AT115839B - Pneumatik-Regeneriermaschine. - Google Patents

Pneumatik-Regeneriermaschine.

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AT115839B
AT115839B AT115839DA AT115839B AT 115839 B AT115839 B AT 115839B AT 115839D A AT115839D A AT 115839DA AT 115839 B AT115839 B AT 115839B
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pressure
steam
pneumatic
pneumatics
regeneration machine
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Friedrich Ing Muehle
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Friedrich Ing Muehle
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Pneumatik-Regeneriermaschine. 
 EMI1.1 
 wird, worauf dann die   um   das   Arbeitsstiick   gelagerten dampfbeheizten Druckformen unter einer zweiten hydraulischen   Pressvorrichtung   auf das   Arbeitsstück   gepresst werden, wobei gleichzeitig dieser hydraulische 
 EMI1.2 
 L Bindung zwischen dem alten Gummi und der neuen Gummiauflage erst dann. wenn eine gewisse Hitze- temperatur mit einem mechanischen Druck von 15   Atm.   auf das Arbeitsstück einwirkt. Die bisher ge- machten Versuche, Regenerierungen von Pneumatiks in geschlossenem Umfange vorzunehmen, scheiterten daran, dass der erforderliche mechanische Druck nicht erzielt werden konnte.

   Bei den bisherigen Ver- fahren wird ein geschlossener beheizter Ring verwendet, worin der zu regenerierende Pneumatik lagert und von innen gegen den äusseren Ring gepresst wird. Da sich aber der Pneumatik nur bis zu einer gewissen
Grenze ausdehnen lässt, u. zw. höchstens bis 4 Atmosphären, widrigenfalls der Innenkord, dessen Gewebe mit Gummi durchsetzt ist, reisst, kann dieser Druck nicht erzielt werden. Wie vorerwähnt, verbindet sich jedoch der Altgummi mit der neuen Gummiauflage erst dann zu einem homogenen Gefüge, wenn ein mechanischer Druck von 15 Atmosphären auf das Arbeitsstück einwirkt. Ein mechanischer Druck in dieser Höhe kann also wirksam nur von aussen auf das Arbeitsstiick ausgeübt werden. 
 EMI1.3 
 d. i. dieselbe Ausdehnung, deren der Pneumatik im aufgepumpten Zustande während des Fahrens bedarf. 



   Diese Ausdehnung geschieht mittels eines hydraulischen Druckstempels, dessen Wirkung an einem Manometer genau ablesbar ist. Durch eine zweite eingebaute hydraulische   Pressvorrichtung   werden die von aussen auf das Arbeitsstück wirkenden dampfbeheizten Druckformen gegen das Arbeitsstück gepresst, bis der hiefür separat eingebaute Manometer den Druck von 15 Atmosphären zeigt. Gleichzeitig wird dieser Druck auf die Innenseite des Pneumatiks übertragen. u. zw. derart, dass derselbe Druck auch auf die beiden   Seitenflächen   des   Pneumatiks   einwirkt. 



   Die in den Mulden der   dampfbeheizten Druckformen gelagerten Protektorschalen,   die die jeweiligen 
 EMI1.4 
 aneinanderstossen, vermieden werden. 



   Der Erfindungsgegenstand ist in einem Ausfiihrungsbeispiel dargestellt, und zeigt : Fig. l Seitenansicht der Pneumatik-Regeneriermaschine mit aufgeschnittener Hälfte, Fig. 2 eine Draufsicht und Fig. 3 einen Schnitt durch die dampfbeheizten   Druckformen   und der eingelagerten Protektorschalen nach der Linie   a-b.   



   Die dampfbeheizten Druckformen 1 werden in die   Druckstücke shwalbenschwanzformig   eingesetzt, die je in einer Gleitnut 3 auf einer horizontal gelagerten Gleitplatte 4 radial verschiebbar sind. 



  Die   dampfbeheizten   Formen erhalten ihre Dampfzuleitung aus dem Dampfkessel 5 mittels der Dampf- 

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 EMI2.1 
 auf, worin sich der zur Regenerierung vorgerichtete Pnenmatik 8 einlegt. Die hydraulische Pressvorriehtung   9,   die in einer zweiten hydraulischen Pressvorrichtung 10 eingebant ist, wird durch den Handhebel 11 betätigt, wobei sich der konische Druckbolzen 12 hebt und der jeweilige Druck   an dem Mano-   meter 13 abgelesen werden kann. Der konische Druckbolzen 12 presst die Druckkörper 14, die gleichfalls je in einer Gleitnut der Gleitplatte 4 gleiten, nach aussen. Die gleitstücke nehmen die Drucksegmente 15 auf, die mit den Gelenkschalen   16, 17   versehen sind.

   Letztere legen sieh fest an die Innenwandung des Pneumatiks, da sie mit der   Innengrösse   desselben genau übereinstimmen. Die Gelenk- 
 EMI2.2 
 in Verbindung stehen, gehoben werden. Bei Hebung der Druckstempel 20 öffnen sich die Gelenkschalen. die dann den hydraulischen Druck auf die Innenwandung des Pneumatiks fortpflanzen. Die konischen Druckstempel 20 greifen gleichzeitig in die   Druckhebel     21,   die ihren mechanischen Druck auf die Druckstücke 22 übertragen.

   Die   Druckstücke ? sind   in den Gelenkstücken   2-3 beweglich   angeordnet, wodurch der Druck auf die   Druckstücke S übertragen   wird und die DruckstÜcke 2 mit den dampfbehaizten Formen 1 sich so lange dem Zentrum zu bewegen, bis sie ihren Gegendruck bei dem genannten Pneumatik finden.   d.   h. bis der   Manometer 2-   den Atmosphärendruck von 15 anzeigt. Nach genügend erfolgtem Druck 
 EMI2.3 
 und die im Federgehäuse 25 lagernde Druekfeder 26 rückt den   Druekhebel   21 und das   Druckstück 2   zurück. 



   Es wird demnach zuerst der Pneumatik bis auf seine   Höchstgrenze   von 4 Atmosphären gespannt. wonach der mechanische Druck von 15 Atmosphären von aussen auf das   Arbeitsstück   einwirkt, dessen Druck gleichzeitig auf alle Innenwandungen des Pneumatiks fortgepflanzt wird. wodurch die gesamte 
 EMI2.4 
 



   Die   dampf beheizten Druckformen   sind in ihrer Länge derart berechnet, dass sie bei dem ausgeübten Druck von   15   Atmosphären mit ihren Seitenflächen zusammenstossen, wodurch ein   Überdruck vermieden   wird. Desgleichen erhalten die   Protektorsehalen'/,   die mit den entsprechenden Protektorprofilen ver- 
 EMI2.5 
 Druck zusammenstossen. 



   Beim Zusammenstoss werden die überflüssigen Gummiteile durch die Nut   26 abgeführt und   die 
 EMI2.6 
   tektorschalen   sind in den Mulden der dampfbeheizten Formen 1 durch die Sehrauben 27 befestigt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.7 
 



   3. Pneumatik-Regeneriermasehine nach den   Ansprüchen   1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die sich um den   pneumatisch     betätigten Druckstempel gruppierenden Druckkorper   aus zwei sich Scherenförmig um ein Gelenk bewegenden Druckschalen   (16,   17) bestehen, die mittels einer hydraulischen Pressvorriehtung den inneren Hohlraum des Pneumatiks ausdehnen und an die äusseren Druckformen an- pressen. 



   4. Pneumatik-Regeneriermaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der 
 EMI2.8 
 
5.   Pneumatik- Regeneriermaschine nach   den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckformen samt Protektorschalen so angeordnet sind, dass sie sich unter dem hydraulischen Druck solange dem Zentrum zu bewegen, bis die Druckgrenze erreicht ist, wobei sie dann lückenlos ineinander passen. 

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Claims (1)

  1. 6. Pneumatik-Regeneriermaschine nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Druckformen lagernden Protektorschalen (7) eine Nut (26) besitzen. die so angeordnet ist. dass sich bildende Gummigrate abgeschnitten und die überflüssigem Gummiteile abgeführt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT115839D 1927-08-12 1927-12-15 Pneumatik-Regeneriermaschine. AT115839B (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2553722A (en) * 1947-01-20 1951-05-22 Caoutchouc Ind Et Derives Cid Apparatus for retreading pneumatic tires
DE1040775B (de) * 1953-09-22 1958-10-09 Dunlop Rubber Co Reifenvulkanisierpressform
DE1169652B (de) * 1960-02-29 1964-05-06 Iawelaia Westfaelische Lauffla Vorrichtung zum Erneuern der Laufflaechen von Fahrzeugluftreifen
DE1208482B (de) * 1961-04-29 1966-01-05 Meccaniche Alberto Laudisa Cos Presse zum Vulkanisieren von bombierten Reifenrohlingen oder zum Runderneuern von Fahrzeugluftreifen
DE1286744B (de) * 1964-09-25 1969-01-09 Dunlop Rubber Co Form- und Vulkanisiervorrichtung fuer Luftreifen
DE1729752B1 (de) * 1961-07-07 1972-06-08 Pirelli Verfahren zum Herstellen eines Guertelreifens

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