DE398606C - Vorrichtung zum Messen des Raddruckes bei Wagen - Google Patents

Vorrichtung zum Messen des Raddruckes bei Wagen

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DE398606C
DE398606C DEL56637D DEL0056637D DE398606C DE 398606 C DE398606 C DE 398606C DE L56637 D DEL56637 D DE L56637D DE L0056637 D DEL0056637 D DE L0056637D DE 398606 C DE398606 C DE 398606C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/02Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing wheeled or rolling bodies, e.g. vehicles

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Description

  • Vorrichtung zum Messen des Raddruckes bei Wagen. Es sind bereits Raddruckmesser in Form von Winden bekannt geworden, diese wurden aber bis jetzt immer einseitig unter dem Radkranz, unter der Wagenachse öder unter der Nabenbüchse des Rades, dessen Druck auf die Fahrbahn bestimmt werden sollte, angebracht..
  • Es ist einleuchtend, daß man auf diese Art keine genaue Angabe des Raddruckes als solchen erhielt, weil bei der Einseitigkeit des Angriffes der eigentliche, in der Breitenmitte des Rades- gelegene Kraftangriffspunkt nicht unterfaßt wird.
  • Außerdem erlaubt der Standort der Waagen meistens ein Unterfassen des Radkranzes nicht. Die Bauart vieler Waagen erlaubt auch eine Anordnung des Meßinstrumentes unter der Achse nicht,- während die Verwendung einer Radbüchse oder Radkapsel auch nicht immer möglich und meistens nicht zulässig ist, weil dadurch die Gefahr einer Beschädigung entsteht.
  • Diese Mängel werden nach der Erfindung dadurch behoben, daß der Raddruckmesser mit einer Art Wägebrücke vereinigt wird, welche aus einer Plattform besteht, auf die das Wagenrad gerollt werden kann und welche auf einer Seite in einem auf der Fahrbahn ruhenden Lagerbock um eine horizontale Achse drehbar gelagert ist, während das andere Ende von einer Winde in die Höhe gehoben werden kann.
  • auf diese Art wird von dem in der Breitenmitte des Rades gelegenen, eigentlichen Kraftangriffspunkt ausgegangen, so daß in zuverlässigerer Weise wie bisher der Raddruck als solcher genau bestimmt werden kann.
  • Da beim Wägen das von dein Raddruckmesser angezeigte Gewicht durch den wirklichen Druck des Rades und den Abstand des Unterstützungspunktes des Rades von der Drehachse der Plattform bestimmt wird, ist es erforderlich, daß die vom Rad auf die Wägebrücke ausgeübte Kraft immer an der gleichen Stelle der Wägebrücke angreift.
  • Wenn der Radreif mit seiner ganzen Breite auf der Plattform ruht, liegt der Kraftangriffspunkt in der Reifinitte. Dieser Fall kann mit einiger Sicherheit nur bei schmalen und elastischen Radreifen angenommen werden. Bei Rädern mit breitem Reif oder mit zwei nebeneinandergelegenen Reifen wird im allgemeinen diese Bedingung` schwer zu erfüllen sein und wird in der Regel der Stützpunkt seitlich der Mitte des Rades liegen.
  • Um diesen Übelstand zu umgehen, besteht nach der Erfindung die obere Fläche der Plattform aus einer in .der Mitte um eine Achse drehbaren Platte, welche der Achse, um welche sich die ganze Platt fbrm dreht, parallel liegt. Es ist klar, daß in diesem Fall der Druck des Rades immer im Drehpunkt der Platte an der Wägebrücke angreift. Man braucht nur dafür zu sorgen; daß das Rad auf die richtige Stelle zwischen dem Drehpunkt der- Wägebrücke und demjenigen der Winde zu, stehen kommt. Um den Transport der ganzen Vorrichtung zu erleichtern, ist die Bauart eine solche, daß die Platte bequem aus der Wägebrücke gehoben werden kann und die Wägebrücke ohne weiteres von der Winde entfernt «erden kann. Zu diesem Zweck besitzt nach der Erfindung die Plattform zwei Schienen, deren einander zugekehrte Flächen mit an der oberen Seite offenen Lagern versehen sind, in welche die Drehzapfen der drehbaren Platte hineinpassen. Die Plattform ist weiter mit einem Bügel verseVn, dessen Schenkel je an eine Schiene befestigt sind, während der Stützpunkt an der Winde durch eine Höhlung gebildet wird, in welche der mittlere Teil des Bügels hineinpaßt.
  • Um das Rollen des Rades auf die Wäge-'brücke zu erleichtern und eine feste und einfache Bauart zu erhalten, bestehen nach der Erfindung die Schienen der Plattform aus zwei den Steg einander zuwendenden [)-Eisen, welche auf eine bestimmte Länge mit Holzklötzen ausgefüllt sind, die oben einen Beschlag mit Eisenblech aufweisen und auf beiden Seiten der Plattform gegen die Fahrbahn schräg verlaufende Flächen bilden.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i einen Längsschnitt der ganzen Vorrichtung, Abb.2 einen halben Querschnitt nach der Linie II-II der Abb. i und Abb. 3 einen halben Querschnitt nach der Linie III-III der Abb. i.
  • Das Ganze besteht aus einer Plattform, welche an einem Ende um eine Achse i, «-elche im Lager 2 ruht, drehbar ist, während das andere Ende mittels des Bügels 3 auf einer Winde q. ruht. Die Plattform besteht aus zwei T-Eisen 5 und 6, von denen jedes am einen Ende um die seitlich über das Lager 2 überstehenden Stücke der Achse i drehbar ist. Am anderen Ende sind die beiden T-Eisen 5 und 6 durch eine an ihren unteren Flanschen befestigte Platte 7 fest miteinander verbunden.
  • An jedem dieser [)-Eisen 5 und 6, ungefähr in der Mitte, ist ein Teil 8 befestigt, welcher ein oben offenes Schlitzlager mit halbkugelförmiger Höhlung besitzt. Die obere Fläche der Plattform besteht aus einer Platte 9, welche zwei Zapfen io, die in die Lager der Teile 8 hineinpassen, aufweist. Dadurch kann diese Platte 9 sich um die Zapfen iö drehen.
  • Durch die nach der Winde 4 zugekehrten Enden der LI-Eisen sind die Schenkel des Bügels 3 hindurchgesteckt, dessen mittlerer Teil in eine Höhlung im Kopf i i der Schraubenspindel der Winde-1 hineinpaßt. Um die Bügelschenkelenden herum liegen Ringe i2, «-elche in entsprechenden Bohrungen der Schienen befestigt sind und dazu dienen, die Tragfläche zwischen Bügel und den Trägern zu vergrößern. Auf die mit einem Schrauben-' gewinde versehenen Enden der Bügelschenkel sind Muttern aufgeschraubt.
  • Zwischen den Flanschen der Träger 5, 6 sind Holzfüllungen 13 angeordnet, deren über ' die Flanschen hinausragenden Teile oben abgeschrägt sind. Die Füllungen sind mit Eisenblech 14 bekleidet und vor der Winde 4. eine Schutzwand 15 aus Winkeleisen darauf festgenietet, so daß das auf die Plattform zu rollende Rad nicht mit der Winde in Berührung kommen kann.

Claims (5)

  1. PATENT-ANSPRÜcuE: i. Vorrichtung zum Messen des Raddruckes bei Wagen, gekennzeichnet durch eine Plattform, welche an einem Ende um eine horizontale Achse (i) drehbar auf der Fahrbahn ruht und am anderen Ende mittels einer Winde (d.) in die Höhe gehoben werden kann.
  2. 2. Raddruckmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Fläche der Plattform aus einer Platte (9) besteht, welche in ihrer Längenmitte um eine Achse (io) drehbar ist, die der Achse (i), um welche sich die ganze Plattform dreht, parallel läuft.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform zwei [)-Eisen (5, 6) besitzt, deren einander zugewendete Seiten mit oben offenen Lagern versehen sind, in welche die Zapfen der drehbaren Platte (9) hineinpassen. .
  4. Raddruckmesser nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform mit einem Bügel (3) versehen ist, von dessen Schenkeln jeder an einer ihrer ,[)-Eisen (5, 6) befestigt ist, während sein Stützpunkt an der Winde durch eine Höhlung gebildet wird, in welche der mittlere Bügelteil hineinpaßt.
  5. 5. Raddruckmesser nach Anspruch i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Steg einander zugewendeten [)-Eisen (5, 6) auf eine bestimmte Länge mit oben mit Eisenblech beschlagenen Holzklötzen ausgefüllt sind, die auf beiden Seiten der Plattform gegen die Fahrbahn abgeschrägte Flächen bilden.
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