AT112655B - Registerstreifenlochmaschine mit umlaufenden Matrizen. - Google Patents

Registerstreifenlochmaschine mit umlaufenden Matrizen.

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AT112655B
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AT
Austria
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lever
scanning
die
dies
separating slide
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English (en)
Inventor
Otto Wolters
Original Assignee
Otto Wolters
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Description


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    Registerstreifenlochmaschine   mit   umlaufenden     Matrizen.   
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 früheren Ausführung waren die Abtasteinrichtung und die Vorrichtung zum Abtrennen der einzelnen Matrizen von der gesetzten Zeile, um sie zu den Ablegestellen zu fördern, getrennte Einrichtungen. Es wurde zunächst die Matrize abgetrennt und in eine besondere Führung geschoben, in der sie abgetastet wurde. Aus dieser Führung wurde sie in einem erneuten Arbeitsgang durch einen besonderen Puffer zu den Ablegespindeln gebracht. 



   Bei der neuen Registerstreifenlochmaschine sind   Abtast-und Abtrenneinrichtung   innig miteinander verbunden, so dass die Matrizen nicht in besondere Abtastlagen gebracht werden müssen, sondern während des Arbeitens des Abtrennschiebers auch abgetastet werden. Es wird dieses dadurch erreicht, dass die Abtasthebel in dem Trennschieber gelagert sind, der sich in zwei Stufen bewegt. Bei der ersten Bewegungstufe werden die Abtasthebel freigegeben, tasten die abgehobene Matrize ab und bewirken so vermittels einer Hebelübertragung die Einstellung des Stanzwerkes. Bei der zweiten Bewegungsstufe hebt der Abtrennschieber die Matrize zu den Ablegespindeln. 



   Durch diese Verbindung der Abtast-und Abtrenneinrichtung kann die Matrize in einer Lage abgetastet werden, in der sie fast allseitig gehalten ist, so dass keine besonderen Vorrichtungen notwendig sind, um die Matrize während des Abtastens nach verschiedenen Seiten hin zu unterstützen. Es ist lediglich ein Sperrhebel vorgesehen, der sich auf ein Ohr der Matrize legt, um ein Widerlager gegen den Druck der Abtasthebel zu bilden. Dieser Sperrhebel wird zweckmässig ebenso wie der   Abtrennschieber   von dem Abtrennhebel gesteuert. 



   Da für die Abtasteinrichtung eine bereits in Vorschlag gebrachte Matrize mit vier Einschnitten verwendet werden kann, deren Tiefe wechselt, so sind lediglich vier Abtasthebel zur Einstellung des Stanzwerkes nötig, wodurch die Abtasteinrichtung sehr einfach und   übersichtlich   wird. Durch die Verbindung der Abtrenn-und Abtasteinriehtung kann auch die Schnelligkeit des Arbeitens der ganzen Maschine 
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 Raum notwendig ; auch kann die neue Einrichtung vorhandenen Maschinen besser angepasst werden. 



     Die Übertragung   der Bewegung der Abtasthebel erfolgt bei der neuen Maschine auf eine Sperrvorrichtung, die die Zwischenhebel für das Stanzwerk nur dann in den Weg des Schlagrahmens treten lässt, wenn die Sperrvorrichtung bestimmte Lagen einnimmt, die den jeweilig abgetasteten Matrizen entsprechen. 



   Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der Abtastvorrichtung. 



   In Fig. 1 ist eine seitliche Ansicht des sogenannten Ablegeschlosses samt der Abtastvorrichtung, 
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   Auf der mit einer der Ablegespindeln 13 verbundenen Welle 1 (Fig. 1) ist die Kurvenbahn 3 angebracht, durch die ein Hebel 2 bewegt wird. Dieser Hebel 2 wird durch eine am Maschinengestell befestigte Feder 4 ständig nach links gezogen (Fig. 1). Mit ihm ist ein zweiter Hebel 5 verbunden, dessen Nase 5a sich gegen eine Feder des Hebels 2 legt. An seinem vorderen Ende trägt der Hebel 5 den Abtrennschieber 6. Dieser wird durch eine Feder 7 gegen eine Gleitbahn gedrückt. In dem Schieber 6 sind die   Kopfe   der Abtasthebel12 gelagert (Fig. 2), u.   zw.   so, dass sie sich gegen einen Ansatz 6a im Innern des Abtrennschiebers 6 legen. Die Köpfe 8 haben am Oberende je einen besonderen Ansatz   8a,   der etwa die Stärke der Matrizen a besitzt.

   Die Ansätze    & t   sind bestimmt, in die Einschnitte b der Matrize   a   einzufallen, wobei die Matrizen a durch die Kanten 8a übergriffen werden. An dem Hebel 5 ist eine Gabelführung 9 angelenkt, die mit ihren beiden Enden um einen Bolzen 9a greift (Fig. 1 und 4). Am Gabelstück 9 befindet sich eine   Anschlagfläche   10, gegen die sich das untere Ende   11a   eines Sperrhebels 11 legt. Das andere Ende   11b   dieses Hebels 11 trifft gegen die unteren Ohren der Matrize a, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist. 



   Die   Abtasthebel 1. 8 sind   um einen Punkt 67 des Ablegeschlosses drehbar gelagert und mit Stangen 14 verbunden, an denen am Unterende, wie es die Fig. 5 zeigt, Federn 16 angreifen, die die Stangen 14 nach unten und daher die Köpfe 8 nach oben zu ziehen suchen. 



   Die Wirkungsweise des bisher beschriebenen Teils der Vorrichtung ist folgende : Durch die Kurvenscheibe 3 wird der Hebel 2 betätigt und hebt durch Vermittlung des Hebels 5 den Abtrennschieber 6 in die Höhe. Da die Köpfe 8 der Abtasthebel 12 unter der Wirkung der Federn 16 stehen, so gehen sie mit dem   Abtrennsehieber   6 mit und treten in die Einschnitte b, der auf der Fläche la (Fig. 1 und 4) stehenden Matrize a, ein. 

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 sie nicht von den Abtasthebeln 8 in die Höhe gehoben werden können. Der Sperrhebel 11 kann sich nicht drehen, da die Fläche 10 der Gabeln 9 ihn daran hindert. Der Anschlag   8a   der Köpfe 8 trifft dabei auf den Grund der Matrizeneinschnitte b.

   Nunmehr wird durch die zweite Stufe der Kurve 3 der Hebel 2 und damit der Abtrennschieber 6 weiterhin nach oben bewegt, wobei die Fläche 10 den   Sperrhebel   freigibt, so dass die Matrize a durch die Oberkante des Schiebers 6 in den Weg der Ablegespindeln 13 gehoben werden kann. Bald darauf fällt die Kurve 3 wieder ab und der Abtrennschieber 6 nimmt vermittels des Ansatzes 6a die Köpfe 8 wieder in die Anfangsstellung zurück. 



   Soll nun   der Antrieb der Abtasthebel- ausgeschaltet   werden, weil keine Matrizen   a   in   dem Ablege-   schloss vorhanden sind, oder wenn der Zuführungsschieber, welcher die Matrizenzeile aus dem Elevator 
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Um den Bolzen   51,   der in das Maschinengestell eingeschraubt ist, dreht sich ein Hebel 50 (Fig. 1), der durch eine Feder 52 nach rechts gezogen wird. Mit dem Hebel 50 ist, wie aus Fig. 1 und 3 ersichtlich, ein Hebel 53 verbunden, der sich mit seinem vorderen gekrümmten Ende in einen Einschnitt der Ablegeführung 57 legt ; er befindet sich dabei in dem Weg der ankommenden Matrize a. Das Unterende 54 des Hebels 50 liegt in der Ruhestellung auf der Fläche 55 der   Abtasthebel M   auf und verhindert so die Bewegung der linken Arme der Hebel 12 nach oben.

   Dicht neben der Fläche 55 sind Aussparungen 56 in den Hebeln 12 vorgesehen. 



   Die Wirkungsweise der Ausschaltvorrichtung ist folgende : Durch die Feder 52 wird der Oberteil des Hebels 50 nach rechts und der Unterteil 54 nach links gezogen, und so die Bewegung der Hebel 12 verhindert. Sobald nun eine Matrizenzeile durch den Zuführungsschieber gegen die Führung 57 gedrückt wird, so schiebt die vorderste Matrize a der Zeile den Bügel 53 vor sich her, wodurch die Feder 52 gespannt wird. Hiedurch gelangt das Ende   51   des Hebels   60   über die Aussparungen 56 der Abtasthebel 12. Die 
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 so dass die Abtastköpfe 8 in die Matrizeneinschnitte b einfallen können. 



   Ist keine Matrize a im   Ablegesehloss   vorhanden, oder wird der nicht dargestellte   Zeilenzuführungs-   schieber gerade zurückgezogen, so würden, wenn der Sperrhebel 50 nicht vorhanden wäre, die Abtasthebel 12 mit dem Abtrennschieber 6 mitgehen und es würden daher unbrauchbare   Lochkombinationen   im Registerstreifen entstehen. 



   Die Übertragung der Bewegung bzw. der Endstellung der Köpfe 8 der Abtasthebel   7 ?   auf das Stanzwerk erfolgt durch die Stangen 14. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Registerstreifenlochmasehine   mit umlaufenden Matrizen nach Patent Nr. 107333, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtrenneinrichtung (2, 5, 6) mit der Abtasteinrichtung (8, 12) zusammen gebaut ist, so dass das Abtasten der Matrizen (a) und das Einheben derselben in die   Ablegespindeln   im   Ablegeschloss   der Maschine erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Registerstreifenlochmasehine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Trennschiebers (6) in zwei Stufen erfolgt, wobei durch die erste Bewegung die Abtasthebel (12 bzw. 8) zum Eingriff mit den Matrizen (a) gebracht werden und durch die zweite Bewegung des Trennschiebers (6) die bereits abgetastete Matrize (a) in den Weg der Ablegespindeln (13) gehoben wird. EMI2.4 Federdruck od. dgl. (14) seiner Bewegung folgen, bis sie sich gegen die Enden der Einschnitte (b) in den Matrizen (a) legen und beim Rückgang des Trennschiebers (6) von diesem unter Vermittlung der Kupplung (8, 6a) mitgenommen werden.
    4. Registerstreifenloehmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass vom EMI2.5 Anschlag (llb) vor die Matrize (a) legt und so während des Abtastens ein Widerlager gegen den Druck der Abtasthebel (8) bildet.
    5. Registerstreifenloehmasehine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an den Trennschieber (6) eine Gabel (9) angelenkt ist, die einen Anschlag (10) besitzt, gegen den sich der eine Arm (lla) des Sperrhebels (11) in der Sperrstellung legt, während der andere Arm (llb) über das Ohr der abzutastenden Matrize (a) greift.
    6. Registerstreifenlochmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die in dem Trennschieber gelagerten Abtasthebel (8) von unten in die Einschnitte (b) der Matrizen (a) einfallen und je nach der Tiefe der Einschnitte verschiedene Endstellungen einnehmen.
AT112655D 1925-11-20 1926-11-08 Registerstreifenlochmaschine mit umlaufenden Matrizen. AT112655B (de)

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