DE549047C - Heftmaschine mit selbsttaetiger Bogensammel- und Lageneinsteckvorrichtung - Google Patents

Heftmaschine mit selbsttaetiger Bogensammel- und Lageneinsteckvorrichtung

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DE549047C
DE549047C DEO17071D DEO0017071D DE549047C DE 549047 C DE549047 C DE 549047C DE O17071 D DEO17071 D DE O17071D DE O0017071 D DEO0017071 D DE O0017071D DE 549047 C DE549047 C DE 549047C
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DEO17071D
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Preusse & Co A G
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Preusse & Co A G
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42BPERMANENTLY ATTACHING TOGETHER SHEETS, QUIRES OR SIGNATURES OR PERMANENTLY ATTACHING OBJECTS THERETO
    • B42B4/00Permanently attaching together sheets, quires or signatures by discontinuous stitching with filamentary material, e.g. wire

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Heftmaschine mit selbsttätiger Bogensammel- und Lageneinsteckvorrichtung Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Heftmaschine, insbesondere für Rückenheftung, mit selbsttätiger Bogensammel- und Lageneinsteckvor richtung.
  • Es ist bereits bekannt, Bogen zu Lagen mittels in einer horizontalen Ebene kreisender Messer zu sammeln. Es ist ferner nicht mehr neu, selbsttätig gesammelte Lagen ebenfalls selbsttätig von der Sammelvorrichtung auf den Sattel einer Heftmaschine zur Vornahme der Heftung zu fördern. Auch Heftmaschinen, bei denen die Lagen durch ein Drehkreuz zur Heftstelle geführt werden, sind bekannt. s Die Erfindung besteht darin, daß das Bogensammeln in an sich bekannter Weise durch in einer horizontalen Ebene kreisende messerartig gestaltete Arme erfolgt, die sich schrittweise an mehreren im Kreise angeordneten Bogenstapeln vorbeibewegen, dabei in die Falze des obersten Bogens eines jeden Stapels eintreten und schließlich mit den zu einer Lage gesammelten Bogen in eine gerade Linie mit dem Scheitel des Heftsattels der Heftmaschine gebracht werden. Jedesmal, bevor ein die Lage drehender Messerarm in die Richtung des Sattelscheitels, der Heftmaschine gelangt, fallen die beiden. Schenkel der beim Sammeln horizontalen Bögen auf beiden Seiten des messerartigen Armes frei herab, so daß die Lage in senkrechter Richtung auf dem Messerarm hängt. Hierauf wird ein in oder an dem Sattel der Heftmaschine geführter Greifer zwischen den beiden Schenkeln der Lage hindurchgeführt und zieht diese bei seiner Rückwärtsbewegung auf dem Heftsattel in die richtige Heftstellung. Diese Anordnung der Bogensammeleinrichtung zur Heftmaschine hat den Vorteil, nur wenig Platz zu beanspruchen.
  • Eine beispielsweise Ausführung der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigen: Abb. i eine Seitenansicht der Maschine, Abb. 2 eine Draufsicht, Abb.3 das Arbeiten eines der Sammelmesser, Abb. q. bis 7 die Greifervorrichtung' in. verschiedenen Stellungen, Abb.8 bis io die Auswurfvorrichtung für die gehefteten Lagen in Vorderansicht, Seitenansicht und Draufsicht.
  • Mit i ist das Gestell der Heftmaschine bezeichnet, die in an sich bekannter Weise arbeitet und durch einen Motor 2 angetrieben wird. Der Heftkopf und die Mittel zu seinem Antrieb sind der Einfachheit halber in der Zeichnung weggelassen. Der Motor z sitzt auf dem Träger 3, der mit dem einen Ende an dem Gestell i und mit dem anderen Ende an dem Fuß q. einer Säule 5 befestigt ist. Im Kreise um die Säule 5 sind Stapeltische 6 angeordnet, die von Armen 7 des Fußes ¢ getragen werden. Die Tische stehen in gleichen Abständen voneinander bis auf zwei, deren Abstand dem doppelten Abstand der übrigen Tische voneinander entspricht. Diese beiden Tische, die als erster und letzter Tisch anzusprechen sind, stehen symmetrisch zur Verbindungslinie der Mitten des Gestells z und der Säule 5. Auf die Tische 6 werden die zusammenzuheftenden und entsprechend gefalzten Bogen in Stapeln aufgelegt, und zwar so, daß jeder Stapel die Bogen trägt, die in die Bogen des in der Arbeitsrichtung folgenden Stapels einzulegen sind. Seiten-und Hinterleisten 8 verhüten ein Verschieben der Stapel. Die Stapeltische 6 werden in bekannter Weise mit Abnahme der Stapel gehoben. Die Vorrichtung zum Heben der Tische ist, weil hinlänglich bekannt, auf der Zeichnung nicht mit dargestellt. Oberhalb jeden Stapels sind je ein oder mehrere Saugköpfe g angeordnet, die durch einen Schlauch i o mit einem vom Kopfe i i der Säule 5 getragenen Windkessel 12 in Verbindung stehen. Der Windkessel 12 ist durch eine Luftleitung 13 mit einer von dem Antriebsmotor der Heftmaschine betätigten Luftpumpe 14 verbunden. Der Einfachheit halber sei angenommen, daß es sich hier um eine Kolbenpumpe handelt, die bei dem einen Hub aus -dem Windkessel 12 Luft saugt und bei dem nächsten Hub Luft hineindrückt. Die Saugköpfe g werden je von einem am Säulenkopf i i gelenkig angebrachten Arm 15 getragen und setzen sich für gewöhnlich auf den obersten Bogen des Stapels auf.
  • Die Säule 5 trägt im oberen Teile einen Kranz 16, auf dem ein Hebelarm 17 mit Schaltklinke 18 lose drehbar gelagert ist, und auf den sich eine auf der Säule 5 lose drehbare Schaltscheibe ig stützt. Die Schaltklinke 18 wirkt mit der Schaltscheibe i9 zusammen. Der Schalthebel 17 wird durch eine Feder 20 dauernd gegen einen Kurbelzapfen 21 einer Scheibe 22 gezogen. Diese Scheibe 22 sitzt auf einer senkrecht in Armen 23 des Fußes q. und des Kranzes 16 der Säule 5 gelagerten Welle 2¢, die über ein Zahnradvorgelege 25, eine waagerechte Welle 26 und einen Kegelradtrieb 27, von dem Motor 2 aus dauernd angetrieben wird. Bei der Drehung der Scheibe 22 schiebt somit der Kurbelzapfen den Schaltarm 17 vor und zurück, und zwar jeweils um einen bestimmten Winkel., der dem Abstand zweier Stapel entspricht. Bei der Bewegung in der einen Richtung wird die Schaltscheibe i g mitgenommen; an der Schaltscheibe i9 sitzen in Höhe der Stapeloberfläche nach den Stapeln vorstehende und ein Stück: über sie hinwegreichende flache Messer 28, und zwar ein Messer mehr als Stapel vorhanden sind. Die gefalzten Bogen werden nun so gesammelt, daß die Messer 28 bei jeder Drehung der Scheibe i9 beim Auftreffen auf einen Stapel zwischen die durch die Saugköpfe 9 geöffneten Schenkel des obersten gefalzten Bogens fahren und diesen mitnehmen. Zwischen den einzelnen Stapeln ist eine Gleitbahn 29 angeordnet, auf der die von den Messern mitgenommenen Bogen in waagerechter Lage gleiten. Treffen die Messer bei der Weiterschaltung der Scheibe ig auf die nächsten Stapel, so schieben sie den an ihnen sitzenden Bogen in den Falz des obersten Bogens dieses Stapels ein und nehmen auch diesen mit, bis zum Schluß das Messer von allen Stapeln je einen gefalzten Bogen entnommen und diese zu einer Lage ineinandergefügt hat. Die Saugköpfe g dienen, wie bereits gesagt dazu, die gefalzten Bogen zu öffnen, um ein sicheres Eingreifen der Messer zwischen die Schenkel des obersten Bogens zu gewährleisten. Kurz nach dem Beginn jeder Schaltbewegung der Scheibe ig bzw. der Messer 28 findet der Saughub der Pumpe i¢ statt, so daß die Saugköpfe den unter ihnen liegenden Bogen ansaugen. Bei der Drehung der Scheibe ig treffen-Nocken 3o auf eine Nase 15a der die Saugköpfe 9 tragenden Arme 15 und heben sie an, wobei die Saugköpfe g mitgehoben werden und den gefalzten Bogen öffnen, so daß das entsprechende Messer hineingreifen kann. Der Kompressionshub der Pumpe dauert bis kurz nach Beginn der Schaltbewegung der Scheibe ig, so daß bei der dabei erfolgenden Mitnahme der Bogen durch die Messer die Bogen nicht mehr an den Saugclüsen haften: An Stelle einer Kolbenpumpe läßt sich natürlich auch eine Kreiselpumpe verwenden; in diesem Falle müßten aber gesteuerte Ventile verwendet werden, die zu Beginn der Schaltbewegung die Wirkung der Saugdüsen g aufheben. Um zu verhüten, daß bei der Weiterschaltung der zweite Bogen mitgenommen wird, sind in der Bewegungsrichtung der Messer vor den Stapeln leichte Federn 31 vorgesehen, die den zweiten Bogen zurückhalten, jedoch von den Messern beiseite gedrängt werden.
  • Zwischen dem ersten und letzten Stapel ist keine Gleitbahn für die Bogen vorgesehen. Wenn die Messer den letzten Stapel verlassen, fallen die auf ihnen sitzenden Lagen mit ihren beiden Schenkeln lose nach unten, so daß sie auf dem Messer 28 reiten. Wenn 'das Messer mit den herunterhängenden Lagen dann zwischen zwei Schaltbewegungen der Scheibe ig auf der das Gestell i und die Säule 5 verbindenden Mittellinie stillsteht, schiebt sich eine am Heftsattel 32 der Heftmaschine gelagerte Stange 33 unterhalb des Messers zwischen die Schenkel der Lage, zieht sie von dem Messer 28 ab und schiebt sie auf die Heftbahn 3q.. Uni ein Pendeln der in die senkrechte Stellung fallenden Lagen nach der Schaltung zu verhüten und damit die sichere Einführung der Stange zwischen die Bogen zu gewährleisten, ist ein Anschlag 35 vorgesehen, gegen den die Bogen beim Übergang in die senkrechte Lage treffen. Am Kopf 33u der Stange 33 sitzen gelenkig zwei Greifer 36, die mit einer auf der Stange: 33 lose verschiebbaren Hülse 37 verbunden sind. Bei der Vorwärtsbewegung der Stange 33 bleibt die Hülse 37 infolge ihrer Trägheit zurück und legt die Greifer 36 flach an die Stange an. Die Stange 33 wird so weit vorgeschoben, daß sie mit ihrem Kopf und den Greifer 36 vollständig über die Lage vorsteht. Wird jetzt die Stange 33 zurückgezogen, so spreizen die Greifer 36 auseinander, weil auch bei dieser Bewegung die Hülse 37 der Bewegung der Stange 33 später folgt. Die Greifer 36 legen sich an die hintere Kante der Lage, richten diese aus und ziehen sie von dem Messer 28 ab auf die Heftbahn 34.
  • Die Bewegung der Greiferstange 33 erfolgt durch einen am Maschinengestell drehbar gelagerten einarmigen Hebel 38, der mittels einer Schubstange 39 von einem Kurbelschleifentrieb 4o bewegt wird. Der Kurbelschleifentrieb 4o erhält seinen Antrieb mittels Schraubenräder 41 von der Welle 26 aus. Die Bewegung der Stange 33 muß vollständig während eines Stillstandes zwischen zwei Schaltungen der Scheibe i9 erfolgen. Nachdem die Stange 33 die Bogen auf die Heftbahn 34 gebracht hat, findet selbsttätig das Heften der Bogen statt.
  • An der Heftbahn 34 liegt ein in ihrer Längsrichtung verlaufendes Schwert 42 dicht an, über welches die auf die Heftbahn gezogenen Bogen zu liegen kommen. Dieses dient dazu, die Lagen nach dem Heften seitlich aus der Heftmaschine auszuwerfen. Es ist mit seinem hinteren Ende an einem am Heftmaschinengestell i drehbar gelagerten Hebe143 befestigt. Der Hebe143 ist durch eine Schubstange 44 mit dem einen Arm eines gleichfalls am Gestell i drehbar gelagerten Winkelhebels 45 verbunden, dessen anderer Arm auf den Umfang einer von dem Motor 2 angetriebenen Nockenscheibe 46 aufläuft. Auf dem Drehzapfen 47 des Hebels 43 sitzt eine Torsionsfeder 48, die bestrebt ist, den Hebel 43 in eine solche Lage zu bringen, daß das Schwert 42 an der Heftbahn anliegt. Aus dieser Lage wird das Schwert 42 nach jedem Heftvorgang bewegt. Die ausgeworfenen Bogen werden auf einem Tische 49 gestapelt. Bei sehr schnell arbeitenden Heftmaschinen können unter Umständen zwei derartige Auswerfvorrichtungen angeordnet werden, deren Schwerter an beiden Seiten der Heftbahn anliegen, und abwechselnd arbeiten.
  • Die beschriebene Maschine ermöglicht nach dem Auflegen der Bogenstapel ein vollautomatisches Arbeiten. Dadurch wird die Zahl der Hilfskräfte ganz bedeutend herabgesetzt und die Leistung um ein mehrfaches erhöht. Außerdem beansprucht die gesamte Maschine bedeutend geringeren Raum als die, jetzt gebräuchlichen Maschinen. Im übrigen ist die Maschine mit den bekannten Sicherheitsvorrichtungen ausgestattet, die sie stillsetzen, falls eins der Messer einmal keine Bogen von dem Stapel genommen hat, oder wenn sonst auf irgendwelche Weise ein Versehen eintritt.
  • Die beschriebene Maschine ist nicht nur für Rückenheftung, sondern auch für Blockheftung geeignet. In diesem Falle werden an Stelle der Messer dünne Platten verwendet, die an zwei aneinanderstoßenden Kanten Anschlagsleisten besitzen, und die Heftbahn wird durch einen flachen Hefttisch ersetzt. Die Bogen werden so gestapelt, daß die: Platten bei der Bewegung zuerst auf einen Falz auftreffen. Die dünnen Platten heben bei ihrer Bewegung die von den Saugköpfen g gelüfteten Bogen nacheinander ab, die sich auf den Platten übereinander stapeln. Zum Einziehen der gestapelten Bogen in die Heftmaschine und zum Auswerfen der gehefteten Bogen können mit geringfügigen Änderungen die oben beschriebenen Einrichtungen verwendet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Heftmaschine mit selbsttätiger Bogensammel- und Lageneinsteckvorrichtung für Rückenheftung durch den Falz, dadurch gekennzeichnet, daß das Bogensammeln in an sich bekannter Weise durch horizontal kreisende, messerartig gestaltete Arme (28) erfolgt, die sich schrittweise an hintereinander angeordneten Stapeln vorbeibewegen und dabei in die durch Saugevorrichtungen (9) geöffneten Falze des äußersten Bogens jedes Stapels eintreten, und daß die Arme (28), nachdem sie durch Abnahme des äußersten Bogens eines jeden Stapels eine Lage gebildet haben, die sich nach Verlassen des letzten Stapels senkrecht einstellt, nacheinander in eine gerade Linie mit dem Sattel (34) der Heftmaschine gelangen, worauf ein parallel mit dem Heftsattel (34) bewegter Schieber (33) in die Lage &ingeführt wird und sie auf den Sattel (34) zieht.
  2. 2. Heftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Kopf des Schiebers (33) widerhakenartige, federnde Klapparme (36) angebracht sind, welche bei der Hinbewegung des Schiebers (33) innerhalb der Lage von dieser zusammengedrückt werden und beim Rückgang des Schiebers (33) als -Mitnehmer für die Lage wirken.
  3. 3. Heftmaschine nach Anspruch t und z, dadurch gekennzeichnet, daß die widerhakenartigen Klapparme (36) einerseits mit dem Schieber (33) und anderseits mit einer auf diesem -verschiebbaren Hülse (37) gelenkig derart verbunden sind, daß die Hülse (37) sich infolge ihrer Trägheit auf dem Schieber bewegen kann und durch ihre Bewegung die Klapparme schließt und öffnet.
DEO17071D 1928-01-24 1928-01-24 Heftmaschine mit selbsttaetiger Bogensammel- und Lageneinsteckvorrichtung Expired DE549047C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1114779B (de) * 1958-03-26 1961-10-12 Mach Rapidex Maschine zum Heften von Bogenlagen
DE2631058A1 (de) * 1976-07-09 1978-01-19 Gruner & Jahr Sammelhefter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1114779B (de) * 1958-03-26 1961-10-12 Mach Rapidex Maschine zum Heften von Bogenlagen
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