AT118542B - Einrichtung zur mechanischen Einstellung beliebiger Glieder in Abhängigkeit von Meßgeräten. - Google Patents
Einrichtung zur mechanischen Einstellung beliebiger Glieder in Abhängigkeit von Meßgeräten.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 durch den Fallbügel 2 den Zeiger von der ändern Seite alls zu berühren. Dabei wird wieder je naeh der Verstellung, die der Zeiger 1 inzwischen erfahren hat, im allgemeinen der Nachlaufhebel 36 mitgenommen. Die neue Einrichtung eignet sich insbesondere für solche Messgeräte, die mit verhältnismässig schwachen Einstellungskräften arbeiten. Ein besonderer Vorteil der Anordnung ist nämlich, dass der Ausschlag des primären, meist sehr empfindlichen Messorgans beliebig stark übersetzt werden kann. Die neue Einrichtung kann jedoch für beliebige andere Messgeräte Anwendung finden. Ferner spielt es keine Rolle, welcher Art das einzustellende Organ ist. Ausser dem dargestellten Tintensehieiber oder einem Kontaktarm kann beispielsweise auch eine Blende od. dgl. verstellt werden, um die Zeigerstellung 1 durch einen bandartigen Lichtstreifen weiterhin erkennbar zu machen, der durch diese Blende und eine Lichtquelle gegebenenfalls unter Zuhilfenahme von optischen Elementen, wie Linken usw., erzeugt wird. In den Fig. 8 und 9 ist ein Ausführunsgbeispiel der neuen Einrichtung dargestellt in Anwendung für Lichtbandinstrumente. Fig. 8 zeigt eine Seitenansicht teilweise im Schnitt. Fig. 9 ist eine Draufsicht auf die wesentlichen Teile der Einstellvorrichtung für das Abdeckband, wobei der Zeiger und der Fallbügel weggelassen sind. Der Messgerätzeiger 41 spielt oberhalb einer ortsfesten Unterlage 42 und wird durch einen Fallbügel 43 periodisch auf diese Unterlage angeditckt. Die beiden, den Zeiger 41 zangenartig umfassenden Hebel 44 und 45 sind auf Wellen 46 und 47 befestigt. Auf der Welle 46 ist ausserdem ein Zahnrad 48 aufgekeilt, das mit einem Zahnsegment 49 in Eingriff steht. Mit dem Zahn- EMI3.2 ein Zahnrad 54 aufgekeilt, dass mit entsprechenden Antriebsorganen, wie sie für das Zahnrad 48 beschrieben sind, verbunden ist. Die Kurvenseheibe 53 und die zum Antriebe des Zahnrades 54 vorgesehene Kurven- scheibe werden durch einen ständig laufenden. Motor gedreht. DemzufoJge fÜhren die beiden HebeJ 44und 45 eine hin und her gehende Bewegung aus, indem sie sich einmal gleichzeitig auf den Zeiger 41 zu bewegen und im Anschluss daran wieder von dem Zeiger 41 fortbewegen. Auf die Welle 47 ist ausserdem die Buchse 55 für ein Zahnrad 56 lose aufgeschoben, an welchem das den Zeiger nachzubewegende Glied 57 befestigt ist. Das Glied 57 wird durch die Wirkung der Hebel 44 und 45 im Zusammenwirken mit dem Fallbügel 43, dem Zeiger 41 ständig nachbewegt. Die bisher beschriebene Einrichtung deckt sich hinsichtlich ihrer Ausbildung und Wirkungsweise im wesentlichen mit der Einrichtung nach den Fig. 1-7. Zum Unterschied davon steht nun mit dem Zahnrad 56 ein Zahnrad 58 in Eingriff, welches über den Riemenantrieb 59 die Vorratsrolle 60 für ein Abdeckband 61 dreht. Das Abdeckband 61 ist hinter einer nicht gezeichneten Schaufläche aus Glas od. dgl. von rechteckiger Form verstellbar, welche ausserdem in ebenfalls nicht dargestellter Weise von der Rückseite künstlich'beleuchtet wird. Auf oder neben dieser Schaufläche kann dann eine Teilung vermerkt sein. Um nun zu verhüten, dass das Abdeekband infolge seiner eigenen Schwere abrollen kann, empfiehlt es sich, für dieses ein Ausgleichsgewicht 62 vorzusehen, dessen Aufhängefaden gegebenenfalls mit dem Abdeckband zu einem endlosen Band vereinigt sein kann. Weiter könnten durch zufällige Bewegungen des Hebels 57 Fehleinstellungen des Bandes 61 eintreten. Um dies zu vermeiden, ist das vordere Ende 63 des Hebels 57 um eine Achse 64 drehbar. Über eine Stiftkupplung 65 ist mit dem vorderen Ende 63 des Hebels 57 ein Arm 66 verbunden, der einen Bremsklotz 67 trägt. Der Bremsklotz 67 liegt im Ruhezustand gegen ein ortsfest angeordnetes Bremssegment 68 an durch die Wirkung einer Feder 69. Der EMI3.3 Durch die Wirkung der Bremse 67, 68 ist eine unerwünschte Verstellung des Hebels 67, 6. 3 ausgeschlossen. Wenn nun einer der beiden ständig hin und her gehenden Hebel 44 und 45 auf das vordere Ende 63 des Hebels 57 auftritt, so wird dieses entgegen der Kraft der Feder 69 um die Achse 64 gedreht. Der Stift der Kupplung 65 nimmt dabei den Arm 66 mit und löst dadurch die Verbindung zwischen dem Bremsklotz 67 und dem Bremssegment 68, so dass der Arm 57 und damit über das Getriebe 55, 56, 58, 59 das Abdeckband 61 an der Verstellung teilnimmt. Es könnte nun bei einer solchen Anordnung unter Umständen der Fall eintreten, dass bei zu kräftigem Auftreffen eines der Hebel 44 und 45 auf den von dem Fallbügel 43 auf der Unterlage 42 festgedrückten Zeiger 41 dieser fortbewegt wird und damit eine Fehieinstellung des Abdeckbandes 61 eintritt. Um dies zu vermeiden, erfolgt das Auftreffen der beiden Hebel 44 und 45 auf den Zeiger 41 elastisch. Die beiden Hebel 44 und 45 werden nämlich, wie oben bereits erwähnt, bei ihrem Auftreffen auf den Zeiger nicht durch die Kurvenscheibe 53 und die entsprechende Kurvenscheibe, sondern vielmehr durch die Federn 52 allein beeinflusst. Ausserdem ist noch eine Bremsvorrichtung für die Hebel 44, 45 vorgesehen. Zu diesem Zweck ist an dem freien Ende der Hebel ein Winkeleisen 69'bzw. 70 drehbar angeordnet. An dem Winkeleisen 69 und 70 sind zur Berührung mit dem Zeiger 41 Blattfedern 71, 72 angeordnet, während auf den andern Schenkeln der Winkeleisen Sperrklinken 73 und 74 befestigt sind. Trifft nun eine der Blattfedern 71 und 72 auf den Messgerätzeiger 71, der in diesem Augenblick gerade durch den Fallbügel 43 auf die Unterlage 42 gedrückt wird, so findet eine leichte Drehung der Winkeleisen 69'und 70 statt. Demzufolge fällt die Sperrklinke 73 und 74 in eine an der Unterlage 42 befestigte <Desc/Clms Page number 4> Verzahnung M ein und verhindert damit eine Weiterbewegung des Hebels 44 oder 4Q in Richtung auf den Zeiger zu. Bei Umkehr der Bewegungsrichtung der Hebel 44 und 45 löst sich die Verbindung zwischen der Sperrklinke 73 oder 74 und der Verzahnung 75 wieder von selbst infolge der Wirkung der Feder 76. Durch die beschriebenen Massnahmen gelingt es, eine unbedingt sichere und genaue Einstellung des Abdeekbandes 61 entsprechend der Stellung des Zeigers 41 zu erzielen. Um die gesamte Anordnung leicht zugänglich zu machen, empfiehlt es sich, das Messgerät sowie die mit ihm zusammenarbeitenden Hebel und Zahnräder für den Antrieb der Seilscheibe 59 nahe dem Fussboden und die Vorratstrommel 60 EMI4.1 Die Anordnung des Einstellhebels findet vorteilhaft auch in andern Fällen Verwendung zur Betätigung grosser Blenden für Lichtzeigerinstrumente bzw. auch für die Betätigung grosser und schwerer Zeiger, sobald das Drehmoment des ursprünglichen Messinstrumentes zu der Betätigung derartiger Vorrichtungen nicht ausreicht. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur mechanischen Einstellung beliebiger Glieder in Abhängigkeit von Messgeräten, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Zeiger (1) zwei in verschiedenen Richtungen, vorzugsweise unter einem rechten Winkel angreifende, verhältnismässig starke mechanische Hilfskräfte (2 und 4, 5) intermittierend einwirken, derart, dass durch deren Zusammenwirken ein frei einstellbares Glied (6) dem Zeiger (1) naehbewegt wird.
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeiger (1) durch die eine Hilfskraft (2) gegenüber einer festen Unterlage (3) angepresst wird und dass die zweite Hilfskraft (4, 5) das einzustellende Organ (6) bis zur Übereinstimmung mit der so festgelegten Zeigerstellung verstellt.3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Hilfskraft durch einen Fallbügel (2) und die zweite Hilfskraft durch zwei den Zeiger zangenartig umfassende Teile (4, 5) erzeugt wird, welche das einzustellende Glied (6) bei ihrer Bewegung bis zu der Stellung des Zeigers (1) mitnehmen.4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Hilfskraft ausgeübt wird durch zwei pendelnde Bewegungen ausführende Organe (14, 15), welche abwechselnd den durch die zweite Hilfskraft (2) festgelegten Zeiger (1) berühren und dabei gleichzeitig das einzustellende Organ (6) in Übereinstimmung mit der Zeigerstellung bringen.5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein einziges oszillierendes Glied (25 oder 32) abwechselnd von beiden Seiten auf den Zeiger (1) und das einzustellende Organ (6 oder 36) einwirkt, derart, dass das Organ in Übereinstimmung mit der durch die andere Hilfskraft (2) festgelegten Stellung des Zeigers (1) gebracht wird.6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1, 2,3 oder 4 unter Anwendung einer beleuchteten Skala, dadurch gekennzeichnet, dass durch das einstellbare Glied (57), welches durch zwei in Richtung der Zeigerbahn wirkende Hebel (44, 45) dem Zeiger (41) nachbewegt wird, eine schattenwerfende Blende, z. B. ein undurchsichtiges Band (6) derart verstellbar ist, dass es auf einer beleuchteten Schaufläche eine der Stellung des Messgerätzeigers (41) entsprechende Stellung einnimmt.7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das einstellbare Glied (57) mit einer Bremsvorrichtung (67, 68) derart gekuppelt ist, dass diese nur bei Berührung des einstellbaren 'Gliedes (57) durch die hin und her gehenden Hebel (44, 45) eine Verstellung zulässt.8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Teil (63) des einstellbaren Gliedes (57) für sich entgegen der Kraft von Feder (69) drehbar angeordnet und mit einem Bremsklotz (67) mechanisch verbunden ist, der an einem ortsfest angeordneten Bremssegment (68) anliegt.9. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass mit den hin und her gehenden Hebeln (44, 45) eine Bremsvorrichtung (73, 74, 75) derart verbunden ist, dass diese bei Berührung des Messgerätzeigers (41) die Hebel (44, 45) in ihrer Bewegungsrichtung aufhält.10. Einrichtung nach den Ansprüchen 6,7 bis 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass an der Vorratsrolle (60) für das Abdeckband (61) eine Anordnung (62) zum Gewichtsausgleich vorgesehen ist, wobei das Ausgleichsgewicht gegebenenfalls mit dem Abdeckband zu einem endlosen Band verbunden ist.11. Einrichtung nach, \anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb für die hin und her gehenden Hebel (44, 45) über eine oder mehrere Kurvenscheiben (53) derart erfolgt, dass das zangenartige Auseinandergehen der Hebel (44, 45) durch die Kurvenscheiben (53) und ihr Zusammengehen zwecks Berührung des Zeigers aber durch die Wirkung von Federn (52), also elastisch bzw. abbremsbar, erfolgt.12. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckband (61) und die Beleuchtungseinrichtung Über dem Messgerät angeordnet ist, so dass dieses von vorn her gut zugänglich ist.
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