AT111272B - Verfahren zur Herstellung von Sandformen zum Formen von Modellplatten. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Sandformen zum Formen von Modellplatten.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Sandformen zum Formen von Modellplatten. Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung von Sandformen zum Formen von Modellplatten aus Magnesiazement. Dieses Verfahren unterscheidet sich von den bekannten Arbeitsverfahren zur Herstellung von Sandformen für Modellplatten in Giessereien oder andern Betrieben dadurch, dass die Herstellung der zum Giessen nötigen Sandformen eine ganz andere als bisher ist, so dass vermittels dieser Sandformen Modellplatten aus Magnesiazement hergestellt werden, die keinen Schwund besitzen und die gleichzeitig den bisher bekannten Modellplatten aus Metall an Festigkeit nicht nachstehen. Was die Herstellung der Formen anlangt, so werden durch vorliegendes Verfahren Formen hergestellt, die an ihrer Aussenseite eine glatte Oberfläche zeigen und nicht wie bisher bei den bekannten Sandformen die mehr oder weniger körnige Struktur des Sandes mit seinen einzelnen Körnern aufweisen und die für Flüssigkeiten undurchlässig sind. Es handelt sich dabei bei vorliegender Erfindung wie bei den bekannten Formarbeiten um Herstellung nur einmal gebrauchter Formen, verlorener Formen. Es ist bereits das Vergiessen von Gips, Zement, Marmorzement, Kaseinmasse usw. zur Anfertigung von Figuren, Reliefs und Modellplatten für Giessereien usw. in Sandformen bekannt. Diese nach dem bekannten Arbeitsverfahren hergestellten Gegenstände waren aber an ihrer Oberfläche genau so rauh wie die Sandoberfläche der Formen. Die bisher verwendeten Sandformen hatten nämlich das Bestreben, den oben erwähnten, hineingegossenen Massen das jeweilige Lösungsmittel, z. B. Wasser oder Chlormagnesium, zu entziehen. Dies bewirkte aber ein Einsinken und Schwinden der Massen und gleichzeitig eine beträchtliche Herabsetzung der Härte, die anderseits nicht eintrat, wenn man die Massen in feste, nicht poröse und für Flüssigkeiten undurchlässige Formen goss. Durch den dem neuen Verfahren zugrundeliegenden Erfindungsgedanken wird die Oberfläche der Sandform nicht mehr rauh, sondern glatt und für EMI1.1 Material viel fester bleibt. Um die oben geschilderte Wirkung zu erreichen, wird der Sand vor dem Formen imprägniert. Es ist bereits ein Verfahren bekannt, bei welchem der Sand vor dem Formen imprägniert wird. Dort wird der Sand mit festem Chlorsalz oder einer gesättigten Chlorsalzlösung behandelt. Durch diese Beimengung von Salz tritt eine chemische Wechselwirkung zwischen dem Salz und der hineingegossenen Modellmasse ein, welche bewirken soll, dass die Modelle eine harte Oberfläche erhalten. Demgegenüber soll durch vorliegende Erfindung keine Erhärtung der Oberfläche des Modellmaterials erreicht, sondern vielmehr bewirkt werden, dass die Modelle die Rauheit, die die Oberfläche der nach den bisherigen Verfahren hergestellten Sandformen zeigte, nicht übernehmen, sondern vollkommen glatt werden und daher eine Nachbearbeitung nicht notwendig wird. Zu diesem Zwecke wird gemäss der vorliegenden Erfindung der Sand vor dem Formen mit Natriumborat vermischt und nach dem Formen die Oberfläche der Form stark erhitzt. Die Modelle zeigen, da sie in glatte Formen gegossen werden, ebenfalls eine glatte Ober- fläche, die genau den Massen der Muttermodelle entsprechen. Die technische Bedeutung der Erfindung liegt vor allem darin, dass es durch vorliegendes Verfahren möglich ist, mit einem billigen Formmaterial, wie es der Sand ist, Gegenstände und Modelle schnell zu vervielfältigen, die ausserdem keine Nachbearbeitung erfordern. Besondere Vorteile hat die Erfindung für die Beschaffung des notwendigen Modellmaterials in Giessereien, weil die hergestellten Modellplatten keinen Schwund und kein Treiben zeigen und vor allem auch billiger und schneller hergestellt werden können als Metallplatten. Durch die dem Verfahren zugrundegelegten Sandformen erhält man Modellplatten, die den Metallformplatten vollkommen gleichwertig sind. Durch das vorgeschlagene Herstellungverfahren bildet sich auf der Oberfläche der Sandform ein feines Häutehen aus glasartigem Überzug, welches die Rauheit des Sandes glättet, in dem es die Poren des Sandes überzieht und ihn undurchlässig für die Lösungsmittel der zu vergiessenden Massen macht. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
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