AT109440B - Einrichtung für Befehlsübermittlung mit Angabe der Befehlsfolge. - Google Patents

Einrichtung für Befehlsübermittlung mit Angabe der Befehlsfolge.

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AT109440B
AT109440B AT109440DA AT109440B AT 109440 B AT109440 B AT 109440B AT 109440D A AT109440D A AT 109440DA AT 109440 B AT109440 B AT 109440B
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AT
Austria
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selector
message
relay
switching
control
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Application number
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Inventor
Ernst Noelke
Original Assignee
Siemens Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung für   Befehlsübermittlung   mit Angabe der Befehlsfolge. 



    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung für die Befehlsübermittlung mit Angabe der Befehlsfolge, insbesondere für Eisenbahn-Signalanlagen. Bei diesen erfolgt die Befehlsanzeige durch in Reihen angeordnete Schauzeichen, wobei die Aufeinanderfolge der Reihen auch die Aufeinanderfolge der Befehle anzeigt, so dass durch das Erscheinen eines Schauzeichens in einer bestimmten Reihe der entsprechende Befehl als soundsovielter Befehl in der Auseinanderfolge gekennzeichnet ist. Gewöhnlich sind so viel Reihen vorgesehen, als Befehle oder Meldungen gleichzeitig sichtbar bleiben sollen. In jeder Reihe dienen die letzten Schauzeichen für die Irrtumsanzeige, da der einmal abgegangene Befehl nicht mehr rückgiiagig gemacht werden kann. Für die Betätigung dieser Schau/eichen dienen elektromagnetische Schrittschaltwerke. 



  Gemäss der Erfindung wird nun eine bedeutende Vereinfachung der Einrichtung dadurch erreicht, dass jeder Schauzeichenreihe ein Drehwähler nach Art eines Vorwählers zugeordnet ist, durch welchen die Auswahl und die Einschaltung der. Schauzeichen innerhalb einer Reihe in der Aufeinanderfolge der Befehls-oder Meldeabgabe erfolgt. Dabei sind alle Schauzeichenreihen an alle Drehwähler in Vielfachschaltung angeschlossen. Die Schauzeichen in den einzelnen Reihen sind dabei zweckmässig verschiedenartig ausgebildet, um sie so leichter kenntlich zu machen. 



  Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform der Erfindung für eine Gleismeldeanlage dargestellt. 



  Wenn die Hebelarme kl k2 des Stellhebels H im Geber G z. B. auf den Kontakt 1 ihrer zugehörigen Kontaktbahnen, welcher der gewünschten Meldung (Gleisnummer) entspricht, eingestellt werden und hierauf die Taste T 1gedrückt wird, dann wird im Empfänger E der Magnet DM I des Meldedrehwählers M I   
 EMI1.1 
 stellt der   Meldedrehwäbler M 1   seine   Schaltarms mali   bis mw14 auf den ersten Kontakt ihrer zugehörigen Kontaktbahnen ein, so dass über einen Schaltarm sw1, eines gleichzeitig anlaufenden W blers 8, +,   swl,   Relais N   I, MKc, Lampe   m I1, -, die Lampe m   11   zum Aufleuchten kommt, worauf der Magnet   DMi     I   durch Erregung des Relais L 1 über +,   h2,   Kontakt 1, mw11, Relais L I,

   - und öffnen seines Ruhekontaktes L 11 ausgeschaltet wird und durch die über den eigenen Arbeitskontakt L I2, -, p I, L I2, L I', +, 
 EMI1.2 
   sabler   M   1   abgegebene Meldung völlig verschwindet. 



   Das gleichzeitige Anlaufen des oben erwähnten Wählers S wird durch das beim Niederdrücken der Taste   T   über +, T1, Relais   0,-,   erregte Relais 0 bewirkt, welches durch Schliessen seines Arbeitskontaktes o den Magneten   DS   des für die Steuerung der Meldewähler M vorgesehenen Wählers S   über -, @,   DS, +, erregt, so dass sich seine Schaltarme   sw,   bis   8104 zunächst   um einen Schritt bewegen und sich auf den ersten Kontakt einstellen. Der Wähler S, der für jeden Schritt eines Meldewählers M deren zwei macht, erhält einen weiteren Impuls über +, DS, x RU -, bleiht dann aber stehen, da das beim ersten Schritt über den Arm sw4 erregte. Relais X beim zweiten Schritt aberregt wird und dabei seinen Arbeitskontakt x öffnet.

   Um das Erscheinen der abgegebenen Meldung im Empfänger E auch im Geber kenntlich zu machen, wird bei der Erregung des Relais N   I   über +, sw1, N I, mw12, m I1, -, und Schliessen des Kontaktes   n   11 im Geber G eine Kontrollampe K zum Aufleuchten gebracht. 

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   Jede Schauzeichenreihe ist mit der   Kontaktbahn   eines der Schaltarme mw verbunden, während die letzteren an die Kontaktbahnen der aufeinanderfolgenden Schaltarme S jeweils um die Schrittzahl des Wählers S versetzt angeschlossen sind. Wird jetzt eine zweite Meldung durch Einstellen des Schalthebels   R z.   B. auf den Kontakt 2 und abermaliges Drücken der Taste T1 abgegeben, so verschwindet die erste Meldung aus der ersten Reihe oder dem Hauptanzeigefeld, in welchem die jeweils letzten Meldungen auch durch besondere Schauzeichen als solche sichtbar gemacht sind.

   Die erste Meldung erscheint also nunmehr im nächsten Feld, indem jetzt der durch den   Sehaltarm MtMg   vorbereitete Stromkreis für die Lampe m   111   durch Auflaufen des Signalwählerarmes   su2 au   die mit dem Schaltarm mw13 verbundenen dritten und vierten Kontakte ; geschlossen und für den   nunmehr   erfolgenden vierten Schritt von S geschlossen bleibt.

   Die Magnete DM sind über die Kontakte L I1,   lez   L   1111   der den   Wählers M   zugeordneten Relais L I, L 11, L III in Kette geschaltet, so dass bei der Abgabe einer weiteren Meldung der für die letzte Meldung verwendete Wähler durch Öffnen des zugehörigen Ruhekontaktes von L I abgeschaltet   ist, während durch Schliessen   des Arbeitskontaktes der nächste für die Abgabe einer Meldung bereitgestellt wird.

   Sind also die Kontaktarme   711   und   112   des Stellhebels H auf den zweiten Kontakt eingestellt und die Taste T1 gedrückt, so spricht DM 11 über +,   Ti, Ai,   L   7i, L 111, DM 11, RU,-, an.   Der Wähler M 11 läuft an und stellt sich auf den der Meldung entsprechenden Kontakt, also in dem gewählten Beispiel auf den zweiten Kontakt ein und über seinen Schaltarm mw22 wird im Hauptanzeigefeld die Melde- 
 EMI2.1 
 
Die Abgabe einer weiteren Meldung und ihr Erscheinen im Hauptanzeigefeld erfolgt in der gleichen Weise. Die vorausgegangene letzte Meldung taucht im zweiten Feld als Nr. 2 auf, während die ersten im 
 EMI2.2 
 Arm sw3 kennflich gemacht wird. 



   Da bei dem dargestellten   Ausführungsbeispiel   nur jeweils die drei zuletzt abgegebenen Meldungen sichtbar bleiben sollen, so wird für eine weitere vierte Meldung der zuerst belegt gewesene Wähler MI 
 EMI2.3 
 die Wähler M freigemacht werden. 



   Für das Einschalten der letzten oder   Irrungslampen   in jeder Reihe ist ein besonderer Wähler vorgesehen, der gleichfalls wie die Meldewähler M durch den Signalwähler S über den zur eigenen Steuerung dienenden Schaltarm sw4 und durch   Drücken   einer am Geber vorgesehenen Taste   2g   in Gang gesetzt wird. Dabei ist nun auch die Einrichtung getroffen, dass bei Abgabe einer Meldung ihre Anzeige als Irrung 
 EMI2.4 
 dann die Lampe i II, und bei einer weiteren Meldung in gleicher Weise i III auf, so dass also die betreffende Meldung während der Dauei ihrer Sichtbarkeit in jeder Stellung als Irrung gekennzeichnet ist. Nach der dritten Meldung wird der Haltestromkreis des Relais Z   I   bei L 12 oder p 1 unterbrochen. 



   Bei dem dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiel ist der leichten Übersichtlichkeit wegen ein besonderes Relais für die Blockierung eines Meldewählers und ein weiteres Relais für die Vorbereitung der Irrtumsanzeige der durch diesen Wähler gegebenen Meldung vorgesehen. Es ist ohne weiteres möglich, ein einziges Relais für beide Funktionen zu verwenden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur Befehlsübermittlung mit Angabe der Befehlsfolge mittels Sohauzeichen, welche in einer durch die gewünschte Gleichzeitigkeit der sichtbaren Meldungen bestimmten Anzahl von Reihen angeordnet sind und deren letztes in jeder Reihe zur Irrtumsanzeige dient, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Schauzeichenreihe ein Drehwähler nach Art eines Vorwählers zugeordnet ist, durch welchen die <Desc/Clms Page number 3> Auswahl und Einschaltung der Sehauzeielieil innerhalb einer Reihe in der Aufeinanderfolge der Meldeabgabe erfolgt, wobei alle Schauzeichenreihen an alle Drehwähler in Vielfachschaltung angeschlossen sind.
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wähler (M) derart ausgebildet und die Schauzeichen an diese derart angeschlossen sind, dass jene sowohl die Übermittlung einer Meldung als deren Kennzeichnung in der Aufeinanderfolge während der Sichtbarkeit bewirken.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stillsetzung der Drehwähler bewirkende Schaltmittel (Relais L) auch zur Blockierung der Wähler (Haltewicklung der Relais L) dienen.
    4. Einrichtung nach Anspruch l, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein besonderere Wähler (S) für die, Steuerung vorgesehen ist, durch welchen einerseits die Freigabe eines für eine Meldung verwendeten Meldewählers (Relais P), anderseits die von diesem vorbereitete (Schaltarm mw, und MM) Kennzeichnung in der Aufeinandelfolge bewirkt wird. (Schaltarm sw2, si.).
    5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschaltmagneie (DM) für die Wähler (M) in Kettenschaltung angeordnet sind.
    6. Einrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltarme der Wähler (M) je an eine der Kontaktbahnen des Steuerwählers (S), um dessen Schrittzahl versetzt, angeordnet sind.
    7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerwähler (S) eine grössere Schrittzahl als die mit ihm gleichzeitig anlaufenden Wähler (M) besitzt, zum Zweck, zwischen den Schaltvorgängen für die Meldefolge andere Steuermassnahmen (Erregung von Relais P, U) bewirken zu können.
    8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Impulsgabe für die Weiterbewegung des Steuerwählers (SW) über den eigenen Schaltarm (SW4) erfolgt.
    9. Einrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schauzeichen für die Irrtumsanzeige über Schaltarme (iw) und zugehörige Kontaktbahnen in einen Stromkreis geschaltet sind, der bei Abgabe einer Meldung vorbereitet und durch ein Schaltorgan im Geber (Taste Ta) geschlossen wird.
    10. Einrichtung nach Anspruch l und 9, dadurch gekennzeichnet, dass für die Irrtumsanzeige ein besonderer Wähler (Irrungswähler J) vorgesehen ist, der durch den Steuerwähler (SW) gesteuert wird.
    11. Einrichtung nach Anspruch 8 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass an die Kontakte des einen Schaltarms (SW4) des Steuerwählers (SW) abwechselnd ein Schaltorgan (Relais X) für die zusätzliche Impulsgabe und ein Schaltorgan (Relais U) für die Anschaltung des Irrungswählers (J) angeschaltet ist.
    12. Einrichtung nach Anspruch 1, 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass im Stromkreis der Meldungsanzeige ein Schaltorgan (Relais N 1) vorgesehen ist, über welches einerseits ein Kontrollorgan (Kontrollampe K) im Geber eingeschaltet, anderseits die der abgegebenen Meldung entsprechende Irrtumsanzeige vorbereitet wird.
    13. Einrichtung nach Anspruch 3 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Irrtumsanzeige einleitendes Schaltorgan (Relais Z) vorgesehen ist, welches mit dem die Blockierung der Wähler (M) bewirkenden Schaltorgane (Relais L) derart zusammenarbeitet, dass die Meldung und die sie als irrtümlich kennzeichnende Anzeige gleichzeitig verschwindet.
    14. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das die Blockierung der Wähler (M) bewirkende Schaltorgan (Relais L) auch zur Vorbereitung der Irrtumsanzeige dient.
AT109440D 1925-11-28 1926-10-23 Einrichtung für Befehlsübermittlung mit Angabe der Befehlsfolge. AT109440B (de)

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