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Pneumatik-Regeneriermaschine.
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wird, worauf dann die um das Arbeitsstiick gelagerten dampfbeheizten Druckformen unter einer zweiten hydraulischen Pressvorrichtung auf das Arbeitsstück gepresst werden, wobei gleichzeitig dieser hydraulische
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L Bindung zwischen dem alten Gummi und der neuen Gummiauflage erst dann. wenn eine gewisse Hitze- temperatur mit einem mechanischen Druck von 15 Atm. auf das Arbeitsstück einwirkt. Die bisher ge- machten Versuche, Regenerierungen von Pneumatiks in geschlossenem Umfange vorzunehmen, scheiterten daran, dass der erforderliche mechanische Druck nicht erzielt werden konnte.
Bei den bisherigen Ver- fahren wird ein geschlossener beheizter Ring verwendet, worin der zu regenerierende Pneumatik lagert und von innen gegen den äusseren Ring gepresst wird. Da sich aber der Pneumatik nur bis zu einer gewissen
Grenze ausdehnen lässt, u. zw. höchstens bis 4 Atmosphären, widrigenfalls der Innenkord, dessen Gewebe mit Gummi durchsetzt ist, reisst, kann dieser Druck nicht erzielt werden. Wie vorerwähnt, verbindet sich jedoch der Altgummi mit der neuen Gummiauflage erst dann zu einem homogenen Gefüge, wenn ein mechanischer Druck von 15 Atmosphären auf das Arbeitsstück einwirkt. Ein mechanischer Druck in dieser Höhe kann also wirksam nur von aussen auf das Arbeitsstiick ausgeübt werden.
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d. i. dieselbe Ausdehnung, deren der Pneumatik im aufgepumpten Zustande während des Fahrens bedarf.
Diese Ausdehnung geschieht mittels eines hydraulischen Druckstempels, dessen Wirkung an einem Manometer genau ablesbar ist. Durch eine zweite eingebaute hydraulische Pressvorrichtung werden die von aussen auf das Arbeitsstück wirkenden dampfbeheizten Druckformen gegen das Arbeitsstück gepresst, bis der hiefür separat eingebaute Manometer den Druck von 15 Atmosphären zeigt. Gleichzeitig wird dieser Druck auf die Innenseite des Pneumatiks übertragen. u. zw. derart, dass derselbe Druck auch auf die beiden Seitenflächen des Pneumatiks einwirkt.
Die in den Mulden der dampfbeheizten Druckformen gelagerten Protektorschalen, die die jeweiligen
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aneinanderstossen, vermieden werden.
Der Erfindungsgegenstand ist in einem Ausfiihrungsbeispiel dargestellt, und zeigt : Fig. l Seitenansicht der Pneumatik-Regeneriermaschine mit aufgeschnittener Hälfte, Fig. 2 eine Draufsicht und Fig. 3 einen Schnitt durch die dampfbeheizten Druckformen und der eingelagerten Protektorschalen nach der Linie a-b.
Die dampfbeheizten Druckformen 1 werden in die Druckstücke shwalbenschwanzformig eingesetzt, die je in einer Gleitnut 3 auf einer horizontal gelagerten Gleitplatte 4 radial verschiebbar sind.
Die dampfbeheizten Formen erhalten ihre Dampfzuleitung aus dem Dampfkessel 5 mittels der Dampf-
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auf, worin sich der zur Regenerierung vorgerichtete Pnenmatik 8 einlegt. Die hydraulische Pressvorriehtung 9, die in einer zweiten hydraulischen Pressvorrichtung 10 eingebant ist, wird durch den Handhebel 11 betätigt, wobei sich der konische Druckbolzen 12 hebt und der jeweilige Druck an dem Mano- meter 13 abgelesen werden kann. Der konische Druckbolzen 12 presst die Druckkörper 14, die gleichfalls je in einer Gleitnut der Gleitplatte 4 gleiten, nach aussen. Die gleitstücke nehmen die Drucksegmente 15 auf, die mit den Gelenkschalen 16, 17 versehen sind.
Letztere legen sieh fest an die Innenwandung des Pneumatiks, da sie mit der Innengrösse desselben genau übereinstimmen. Die Gelenk-
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in Verbindung stehen, gehoben werden. Bei Hebung der Druckstempel 20 öffnen sich die Gelenkschalen. die dann den hydraulischen Druck auf die Innenwandung des Pneumatiks fortpflanzen. Die konischen Druckstempel 20 greifen gleichzeitig in die Druckhebel 21, die ihren mechanischen Druck auf die Druckstücke 22 übertragen.
Die Druckstücke ? sind in den Gelenkstücken 2-3 beweglich angeordnet, wodurch der Druck auf die Druckstücke S übertragen wird und die DruckstÜcke 2 mit den dampfbehaizten Formen 1 sich so lange dem Zentrum zu bewegen, bis sie ihren Gegendruck bei dem genannten Pneumatik finden. d. h. bis der Manometer 2- den Atmosphärendruck von 15 anzeigt. Nach genügend erfolgtem Druck
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und die im Federgehäuse 25 lagernde Druekfeder 26 rückt den Druekhebel 21 und das Druckstück 2 zurück.
Es wird demnach zuerst der Pneumatik bis auf seine Höchstgrenze von 4 Atmosphären gespannt. wonach der mechanische Druck von 15 Atmosphären von aussen auf das Arbeitsstück einwirkt, dessen Druck gleichzeitig auf alle Innenwandungen des Pneumatiks fortgepflanzt wird. wodurch die gesamte
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Die dampf beheizten Druckformen sind in ihrer Länge derart berechnet, dass sie bei dem ausgeübten Druck von 15 Atmosphären mit ihren Seitenflächen zusammenstossen, wodurch ein Überdruck vermieden wird. Desgleichen erhalten die Protektorsehalen'/, die mit den entsprechenden Protektorprofilen ver-
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Druck zusammenstossen.
Beim Zusammenstoss werden die überflüssigen Gummiteile durch die Nut 26 abgeführt und die
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tektorschalen sind in den Mulden der dampfbeheizten Formen 1 durch die Sehrauben 27 befestigt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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3. Pneumatik-Regeneriermasehine nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die sich um den pneumatisch betätigten Druckstempel gruppierenden Druckkorper aus zwei sich Scherenförmig um ein Gelenk bewegenden Druckschalen (16, 17) bestehen, die mittels einer hydraulischen Pressvorriehtung den inneren Hohlraum des Pneumatiks ausdehnen und an die äusseren Druckformen an- pressen.
4. Pneumatik-Regeneriermaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der
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5. Pneumatik- Regeneriermaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckformen samt Protektorschalen so angeordnet sind, dass sie sich unter dem hydraulischen Druck solange dem Zentrum zu bewegen, bis die Druckgrenze erreicht ist, wobei sie dann lückenlos ineinander passen.
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