DE645339C - Verfahren und Einrichtung zum selbsttaetigen Foerdern von gefalzten Bogen in ununterbrochener Fortsetzung des Falzvorganges von der Falz- zur Heftmaschine - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum selbsttaetigen Foerdern von gefalzten Bogen in ununterbrochener Fortsetzung des Falzvorganges von der Falz- zur Heftmaschine

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DE645339C
DE645339C DEL88969D DEL0088969D DE645339C DE 645339 C DE645339 C DE 645339C DE L88969 D DEL88969 D DE L88969D DE L0088969 D DEL0088969 D DE L0088969D DE 645339 C DE645339 C DE 645339C
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stapling
rollers
roller
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42BPERMANENTLY ATTACHING TOGETHER SHEETS, QUIRES OR SIGNATURES OR PERMANENTLY ATTACHING OBJECTS THERETO
    • B42B2/00Permanently attaching together sheets, quires or signatures by stitching with filamentary material, e.g. textile threads
    • B42B2/02Machines for stitching with thread

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zum selbsttätigen Fördern von gefalzten Bogen in ununterbrochener Fortsetzung des Falzvorganges von der Falz- zur Heftmaschine Die bisher bekannten Verfahren zum Falzen und Hieften im gleichen Arbeitsgang sind wegen der starren Verbindung von Falz- und Heftmaschine nur in beschränktem Maße verwendbar. Ferner sind die bisher bekannten Verfahren zum selbsttätigen öffnen und Anliegen von gefalzten Bogen zwecks selbsttätigen Hefters derselben auf Heftmaschinen nur für das Heften auf Bandoder Gaze von zu Büchern zusammengetragenen Bogen vorgesehen und für den Zweck im Sinne der Erfindung praktisch nicht verwendbar.
  • Im ersteren Falle ist die Heftmaschine in die Falzmaschine eingebaut bzw. starr mit dieser verbunden, s:o daß ein Standortwechsel zwecks Vornahme der Heftung je nach Bedarf im 2., g. ioder q.. Brucheines Bogens praktisch undurchführbar ist. Die starre Verbindung bringt den weiteren Nachteil mit sich, daß die Heftart nicht freigestellt ist, sondern nur diejenige des eingebauten Heftapparates Anwendung finden kann.
  • Im letzteren Falle können wohl an Stelle von zu Büchern zusammengetragenen Bogen, wie @es bei diesen Maschinen vorgesehen ist, auch Bogen gleicher Sorte geheftet werden im Sinne der Erfindung, doch fehlen hier die Mittel, um im gleichen Arbeitsgang auch falzen zu können. Als weiterer Mangel für :die Verwendung dieser Maschinen im Sinne der Erfindung ist das öffnen der Bogen durch Saug- oder Quetschwirkung zu bezeichnen. Das Saugverfabren hat den Nachteil, daß nur der äußere Teil des Bogens gefaßt wird und daher der einwärts gefalzte Bogenteil, welcher nur mit dem Kopffalz verbunden ist, schräg abwärts fallen bann, -,vas Störungen verursacht. Das Quetschverfahren hat den Nachteil, daß der Bogen sich beim Quetschen gern zur Seite legt, so daß die Trennorgane neben statt zwischen die beiden Bogenhälften geraten, was Störungen verursacht.
  • Diese Nachteile werden mit dem Verfahren gemäß der Erfindung beseitigt, und zwar i. durch die Art des Standortwechsels zwecks Anschliießens bzw. Anschiebens der betriebsfertigen Bogenaufnahme-, -umleit-, -öffner- und -überführungsmaschirne an jede von Fall zu Fall frei wählbare Bogensammelstelle einer Falzmaschine und zwecks Verlegens des Heftrens in_einen anderen Raum; 2. durch die Art der selbsttätigen Aufnahme des noch in Bewegung befindlichen, die Falzmaschine verlassenden gefalzten Bogens in ununterbrochener Fortsetzung des Falzvorganges; 3. durch die Art der selbsttätigen Umleitung des aufgenommenen Bogens, um diesen in ununterbrochener Fortsetzung des Aufnahmevorganges in den Bogenöffnern bringen; 4. durch die Art des zwangsläufigen Öffners des Bogens in ununterbrochener Fortsetzung des Umleitvorganges; 5. durch die Art der Überführung des geöffneter Bogens auf den Heftsattel einer von Fall zu Fall frei wählbaren Heftmaschine und von hier in einen Sammler.
  • Die ltlögliclikeit des Standortwechsels nach dem Verfahren gemäß der Erlindung macht das Falzen und Heften im gleichen Arbeitsgau vielseitig anwendbar. Dieser Vorteil der örtlichen Unabhängigkeit zwischen Falzmaschine und Umleit- und Oflnermaschine bzw. Heftmaschine zeigt sich auch darin, daß das Falzen und Heften in zwei verschiedenen Räumen und doch im gleichen Arbeitsgang vorgenommen werden kaim, indem durch bloße Verlängerung der Bogeliförderbän&r zwischen den Bogenaufn<thtneorganen und den Ausgangswalzen sowie Schaffen entsprechender Wand- bzw. Bodendurchlässe der Standort der Maschine gcmiiß der Erfindung in beliebigem Abstand von demjenigen der Falzmaschine -gewählt werden kann. Behebung von Platzmangel, selbsttätiges Verbringen der gehefteten Bogen an den richtigen Arbeitsplatz zwecks weiterer Verarbeitung kann u. a. damit erreicht werden.
  • Beim Verfahren gemäß der Erfindung ist auch für größtmögliche Betriebssicherheit gesorgt, indem die Saugwirkung beim Offnen der Bogen ausgeschaltet und durch mechanisches Offnen ersetzt wird. Die Stechorgane erfassen auch den inneren Teil des Bogens vollständig, so daß der Bogen beim Offnen sicher gehalten wird.
  • Diese Vorteile gipfeln in einer Mehrleistung je Zeiteinheit, einem einwandfreiangefertigten Heftgegenstand und in einem gedrungenen, platzsparenden Aufbau des Aggregats.
  • Gemäß der Erfindung besteht das Verfahren zum Fördern der gefalzten Bogen von der Falz- zur Heftmaschine darin, daß der Bogen von der Falzmaschvie in die Aufnahmoorgane einer Bogenumleit- und -öffnermaschilie gleitet, zwischen Förderbändern zu den Ausgangswalzen fährt und beim Verlassen derselben durch eigene Schwungkraft oder zwangsläufig senkrecht aufwärts zwischen die Flügel eines Bogenöffners gelangt, wo er, in lotrechter Lage gestützt, durch Stechorgane erfaßt und bei der nachfolgenden Offenlage gesichert wird, sodann geöffnet, rittlings über den Heftsattel gebracht, freigegeben, unter
    die Heftorgane geschoben und nach erfolgter
    Heftung in den Sammler befördert wird, so
    daß trotz gleichzeitigen Falzens und Hefters
    r, Standort der Heftmaschine von demjeni-
    der Falzmaschine von Fall zu Fall in
    obiger Richtung und in beliebigem Ab-
    "stand gewechselt werden kann zwecks wahl-
    weiser Vornahme der Heftung im 2., 3. oder
    4. Bruch oder zur Ausführung des Hefters
    jeweils in dem Arbeitsraum, der für die
    weitere Verarbeitung der Bogen vorgesehen
    ist, daß die Heftart von Fall zu Fall frei ge-
    wählt werden kann, trotzdem das Falzen und
    Heften im gleichen Arbeitsgang geschieht.
    Die zur Ausübung dieses Verfahrens
    dienende Einrichtung kennzeichnet sich da-
    durch, daß die Bogenumleit- und -öffner-
    maschine einen an den Tätigkeitsbereich der
    Sammelstellen der Falzmaschine betriebs-
    fertig anschließbaren, aus über Leitrnllen
    geführten Förderbändern bestehenden Bogen-
    zufuhrmechanismus aufweist, bei dem die
    Bogen, zwischen gleichlaufenden . Bandteilen
    gehalten, Bogenausgangswalzen zugeführt wer-
    den, die von der Kraftquelle der Einrichtung
    betätigbar sind, die die Bewegung mittels der
    Förderbänder auf die Leitrollen übertragen,
    daß über den Ausgangswalzen verschiebbar
    ein zweiflügeliger Bogenöffner angeordnet ist,
    der an jedem Flügel Mittel zum Leiten und.
    Aufstützen des aufgenommenen Bogens auf-
    weist, daß eine der Ausgangswalzen eine etwas
    über den Umfang der Walze vorstehende
    federbeeinflußte Klappe trägt, die durch den
    vom Bogen erzeugten Druck zwischen den
    Ausgangswalzen einen in der Walze ange-
    ordneten Verriegelungsmechanismus auslöst;
    der seinerseits einen Organismus betätigt, mit
    Hilfe dessen die Auslösung einer den Vor-
    schub des Bogenöffners, der Bogenvorschub-
    organe und die Betätigung der Heftmaschine
    beherrschende Kupplung bewirkt wird.
    Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbei-
    spiel einer zur Erfindung gehörenden Einlriüh-.
    tung dargestellt.
    Fig. i zeigt die Rückansicht in Richttag
    nach Pfeil a von Fig. 3,
    Fig.2 die Vorderansicht in Richtung nach
    Pfeil b von Fig. 3, und
    Fig. 3 eine in Richtung des Pfeiles C von
    Fig. i gesehene Stirnansicht, wobei bei jeder
    Ansicht Teile weggelassen oder abgebrochen
    sind. a
    Fig. 4 zeigt den offenen Bogenöffner in
    Stirnansicht,
    Fig. 5 in Seitenansicht.
    Fig. 6 veranschaulicht eines der an diesem
    Bogenöffner angebrachten Paare von Stich-
    organen.
    Fig.7 zeigt den Laufsteg für den Bogen-
    öffner, wobei Teile weggelassen sind,
    Fig.8 in Seitenansicht und Grundriß die aln Laufsteg vorgesehene Kurvenführung mit Teilen des Laufsteges, Fig. 9 in teilweisem Schnitt die vordere Auslaufwalze, Fig. io eine Einzelheit davon im Grundriß, Fig. i i den B-ogentrenner und Teile zu seiner Betätigung in Ansicht mit Andeutung einer zweiten Stellung und Fig.12 eine Bogenandrückrolle in Seiten-und Stirnansicht.
  • Fig. 13 zeigt in Ansicht die Kupplungsauslösevorrichtung mit Andeutung einer zweiten Stellung, Fig. 14. und 15 die Kupplung und benacllbarte Teile derselben in Seiten- und Vorderansicht, Fig. 16 die B:ogenführungsorganje am Heftsattel in Ansicht und die Fig. 17 eine Einzelheit dazu im Schaubild. Von einem im Gestell i der Heftmaschine gelagerten Motor 2 (Fig. i) aus wird mittels einer Riemenrolle 3 und einer Scheibe 4. eine Welle 5 angetrieben. Die Bewegung wird mittels eines Kettengetriebes 6, 7 auf eine Welle 8 mit Zahnrad 9 (Fig. 3) und von letzterem aus über ein Zahnräderpaar i o, i i auf ein im Gestell 12 einer B:ogentmlleitvorrichtung gelagertes Paar von Bogenausgangswalzen 13 geleitet. Über diese Walzen führen, in Rinnen vertieft, Förderbänderpaare 14.. Diese laufen gemäß der Bi#wegung der Ausgangswalzen 13 gegenläufig. Diese Förderbänder bilden die 'Fortsetzung des Förderweges in der Umleitvorrichtung für die aus der Falzinaschine zwischen dessen letztem Leitrollenpaar 15 austretenden Bogen (s. Pfeil d), die nun zwischen den inneren Bandteilen der über das lotrecht unter dem 'Walzenpaar 15 angeordnete Leitrollenpaar 16 und den Leitrollen 17, 18, 19 einerseits und 17 und 2o anderseits geführten und durch Spannrollen 21 straff gehaltenen Förderbänder gegen die Ausgangswalzen 13 gefördert werden.
  • Die von den Förderbändern kommenden Bogen werden nach Austritt aus den Ausgangsivalzen zufolge der hohen Umfangsgeschwindigkeit dieser Walzen lotrecht gegen den Scheitel eines B:ogenöffn.ers 22 geschleudert, und zwar beginnt die Schleuderbewegung über der obersten Linie der Ausgangswalzen, bis -wohin sie zwangsläufig gefördert wurden.
  • Beim Durchgang zwischen den Ausgangswalzen 13 drückt der Bogen gegen eine in der vorderen NValze sitzende Klappe 23 einer in die Walze eingebauten Verriegelungsvorrichtung 2¢ zur Sperrung und Betätigung eines Auslösemechanismus 25 für eine Kupplung 26 (Fig. 5). Die Klappe steht unter der Wirkung einer Feder 28 etwas über den Walzenumfang vor und stützt sich mittels einer Kuge127 auf den kürzieren Hebelarm eines um einen Zapfen 28a drehbaren Hebels 29. Die Klappe sitzt in einem die Aussparung für den Hebel 29 von oben abschließenden und bündig an die Walze geschraubten Abschlußstück 30. Von dessen Unterseite drückt eine Blattfeder 31 gegen den längeren Arm des Hebels 29, während eine an einer beweglichen Klaue 32 des Hebels 29 angreifende Feder 33 bestrebt ist, die Klaue außer Eingriff mit dem Kopfflansch 34 einer in der Walze längs verschiebbaren Stange 35 zu halten. An einem außerhalb der Walze und des Stirnrades io liegenden Erdflansch 36 dieser Stange (Fig. 16) greift mit einem geflanschten Kopf 37 der um den Zapfen 39 drehbare Schwingarm 38 des Auslösemechanismus 25 für die Kupplung 26 an. Die Aufgabe dieses Auslösemechanismus in Verbindung mit der Kupplung ist folgende: Bei der in Fig. i dargestellten lotrechten Stellung des Schwingarmes 38 des Auslösemechanismus, also bei Leerlauf der Walze 13 und unberührter Klappe 23, wird eine am Schwingarm vorgesehene Rolle 4o durch ein eine Schrägbahn 4i aufweisendes, mit einem an einer Führungsstange .12 lotrecht beweglichen Körper :13 verbundenes Leitorgan in Richtung des Pfeiles e gedrängt und in dieser Stellung gehalten. Am Körper 43 greift der eine Hebelarm 4..1 eines beim Auge-15 angelenkten Kniehebels an, dessen anderer Arm 46 mit dem Stift47 eines Kupplungsteils 52 der Kupplung 26 verbunden ist. Bei der durch Fig. i gezeigten Stellung des Armes 44 ist die Kupplung 26 eingerückt und eine die Be.-wegung des Bogenöffners 22, der B:ogenvorschuborgane 48, 4.8a und der Heftmaschine beherrschende Welle 4.9 im Ruhezustand. Das Betätigen der Klappe 23 durch das Volumen des durchlaufenden Bogens bewirkt die Entriege@ung der Stange 35 und die Verschwenk.ing des Schwingarmes 38 mit Unterstützung der Feder 5o. Im gleichen Zeitpunkt ist eine am äußeren Kupplungsteil 52 (Fig. 1..1., 15) vorgesehene Spurrolle 5i vom erhöhten Kurventeileines inneren, vom Zahngetriebe 53, 54-bewegten, leer auf der Welle q.9 drehenden, sek-torförmigen Kupplungsteiles 55 auf den tieferen Kurventeil desselben gelangt und der Kupplungsteil 52 entsprechend einwärts verschoben worden, was das Einfallen einer Klinke, 56 in einen auf der Welle 49 aufgesetzten Zahnkranz 57 und die Drehung der Welle bewirkt. Mit der Verschiebung des äußeren Kupplungsteils 52 ist die Verschiebung des an ihm festen Stiftes 4.7 und damit die Verschwenkung des Kniehebels in die in Fig. 13 gezeigte Stellung parallel gegangen. Bogenöffner, B.ogenvorschuborgane und Heftmaschine arbeiten. Beim Wiederauflaufen der Spurrolle auf den erhöhten Kurventeil verschiebt sich der Kurventeil 52 wieder in die vorherige Stellung, wobei die Klinke aus dem Klinkenrad ausklinkt und der Stift 47 den Kniehebel in die in Fig. 13 durch Pfeil/ angedeutete Richtung bewegt. Die Schrägbahn 4 i des Körpers 43 verschiebt sich infolgedessen lotrecht und drückt die Rolle 40 und damit den Schwingarm 38 wieder in die Ausgangslage (Fig. i), wodurch auch die Verriegelung an der Klappe 23 wieder hergestellt ist.
  • Wie oben angeführt, wird der Bogen bis zum Verlassen der Ausgangswalzen zwangsläufig in den Bogenöffner geführt, hierauf legt er die etwa 5 cm betragende Strecke von der oberen Linie der Walzen bis zum Stützpunkt im Bogenöffner durch eigene Schwungkraft der durch die rasche Bewegung der Teile aufgespeicherten eigenen Energie zurück.
  • Der Bogenöffner 22 besteht aus zwei um einen gemeinsamen Achszapfen 58 scherenartig Ixwegbaren Flügeln 59 (Fig.4). Der Achszapfen ist in mit je einem Laufrollenpaar 6o versehenen, auf einem starren Laufsteg 6i der Utiileitclorrichtung verschiebbaren Hängelager 62 gelagert (Fig. 5). Seine Betätigung erfolgt mit dem Einrücken der Kupplung 26 bzw. dem Eingriff der Klinke 56 in das Klinkenrad 57 und der dadurch erfolgenden Bewe-.ungsübertragung von der Antriebswelle 5 auf die Welle 49. Die Welle 49 überträgt die Bewegung über ein Winkelgetriebe 63 auf eitle am Gestell i der Heftmaschine gelagerte, in einem Arm 6.1 endigende Welle 65 (Fig. 2, 3). Der Arm 6.1 ist durch einen Lenker 66 mit einem bei 67 angelenkt@en Kniehebel 68, 69 und dieser durch einen Lenker 70 mit dem Fortsatz 71 eines am vorderen Hängelager 62 des Bogenöffners befestigten Führungswinkels 72 gelenkig verbunden.
  • Durch die kreisende Bewegung des Armes 6.1 wird über die Teile 66 bis 70 eine hin und her gehende Bewegung des Bogenöffners ausgelöst. Jeder Flügel desselben besitzt ein Führungslineal 73 mit eingebogenen Enden, die bei aufnahmebereitem Öffner mit den Enden aneinanderstoßen und einen Durchtrittsschlitz für den Bogen frei lassen. Der mit dem Rücken nach oben in den Öffner geschleuderte *Bogen läuft zwischen mit der Stirnseite sich berührenden Sperrädchen 74 (Fig. 4., 5) durch, die so gelagert sind, daß sie federnd zurückweichen und nach Durchgang aes Bogens wieder vorstoßen können, so daß nun der Bogen in lotrechter Stellung mit den Kanten beidseits sich auf die Sperrädchen 74 stützt, deren Drehung nur in einer Richtung, der durch den durchtretenden Bogen gegebenen, erfolgen kann, da eine gegenläufige Drehung durch Sperrfedern 75 verhindert
    wird. Der Öffner 22 erfüllt also vorerst die
    Aufgabe einer Bogenfangvorrichtung.
    In dem Augenblick, da der Bogen lotrecht
    durch die Rädchen 74 gestützt wird, setzt sich
    der Bogenöffner und mit ihm die übrigen
    Bogenvorschuborgane sowie die Heftmaschine
    in Bewegung. Dadurch werden die in den
    beiden Flügeln des Bogenöffners eingebauten
    Stichvorrichtungen betätigt, durch welche die
    Bogen zangenartig erfaßt werden. Die Bewe-
    gungsauslösung für die Betätigung erfolgt
    durch eine an jedem Flügel gelagerte schwenk-
    bare Rolle 76, die sich beim Vorschub des
    Öffners längs einer Kurvenführung einer am
    Gestell der Umleitvorrichtung befestigten
    Platte 77 (Fig. i) bewegt. Infolge der da,
    durch hervorgerufenen Drehung jeder
    Schwenkachse 78 stößt ein auf dieser be-
    festigter Arm 79 einen an ihm angelenkten,
    in einer im Lager 8o geführten Hülse 8 i gleit-
    baren Nadelschaft 82 entgegen der Wirkung
    einer Feder 86 vor. Dadurch wird voreilend
    ein in einer Feder 83 gefaßter Stift von der
    Hülsenwand und eine an diesem angebrachte
    Nadel 84 seitlich wegbewegt und in den Bogen
    bzw. in den Beschnittstreifen desselben ge-
    stoßen. Nacheilend sticht eine axial vor-
    stoßende, im Schaft steckende Nadel 85 in den
    Bogen, so daß dieser an vier Stellen je durch
    ein Nadeldreieck gehalten wird. Die Nadel-.
    schäfte beider öffner$ügel sind gegeneinander
    etwas versetzt. Auf jeder Schwenkachse ist
    nahe der Rolle 76 ein Stift 86 zwischen zwei
    Blattfedern 87 gehalten zum Zweck, 'die Rolle
    76 nach Verlassen ihrer Kurvenführung an
    der Platte 77 in der angenommenen Lage ent-
    gegen der Wirkung der Feder 86 zu halten,
    um ihr beim Rücklauf der Rolle den Eintritt
    in die Führung wieder zu ermöglichen.
    Beim weiteren Vorschub des Bogenöffners
    tritt eine zweite Leitrolle 88 jedes Flügels in
    eine Kurvenführung einer sattelförmig auf
    dem Laufsteg 6 1 sitzenden Platte 89 (Fig. 8).
    Beim Eintritt der Rollen, also noch bei ge=
    schlossenen Flügeln und geschlossetberÜ,
    jedoch angestochenem Bogen, stehen diese
    lotrecht und erhalten mit den Flügeln beim
    Vorschub im geneigten Plattenteil eine Aus=
    wärtsschwingung und eine Winkelöffnung, -die
    dem Winkel des Heftsattels an der Heft-
    maschine entspricht und an dem der Bogen,
    durch die Nadeldreiecke an ihm festgehalten,
    nun jedoch geöffnet ist. In der Folge gelangt
    eine Kurvenschiene 9o (Fig. i, i i), die an
    dem den Bogenöffner mit dessen Triebge-
    stänge verbindenden Führungswinkel 72 fest
    sitzt, gegen ein Führungsauge 9 i eines an
    einem Träger 92 für den Laufsteg 6i Angel
    lenkten Kniehebels 93, welcher einen Teü des
    Verschwenkungsmechanismus für ein Ver-
    längerungsstück am Heftsattel, eines sog.
    Bogentrenners 94, bildet. Mit Odem Eintritt des Führungsauges 9 i des Kniehebels in die Kurvennut der Schiene 9o verschwenht der Kniehebel den abwärts gerichteten B.ogentrenner in die Gebrauchslage (Fig. i i), indem der längere Arm des Kniehebels, der eine Schlitzführung 95 am Träger 96 des Bogentrenners beherrscht, bei seiner Verschwenkung diesen und damit den Bogentrenner hebt. Nachdem die Rollen 88 die Kurvenführung der Platte 89 verlassen haben, gleiten längs der nun beidseitig verbreiterten Schiene 97 des Laufsteges starre Gleitorgane 98 der Flügel, um diese in der reingenommenen Winkellage geöffnet zu halten. Ein Herunterfallen des Bogens wird durch das zangenartige Erfassen mit den Nadeln verhindert.
  • Beim weiteren Vorschub des Bogenöffners gleitet jede Rolle 76 der Flügel in eine Abstreiferkurvenführungeiner Platte 99. Der Verlauf der Führung ist derart, daß durch die Bewegung der Rollen die Nadelschäfte 82 wieder zurückgezogen und der Bogen von den Nadeln befreit wird. Der Bogen fällt nun rittlings auf den Bogentrenner, wird von einem Stößer auf den Heftsattel verschoben und gleichzeitig von einer Andrückwalze ioo festgehalten, die am Heftkopf der Heftmaschine befestigt ist und dessen Abwärtsbewegung mitgemacht hat. Dabei ist der durch die Walze ausgeübte Druck infolge der Wirkung einer an ihrem Führungsstift vorgesehenen' Dämpfungsfeder ioi ein elastischer, und @es sind die Abmessungen der Andrückwalze solche, daß ihr Auftreffen auf den Bogen dem Heffvorgangetwas voreilt. Hierauf gehen die Teile, die den Biogen hierhergebracht haben, in ihre Anfangslage zurück.
  • Während des folgenden Arbeitsganges der Einrichtung wird der auf dem Heftsattel sitzende Biogen .durch einen Anschlag io.2 (Fig. 2) des winkelförmigen Bogenvorschub-Z, 48 unter die Umleger 104 des Heftkopfes 1o5 geschoben, dort geheftet und sodann durch das folgende Vorschuborgan 48a beim folgenden Arbeitsgang in den nicht gezeichneten Sammler gestoßen. Jedes Bogenverschiebungsorgan besitzt eine Führungsrolle und sitzt auf einer an dem Gestellrahmen der Einrichtung geführten Führungsstange 107# die die Verschiebungen der Teile mitmacht. m einem zum Vorschuborgan 48a gehörenden Plättchen 1o3 ist ein Gelenkfinger io5a derart einseitig umlegbar, daß beim Rücklauf des Organs 48a der Finger entgegen dem Druck einer Flachfeder io9 nachgiebig sich auf seiner Unterlage umlegt und wirkungslos über den bereitgelegten Bogen streicht, beim Vorwärtsgang sich aufrichtet, jedoch am Plättchen i o3 Anschlag findet und den Bogen vorschiebt (Fig. 17). Der Finger ragt etwas in eine Vertiefung iio der Sattelplatte, die ihm den Anschlag am Bogen und dessen Vorschub erleichtert.
  • Die Bewegung der Teile ist so bemessen, daß gleichzeitig der vorderste Bogen in den Sammler fällt, der nachfolgende unter dem Heftkopf liegt und ein weiterer, von den Stichorganen befreit, auf den Sattel gesetzt wird.
  • Da bei der beschriebenen Heftmaschine der Bogen mit dem Rücken nach oben liegt, kann das Einschlagen des Heftdrahtes von unten her :erfolgen; anderseits arbeiten die Umleger abwärts, was zur Folge hat, daß das in den Umleger gelangende ausgestanzte Papier bei jedem Maschinenumgang gründlich ausg:estoßen wird, wodurch ein Verstopfen der Umleger vermieden wird. Ferner kommen die Haftenhäkchen auf statt unter das Papier zu liegen, wodurch eine fortwährende Prüfung derselben ohne Wegnahme oder Berührung von auf dem Transport befindlichen Bogen möglich ist. Selbstredend können die Bogen bei Verwendung der entsprechenden Heftmaschine auch von oben her, nach der gewöhnlichen Heftart, geheftet werden.
  • Die Umleitvorrichtung läßt sich leicht durch Lösen einzelner Teile, wie Stange 107 und Lenker 70, vom Fortsatz 71 der Heftmaschine trennen. Zwecks leichter Abfahrbarkeit an die benötigte Sammelstelle weist die Umleitvorrichtung Fußroller auf, während die schwerere Heftmaschine zweckmäßig mittels Rollschemel verschiebbar ist. Zur genauen Einstellung der -Einrichtung können Gleise vor den Sammelstellen der Falzmaschine vorgesehen und der Gestellfuß der Heftmaschine mit Distanzrollen versehen sein. Die Einrichtung braucht nach dem Hinfahren an die Sammelstelle nur ari einer bestimmten Stelle am Boden verriegelt zu werden, um an den Tätigkeitsbereich der Falzmaschine angeschlossen zu sein. Die vorliegende Einrichtung kann an jeder Gattung von Heftmaschinen angebracht und mit jeder Gattung von Falzmaschinen verbunden werden.
  • Wie aus vorstehendem zu entnehmen ist. wird die Heftmaschine weder in die Falzmaschine eingebaut noch gekuppelt, sondern bloß an diese angeschoben.
  • Das aus der Betätigung dieser Einrichtung hervorgehende Verfahren zur Förderung der einzelnen Bogen besteht darin, daß der zu behandelnde, von irgendeiner Sammelstelle der Falzmaschine in die Umleitvorrichtung geförderte Bogen von der Umleitvorrichtung zwangsläufig bis über die oberste Linie ihrer Ausgangswalzen in den Bogenöffner geführt und sodann, Rüchen nach oben, durch eigene Schwungkraft weitergeschleudert wird, von iv:o er, von Stützorganen in lotrechter Lage geizalten, durch Stichorgane erfaßt, geöffnet ,und auf den Heftsattel geschoben, dort geheftet und schließlich in den Sammler gestoßen wird.

Claims (2)

  1. PATE NTANsPlzl,citr: i. Verfahren zum selbsttätigen Fördern von gefalzten Bogen in ununterbrochener Fortsetzung des Falzvorgangs von der Falz- zur Heftmaschine, dadurch gelaennzeichnet, daß der Bogen von der Falzmaschine in die Aufnahmeorgane einer Bogenuinleit- und -öffnermaschine gleitet, zwischen Förderbändern zu den Ausgangswalzen fährt und beim Verlassen derselben durch eigene Schwungkraft oder zwangsl'iulig senkrecht aufwärts zwischen die Flügel ,eines Bogenöffners gelangt, wo er, in lotrechter Lage gestützt, durch Stechorgane erfaßt und bei der nachfolgenden Offenlage gesichert wird, sodann geöffnet, rittlings über den Heftsattel gebracht, freigegeben, unter die Heftorgane geschoben und nach erfolgter fleftung in den Sammle r befördert wird, so daß trotz gleichzcitigen Falzens und Hefters der Standort der Heftmaschine von demjenigen der Falzmaschine von Fall zu Fall in beliebiger Richtung und in beliebigem Abstand gewechselt werden kann zwecks wahlweiser Vornahme der Heftung itn 2., 3. oder 4. Bruch oder zur Ausführung des Hefters jeweils in dem Arbeitsraum, der für die weitere Verarbeitung der Bogen vorgeschen ist, d@fl.i die Heftart von Fall zu Fall frei gewählt werden kann, trotzdem das Falzen und Heften im gleichen Arbeitsgang geschieht.
  2. 2. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bogetfumleit- ttnd -öffnerfnaschine einen an den Tätigkeitsbereich der Sammelstellen der Falzmaschine betriebsfertig anschließbaren, aus über Leitrollen (16 bis 2o) geführten Förderbändern (14) bestehenden B.ogenzufuhrmechanismus aufweist, bei dem die Bogen, zwischen gleichlaufenden Bandteilen gehalten, B ogenausgangswalzen (13) zugeführt werden, die von der Kraftquelle (2) der Einrichtung betätigbar sind, die die Bewegung mittels der Fürderbünder (14) auf die Leitrollen (16 bis 2o) übertragen, daß über den Ausgangswalzen (13) verschiebbar ein zweiflügeliger Bogenöffner (22) ailg(x)rdnet ist, der an jedem Flügel (59) llittcl (74) zum Leiten und Aufstützen des aufgeixommenen Bogens aufweist, daß eine der Ausgangswalzen (t3) eine etwas über dcu Umfang der Walze vorstehende federbccinflußte Klappe (23) tragt, die durch den vom Bogen erzeugten Druck zwischen den Ausgangswalzen (13) einen in der Walze angeordneten Verriegelungsmecha- nismus (24) auslöst, der seinerseits einen Organismus (25) betätigt, mit Hilfe dessen die Auslösung einer den Vorschub des Bogenöffners (22), der Bogenvorschub- organe (48, 48a) und' die Betätigung der Heftmaschine beherrschende Kupplung (26) bewirkt wird. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, da- durch gekennzeichnet, daß jeder Flügel (59) des Bogenöffners (22) ein Paar in Richtung der eingeführten Bogen dreh- bare, gezahnte und in der Gegenrichtung blockierte Sperrädchen (74) zum Auf- stützen des eingeführten Bogens aufweist. 4. Einrichtung nach Anspruch 2, da- durch gekennzeichnet, daß die den Ver- riegelungsmechanismus (24) betätigende Klappe (23) auf den einen Arm eines zwei- armigen, eine Klinke (32) tragenden Hebels (29) abgestützt ist, der bei Still- stand des Bogenöffners (22) eine in der Walze axial verschiebbare Stange (35) verriegelt, die unter der Wirkung einer Feder (50) eine die Betätigung des die Kupplung (26) auslösenden Organismus bewirkende Axialverschiebung auszuführen' sucht und für diese freigegeben wird, wenn beim Durchgang eines Bogens zwischen den Ausgangswalzen (13) die Klappe (23) um die Bogendicke einwärts gedrückt wird. 5. Einrichtung nach Anspruch 2 114it#d 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Organis- mus zur Auslösung der den Vorschub des Bogenöffners (22), der Bogenvorschub- Organe (48, 48a) und die Betätigung der Heftmaschine beherrschenden Kupplung (26) aus einer am Rahmen (i) der Ein- richtung verschwenkbar gelagerten, mit der Stange (35) der Klappe (23) verbun- denen, unterhalb des Gelenkzapfens (39) eine Rolle (40) und am Fuß einen Zahn aufweisenden Schiene (38) und einem an einem lotrechten Lineal (42) am Raunen sitzenden, an seinem Fuß ebenfalls einen Zahn aufweisenden Gleitstück (43) be- steht, auf dem ein mit ihrer Verschiebung die Lage der Rolle (40) und damit der Schiene (38) beeinflussendes Kurvenfüh- rungsstück (41) sitzt, welches Gleitstück durch die Bewegung eines von der Kupp- lung (26) aus betätigten Gestänges (44, 46) verschiebbar ist, derart, daß mit der Entriegelung und Verschiebung der von der Klappe (23) gesperrten Stange (35) die Verschwenkung der Schiene (38) und die Senkung des Gleitstückes (43) gleich-. zeitig erfolgt.
    6. Einrichtung nach Anspruch 2, ¢ und 5, dadurch # gekennzeichnet, daß die Kupplung (26) aus einem äußren längs verschiebbaren, eine Spurrolle (51) aufweisenden und mit dem besagten Gestänge verbundenen Kupplungsstück (52) und einem imiern,eine Klinke (56) und eine Kurvenbahn aufweisenden Kupplungsstück (55) besteht und daß je nach der Lage der Spurrolle (51) an der Kurvenbahn des inneren Kupplungsstückes (55) die Einrückung der Klinke (56) inein Klinkenrad (57) und dadurch die Auslösung,derKupplung (26) und die Drehung einer das KlinkInrad (57) tragenden Welle (q.9) bewirkt wird, die die Organe zum Vorschub des Bogenöffners (22), der Bogenvorschuborgane (q.8, 48a) und die Betätigung der Heftmaschine betätigt. 7. Einrichtung nach Anspruch 2, q. bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die diese Organe betätigende Welle (q.9) durch ein Winkelgetriebe (63) einen am Rahmen (i) der Einrichtung gelagerten Arm (6q.) in Drehung versetzt und diese Drehung auf einen unterhalb angelenkten Kniehebel (68, 69) und von da auf einen Lenker (70) übertragen wird, der am Fortsatz (71) eines am Bogenöffner (22) befestigten Mitnahmnewinkels (72) angreift. B. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Verschiebung des Bogenöffners (22) je eine vierschwenkbare, an einer Achse (78) am Flügel (59) gelagerte Rolle (76) in einer am Rahmen (12) festen Kurvenführung (77) derart geführt wird, daß zwei auf derselben Achse (78) sitzende Arme (79) abwärts verschwenkt werden und Stichorgane betätigen, welche den Bogen an vier Stellen durchstechen und gleichzeitig zangenartig erfassen. 9. Einrichtung nach Anspruch 2 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Stichorgan einen am Arm auf der Achse,angelenkten, in einem geschlitzten Rohr (81) eines am Flügel vorgesehenen Lagerkörp°rs (8o) federnd verschiebbaren Schaft (82) mit keilartig zugeschärftem Kopf aufweist, daß eine am Rohr (81) federnd und liegend gelagerte Nadel (8.1) durch Vorstoß des keilförmigen Kopfes vom Rohr (81) weg- einwärts verschoben und nacheilend eine axial im Schaftkopf steckende Nadel (85) axial verschoben wird zum Zwecke, durch die in zwei Richtungen den Bogen durchdringenden Nadeln (8-q., 85) diesen zangenartig zu halten. i o. Einrichtung nach Anspruch 2, 8 und 9, dadurch gekennzeicliit:et, daß an jedem Flügel (59) paarweise Blattfedern (87) vorgesehen sind, die zur Aufnahme und zum Festhalten von auf den Achsen (78) sitzenden Haltestiften (86) dienen, wenn diese zufolge Verdrehung der Achsen (78) bzw. der Rollen (76) zwischen die Blattfedern (87) eindringen zum Zwecke, die beim Einstoßen der Nadeln (8.1, 85) eingenommene Stellung der Rollen (76) zu sichern. i i. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Flügel (59) eine zweite Rolle (88) besitzt, die in eine Kurvenhahn einer an einer sattelförmigen, am Laufsteg (61) für den öffner befestigten Platte (89) einzufahren bestimmt ist, welche Kurvenbahn beim Vorschub des öffners die Rollen (88) in eine solche Lage zwingt, daß die Flügel (59) des öffners ausschwingen und daß beim weiteren Vorschub des öffners und Austritt der Rollen (88) diese Winkellage der Flügel (59) beibehalten wird, indem Gleitorgane (98) am Schaft der Rollen (88) längs einer Verbreiterung an der Laufs c hiene (97) des Laufst#e-es (61) zwangsläufig geführt sind. i 2. Einrichtung nach Anspruch 2 und i i, dadurch gekennzeichnet, daß am Rahmen (12) der Einrichtung beidseitig der Bahn des öffners eine weitere Platte (99) mit eingearbeiteter Kurvenbahn befestigt ist, welche zur Wiederaufnahme der inzwischen unterbrochenen Führung der Rollen (76) bestimmt sind und diese Rollen (76) nach Eintritt in eine solche Stellung zwingen, daß deren Nadelschäfte (82) zurückgezogen und die Nadeln (84, 85) aus dem Bogen gelöst werden. 13. Einrichtung nach Anspruch 2, 8 bis i o, dadurch gekennzeichnet, daß .am Bogenöffner ,eine Kurvenschiene (9o) und am Rahmen (12) der Einrichtung ein an einem Verschw Senkmechanismus (93, 95, 96) für einen eine Heftsattelverlängerung bildenden Bogentrenner (9.1) sitzender Führungskopf (9i) vorgesehen sind und daß mit dem Eintritt dieses Kopfes (9 i ) in die Kurvenbahn der Kurvenschiene (9o) und dem Vorschub derselben der V:erschwenkungsmechanismus (93, 95# 96) betätigt und der Bogentrenner (9:1) aufgeklappt wird. 14. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Heftkopf (io5) der Heftmaschine eine Andrückwalze (ioo) derart federnd befestigt ist, daß beim Niedergang des Heftkopfes (i o 5) vor der Heftung die Andrückwalze (i oo) zuerst gegen den nächsten auf dem Heftsattel sitzenden Bogen auftrifft und der federnde Andruck erst beim Zeitpunkt des Heftvorgangs eintritt. 15. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Mitnahmewinkel (72) für den Bogenöffner eine im Gestell (12) der Umleitvorrichtung gelagerte Stange (1o7) befestigt ist, an weleher die Bogenvorschuborgane (48, 48#) sitzen, und daß das vordere Bogxmvorschuborgan (48a) einen unter dem Einfluß einer Feder (1o9) stehenden Gelenkfinger (1o5 a) trägt; der beim Vorschub den Bogen mitnimmt und bei seinem Rückgang nachgiebig sich umlegt.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1062213B (de) * 1953-12-02 1959-07-30 Smyth Mfg Company Vorrichtung zum OEffnen haengender Bogenlagen
DE1073439B (de) * 1960-01-21 VEB Falz- und Heftmaschinenwerk Leipzig, Leipzig Verfahren und Vorrichtung zum Auflegen von Bogen auf den Auflegesattel bogenverarbeitender Maschinen

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DE1073439B (de) * 1960-01-21 VEB Falz- und Heftmaschinenwerk Leipzig, Leipzig Verfahren und Vorrichtung zum Auflegen von Bogen auf den Auflegesattel bogenverarbeitender Maschinen
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