DE684603C - Presse zum Herstellen von Kunstharzpressteilen - Google Patents

Presse zum Herstellen von Kunstharzpressteilen

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DE684603C
DE684603C DEA80267D DEA0080267D DE684603C DE 684603 C DE684603 C DE 684603C DE A80267 D DEA80267 D DE A80267D DE A0080267 D DEA0080267 D DE A0080267D DE 684603 C DE684603 C DE 684603C
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DE
Germany
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press
die
synthetic resin
parts
main
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Expired
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DEA80267D
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Audi AG
Auto Union AG
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Audi AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B7/00Presses characterised by a particular arrangement of the pressing members
    • B30B7/02Presses characterised by a particular arrangement of the pressing members having several platens arranged one above the other
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/02Dies; Inserts therefor; Mounting thereof; Moulds
    • B30B15/022Moulds for compacting material in powder, granular of pasta form

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Presse zum Herstellen von Kunstharzpreßtelen Zum Herstellen von Kunstharzpreßteilen sind Pressen bekannt, bei denen zwischen der unteren Preßplatte und dem Hauptstempel mehrere Formen übereinander angeordnet sind, wodurch eine bessere Ausnutzung der Pressen erreicht wird. Weiterhin ist hierbei eine Ausführungsform bekanntgeworden, bei der die zwischen dem Hauptstempel und der unteren Preßplatte liegenden Zwischengesenke vom Hauptstempel antreibbar sind, indem dieser die Zwischengesenke vor sich herschiebt, bis diese zur Anlage mit der unteren Preßplatte kommen. Alle diese Preßvorrichtungen erlauben ein gleichzeitiges Pressen mehrerer Teile, wobei jedoch Voraussetzung ist, daß für sämtliche Teile die gleichen Preß- und Härtezeiten notwendig sind.
  • Die Erfindung schafft nun eine Presse zum Herstellen vors Kunstharzpreßteilen mit übereinander angeordneten Formen und beweglichen, von einem Hauptstempel antreibbaren Zwischengesenken, bei der das Neue darin besteht, daß die Zwischengesenke entweder an die obere Preßplatte des Hauptstempels oder die untere Preßplatte anschließbar sind, wozu die Preßplatten und das Zwischenstück mit Kupplungsteilen, insbesondere Zapfen, und mit auf die Zapfen auflegbaren Kupplungsbügeln versehen sind. Mit dieser Presse ist nicht nur das gleichzeitige Pressen mehrerer Teile möglich, sie eignet sich vielmehr auch zum Pressen von Teilen, die verschieden lange Preßzeiten benötigen, wie dies beispielsweise bei aus geschichteten Preßstoffen hergestellten Preßteilen der Fall ist. Hierbei erfordern Preßteile, die verschieden starke Wandungen und. damit eine verschiedene Anzahl, von Schichten haben, eine längere Härtezeit als Preßteile, die eine gleichmäßig dünne Wandstärke haben. Der Preßteil mit der größeren Preßzeit kann dann beispielsweise zwischen der unteren Preßplatte und dem Zwischenstück längere Zeit in der Presse bleiben, nachdem das Zwischenstück an die untere Preßplatte angeschlossen ist, während der Hauptstempel mit der Oberseite des Zwischenstücks zusammen in dieser Zeit mehrere Preßteile herstellen kann, die eine kürzere Preßzeit erfordern. Hierdurch wird eine bessere Ausnutzung der hohe Anlagekosten verursachenden Presse erreicht.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Vorrichtung an einem Ausführungsbeispiel, und zwar zeigt Fig. I Kopf und Fuß einer hydraulischen Presse mit Hauptgesenk, Hauptstempel und Zwischengesenk, Fig. 2 eine Seitenansicht der Einrichtung. Nach der Zeichnung hat eine übliche hydraulische Presse einen Kopf z und einen Fuß 2. An den Kopf r ist- ein Stempel 3 mit Stempelkopf 4 angesetzt, wobei der Kopf wie die entsprechende Gestalt des herzustel- Lenden Preßstückes ausgebildet ist. Auf den Fuß 2 der Presse ist ein Gesenk 5 aufgesetzt; dessen formgebender Teil 6 gleichfalls entsprechende Gestalt wie das Preßstück hat. Führungsstangen 7 und $ bilden die üblichen-Führungen für den heruntergehenden Stempel, und auf diesen Stangen 7 und 8 ist ein i-;° schengesenk 9 auf Stahlbuchsen io geführt. Das Zwischengesenk 9 ist an seinem unteren Teil mit einem Zwischenstempel i i ausgerüstet, der zu dem unteren Gesenk 6 paßt, und trägt oben ein Gesenk 1a, das entsprechend dem oberen Stempel 4 ausgebildet ist. An dem Zwischengesenk 9 sind seitliche Kupplungsteile in Form von Bügeln 13 auf einer Exzenterwelle 14 angebracht, und diese Bügel 13 sind im dargestellten Beispiel an Wellenzapfen 15 des Hauptgesenkes 5 angeschlossen.. Zum Bewegen der die Zapfen 14 tragenden Exzenterwelle 16 dient ein Hebel 17, der mit einer besonders angesetzten Vorrichtung bewegt werden kann oder dessen Bewegung auch von der Maschine selbst, beispielsweise mit Hilfe üblicher hydraulischer Einrichtung, erfolgen kann. Eine Sicherung i8 hält den Hebel 17 und damit den Zapfen 14 in gespannter Lage. Der Hauptstempel 3 ist wie das Hauptgesenk 5 mit Zapfen i9 versehen, an die die Bügel 13 anschließbar sind, wobei der Hebel 17 zum Spannen des Exzenters in Fig. i um i8o° nach links gedreht wird und die Sicherung 18 an dem Bolzenloch 2o festgelegt wird. Das Zwischengesenk ist ebenso wie das Hauptgesenk 5 und der Hauptstempel 3 mit Anschlüssen 21 zum Einführen des Kühlmediums, beispielsweise Preßluft, versehen.
  • Die Arbeitsweise der dargestellten Maschine ist folgende: Bei gleichzeitigem Pressen zweier aus Kunstharzschichtstoff hergestellten Einzelstücke wird das Zwischengesenk so in eine Mittellage gebracht, daß beide Gesenkformen 6 und 1a mit Schichtstoff beschickt werden können. Nach der Füllung wird das Zwischengesenk auf das Hauptgesenk 5 abgesetzt, und durch den Hauptstempel 3 werden beide Stücke gleichzeitig gepreßt, und zwar mit dem bei Kunstharzschichtstoff erforderlichen Preßdruck von 30o bis 4oo kg pro Quadratzentimeter, wobei sich der zur Anwendung kommende Druck naturgemäß nach den Eigenarten des Werkstoffes richtet. Nachdem der Druckanzeiger auf dem erforderlichen Wert, umgerechnet beispielsweise 35o kg pro Quadratzentimeter, zur Ruhe gekommen ist und der Druck je nach dem zur Verwendung kommenden Werkstoff noch einige Zeit aufrechterhalten bleibt, werden die Preßstücke unter Aufrechterhaltung des PreBdruckes abgekühlt, indem Preßluft oder ein sonstiges Kühlmittel in die Anschlüsse 21 geleitet wird: =Bei dem Nacheinanderpressen "und -ab-` kühlen wird beispielsweise das untere Gesenk 6 mit Werkstoff beschickt, und durch den am Zwischengesenk 9 vorgesehenen Stempel i i wird das Stück fertig gepreßt, wobei die Kupplungsbügel 13 mit dem Hauptgesenk 3 verbunden sind. Nachdem der Werkstöff nicht mehr nachgibt; werden die Kupplungsbügel 13 nach unten umgelegt und an die Zäpfen 15 angeschlossen unter gleichzeitigem Feststellen der Exzenterwelle 16 durch den Hebel 17. Danach wird der Hauptstempel 3 von dem Zwischengesenk abgenommen und das Gesenk 12 beschickt. Hierauf 'wird das in dem Gesenk 12 liegende Stück durch den Hauptstempel 3 gepreßt; und während dieser Zeit wird nach Anlegen der Kupplungsteile 13 das untere Preßstück abgekühlt. Nach dem Kühlen des unteren Preßstückes werden die Kupplungsteile wieder an den HauptstemPel 3 angelegt und wird das untere Gesenk entleert, worauf sich der Vorgang von neuem wiederholt.
  • Beim ersten Beschicken des oberen bzw. des unteren Gesenkes wird beim Pressen auf das leere Gesenk zweckmäßig ein Abstandsring 22, der in Fig. i strichpunktiert dargestellt ist, eingelegt, um die Oberflächen des Gesenkes und des Stempels zu schonen.
  • Die Presse eignet sich für alle Preßmassen, bei denen nach dem bei höchster Temperatur vorgenommenen Preßvorgang ein Kühlen des Preßstückes unter Druck erfolgt. Ebenfalls eignet sie sich damit für Kunstbarzpreßstoffe, die hohen Preß,druck bei höchster Temperatur erfordern, wie beispielsweise alle Kunstharzpreßstoffe; die Schichtstoffe, wie Papier, Gewebe, Faserstoffe u. dgl., als Verstärkung enthalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Presse zum Herstellen von Kunstharzpreßteilen mit übereinander angeordneten Formen und beweglichen, von einem Hauptstempel antreibbaren Zwischengesenken, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischengesenke entweder an die obere Preßplatte des Hauptsternpels oder die untere Preßplatte anschließbar sind, wozu die Preßplatten und das Zwischenstück mit Kupplungsteilen, insbesondereZapfen, und mit ,auf die Zapfen auflegbaren Kupplungsbügeln versehen sind.
DEA80267D 1936-08-19 1936-08-19 Presse zum Herstellen von Kunstharzpressteilen Expired DE684603C (de)

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DEA80267D DE684603C (de) 1936-08-19 1936-08-19 Presse zum Herstellen von Kunstharzpressteilen

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DEA80267D DE684603C (de) 1936-08-19 1936-08-19 Presse zum Herstellen von Kunstharzpressteilen

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DE684603C true DE684603C (de) 1939-12-01

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ID=6947974

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DEA80267D Expired DE684603C (de) 1936-08-19 1936-08-19 Presse zum Herstellen von Kunstharzpressteilen

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DE (1) DE684603C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1263276B (de) * 1961-11-13 1968-03-14 Owens Jllinois Inc Presse fuer Kunststoff
DE1479748B1 (de) * 1965-08-14 1971-11-18 Reichenecker Fa Hans Maschine zum herstellen vonformteilen aus expandierbaren kunststoffen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1263276B (de) * 1961-11-13 1968-03-14 Owens Jllinois Inc Presse fuer Kunststoff
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