AT112587B - Meßstand zum Bestimmen aller Hauptmaße von Radsätzen für Eisenbahnfahrzeuge. - Google Patents

Meßstand zum Bestimmen aller Hauptmaße von Radsätzen für Eisenbahnfahrzeuge.

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AT112587B
AT112587B AT112587DA AT112587B AT 112587 B AT112587 B AT 112587B AT 112587D A AT112587D A AT 112587DA AT 112587 B AT112587 B AT 112587B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Messstand   zum Bestimmen aller   Hauptmasse   von Radsätzen für   Eisenbahnfahrzeuge.   



   Zusatzpatent zum Patent Nr. 102786. 



   Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des Messstandes für Eisenbahnradsätze nach dem Patent Nr. 102786, auf welchem alle Hauptmasse, wie   Treib-und Kuppelzapfendurchmesser, Kurbel-   
 EMI1.1 
 besondere auf den die Radsätze stützenden Lagerböcken angeordnete, schublehrenartige   Messvorrichtung.   



  Infolge dieser Anordnung der sich quer über den ganzen Messstand erstreckenden schublehrenartigen   Messvorrichtung   muss jeder zu vermessende Radsatz erst mittels eines Flaschenzuges od. dgl. über dieselbe hinweg in den Messstand hineingehoben werden, wodurch sieh die Zeitdauer zum Vermessen eines Radsatzes verlängert. 



   Dieser Nachteil soll der Erfindung gemäss dadurch beseitigt werden, dass die Messvorrichtung zur Festlegung der Achsmitte, der   Achsschenkel1änge   usw. an ihren Enden in Armen gelagert ist, die um eine zur Radsatzachse exzentrische Achse schwenkbar sind, so dass die   Messvorrichtung   aus ihrer waagrechten Messlage beispielsweise aufwärts geschwenkt werden kann. Dies ermöglicht, die Radsätze nunmehr in einfachster Weise bei aufwärts geschwenkter Messvorrichtung auf Schienen unter die zur Spitzenlagerung bestimmten Messdorne zu rollen, wo sie dann mittels einer zwischen den Schienen vorgesehenen, z. B. hydraulisch bewegten Hubvorrichtung nur um wenige Zentimeter bis zur Spitzenhöhe der   Messdorne   angehoben zu werden brauchen.

   Das Herausheben aus dem Messstand geschieht in ähnlich einfacher Weise, wobei der wied r auf die Schienen gesenkte Radsatz in der   Ankunftsriehtung   weiter-und zur andern Seite des Messstandes hinausgerollt werden kann, so dass das Vermessen der Radsätze den Charakter der Fliessarbeit erhält. 



   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, Fig.   1--3   zeigen die Vorrichtung im Aufriss, im Grundriss und im Seitenriss. 
 EMI1.2 
 von zwei Armen bund c gehalten, die an den oberen Teilen der die Messdorne tragenden Lagerböcke d und e schwenkbar sind. Auf den   Bücken   cl und e sind Widerlager f angeordnet, gegen welche sich die Arme bund c beim Aufwärtsschwenken legen.

   Die Widerlager f gestatten den Armen, um einige Grade durch die lotrechte Lage hindurchzusehwingen, so dass sie, sich gegen die Widerlager legend, in der aufwärts verschwenkten Lage samt dem Messrohr a und den von diesem getragenen   Messvorrichtungen     (11   
 EMI1.3 
 die unter dem Messstand hindurchlaufen, unter die Messdorne m gerollt und mittels des zwischen den Schienen   s angeordneten hydraulischen Hubwerkes in   die   Spitzenhöhe   der Messdorne m gehoben und in bekannter Weise auf den Spitzen gelagert.

   Zur Festlegung der Achsmitte, der Achssehenkelmitte usw. mittels der   Messvorrichtung   a,   a1   wird diese aus ihrer aufwärts gerichteten Lage heruntergesehwenkt, so dass die Achse des Messrohres a in der durch die Radsatzachse bestimmten waagreehten Ebene liegt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



  Um Fehlerquellen zu vermeiden, die etwa infolge Durchbiegen der Schwenkarme bund c oder aus andern Ursachen sich ergeben können, sind vor dem Messstand Tragsäulen t vorgesehen, auf denen die   Tragarl1le bund c   und die Messvorrichtung a, al in der waagrechten Lage ruht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Messstand zum Bestimmen aller Hauptmasse von Radsätzen für Eisenbabnfahrzeuge nach 
 EMI2.1 
 mitte, der   Achsschenkellänge   usw. an ihren Enden in Armen (b, e) gelagert ist, die um eine zur Radsatzachse exzentrische Achse schwenkbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Messstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkarme (b, e) an den die Messdorne tragenden Lagerböcken (cl, e) befestigt sind.
    3. Messstand nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass Widerlager (f) od. dgl. die Schwenkbewegung der Messvorrichtung (a, al) derart begrenzen, dass diese in der aufwärts geschwenkten Lage verharren kann. EMI2.2 oder die Messvorrichtung (a, in der waagrechten Stellung durch vor dem Messstand angeordnete Säulen (t) gestützt werden. EMI2.3
AT112587D 1923-11-16 1928-01-10 Meßstand zum Bestimmen aller Hauptmaße von Radsätzen für Eisenbahnfahrzeuge. AT112587B (de)

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DEA41009D DE475229C (de) 1923-11-16 1923-11-16 Vorrichtung zum Vermessen von Radsaetzen fuer Eisenbahnfahrzeuge
DE112587X 1927-01-20

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AT112587B true AT112587B (de) 1929-03-25

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