AT117061B - Aus abwechselnd hintereinander geschalteten Diffuseuren und Preßschnecken bestehende Auslaugebatterie. - Google Patents

Aus abwechselnd hintereinander geschalteten Diffuseuren und Preßschnecken bestehende Auslaugebatterie.

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AT117061B
AT117061B AT117061DA AT117061B AT 117061 B AT117061 B AT 117061B AT 117061D A AT117061D A AT 117061DA AT 117061 B AT117061 B AT 117061B
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Austria
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leaching
diffusers
alternating
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screw presses
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Karl Ing Komers
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Karl Ing Komers
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  Aus abwechselnd hintereinander geschalteten   Din'aseurell nndPressschneckell bestehende     Auslaugebatterie.   



   Die Erfindung betrifft eine aus abwechselnd hintereinander geschalteten Diffuseuren und Presssehneeken bestehende Auslaugebatterie. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass die Diffuseure die Gestalt eines stehenden Hohlringes haben und der zwischen Diffuseur und   Pressschnecke eingeschaltete   Übersteiger mit einem Siebboden versehen ist. 



   Die Einrichtung gemäss der Erfindung ist in   beispielsweise !' Ausführung in   der beigeschlossenen Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt und Fig. 2 einen Grundriss der Einrichtung. 



  Fig. 3 und 4 veranschaulichen eine abgeänderte Ausbildung des   Auslaugungsraumes   und Fig. 5 stellt eine besondere Ausführung eines Details vor. 



   Der   Auslaugungsbehälter   hat die Gestalt eines von der äusseren   Wandung   1 und von der inneren Wandung 2 begrenzten Hohlrings. An der Wandung 2 ist eine mit Mitnehmerarmen   (Rechen). 3   versehene Trommel drehbar gelagert. Im Innern des Gehäuses ist an seiner Oberseite eine Reihe von Abstreiforganen (Gegenreehen) 4 angeordnet, zwischen welchen die   Mitnehmerdrme, 3 hindurchgehen.   An das Auslaugungsgehäuse ist ein mit einem Siebboden versehener zylindriseher Behälter 5 angeschlossen, in welchem eine Welle mit Transportsehaufeln 6 gelagert ist. Seitlich neben dem Behälter 5 ist eine Schneckenpresse 7 vorgesehen. Der Einlass 8 nimmt das   Frisehgut   auf, der Transporteur 9 dient zur Weiterleitung der aus der Presse 7 kommenden Massen. 



   Unterhalb des Siebbodens des Behälters 5 ist eine bei 10 an die Saugleitung der Pumpe 13 angeschlossen Kammer vorgesehen. Die Pumpe   H   drückt den Hauptstrom des Auslaugungsmittels gleichzeitig mit der bei 10 abgesaugten Flüssigkeit bei 11 in das Gehäuse, in welchem die Flüssigkeit durch den Überfall 12 auf konstanter Höhe gehalten wird. 



   Das zur Auslaugung bestimmte Gut wird durch den   Einlasstrichter   8 eingeführt. Nach seinem Eintritt in das Gehäuse wird das Gut sofort von den   Mitnehmerrerhen   3 erfasst und im Gegenstrome durch die Auslaugungsflüssigkeit   hindurchgeführt.   Nach dem Austritte aus der Flüssigkeit wird das ausgelaugte Gut sodann gegen den   Gegenrechen   4 gedrückt und durch diesen von den Mitnehmerarmen 3 in den Behälter 5 abgestreift. In diesem Behälter werden die Massen durch die saugende Wirkung der Pumpe 13 vom Reste der anhaftenden Flüssigkeit befreit, worauf sie von den Schaufeln 6 in die Presse   7 und   auf den Transporteur. 9 befördert werden.

   Vom Transporteur 9 wird das Gut dann in einen weiteren Auslaugungsapparat gleichen Typs geführt, d. h. mehrere Apparate sind zu einer Batterie zusammengeschlossen. Je nach dem Charakter des Auslaugungsgutes kann die Presse 7 und der Transporteur 9 auch wegfallen und das Gut kann direkt von Behälter 5 abgeleitet werden. Die bei 10 abgesaugte Flüssigkeit wird gleichzeitig mit dem Hauptstrome bei 11 mit Hilfe der Pumpe 13 in den Auslaugungsraum eingeführt und zufolge des Umstandes, dass der Tiefpunkt der Wandung 2 unterhalb der durch den Überfall 12 bestimmten Flüssigkeitsoberfläche liegt, wird das Auslaugungsmittel durch die Auslaugungszone unter gewissem Druck hindurchgeführt.

   Aus dem Auslaugungsgehäuse in den Behälter 5 gegebenenfalls übergetretene (noch unangereicherte oder wenig angereicherte) Flüssigkeit   wäscht   das im Behälter 5 befindliche Gut und wird dann gleichzeitig mit der an der Oberfläche der ausgelaugten Massen haftenden Flüssigkeit abgesaugt. 

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   Die   Mitnehmer-und Abstreifarme   sowie das   Auslaugungsgehäuse   können in verschiedener Art ausgebildet werden, je nach dem Charakter des Auslaugungsgutes oder nach anderen Umständen, ohne dass hiedurch etwas am Wesen der Erfindung geändert wäre. Das Gehäuse kann beispielsweise die in den Fig. 3 und 4 angedeutete Form erhalten. Die Abstreifarme bzw. der Abstreifrechen kann auch zweckmässig in der in Fig. 5 veranschaulichten Weise ausschwenkbar angeordnet sein.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Aus abwechselnd hintereinander geschalteten Diffuseuren und Presssehnecken bestehende Auslaugebatterie, dadurch gekennzeichnet, dass die Diffuseure die Gestalt eines stehenden Hohlringes haben und dass der zwischen Diffuseur und Pressschnecke eingeschaltete Übersteiger mit einem Siebboden versehen ist. EMI2.1
AT117061D 1927-04-19 1928-02-17 Aus abwechselnd hintereinander geschalteten Diffuseuren und Preßschnecken bestehende Auslaugebatterie. AT117061B (de)

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