AT117715B - Schaltungsanordnung zur Zonenzeitzählung verschiedenwertiger interurbaner Verbindungen in Fernsprechanlagen. - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Zonenzeitzählung verschiedenwertiger interurbaner Verbindungen in Fernsprechanlagen.

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AT117715B
AT117715B AT117715DA AT117715B AT 117715 B AT117715 B AT 117715B AT 117715D A AT117715D A AT 117715DA AT 117715 B AT117715 B AT 117715B
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Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Zählung verschiedenwertiger inter- urbaner Verbindungen in Femsprechanlagen, insbesondere in vollautomatischen   Fernspreehanlagen,   u. zw. auf eine solche Anordnung, bei der die Zeitzählung mit Hilfe eines Drehschalters vom Zonentarif abhängig gemacht wird. Von bekannten Anordnungen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungs- gegenstand dadurch, dass für eine jede Leitungswertigkeit ein. seine Bewegung selbststeuernder Dreh- schalter vorgesehen ist, der durch einen, vom gerufenen Teilnehmer in Gang gesetzten Zeitzähler am
Anfang einer jeder Gespräehszeiteinheit in Gang gesetzt wird. 



   Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes mit Haupt-und Unterzentrale veranschau- licht die Zeichnung. 



  Fig. 1 ist ein Schema der ganzen Anordnung und Fig. 2 zeigt einen zur Anordnung gehörigen Zeit- zähler. 



   Alle für das Verständnis der Erfindung nicht erforderlichen Stromläufe, Relais usw. sind der besseren Übersichtlichkeit halber weggelassen. Insbesondere ist nur die Verbindung eines Teilnehmers A nach einer der Zonen veranschaulicht. 



  Bei Verbindung des Teilnehmers   A   über die   Unterzentrale     U Z   und die Hauptzentrale   P Z mic   
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 spricht an ; über Kontakt e wird vom Minuspol der Batterie aus über   das Relais R G   zum Pluspol der
Batterie ein Stromkreis geschlossen und Relais R G zieht an. Dadurch schliesst sich ein Stromkreis vom Minuspol der Batterie über die Kontakte 2 und 3 des Relais RG. den   Unterbrechungskontakt     U K2   und den Auslösemagneten L M des Zeitzählers T zum Pluspol der Batterie. Auslösemagnet L M zieht an. Sein Anker S A (s.

   Fig. 2), der mittels einer Klinke HK mit einem Aufzugsegment AS des Zeitzählers T in Eingriff war, gibt dieses Segment frei und bringt gleichzeitig die am Anker A A des Auf- 
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 brecherkontakt   ! 7 Xi, der durch   das Segment AS offen gehalten wurde, geschlossen und der Unterbrecherkontakt UK2 geöffnet, wodurch der Auslösestromkreis unterbrochen wird. 



   Das Relais   R G schliesst auch   einen Stromkreis vom Minuspol der Batterie über seine Kontakte 5 und 6, Kontaktsegment 0 der Reihe DWZ des Drehsehalters, dessen Kontaktfinger, den Schaltmagneten   N M,   über Leitung 11, das hochohmige Relais R   I   zum Pluspol der Batterie. Infolge des hohen Widerstandes des Relais RI erhält der Magnet SM so wenig Strom, dass er nicht anspricht. Dagegeu wird Relais RI erregt und schliesst über meinen Kontakt b den Stromkreis des Relais R 11.

   Relais R 11   schliesst   seinen Kontakt   a   und dadurch einen Stromkreis vom Pluspol der Batterie über Kontakt a des Relais RII, Leitung   11,   den Schaltmagneten SM des Drehschalters, Kontaktfinger und Kontaktsegment 0 der Reihe   DWZ   des Drehschalters, Kontakte 6 und 5 des Relais   R G   zum Minuspol der Batterie. 



   In diesem Stromkreis wird der   Sehaltmagnet     R M   des Drehschalters erregt und so der Drehschalter 
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 wird der Stromkreis über den Schaltmagneten SM des Brehschalters unterbrochen. Sobald der Drehschalter den ersten Schritt gemacht hat, schliesst sich der Stromkreis vom Pluspol der Batterie über Segment 1 und Kontaktfinger der Reihe DWK. des Drehschalters, Gruppenwähler   GW, Kontakt   s des beim Verbindungsaufbau erregten Relais   UR   a, Anrafsucher AS und   Gesprächszähler G   Z des Teilnehmers A zum Minuspol der Batterie. Der Gesprächszähler   G Z   wird um einen Schritt fortgeschaltet. 



   Nach Beendigung dieses Vorganges hat sich von neuem ein Stromkreis geschlossen : Minuspol der Batterie, Kontaktsegment 1 und Kontaktfinger der Reihe D W Z des Drehschalters, dessen Schalt- 
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 schriebene Vorgang wiederholt sich, d. h. der Drehschalter wird um einen weiteren Schritt fortgeschaltet, ebenfalls der   Gesprächszähler   G Z des Teilnehmers   A.   Somit steht nun der Drehschalter auf den Kontaktsegmenten 2 der Reihen D W Z und D W K. Noch einmal wiederholt sich der gleiche Vorgang, wobei wiederum Drehschalter wie   Gesprächszähler nm   einen Schritt weitergeschaltet werden. Alsdann wird allein der Drehschalter um einen weiteren Schritt fortgeschaltet, der Gesprächszähler aber unbetätigt gelassen, da Kontaktsegment 4 der Reihe D W K nicht mit dem Pluspol der Batterie verbunden ist.

   Auf Kontakttsegment 4 bleibt der Drehschalter stehen, da Segment 4 der Reihe D W Z nicht mit dem Minuspol der Baterie verbunden ist. Damit ist die   Gesprächszählung   für die erste   Gesprächszeiteinheit   beendigt. Der Gesprächszähler GZ wurde um drei Schritte fortgeschaltet, was einem Zonentarif gleich dem Tarif für drei   Lokalgespräche entsprechen würde,   wenn ein   Lokalgespräch   mit einem einzigen Stromstoss registriert wird. 



   Wenn der Zeitzähler T vor die Dreiminutenstellung gelangt, schliesst er einen Signalkontakt K. 



    Dabei wird der Stromkreis geschlossen vom Minuspol der Batterie, über den Signalkontakt K (Stellungdes Zeitzählers, Leitung 10 und parallel über die Relais RK und RV zum Pluspol der Batterie. Die   beiden Relais ziehen auf, Relais   R   V besitzt einen Kupferkopf und zieht deshalb etwas verzögert auf. Nach Beendigung der dritten Minute, zu Beginn der vierten öffnet der Zeitzähler T seinen Signalkontakt. Deshalb fallen die Relais R Fund R V wieder ab. Das verzögerte Relais R V ist noch aufgezogen, wenn   R   K bereits abgefallen ist.

   Es schliesst sich de3halb kurze Zeit der Stromkreis vom Minuspol der Batterie über den Kontakt d des Relais R V, Kontakt   c   des Relais R K, Segment 4 und Kontaktfinger der Reihe D W Z des Drehschalters,   Sehaltmagnet     S M   des Drehschalters, Relais   R   I zum Pluspol der Batterie. 



  Relais   R I   zieht auf und nun beginnt von neuem das früher beschriebene Spiel der Anlage, d. h. von neuem wird der Drehschalter um vierSchritte und der   Gesprächszähler     G Z   um drei Schritte entsprechend dem Tarif für die zweite   Dreiminuten-Gesprächszeiteinheit   weitergeschaltet. 



   Sprechen die beiden verbundenen Teilnehmer A und B bis nach dem Beginn der siebenten Minute. so wiederholt sich zu diesem Zeitpunkt das Spiel neuerdings. So wird die Zonentaxe zu Beginn jeder Gesprächszeiteinheit durch Gesprächszähler registriert. 



   Durch verschiedene Gruppierung der Segmente des Drehschalters kann erreicht werden, dass pro   Gespräehszeiteinheit   2,3 oder mehr Schritte des Gesprächszählers zustande kommen. Wenn eine komplette   Zeitzonenzählausrüstung,   bestehend aus Zeitzähler T, Drehschalter D W K und D W Z, den Relais    RK, R V, RI und- RII   jeder Linie zugeordnet und dabei die Gruppierung der Kontaktsegmente des Drehschalters entsprechend der Wertigkeit der Gespräche vorgesehen wird, die über die betreffenden Leitungswähler erstellt werden können, so kann jedes Gespräch nach Dauer und Zone, bewertet durch Stromstösse im Gesprächszähler GZ des anrufenden Teilnehmers, registriert werden. 



   Nach Beendigung des Gespräches zwischen den Teilnehmern   A   und B wird das Überwaehungs- 
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 wird stromlos. Sein Kontakt 2 geht in die gezeichnete Lage zurück, wodurch ein Stromkreis geschlossen wird vom Minuspol der Batterie über die Kontakte 2 und 1 des Relais R G, Anfzugmagnet AM des Zeitzählers, den Unterbrechungskontakt UK1 und über den   Unterbreehungsstromkreis   zum Pluspol der Batterie. Das Relais R I zieht an und schliesst den Kontakt b. Der Widerstand des Relais R   I   ist beispielsweise 3000 Ohm, derjenige des   Aufzugsmagneten AM   z. B. 30 Ohm. Infolgedessen kann letzterer nicht anziehen. Der Schluss von Kontakt b bewirkt Anziehen des Relais RII, das den Kontakt   s schliesst.   



  Der über Kontakt a vom Pluspol der Batterie fliessende Strom ist hinreichend, um den Aufzugsmagneten   A M zum   Anziehen zu bringen. Da aber das Relais R I über Kontakt a kurz geschlossen ist, fällt es ab und bringt dadurch auch Relais RII zum Abfallen. Da aber der Unterbreeherstromkreis geschlossen bleibt, so zieht Relais R   I   sofort wieder an und die beschriebenen Vorgänge wiederholen sich. 



  Infolgedessen erhält der Aufzugmagnet   A M   kurze Stromstösse. Sein Anker A   A   schaltet mittels der Klinke A K das Aufzugsegment   J- ; S' Schritt   für Schritt in die ausgezogen gezeichnete Normallage zurück, wobei die Klinke H K des Ankers   S A als   Sperrklinke wirkt, bis durch Auftreffen des Aufzugsegmentes A   S   auf den Unterbreeherkontakt   U K 1   dieser geöffnet und dadurch der Unterbrecherstromkreis stromlos wird. Damit ist der Zeitzähler T in die Ruhelage   zurückgeführt.   Der Drehschalter seinerseits wird durch einen analogen Vorgang in die Ruhelage fortgeschaltet, indem sich der Stromkreis bildet : Unterbrecher- 
 EMI2.3 
 

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 EMI3.1 
 
PATENT-ANSPRÜCHE :
1.

   Schaltungsanordnung zur   Zonenzeitzählung     verschiedenweltiger   interurbaner Verbindungen in   Fernsprechanlagen,   insbesondere in vollautomatischen Fernspreehanlagen, bei welchen der Zähler des rufenden Teilnehmers anlässlich der Antwortgabe des andern Teilnehmers unter Vermittlung eines Drehschalters eine. der Wertigkeit der Leitung entsprechende und sich nach Ablauf der Gesprächszeiteinheit wiederholende Gruppe von   Stromstössen   empfängt, dadurch gekennzeichnet, dass für eine jede Leitungswertigkeit ein, seine Bewegung selbst steuernder Drehschalter vorgesehen ist, der durch einen vom gerufenen Teilnehmer in Gang gesetzten Zeitzähler am Anfang einer jeden Gespräehszeiteinheit in Gang gesetzt wird.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeitzähler (T) einen Unterbrecherstromkreis steuert, in welchen der Magnet (ails) eines Schrittmechanismus eingeschaltet ist, der beim Zusammenfall der Verbindung veranlasst wird, den Zeitzähler (T) aufzuziehen.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeitzähler (T) mit einem Aufzugsegment (A 8) ausgerÜstet ist, auf das der Anker (AA) des Schrittschaltmagneten (A M) wirkt, wobei die mechanische Verbindung zwischen dem Anker (A A) und dem Aufzugsegment (AS) beim Ingangsetzen des Zählers (T) getrennt wird.
    4. Sehaltungsanordnung nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (A A) des EMI3.2
AT117715D 1927-12-19 1927-12-19 Schaltungsanordnung zur Zonenzeitzählung verschiedenwertiger interurbaner Verbindungen in Fernsprechanlagen. AT117715B (de)

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