AT116726B - Verfahren zur Darstellung von neuen organischen Quecksilberverbindungen. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von neuen organischen Quecksilberverbindungen.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Darstellung von neuen organischen   Quecksilberverbindungen.   



   Nach dem in der Patentschrift Nr. 112339 beschriebenen Verfahren gelangt man durch Mereurierung gemischt aliphatisch-aromatischer Verbindungen, die eine Carbonylgruppe in nicht zyklischer Bindung enthalten, zu therapeutisch wertvollen Quecksilberverbindungen. Es wurde nun gefunden, dass sich in analoger Weise neue, durch chemotherapeutische Wirkungen wertvolle Produkte gewinnen lassen, wenn man von Verbindungen vom Typus 
 EMI1.1 
 (worin R einen substituierten aromatischen,      einen aliphatischen Rest oder Wasserstoff und   R2   ein aromatisches oder aliphatisches Radikal bedeutet) ausgeht. Im übrigen können die Ausgangsstoffe noch chemotherapeutisch wertvolle Agentien oder Gruppen im Molekül enthalten. 



   Man erhält die zu   mercurierenden   Ausgangsstoffe vorteilhaft durch Kondensation von gemischt 
 EMI1.2 
 halten, mit Verbindungen, welche eine wirksame Aminogruppe im Molekül enthalten, unter anderem auch mit Hydrazin und Hydrazinderivaten, nach der Gleichung : 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Verreiben'der Reaktionsmasse erhitzt. Das Reaktionsprodukt hat dabei eine waclisartige Konsistenz angenommen, wobei sich etwas metallisches Quecksilber abscheidet ; in diesem   Zeitpunkt muss   man die Erhitzung unterbrechen. Die erkaltete fest gewordene Masse wird pulverisiert und mit 12   cm3   ungefähr n-Natronlauge verrieben, wobei bis auf geringe Reste Lösung eintreten muss.

   Diese Lösung wird nun sofort zentrifugiert und das klare Filtrat in etwa 30   ctn   Alkohol eingegossen, wobei sich das   Natronsalz   ausscheidet. Nach dem Absaugen, Waschen mit Alkohol und Trocknen im Vakuum erhält man etwa 1-4 g des in Wasser leicht löslichen Natronsalzes der mercurierten Arsinsäure. Dieses gibt mit Magnesia die Reaktion auf organische Arsinsäuren ; Säuren, besonders Mineralsäuren, spalten Quecksilber ab. 



   Beispiel 4 : 2 g Semikarbazon des p-Aminoaeetophenons werden in 10 cm3 Wasser suspendiert ; zu dieser Suspension fügt man eine klare Lösung von 3-2 g Quecksilberacetat in etwa 18   cw   Wasser. 



  Beim   Schütteln   entsteht sofort eine gelatinöse farblose Masse, die unter häufigem Schütteln einige Tare stehen gelassen wird. Das Produkt wird dann abgesaugt, mit Wasser gewaschen und auf Ton im   Vakuum   getrocknet ; Ausbeute etwa   3'3 g.   Das Produkt schmilzt unter Zersetzung, je nach Art des Erhitzens,   gegen 135 .   



   Beispiel 5 :   0'2   g Anil des p-Aminobenzaldehyds werden mit   0'3 g Mercuriacetat   innig verrieben, wobei die Masse bei gewöhnlicher Temperatur schon erweicht ; man lässt die Reaktion durch Erwärmen auf dem Wasserbad zu Ende gehen. Das intensiv gelb gefärbte Reaktionsprodukt wird mit etwa 10 cm3 warmen Wassers verrührt und die feste Masse nach Erkalten abgesaugt. Das erhaltene Produkt zersetzt sieh beim Erhitzen gegen 200  und löst sich in verdünnter warmer Essigsäure mit gelbroter Farbe auf. Aus einer derartigen Lösung kann man das Chlorid durch Fällen mit einer verdünnten Natriumchloridlösung erhalten.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung von neuen organischen Queeksilberverbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass Verbindungen vom Typus EMI2.1 (worin R einen substituierten aromatischen, Ri einen aliphatischen Rest oder Wa, ; serstoff und R2 ein aromatisches oder aliphatisches Radikal bedeuten kann) nach an sich bekannten Methoden mercuriert werden.
AT116726D 1923-01-12 1923-10-24 Verfahren zur Darstellung von neuen organischen Quecksilberverbindungen. AT116726B (de)

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