DE2324940C3 - Drehwerk für einen Drehkran - Google Patents
Drehwerk für einen DrehkranInfo
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- DE2324940C3 DE2324940C3 DE19732324940 DE2324940A DE2324940C3 DE 2324940 C3 DE2324940 C3 DE 2324940C3 DE 19732324940 DE19732324940 DE 19732324940 DE 2324940 A DE2324940 A DE 2324940A DE 2324940 C3 DE2324940 C3 DE 2324940C3
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C23/00—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
- B66C23/62—Constructional features or details
- B66C23/84—Slewing gear
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Jib Cranes (AREA)
Description
Die Erfindung richtet sich auf ein Drehwerk für einen Drehkran, dessen in wesentlichen einen Ausleger, einen
Stützmast und ein Gegengewicht umfassender Oberwagen auf einem Unterwagen mittels eines Drehkranzes
gelagert ist, wobei zumindest der Stützmast und das Gegengewicht sich in einander diametral gegenüberliegenden
Bereichen des Drehkranzes abstützen.
Solche Drehwerke gibt es in vielen unterschiedlichen Ausführungsformen. Das Drehen des Oberwagens wird
mit einem Drehkranz bewirkt, weicher aus einem geschlossenen oder offenen Kugel- ooer Rollendrucklager
oder aus einer Anzahl von Rädern oder Laufwagen auf einer kreisförmigen Laufbahn besteht Bei diesen
bekannten Drehkränzen entwickeln sich hohe Belastungskonzentrationen in den unterhalb des Auslegers
und des Gegengewichts liegenden Bereichen, während in anderen Bereichen des Drehkranzes die Belastung
beträchtlich geringer ist Dies bedeutet, daß auch die Belastung des Unterwagens unterschiedlich verteilt ist.
In Anbetracht der Tatsache, daß der Oberwagen in bezug auf den Unterwagen um eine vertikale Achse
drehen kann, ist es notwendig, den Unterwagen als Ganzes so zu konstruieren, daß er die maximale
Belastungskonzentration aufnehmen kann. Für Schwerlastkrane erfordert dies relativ große Überdimensionierungen,
weil der Drehkranz einen größeren Durchmesser besitzen muß. Dadurch nehmen sowohl die
Maschinenabmaße zu als auch die Möglichkeit von örtlichen Überlastungen. Folglich wird die Konstruktion
aufwendig.
Es ist bekannt, daß man diesem Problem in einem gewissen Umfange durch die Anordnung von Laufwagen
beikommen kann. Durch diese Mittel wird die Belastung zwar gleichmäßiger verteilt, jedoch nicht
völlig beseitigt, da die Belastung trotzdem im wesentlichen in den Bereichen unterhalb des Auslegers und des
Gegengewichts vorhanden ist.
Ferner ist es bei Drehwerken bekannt (DE-AS 12 00 216), zum Ausgleich der Belastungsspitzen die
Last nicht nur in einer Mittelebene, sondern zunächst über drei Punkte zu übertragen und sodann weiter zu
vergleichmäßigen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Drehwerk für einen Drehkran zu schaffen, bei welchem
die Belastung wesentlich gleichmäßiger verteilt ist und bei welchem der Drehkranz und der Unterwagen so
einfach gestaltet sind, daß sie in einer wirtschaftlicheren Weise als bislang gefertigt werden können,
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Ausleger mittels zumindest einer Schwenklagerung in zwei anderen Bereichen als der Stützmast und das Gegengewicht auf dem Unterwagen gelagert ist
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Ausleger mittels zumindest einer Schwenklagerung in zwei anderen Bereichen als der Stützmast und das Gegengewicht auf dem Unterwagen gelagert ist
ίο Hierdurch wird erreicht, daß die Belastung, welche
durch die vertikal gerichteten Kräfte verursacht wird, in einen Bereich des Drehkranzes eingeleitet wird, die sich
aus den Momenten und dem Eigengewicht des Stützmastes und des Gegengewichts bildet Dadurch
is k.-jin der obere Teil des Drehkranzes beweglich
gestaltet werden, aber es ist genauso möglich, voneinander unabhängige Lagerungen oder Radsätze
zu verwenden.
Die vorstehend erwähnten zwei anderen Bereiche sind vorzugsweise zueinander diametral gegenüberliegend
angeordnet und um 90° in bezug auf die Mittelebene der beiden Bereich versetzt, in denen der
Stützmast und das Gegengewicht abgestützt sind. Jedoch können diese Abschnitte auch etwas mehr nach
vorne oder nach rückwärts angeordnet sein.
Die Erfindung ist nachstehend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher
erläutert Es zeigt
F i g. 1 in schematischer Wiedergabe das Drehwerk
eines bekannten Drehkranes;
F i g. 2 eine schematische Darstellung der Lagerbelastung;
F i g. 3 eine andere Ausführungsform eines bekannten Drehkranzes;
Fig.4 in schematischer Darstellung eine weitere
Lagerbelastung;
Fig.6 eine schematische Draufsicht auf das in der
F i g. 5 dargestellte Drehwerk und
F i g. 7 in schematischer Darstellung die Lagerbelastung bei dem erfindungsgemäßen Drehwerk.
aus einer Kugel- oder Walzenlagerung und einen
Bei dieser bekannten Ausführungsform eines Drehwerks sind der Stützmast 5 und der Ausleger 6 nahe
beieinander an der Stirnseite des Drehkranzes 2 verschwenkbar angeordnet.
Fig.2a verdeutlicht das Belastungsdiagramm des Drihkranzes 2, welches sich aus den vertikalen
Belastungen Vergibt, während Fig. 2b das Diagramm
zeigt, welches sich aus den Momenten M bildet. Fig. 2c zeigt die Zusammenfassung der in den F i g. 2a und 2b
dargestellten Belastungen und läßt deutlich erkennen, daß diese Belastungen ungleichmäßig verteilt sind.
F i g. 3 zeigt einen Drehkranz, bei welchem sich der Oberwagen 9 über Laufradpaare 10, welche zwischen
dem Oberwagen 9 und dem Unterwagen angeordnet sind, auf dem Unterwagen abstützt.
Die F i g. 4a, 4b und 4c verdeutlichen Belastungsdiagramme,
welche sich bei Verwendung der in der Fi g. 3 dargestellten Anordnung ergeben. Gemäß diesen
Figuren sind die an dem Unterwagen angreifenden resultierenden umfangsseitigen Kräfte sehr ungleichmäßig
verteilt.
' i g, 5 und 6 dargestellt, ist der Ausleger 11 in den
2ben 12 und 13 auf dem Oberwagen gelagert,
:nd die Abstutzung für das Gegengewicht 4 und !tQtzmast 5 nicht verändert worden ist Bei der
endung von Laufradwagen ergibt sich das in den Ja, 7b und 7c veranschaulichte Diagramm,
rechend der Erfindung werden die Kräfte, die aus rialen Belastungen und den Momenten resultieren,
rschiedenen Abschnitten in den Drehkranz 2 leitet Hieraus ergibt sich, daß die umfangsseitigen
Kräfte nicht fiberlagert werden, so daß sie niemals diejenigen der einzelnen axialen Belastungen oder
Momente überschreiten können.
Aufgrund dieser Maßnahmen wird eine Konstruktion geschaffen, die bedeutend wirtschaftlicher gefertigt
werden kann. Der obere Ring des Drehkranzes 2 kann Einzelabschnitte aufweisen, die zwar in Drehrichtung
miteinander, aber nicht in Belastungsrichtung miteinander gekuppelt sind.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Drehwerk für einen Drehkran, dessen im wesentlichen einen Ausleger, einen Stützmast und
ein Gegengewicht umfassender Oberwagen auf einem Unterwagen mittels eines Drehkranzes
gelagert ist, wobei zumindest der StOtzmast und das
Gegengewicht sich in einander diametral gegenüberliegenden Bereichen des Drehkranzes abstützen,
dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger (11) mittels zumindest einer Schwenklagerung
in zwei anderen Bereichen (12, 13) als der Stützmast (5) und das Gegengewicht (4) auf dem
Unterwagen (1) gelagert ist
2. Drehwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden anderen Bereiche (12, 13) zueinander diametral gegenüberliegend angeordnet
und um 90° in bezug auf die Mittelebene der beiden Bereiche versetzt sind, in denen der Stützmast (5)
und das Gegengewicht (4) abgestützt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL7206752A NL170122C (nl) | 1972-05-18 | 1972-05-18 | Zwenkkraan. |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2324940A1 DE2324940A1 (de) | 1973-12-06 |
| DE2324940B2 DE2324940B2 (de) | 1981-04-09 |
| DE2324940C3 true DE2324940C3 (de) | 1981-12-10 |
Family
ID=19816075
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732324940 Expired DE2324940C3 (de) | 1972-05-18 | 1973-05-17 | Drehwerk für einen Drehkran |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS4949354A (de) |
| DE (1) | DE2324940C3 (de) |
| FR (1) | FR2185019B1 (de) |
| GB (1) | GB1389179A (de) |
| IT (1) | IT985921B (de) |
| NL (1) | NL170122C (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2541065A1 (de) * | 1975-09-15 | 1977-03-17 | Hans Tax | Schwerlastdrehkran |
| US4524875A (en) * | 1981-10-15 | 1985-06-25 | Vickers P.L.C. | Derrick crane |
| FR2565304A1 (fr) * | 1984-05-29 | 1985-12-06 | Technip Geoproduction | Dispositif de supportage d'un organe tres lourd deplacable en translation ou en rotation sur un socle fixe |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1200216B (de) * | 1959-04-24 | 1965-09-02 | Lauchhammer Maschb | Schwenkwerk fuer Bagger, Absetzer, Krane od. dgl. |
-
1972
- 1972-05-18 NL NL7206752A patent/NL170122C/xx not_active IP Right Cessation
-
1973
- 1973-05-15 GB GB2307773A patent/GB1389179A/en not_active Expired
- 1973-05-17 FR FR7318012A patent/FR2185019B1/fr not_active Expired
- 1973-05-17 DE DE19732324940 patent/DE2324940C3/de not_active Expired
- 1973-05-17 IT IT6843773A patent/IT985921B/it active
- 1973-05-18 JP JP5544673A patent/JPS4949354A/ja active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2324940A1 (de) | 1973-12-06 |
| NL170122B (nl) | 1982-05-03 |
| NL7206752A (de) | 1973-11-20 |
| FR2185019B1 (de) | 1977-09-02 |
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| IT985921B (it) | 1974-12-30 |
| GB1389179A (en) | 1975-04-03 |
| FR2185019A1 (de) | 1973-12-28 |
| JPS4949354A (de) | 1974-05-13 |
| DE2324940B2 (de) | 1981-04-09 |
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