AT110040B - Vom Führerstand des Triebwagens aus zu betätigende Weiche. - Google Patents

Vom Führerstand des Triebwagens aus zu betätigende Weiche.

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AT110040B
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Inventor
Bela Tancsar
Karl Pubitschka
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Bela Tancsar
Karl Pubitschka
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Description


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  Vom   Flihrerstand   des Triebwagen aus zu   betätigende   Weiche. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Weichen, an deren Weichenzungen zwei in entgegengesetztem Sinne wirkende Gestänge angreifen, welche wahlweise mit absenkbaren Anschlägen des in Bewegung befindlichen Fahrzeuges mechanisch kuppelbar sind. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine konstruktive Verbesserung derartiger Weichen, 
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 parallel geführte Schlitten vorgesehen sind, deren Verschiebung durch einen Schlitz ihres Gehäusedeckels gesteuert wird. Der Aufbau der Weichenanordnung ist der denkbar einfachste und gewährleistet demnach eine einwandfreie Wirkungsweise. 



   Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch die Weiche, Fig. 2 einen Grundriss und Fig. 3 einen vom Fahrzeug aus zu steuernden, die Weichenumstellung bewirkenden Schlitten in Ansicht bzw. Querschnitt. In den Fig. 4 und   5   ist einer der auf dem Fahrzeug vorgesehenen Stellhebel in Vorder-und Seitenansicht veranschaulicht. 



   Die   Weichenstellvorrichtung   ist in einer in bezug auf die Fahrtrichtung vor der Weiche befindlichen und sich bis zu den Weichenzungen 1 erstreckenden mit Platten 3 abgedeckten Grube 2 untergebracht. 



  In dem von den Zungenspitzen räumlich entferntesten Teil der Grube 2 sind zwischen den Schienen 4 Gehäuse   5   eingebettet, welche als Führung für in ihrem Innern verschiebbare Schlitten 6 dienen und die im Deckel einen Schlitz 7 aufweisen. Die Schlitten 6 lagern zwecks Herabsetzung der Reibung auf Rollen 8 und besitzen in der unterhalb des   Gehäusedeckels   gelegenen Fläche eine in der Fahrtrichtung 
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 ist ein doppelarmiger Hebel verschwenkbar, dessen langer unter der Schiene durchgeführter Hebelarm 12 durch eine Öffnung der Gehäuseseitenwand sowie einen Schlitz 13 des Schlittens 6 in dessen Inneres tritt und mit einem Langloch 14 einen im Schlitten 6 befestigten Bolzen 15 umgreift.

   An dem kurzen Hebelarm 16 greift eine Druckstange 17 an, welche über einen Winkelhebel18 und Lenker 19 mit einer an den Weichenzungen 1 befestigten Kupplungsstange 20 in gelenkiger Verbindung steht. Um die   wirk-   same Länge des Hebelarmes 16 und hiemit den Ausschlagwinkel der Weichenzungen 1 ändern zu können, 
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 angelenkte Schraubenmutter 22 verschiebbar. Das die Weichenzungen 1 mit den Schlitten 6 verbindende Gestänge ist symmetrisch ausgebildet, so dass die Schlitten bei jeder Weichenstellung entgegengesetzte Lagen einnehmen. Auf der Zeichnung wurde die Gestängeanordnung nur für eine Seite ersichtlich gemacht. 



  Ein federnder Stift 23 wirkt mit Kerben 24 der Kupplungsstange 20 zusammen, welche die Endstellungen der Weichenzungen 1 bestimmen und ihr Anschlagen an die Schienen 4 verhindern. Die vor dem Schlitten 6 liegende innere Stirnwand des Gehäuses 5 trägt einen Gummipuffer 25. 



   Die Ausrüstung des Fahrzeuges besteht in beiderseits des Führerstandes angeordneten, verschwenkbaren Handhebeln 26, die durch einen exzentrisch an ihnen angreifenden Lenker 27 mit einem im Wagengestell 28 gerade geführten Stellhebel 29 gelenkig verbunden sind. Das untere gegabelte Ende des Stellhebels 29 trägt einen um einen Bolzen 30 drehbaren Fortsatz   31,   dessen freies Ende im gleichen Sinne wie die Vertiefung 9   abgeschrägt   ist. Die Verschwenkbarkeit des Fortsatzes 31 im Gegenuhrzeigersinn wird durch eine am Stellhebel 29 befestigte und mit ihrem Ende in den Bereich des Fortsatzes ragende Platte 32 eingegrenzt, gegen die der Fortsatz 31 in der Ruhestellung durch eine Feder 33 gehalten wird. 

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   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Angenommen, die Weiche gestatte die Fahrt in die Abzweigung, was der in Fig. 2 ersichtlichen Lage der   Weiehenzunge j ! entspricht,   und soll auf gerade Fahrt umgestellt werden. Die Weichenstellung ist dem Fahrer in bekannter Weise durch eine elektrische Signalvorrichtung erkenntlich gemacht. Sobald der Triebwagen sich in entsprechender Entfernung vor den Gehäusen 5 befindet, verschwenkt der Fahrer den zu seiner Linken angeordneten 
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 in die Strecklage, so dass dieser nunmehr in die Vertiefung 9 ragt und daher den Schlitten 6 mit dem Fahrzeug elastisch kuppelt. Die Spannkraft der Feder 33 ist grösser als die bei der Umstellung der Weiche auftretenden Widerstände, wodurch der Schlitten 6 gezwungen wird, sich in der Fahrtrichtung zu verschieben und hiemit die Weiche umzustellen.

   Am Ende des Schlitzes 7 verschwenkt sich der Fortsatz 31 wieder im Uhrzeigersinn und wird alsdann vom Fahrer in seine Ausgangslage gebracht. Der gegen die Kupplungsstange 20 federnde Stift 23 verzögert die Bewegung der Weichenzungen 1 und verhindert durch sein Zusammenwirken mit den Kerben   24   ein Anschlagen an die Schienen. Einer Beschädigung des Schlittens 5 im Falle eines Gestängebruches wird durch den Gummipuffer   25   vorgebeugt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
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 zur Gleisachse parallel geführte Schlitten vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. 2. Weiche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel der Führungsgehäuse der Sehlitten einen die Einwirkungsdauer der Anschläge auf die Sehlitten bestimmenden und in deren Bewegungsrichtung verlaufenden Schlitz aufweisen.
    3. Weiche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Anschlag des Fahrzeuges in bezug auf die Fahrtrichtung nach hinten verschwenkbar ist und unter der Wirkung einer Feder steht, deren Spannung die bei der Weichenumstellung auftretenden Widerstände übersteigt, so dass der Anschlag beim Eintritt in den Schlitz gestreckt wird und bis zum Verlassen des Schlitzes gestreckt bleibt.
    4. Weiche nach den Ansprüchen l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein federnder Stift mit Kerben der Kupplungsstange der Weichenzungen zusammenwirkt, welche die Grenzstellungen der Weichenzungen bestimmen.
    5. Weiche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausschlagwinkel der Weichenzungen durch Änderung der Hebellänge eines Gestängeteiles regelbar ist.
    6. Weiche nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Selittengehäuse Puffer EMI2.3
AT110040D 1927-03-18 1927-03-18 Vom Führerstand des Triebwagens aus zu betätigende Weiche. AT110040B (de)

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