. dass bei dieser EMI1.1 Der Anmelder hat nun einen Weg gefunden, der die absolute Synchronisierung eines Sehallträgers aus Stahlmaterial mit einem Filmband gewährleistet. Als Schallträger wird ein Stahlband von entsprechender Breite und Dicke benutzt, welches entweder in der Mitte oder an beiden Seiten perforiert ist. In diese Perforierung greifen Zahnräder ein, die durch geeignete Vorrichtungen mit dem Bewegungsmechanismus des Filmbandes verbunden sind, wobei darauf Rücksicht zu nehmen ist, dass die Fortbewegung des Stahlbandes eine schnellere ist als die des Filmbandes. Durch diese Zahnkupplung ist auch auf die kleinste Strecke der Gleichlauf des Stahlbandes mit dem Filmstreifen gewährleistet. Die Fixierung der Sehall- eindrücke findet also bei der Perforierung des Stahldrahtes in der Mitte an den Seiten des Stahlbandes statt ; bei der Perforierung des Stahlbandes an den beiden Seiten in der Mitte. Die Benutzung eines solehen perforierten Stahlbandes bietet auch noch einen weiteren grossen Vorteil. Es wäre unzweckmässig, bei langen Vorträgen entsprechend lange Stahlbänder zu benutzen, weil dann der Spulendurchmesser für das Stahlband ausserordentlich gross werden müsste, was wiederum eine Vergrösserung des Antriebsmechanismus für die Spulen des Stahlbandes bedingte. Man hat deshalb die Breite des Stahlbandes so gewählt, dass mindestens zwei Auftragungen der akustischen Zeichen nebeneinander gemacht werden können. Selbstverständlich bietet es gar keine Schwierigkeit, auch drei oder noch mehr akustische Auftragungen nebeneinander vorzunehmen ; dadurch wird an Stahlmaterial ausserordentlich gespart und die Ausmessungen der Maschine bleiben in Grenzen, die ein betriebssicheres Arbeiten EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> Die Maschine läuft vorwärts, und die kleinen Elektromagnete, in folgendem kurz Sprechkopf genannt, die die aufgezeichneten magnetischen Eindrücke wieder in elektrische Schwingungen umwandeln, laufen auf der ersten magnetischen Auftragung und geben sie wieder. Ist das Stahlband zu Ende, so schaltet sich der Motor automatisch auf rückwärts, das Stahlband läuft zurück und der Sprechkopf gibt die Aufnahme zwei wieder. Dies kann nun entweder so geschehen, dass sich der Sprechkopf um eine Kleinigkeit mechanisch verschiebt, so dass dessen Magnetkern jetzt die magnetische Auftragung zwei bestreichen, oder es können auch gleich zwei oder mehrere Magnetspulen nebeneinander angeordnet sein, so dass die Umschaltung auf Auftragung zwei, drei usw. nicht mechanisch, sondern elektrisch erfolgt, dergestalt, dass bei jeweiligem Vor-oder Ruekwärtlsauf ein anderes Magnetsystem zwecks elektromagnetischer Abnahme eingeschaltet respektive ausgeschaltet wird. Auf diese Weise lässt sich das Stahlband in seiner ganzen Breite für die elektromagnetische Aufzeichnung ausnutzen und man spart beträchtlich an Länge. Selbstverständlich können ausserdem auf diesem Stahlbande noch besondere Magnetisierungen aufgetragen werden, welche von kleinen Elektromagneten abgenommen, Stromstoss hervorbringen, welche mit Zwischenschaltungen kleiner mechanischer Relais Arbeitsleistungen auslösen, welche zum Ein-und Ausschalten von Motoren benutzt werden oder zum Ab-und Einschalten von Lichtquellen oder zum Öffnen oder Schliessen von Blenden u. dgl., so dass mit Hilfe dieses Stahlbandes auch die automaische Bedienung der Gesamtapparatur, d. h. die des Projectors und der Maschine zur elektro- EMI2.1 PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schallträger für Maschinen zur elektromagnetischen Aufzeichnung akustischer Zeichen, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe aus einem in der Längsrichtung perforierten Stahlband besteht und z. B. durch in Abhängigkeit vom Filmtransportmechanismus geschaltete Zahnräder, zwangläufig bewegt wird.
Claims (1)
- 2. Schallträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stahlband in der Mitte perforiert ist und beiderseits der Perforierungen eine oder mehrere elektromagnetische Sehallaufzeichnungen angeordnet sind.3. Sehallträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stahlband an den Längsseiten EMI2.2 zeichnungen trägt.4. Verfahren zur Herstellung von Sehallträgern, dadurch gekennzeichnet, dass man ein in der Mitte oder an den Längsseiten perforiertes Stahlband bei der Aufnahme an Aufnahmesprechköpfen mit einer, von dem aufzunehmenden Film durch unmittelbare Kupplung mit dem Filmgetriebe abhängigen Geschwindigkeit ein-oder mehrfach vorbeilaufen lässt.5. Scballträger nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf ihm zwecks Auslösung von Relais für die Ein-und Ausschaltung von Lichtquellen, Ein-und Abschaltung von Motoren, Öffnung und Schliessung von Blenden u. dgl. bei der Tonbildwiedergabe besondere Magnetisierungen EMI2.3
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE120574X | 1928-12-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT120574B true AT120574B (de) | 1930-12-27 |
Family
ID=5656582
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT120574D AT120574B (de) | 1928-12-07 | 1929-08-21 | Schallträger für Maschinen zur elektromagnetischen Aufzeichnung akustischer Zeichen und Verfahren zur Herstellung desselben. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT120574B (de) |
-
1929
- 1929-08-21 AT AT120574D patent/AT120574B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE595369C (de) | Verfahren zur Fernuebertragung zonenmaessig unterteilter Bilder | |
| AT120574B (de) | Schallträger für Maschinen zur elektromagnetischen Aufzeichnung akustischer Zeichen und Verfahren zur Herstellung desselben. | |
| CH141600A (de) | Schallträger für Maschinen zur elektromagnetischen Aufzeichnung akustischer Zeichen, bezw. deren Wiedergabe und Verfahren zur Herstellung desselben. | |
| DE810435C (de) | Auswahlverfahren und Schaltungsanordnung zur Wiedergabe von Teilen einer Magnettonaufnahme | |
| DE485598C (de) | Metallfilm mit episkopisch zu projizierenden Bildern und mit magnetisch aufgezeichneter Tonschrift | |
| DE576092C (de) | Bandfoermiger Phonogrammtraeger mit mehreren parallel nebeneinander in abwechselnder Richtung angeordneten Schallaufzeichnungen | |
| DE466304C (de) | Apparat zur selbsttaetigen Wiederholung von gesprochenen Ankuendigungen, Anpreisungen, Erlaeuterungen, Bekanntmachungen o. dgl. | |
| DE610179C (de) | Verfahren zur Synchronkontrolle von Ton- und Bildaufnahmen durch von ablaufenden Bildstreifen gesteuerte AEnderung der Intensitaet der Aufzeichnungsbelichtung | |
| DE1124348B (de) | Apparat zum Projizieren eines Standbilder tragenden Filmstreifens unter gleichzeitiger Wiedergabe einer auf einem Magnettonband festgelegten Ton- und bzw. oder Sprachaufzeichnung | |
| DE574435C (de) | Magazinsprechmaschine zur wahlweisen Wiedergabe band- oder drahtfoermiger Lautschrifttraeger | |
| DE515255C (de) | Vorrichtung zum gleichzeitigen Herstellen mehrerer Stahldraht- oder Stahlbandkopien nach einer magnetischen Schallaufzeichnung | |
| DE545531C (de) | Verfahren zum Aufnehmen der Zeit- oder Reklameansage fuer Gespraechstraeger (Platten, Walzen oder Filme) von sprechenden Uhren | |
| DE626849C (de) | Lichttonaufzeichnungstraeger mit Steueraufzeichnungen | |
| AT125469B (de) | Elektromagnetische Aufnahme- und Wiedergabeeinrichtung für akustische Schwingungen. | |
| AT121091B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Verkürzen (Zerschneiden und Verbinden) eines aus einem Stahldraht bestehenden Schallträgers und Wiedergabe-Magnetsystem (Sprechkopf) für diesen Schallträger. | |
| DE836258C (de) | Verfahren zum Aufnehmen von Zeit- oder Reklameansage fuer Gespraechstraeger (Platten, Walzen, Filme, Schallbaender, Magnettonbaender usw.) von <<Sprechenden Uhren>> | |
| DE529553C (de) | Verfahren zur phonographischen Aufnahme von Theaterstuecken u. dgl. | |
| DE627992C (de) | Akustische Reklamevorrichtung zur Wiedergabe von Wechselgespraechen durch Lautsprecher ueber Verstaerker vermittels Sprechmaschinen und Schallplatten, Filme o. dgl. Lautschrifttraeger | |
| AT118773B (de) | Maschine zum Vervielfältigen von auf magnetischem Wege aufgenommenen akustischen Schwingungen. | |
| DE554863C (de) | Verfahren zur Herstellung eines Phonogramms aus magnetischem Material | |
| AT97866B (de) | Apparat zur phonographischen Wiedergabe von Tönen oder Sprachlauten vermittels einer Klaviatur. | |
| AT127535B (de) | Tonfilm-Aufnahme- und Wiedergabeverfahren. | |
| DE573519C (de) | Verfahren zur Vermeidung von Stoergeraeuschen bei der Wiedergabe von Tonaufzeichnungen, insbesondere fuer die Zwecke des Ton- bzw. Bildtonfilms | |
| DE818446C (de) | Tonaufzeichnungs- und Abtastgeraet fuer elektroakustische Glockengelaeute | |
| DE371922C (de) | Vorrichtung zur Aufnahme bzw. Wiedergabe von kinematographischen Bildern und von Lauten |